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Bereits als Jugendlicher suchte ich nach dem Sinn des Lebens. Ich erkannte, dass es im Leben Glück und Pech gibt. Das Leben zeigte sich als ein ewiges Wechselspiel von Freude und Leid. Wie konnte man sich darüber erheben und dauerhaft glücklich sein?

Im Alter von 30 Jahren fand ich dann das Geheimnis des dauerhaftes Glücks. Ich las viele Bücher zum Thema Glück und traf dabei auf den alten griechischen Philosophen Epikur. Epikur lehrte, dass man das Glück nicht vorwiegend im Außen, sondern in sich selbst suchen sollte. Als Weg empfahl er das positive Denken, ein Leben in der Ruhe, gute Freunde und die umfassende Liebe.

Ich versuchte mehr über den Weg des inneren Glücks zu erfahren und forschte in allen Religionen nach hilfreichen Techniken. So gelangte ich zum Buddhismus. Buddhas Lehre der täglichen Meditation und der Arbeit an den Gedanken überzeugte mich. Wer positive Gedanken entwickelt, bei dem entstehen positive Gefühle. Wer den inneren Frieden pflegt, der lebt innerlich entspannt und er ist vor Stress geschützt. Wer in der umfassenden Liebe lebt, der erhebt sich in eine höhere Glücksdimension.

Gute Techniken fand ich auch im indischen Yoga. Mit dem Kundalini-Yoga konnte ich meine Kundalini-Energie aktivieren und inneres Glück erzeugen. Durch Atemtechniken konnte ich meine inneren Verspannungen und Energieblockaden auflösen. Mit Visualisierungen, Mantras und Meditationen konnte ich mich mit Erleuchtungsdimensionen verbinden.

Mit meinen spirituellen Techniken überwand ich eine schwere Depression und brach nach einem Jahr für einige Zeit zur Erleuchtung durch. Mein Ich-Bewusstsein löste sich auf. Ich erlangte inneren Frieden und empfand mich als reines Bewusstsein über allen Identitäten. Ich konnte von mir nur sagen "Ich Bin".

Da ich innerlich noch zu verspannt war, bildete sich nach einiger Zeit ein neues Ego und eine neue Identität. Ich erkannte, dass ich ein neuer Mensch geworden war, ruhiger, positiver und glücklicher. Aber das Ziel der dauerhaften Erleuchtung hatte ich noch nicht erreicht.

Es folgte eine Zeit vieler tiefer spiritueller Erfahrungen. Meine Kundalini-Energie erwachte in einer Meditation und stieg in der Körpermitte bis zu meinem Kopf hoch. Plötzlich gab es einen Bewusstseinsumschwung und ich war in einer Dimension aus unermeßlichem Frieden und Glück.

Einige Zeit später stieg die Kundalini-Energie ein zweites Mal in meinem Körper hoch und schoß über den Kopf hinaus bis in den Himmel. Dann kehrte sie von allen Seiten zurück und verband mich mit der Einheit des Kosmos.

Ich gab meinen Beruf als Rechtsanwalt auf und wurde ein Yogi. Jeden Tag machte ich meine spirituellen Übungen und wuchs Jahr für Jahr auf dem spirituellen Weg. Es gab viele spirituelle Krisen.

1991 kam der Dalai Lama nach Hamburg und gab eine Einweihung in den tibetischen Gottheiten-Yoga. Wenn man sich als Gottheit visualisiert, kann man dadurch in die Erleuchtung gelangen. Der Eintritt zur Veranstaltung war frei. Aber es durften nur Buddhisten daran teilnehmen. So entschied ich kurzentschlossen ein Buddhist zu sein und durften die Eingangstür passieren.

Im großen Saal waren nur noch in den hinteren Reihen einige Plätze frei. Und vorne in der ersten Reihe direkt vor dem Dalai Lama. Keiner traute sich dort hinzusetzen. Da ich etwas kurzsichtig bin und den Dalai Lama aus der Nähe betrachen wollte, setzte ich mich auf diesen Sitz in der ersten Reihe.

