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Markandeya – Name eines großen indischen Heiligen und Weisen

Markandeya, auch derjenige, der die Markandeya Purana erzählt hat. Die Devi Mahatmyam z.B., ist Teil der Markandeya Upanishad. Devi Mahatmyam – der Lobpreis der göttlichen Mutter. Es gibt ein neuntägiges Fest im Herbst, meistens September oder Oktober, in dem die göttliche Mutter gepriesen wird und man einen Text aus der Markandeya Purana rezitiert, nämlich die Devi Mahatmyam. Markandeya war sowohl ein Verehrer Vishnus als auch ein Verehrer Durgas, der göttlichen Mutter. Es gibt eine interessante Geschichte um Markandeya. Markandeya war ein spätes Kind von einem Elternpaar, das sehr fromm war und sehr spirituell war. Und als die beiden intensiv darum beteten, ein Kind haben zu können, wurde ihnen schließlich bedeutet, sie könnten ein Kind haben, es würde aber nie älter werden als sechzehn Jahre. Die Eltern waren besorgt, aber sie dachten: „Gut, immerhin werden wir jetzt ein Kind haben.“ Als Markandeya fast sechzehn war, sah er, dass seine Eltern traurig wurden. Und so fragte er sie: „Was ist los?“ Nach langem Zögern erzählten die Eltern dem Markandeya, was gewesen war und was vorhergesagt wurde. Markandeya dachte: „Ok, wenn ich nicht älter als sechzehn werden soll, dann gehe ich jetzt in den Wald und mache Tapas, intensive spirituelle Praktik.“ Denn, es gibt zwei Möglichkeiten: Durch spirituelle Praxis sammelst du Prana, Lebensenergie, an und die kannst du dann entweder nutzen, um doch dein Schicksal zu ändern, dein Karma zu ändern, oder du kannst wenigstens das Leben beenden mit einer hohen Meditation und vielleicht die Selbstverwirklichung erreichen. Markandeya praktizierte intensiv, er praktizierte AsanasPranayama und Meditation. Es heißt, er praktizierte intensiv Tapas. Wann immer du in den Puranas und Ithihasas, den Veden hörst über intensives Tapas, dann gehe einfach davon aus, das heißt Asanas, Pranayama, Meditation und dabei sehr einfaches, asketisches Leben. Er praktizierte das und dann bekam er eine Vision von Brahma. Und Brahma fragte ihn: „Oh Markandeya, was willst du?“ Und Markandeya sagte: „Es heißt, mein Karma sagt, ich werde nicht älter als sechzehn. Kannst du es bitte so einrichten, dass ich immer sechzehn Jahre bleibe?“ Brahma lächelte und sagte: „Es sei dir gewährt.“ So wurde Markandeya zum so genannten Chiranjeevi, immer jung. Jiva ist also leben, Chiran – jung. Chiranjeevi – einer, der auf ewig jung bleibt. Und wie hat er das eben erreicht? Durch intensive spirituelle Praktiken. Und es heißt, Markandeya existiert auch heute noch in einer subtilen Form. Wenn Aspiranten intensiv praktizieren und dabei Gott hingegeben sind und dabei das Höchste verwirklichen willen, dann wird auch Markandeya bereit sein, zu helfen. Also, Markandeya – ein großer Meister, eine große spirituelle Kraft, bis heute wirksam.

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Tags: Heilige, Markandeya, Weise, Yoga Vidya Sanskrit-Lexikon, Yoga Vidya Sanskrit-Wörterbuch

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