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Ella war eine schöne Frau. Sie freute sich am Leben. Alle Männer waren ihr verfallen. Sie überlegte, wen sie sich zum Mann nehmen sollte. Ein Mann hieß Alfred. Alfred war sehr stark und ein richtiger Macho. Raphael war klug und schön. Fritz war lustig und etwas rundlich. Ella konnte sich nicht entscheiden. Sie liebte jeden auf seine Art. Sie brauchte Kraft, Klugheit und Humor in ihrem Leben.

Da kam ein Yogi vorbei und bat um eine kleine Spende. Da Ella ein großes Herz hatte, gab sie ihm gerne und viel. Das erfreute den Yogi und er segnete sie mit spiritueller Weisheit. Er übertrug ihr etwas Erleuchtungsenergie. Ella erfuhr für eine kurze Zeit die Glückseligkeit und den tiefen Frieden der Erleuchtung. Sie wurde zu einer Stromeingetretenen. Sie kann nun das Ziel der Erleuchtung und würde spätestens in sieben Leben das Ziel der dauerhaften Erleuchtung erreichen.

Der Yogi sprach zu ihr: "Warum willst du dein Leben mit sinnlichen Freunden verbringen, wo doch das Glück der Erleuchtung viel größer ist?" Ella fragte ihn, ob es denn einen Weg geben würde, bereits in einem Leben die Erleuchtung zu erreichen. Der Yogi kannte einen Weg. Dieser Weg war die Verbindung von Kundalini-Yoga und Zen-Meditation. Es war der Weg, den Buddha den Menschen gelehrt hat, die das dafür notwendige Verständnis besaßen. Mit seinen Worten lehrte Buddha nur die Achtsamkeit auf die Gedanken und das Verweilen in einer ruhigen Meditation. Aber mit seinen Gesten lehrte er den Weg der Aktivierung der Kundalini-Energie.

Buddha streckte eine Hand zur Erde und erweckte damit die Kundalini-Energie. Er hob eine Hand segnend in Höhe des Herzchakras an und ließ die Kundalini-Energie dadurch bis in Herzhöhe ansteigen. So verband er den Weg des erleuchteten Sein (Gleichmut, Gelassenheit, innerer Frieden) mit dem Weg der Liebe. Er lehrte es sich als Mutter aller Wesen zu sehen und die Eigenschaften umfassende Freundschaft, Mitgefühl und Mitfreude zu üben.

Danach legte er die Hände im Schoß zusammen. Dadurch entstand Glück in ihm und die Kundalini-Energie stieg bis zum Kopf auf. Über dem Scheitelchakra bildete sich eine Energieflamme, wie sie oft bei Buddhastatuen zusehen ist. Das waren die drei Haupthaltungen, mit denen Buddha die Kundalini-Energie lenkte. Eine Vorausetzung hat diese sehr fortgeschrittene Form des Kundalini-Yoga jedoch. Man braucht die Fähigkeit des Energiegespürs, um diese Techniken praktizieren zu können. Und man braucht eine starke spirituelle Energie, damit diese Techniken spürbar wirken.

Die drei Grundtechniken ergänzte Buddha noch um zwei weitere Techniken. In der Löwenhaltung legt man eine Hand auf die Hüfte und aktiviert so die Kundalini-Energie im Becken. Dann legt man die andere Hand seitlich an den Kopf. Die Energie steigt zum Kopf hin auf und die Gedanken kommen zur Ruhe. Dadurch kann man dann leicht in die meditativen Vertiefungen eintreten und so bis zur Erleuchtung gelangen.

Für Menschen, die noch nicht so fortgeschritten sind, zeigte uns Buddha noch drei weitere Techniken zur Erweckung des inneren Glück. Wir können die Kundalini-Energie aktivieren, indem wir Buddha visualisieren. Wir können entweder Buddha verehren oder uns selbst als Buddha sehen. Der Dalai Lama erklärte: "Wer auf Buddha meditiert, wird ein Buddha."

Die zweite Technik besteht darin unsere Welt als Paradies oder als Reines Land zu sehen. Wenn wir uns auf das Positive in unserer Welt konzentrieren, dann entsteht Glück in uns. Wenn wir alles als richtig so wie es ist annehmen können, dann gelangen wir zum inneren Frieden. So einfach ist diese Technik. Buddha hob deshalb mit einer berühmten Geste eine Blume hoch. Wer die Schönheit in der Natur sehen kann, erweckt dadurch seine Kundalini-Energie.

Die dritte Technik ist der Bodhisattva-Weg. Wer als Bodhisattva lebt und sein Ego aus Liebe zu seinen Mitwesen opfert, der kommt dadurch ebenfalls ins Licht. Man braucht nur segnend eine Hand zu bewegen, allen Wesen Licht zu senden und zu denken: "Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Der Yogi zeigte Ella diese acht Grundtechniken. Er riet ihr damit zu experimentieren und herauszufinden, wie sie bei ihr am besten wirkten. Wenn sie damit die Kundalini-Energie erweckt hatte, sollte sie einfach so lange in der Ruhe verweilen, wie die Wirkung der Kundalini-Energie anhielt. Sie sollte alle Gedanken kommen und gehen lassen wie sie wollten. So würden sich im Laufe der Zeit alle Energieblockaden lösen, bis sie dauerhaft in der starken Energie der Erleuchtung leben konnte.

Für den schnellen Weg zur Erleuchtung empfahl der Yogi Ella in der Abgeschiedenheit zu praktizieren und sich ganz dem spirituellen Weg zu widmen. Das tat Ella. Der Yogi unterstützte sie dabei und gab ihr einen guten Rat, wenn sie einmal nicht weiter wusste. Nach drei Jahren erwachte Ella und verwirklichte die Erleuchtung. Jetzt konnte sie tun und lassen was sie wollte. Ihr inneres Glück würde immer bei ihr bleiben. Da sie Humor liebte, heiratete sie Fritz und lebte mit ihm ein glückliches Leben. Sie bekamen einen kleinen Sohn und eine Tochter, deren Namen ich jetzt nicht verrate. Sie reisten viel in der Welt umher und taten vielen Menschen Gutes.

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