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Ein umwerfendes Beispiel ist mir Heute zufaellig durch einen Zeitungsartikel (allerdings in Englisch) unter die Finger gekommen - Superbeispielhaft fuer Vairaghya und Abhasya oder besser "Gib und Nimm". Eine deutsche Frau, Akademikerin, Lehrerin von Beruf, hat den "Tauschring" gegruendet und in Dortmund fertiggebracht sich vom Gebrauch des Geldes zu loesen!!!! Sie hat seit 1995 kein Geld mehr benutzt!

Das ist wundervoll und super beispielhaft, der Beweis das es sogar in einer Hochkonsumgesellschaft wie der deutschen, mitten in Mitteleuropa geht!

Woman Hasn’t Used Money in 15 Years

Was meint ihr?

- hari om -

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Kommentar von mic am 3. September 2011 um 5:35pm
Nicht Geld ist das Problem, sondern die Art und Weise wie es (derzeit) organsiert wird!

Sehr gut und anschaulich übrigens hier erklärt: http://www.egon-w-kreutzer.de/Autor/11122%20LP%20WWWIIGeld.html
Kommentar von mk am 4. September 2011 um 5:49am
Danke fuer den Link!

In den 70gern nach einem ersten, 11 monatigen Indienaufenthalt, habe ich mit ein paar gleichgesinnten Freunden, einen Aussiedlerhof im Fichelgebirge gepachtet und genau das gemacht was in dem Artikel beschrieben wird!

Wer es schafft sich aus dem Konsum"terror" zu befreien, der wird ganz schnell merken das es zum Leben garnicht soviel braucht und das neben Gaertnern, Kraeuter sammeln, Holz hacken und Wasser tragen, Hausarbeit sehr viel Zeit fuer Yoga, Meditation zum musizieren, lesen und soziale Kontakte uebrig bleibt.

Damals haben schon Leute gesegt das wir eines Tages diese "rumgammeli" bezahlen muessen, das hat sich bis an den heutigen Tga nicht so erwiesen, im gegenteil ich bin weit in der Welt herumgekommen, habe viele andere Kulturen kennen gelernt und allerlei an Erfahrungen machen duerfen, welche mir im Umkehrschluss einen gehoerigen Abstand zu dieser so vorgepraegten Konsumgesellschaft verschafft hat.

Die Gesellschaft scheint als Gesamtheit das Geschehen so garnicht mehr wahr zu nehmen, nicht zu verstehen das ihr kollektives Schaffen, ihre Umgebung, das gesamte Leben praegt, sie sich folglich selbst, im Kollektiv, zu den Sklaven ihrer ureigenen Handlungen, zu den Empfaengern der Fruechte ihrer "Arbeit" machen! ;-)

Hinzu kommen Ausbluehungen wie Nationalismus, Patriotismus, Rassismus und die ganze Palette der Ursachen die weltweit, aus dieser tiefen, unbewusssten Unwissenheit, die in Ignoranzausufert, unsaegliche Leiden schaffen, siehe die unzaehligen Konflikte auf diesem so perfekten Planeten, der fuer uns ALLE genuegend Vorraete, Lebensraum und Nahrung hervorbringt... aller Hader und Zank sinn-wie zwecklos, angetrieben von den Motoren "Begierde", "Selbstliebe" und "Ignoranz", den Triebfedern von Rajas und Tamas!

- hari om -

Trickreich.... aber so ist's!
Kommentar von yogablume am 8. September 2011 um 11:28pm
denke, es ist schwierig aber machbar nur mit gleichgesinnten.
Und viel verzicht.Es erfordert Mut durchhaltevermögen vielleicht auch Besitz von Land?
yogablume
Kommentar von mk am 9. September 2011 um 4:09am
@yogablume: Landbesitz wird nicht erwaehnt sie ist laut Bericht nur mit einem Rucksack und kleinem Koffer unterwegs.

Stimme dir zu, zumindest ein groesserer Garten ist sehr hilfreich...! (Eigenen Scholle ist Goldes wert!)

Der Macht-miss-brauch des Geldes ist sehr gut in dem Link (Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehr) von mic beschrieben.
Kommentar von christa am 9. September 2011 um 4:06pm
das bedeutet für mich, dass jeder, der so lebt wie er wirklich vom innersten heraus möchte, ein glückliches und zufriedenes leben führt und gesund bleibt, egal wie er lebt und ob er jetzt geld dazu braucht oder nicht. das geld ist nicht das problem, diese "energie" gehört in unserer gesellschaft einfach dazu, man muß nur für sich richtig damit umgehen- heißt für mich: ICH verdiene soviel geld wie ich brauche und ICH setze diese energie so ein, wie ich es will.....liebe grüße christa
Kommentar von mk am 10. September 2011 um 8:40am
Yo, Christa und genau das koennen halt die meisten nicht, das isteiner der grundlegenden Huaptgruende warum die "Welt" die der Mensch geschaffen hat, die Welt des Konsums, des Kommerz so ist, wie es ist, jenseits jeder Ethik und Moral, Lichtjahre von (z.B.) Gandhi'schen Tun und Handeln entfernt.

Die Bewegung "Sarvordaya" ist das grosse Erwachen, nicht nur rein "spirtiuell" sondern tatsaechlich GANZHEITLICH auf ALLEN Ebenen, ohne der "Ich/Mich" Einschraenkung/Ausgrenzung Ebene... denn dann ist das "Spiel" nur rein virtuell!

Das Erwachen aller im Bewusstsein der universellen Einheit, kann es im Krshna/Christusbewusstsein noch sowas wie "meins", "mich" oder "Ich" geben?

Link zur "global Sarvoddaya" Gesellschaft:
Kommentar von Chandi am 14. September 2011 um 1:59pm
Ich stimme mic zu!
Außerdem will ich nicht auf meine Individualität verzichten und auf Technik auch nicht. Ich denke, es kann da einen vortrefflichen Mittelweg geben und der hat etwas mit Fortschritt, Innovation und Reformen zu tun.
Kommentar von mk am 16. September 2011 um 11:28am
es ist sicher NICHT das liebe Geld! Das kann ja nichts dafuer ist in seiner Eigenschaft nur bedrucktes Material! Aber die damit taeglich umgehen, deren Einstellung dazu, bildet den massgeblichen Faktor!

Von dieser Einstellung allein haengt alles ab, Gewahrsein, "weniger ist mehr" Bewusstsein entwickeln, darum geht es!

Wer sich mal die Zeit nimmt, den Freiraum gibt, mal genau hinzu schauen was ein Jede/r wirklich braucht und mit wieviel Unnuetzes, Tand, Klamotten und Zeuchs wir unseren Lebensraum und unseren Leib vollstopfen, der wird sehen das es auch sher ohne die vielen kleinen Extras geht, dann bleibt viel von dieser Energie fuer Anderes oder noch weit besser, fuer ANDERE uebrig!

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