Und dann geschah ein Wunder. Ich trat in das Energiefeld des Dalai Lama ein. Sein Herzchakra verband sich mit meinem Herzchakra und ich lebte drei Tage in einem unermesslichen Gefühl von Liebe zum Dalai Lama. Durch diese Liebe war er zu meinem Meister geworden. Und er erschien mir danach oft in meinen Träumen und führte mich auf meinem spirituellen Weg.

1998 kam der Dalai Lama wieder nach Hamburg und gab eine Avaloskiteshvara-Initiation. Mit einem großen Ritual wurden alle Teilnehmer in den Bodhisattva-Weg eingeweiht. Dabei spürte ich, wie die Energie des Dalai Lama in mein Scheitelchakra floss und mich von innen reinigte. Nach der Einweihung erschien ein großer Regenbogen am Himmel, ein Glückssymbol.

Eines Abends meditierte ich vor dem Einschlafen auf Buddha. Die Energien arbeiteten die ganze Nacht in mir und am Morgen wachte ich als Buddha in einer glückseligen Erleuchtungsenergie auf. Leider verschwand die Energie nach einiger Zeit wieder. Aber ich wusste von da an, dass Buddha ein wichtiges spirituelles Vorbild für mich, dass mich zur Erleuchtung bringen kann.

Mein Hauptvorbild ist allerdings der Buddha der Liebe Amitabha. Amitabha ist ein Buddha, der gelobt hat allen Wesen auf dem spirituellen Weg zu helfen und sie ins Licht zu führen, wenn sie ihn mit seinem Namen anrufen.
Ich fühle mich durch Buddha Amitabha in meinem Leben geführt. Von einem tibetischen Meister erhielt ich eine Einweihung in den Amitabhaweg. Ich habe allerdings meine eigenen Rituale entwickelt. Ich visualisiere mich als Buddha Amitabha und lasse seine Energie durch mich in die Welt fließen. Ich tue das, was sich spontan ergibt. Das ist bis jetzt das Schreiben vieler Ebooks und die Leitung einer großen buddhistischen Facebook-Gruppe.

Durch meine Erleuchtungserfahrungen erkannte ich, dass alle Religionen Wege zur Erleuchtung sind. Sie unterscheiden sich in ihren Begriffen, aber nicht in ihrem letztlichen Ziel. Ich engagiere mich deshalb für die Zusammenarbeit aller Religionen und habe auch erleuchtete Meister aus verschiedenen Religionen, insbesondere aus dem Buddhismus und dem Hinduismus.

Ich wünsche eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks. Ich wünsche, dass alle Menschen von dem Weg des inneren Glücks erfahren und ihn praktizieren. Jeder auf seine Weise. Die Menschen sind unterschiedlich und leben in unterschiedlichen Lebenssituationen. Sie brauchen jeweils einen spirituellen Weg, der persönlich zu ihnen passt. Dazu ist es wichtig ausreichendes spirituelles Wissen zu haben.
Ich sehe meine Aufgabe darin, mich an der Entwicklung des westlichen Buddhismus zu beteiligen. Ich finde alle großen buddhistischen Richtungen gut. Ich habe von allen Richtungen gelernt. Ich habe die Lehrreden Buddhas gelesen, Zen-Meditation praktiziert und viele Gruppen im tibetischen Buddhismus besucht. Ich persönlich praktiziere einen sehr einfachen Weg, der im Wesentlichen aus täglicher Meditation, der Arbeit an meinen Gedanken, dem Wirken für das Glück aller Wesen, dem Lesen eines spirituellen Textes und dem Spazierengehen in meinem Yogiwald besteht. Und etwas Freude und Lebensgenuss darf auch nicht fehlen.

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Kommentar von Diamir am 21. Juni 2019 um 5:44pm

:-D

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