Alles ist gut. Akzeptiere dich auch mit deinen Schwächen. Vergleiche dich nicht mit anderen. Jeder Mensch hat seinen persönlichen Weg des Glücks. Jeder Mensch hat Fehler und Stärken. Alles hat seinen Sinn auf dem spirituellen Weg. Die Schwächen machen demütig und verringern das Ego. Die Stärken geben uns die Kraft auf unserem Weg zu siegen. Auf dem Weg zur Erleuchtung brauchen wir Schwächen und Stärken. Im Buddhismus arbeiten wir mit dem spirituellen Stolz und visualisieren uns als Buddha. Das erweckt unsere Kundalini-Energie. Im zweiten Schritt besinnen wir uns auf unsere Schwächen und sehen uns als kleines Teilchen im großen Kosmos. Wir sind dem Willen des Universums untergeordnet. Wenn der Kosmos es will, werden wir leben oder sterben, wir werden krank oder gesund sein, wir werden reich oder arm sein. Wir können nur begrenzt unser eigenes Schicksal bestimmen. Das macht uns demütig und löst unser Ego auf. Wir können nur sagen: „Dein Wille geschehe.“ Andererseits sind wir als spirituelle Menschen vom Kosmos auserwählt ins Licht, zur Erleuchtung und zu Gott zu gelangen. Andere Menschen mögen größer, stärker und äußerlich erfolgreicher sein, aber wir gehen den Weg der Weisheit, der Liebe und des Lichts.
Ich war für meine Mutter nie gut genug, weil sie durch ihre Erziehung eine große Leistungsneurose hatte. Ich dachte deshalb, dass ich nicht liebenswert bin und keiner mich lieben könne. Das bestätigte sich in der Schule, wo die Mädchen nur die starken Jungs haben wollten. Später änderte sich das zwar. Ich war im Beruf und in der Liebe durchaus erfolgreich. Aber tief in mir blieb immer das Gefühl, dass ich ein Mickerling bin. Als ich zur Erleuchtung durchbrach, in den höchsten Himmel aufstieg und dort auf Gott traf, hatte ich nur eine Frage: „Warum bin ich so ein Mickerling?“ Das Universum antwortete: „Du bist genau so richtig, wie du bist.“ Ich übe es deshalb mich selbst zu lieben, mit meinen Schwächen und Stärken. So gelange ich zum inneren Frieden.
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