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Die Sinne haben nach außen gehende Neigungen. Darum drängen sie den Unwissenden, Unachtsamen zu den äußeren Gegenständen. Der Aspirant, die Aspirantin jedoch, der/die über Unterscheidung und Leidenschaftslosigkeit verfügt, wird sich dieses Bestrebens bewusst und arbeitet daran, ihm nicht unreflektiert zu folgen. Er/sie holt die stürmischen Sinne wieder zurück und gelangt schließlich zum Ort vollkommener Zufriedenheit und Unsterblichkeit.

So gleicht er dem Wagenlenker, der seine wilden Pferde zügelt und seine Bestimmung sicher erreicht. Wenn der Weise seine Sinne vollkommen von den Objekten der Sinneswahrnehmung zurücknimmt - so wie die Schildkröte von allen Seiten ihre Glieder zurückzieht - wird seine Erkenntnis fest gegründet und sein Wissen klar ausgerichtet und ausgeglichen.

Ungezügelte Sinne richten viel Schaden an. Der Gedanke an äußere oberflächliche Vergnügen ist die Quelle von vielerlei Übel. Beherrschung der Sinne führt zu Frieden und Glück. Der Mensch, dessen Sinne völlig ungezügelt sind, kann nicht einmal eine Minute lang meditieren. Dagegen wird der Yogi, der sie beherrscht, unendlichen Frieden, Zufriedenheit und Glückseligkeit empfinden.

 

Aus dem Buch:

Swami Sivanandas
Inspiration und Weisheit
Für Menschen von Heute


Auszüge aus Werken von Swami Sivananda
Essays und praktische Anleitungen
für spirituelle Aspiranten

Einige Bücher von Swami Sivananda findest du online unter:
yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda

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Tags: Inspiration und Weisheit, Inspiration und Weisheit für den spirituellen Weg, Swami Sivananda, Zufriedenheit, spiritueller Weg

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