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Die achtsamkeitsbasierte Psychotherapie hat sich als sehr wirksam erwiesen. Ihr Zentrum ist die Heilung durch eine entspannte und meditative Lebensweise. Wir bemühen uns achtsam auf unsere Gedanken und unseren Körper zu sein. So können wir viel Stress vermeiden und uns gesund erhalten. Die Lehre von Buddha ist es, dass Gedanken und Gefühle zusammenhängen. Wenn wir das richtige Denken, richtige Reden, richtige Meditieren und eine richtige (achtsame) Lebensweise pflegen, dann entsteht Heilung und Glück in uns. Wir leben in einem entspannten Sein. Und das tut gerade in der heutige stressreichen Zeit dem Körper und dem Geist gut.

Beim Buddhismus geht es im Wesentlichen um die Erleuchtung. Erleuchtung bedeutet im erleuchteten Sein zu leben. Das erleuchtete Sein geht noch über das entspannte Sein hinaus. Erleuchtung bedeutet in der Ruhe, in der Einheit, im inneren Glück und in der umfassenden Liebe zu leben. Wer erleuchtet ist, hat ein Paradiesbewusstsein. Er erfährt seine Welt als Paradies. Durch sein inneres Glück denkt er automatisch positiv und konzentriert sich dadurch auf die positiven Aspekte des Seins. So entsteht ein Paradiesbewusstsein.

Das erleuchtete Sein hat ein noch viel größeres Heilungspotential als das entspannte Sein der derzeitigen achtsamkeitsbasierten Psychotherapie. Es weist darüber hinaus. Wir sollten die achtsamkeitsbasierte Therapie erweitern. Das betrifft zum einen den Weg der umfassenden Liebe. Wer allen Wesen Glück wünscht, erschafft damit in sich selbst ein umfassendes Glück. Wir sollten insbesondere alle Feinde lieben, wie es schon Jesus gelehrt hat. Seine Feinde zu lieben bedeutet konstruktiv mit allen Problemen umzugehen. Sie sind ein Teil unseres Lebens. Wir sollten sie annehmen, achten und einen positiven Weg des Umgangs mit ihnen finden. So kommen wir in ein Einheitsbewusstsein. Wir überschreiten letztlich unser Ego und empfinden uns als Teil des Kosmos. Wir erfahren, dass alles miteinander verbunden ist und nicht getrennt voneinander existieren kann. Wir sind eins mit der Natur, körperlich, geistig und energetisch.

Der Kern des erleuchteten Seins ist neben dem inneren Frieden das innere Glück. Inneres Glück entsteht, wenn wir unsere negativen Gedanken überwinden, unsere inneren Verspannungen und Energieblockaden auflösen und uns durch eine entspannte Lebensweise heilen. Inneres Glück entsteht aber auch, wenn wir positiv denken, uns auf das Positive im Leben konzentrieren, dankbar für das Gegebene sind und eine positive Einstellung zu unserem Leben insgesamt entwickeln. Es gibt Übungen mit denen wir das innere Glück gezielt entwickeln können. Das sind insbesondere die Übungen des Kundalini-Yoga, wie sie im tibetischen Buddhismus und auch im Hatha-Yoga praktiziert werden. Dazu gehören bestimmte Körperhaltungen, Atemübungen, Mantren und Visualisierungen.

Inneres Glück entsteht durch ein vielfältiges Bündel von Maßnahmen. Die Glücksforschung hat vieles davon genau beschrieben. Für mich wichtig ist der tägliche Sport, das tägliche Spazierengehen, die tägliche Meditation und die tägliche Selbstbesinnung. Ich arbeite gerne mit positiven Sprüchen, die mich stärken. Glücklich macht es für das Gute in der Welt zu arbeiten. Glücklich macht es gute Freunde und gute Beziehungen zu haben. Glücklich macht es zu lachen und sich jeden Tag eine kleine Freude zu gönnen.

Glücklich macht es insbesondere ein positives Vorbild und ein Ziel im Leben zu haben. Im Buddhismus ist das Hauptvorbild Buddha. Wir verbinden uns geistig mit Buddha, meditieren auf Buddha, sehen uns selbst als Buddha und erwecken dadurch die Erleuchtungsenergie in uns. Ein gutes Ziel im Leben ist die Erleuchtung, die spirituelle Selbstverwirklichung. Darüber hinaus ist es noch ein gutes Ziel für das Glück aller Wesen zu wirken. Diese beiden Ziele zusammen bringen uns nach der Lehre des Mahayana-Buddhismus in das höchste Glück und optimal auf dem spirituellen Weg voran.

Ich habe es auch als hilfreich erfahren einen erleuchteten Meister zu haben und erleuchtete Personen zu treffen. Dadurch wurden mir oft spirituelle Energien übertragen, die mich auf meinem Weg voran brachten. Meine erleuchteten Meister haben mir in schwierigen Zeiten geholfen und mein Leben geführt. Mein Leben fühlt sich so an, als ob alles einem genauen Plan folgt und ich beständig spirituell wachse.

Wo das Endziel ist, weiß ich nicht. Nach meiner Erfahrung ist der spirituelle Weg ein ewiger Wachstumsweg. Es gibt viele Stufen der Erleuchtung. Wir können damit beginnen nach Harmonie und Zufriedenheit in unserem Leben zu streben. Durch die Meditation können wir ein Gefühl der Ruhe und des Einsseins erlangen. Die Kundalini-Energie kann uns mit einem tiefen Glück erfüllen. Der Weg der Liebe läßt uns unser Leben als zutiefst sinnhaftig und gesegnet erfahren.

Wenn wir konsequent nach einem spirituellen Tagesplan leben, werden wir immer weiter spirituell wachsen, innerlich immer mehr heilen und letztlich unser Leben in der Energie des Glücks und der Liebe verbringen.

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