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Dies ist eine Geschichte aus dem Hinduismus. Sie handelt vom Satsang-Weg. Satsang ist das Treffen mit einem erleuchteten Meister. Sat bedeutet Sein, Ruhe, inneres Glück, Erleuchtung, im Licht leben. Wir treffen uns mit einem erleuchteten Menschen, der uns durch seine Energie spirituell voranbringen kann. So ein Mensch wird in Indien Sat-Guru genannt.

Satsang ist das Boot, mit dem man in das Land des Lichts gelangen kann. Das regelmäßige Zusammensein mit einem Sat-Guru erleuchtet auf die Dauer alle Menschen um ihn herum. Erleuchtung färbt ab. Mein Yoga-Meister Swami Sivananda lehrte: "Eine Minute Satsang ist wertvoller als ein Königreich. Überall wo Satsang ist, sind die großen erleuchteten Meister anwesend."

Ich habe schon oft an einem Satsang teilgenommen. Mir wurden dabei spürbar spirituelle Energien übertragen. Bei einem Satsang mit dem Dalai Lama öffnete sich mein Herzchakra. Drei Tage lebte ich in einem unermesslichen Zustand der Liebe. Bei meiner Yogalehrer-Ausbildung in Kanada trat ich in die Energie von Swami Vishnudevananda ein. Ich lebte in einem Meer aus Glücksenergie. Nach einem Retreat mit dem taoistischen Meister Mantak Chia aktivierte sich meine Kundalini-Energie und ich erfuhr höchste Glückseligkeit.

Meinen ersten Satsang hatte ich 1984 bei dem spirituellen Heiler Keith Sherwood. Er kam aus den USA nach Hamburg und hatte sich bei der Suche des Satsang-Raumes in der Stadt verlaufen. Er kam zwei Stunden zu spät. Der Satsang dauerte nur 15 Minuten, in denen sich Keith für seine Verspätung entschuldigte. Erst spürte ich nichts, aber auf dem Nachhauseweg wurde ich plötzlich von Erleuchtungsenergien überflutet. Das war meine erste Erleuchtungserfahrung.

Es gibt sogar eine Satsang-Szene in Deutschland. Ich besuchte Satsangs von Pyar Troll, die buddhistisch orientiert ist. Ich liebe sie sehr. Ebenso wie Gangaji aus den USA, die als eine Art spirituelle Therapeutin Erleuchtungsenergien überträgt. Zu Samarpan (Soham) brachte mich meine ehemalige Freundin Martina. Er lehrt das erleuchtete Sein und arbeitet vorwiegend mit Trauerenergien. Er lehrt die Dinge so anzunehmen wie sie sind. In seiner Gegenwart spürte ich eine starke Energie aus Frieden und Liebe.

Nicht zu vergessen ist mein Satsang bei Shantimayi. Sie ist eine amerikanische Hippiefrau, die von einem indischen Guru zu seiner Nachfolgerin ernannt wurde. Dabei musste sie sich verpflichten jedes Jahr einmal durch die Welt zu reisen und Satsang zu geben. Auf ihrem Satsang entstand in mir zuerst eine große Trauer, dann ein großer Frieden und zum Schluss trat ich in die Glückseligkeit ein.

Ich war auf vielen Satsangs erleuchterer Meister. Amritanandamayi (Amma) heilte mich durch ein Mantra. Bei dem Satsang mit Mutter Meera tanzte ich schon zwei Wochen vorher glückselig durch das Leben. Bei Anandamayi hatte ich Satsang durch ein Buch. Sai Baba gab mir Satsang im Traum. Ebenfalls erschien mit der tibetische Meister Longchenpa im Traum und gab mir eine Einweihung.

Es war einmal in Indien ein reicher Mann. Der besaß große Ländereien und beutete seine Arbeiter aus. Er dachte immer nur an sich und seinen Vorteil. Das Glück oder Unglück seiner Mitmenschen interessierte ihn nicht. Manchmal tat er auch schlechte Dinge. Die Hölle (ein Energiebereich des Leidens im Jenseits) wartete auf ihn. Wer Schlechtes tut erntet nach den Gesetzen des Kosmos ein schlechtes Karma.

Auf seinen vielen Geschäftsreisen traf der Reiche eines Tages einen Erleuchteten (Heiligen, Arhat). Er erkannte den Heiligen nicht als heilig, aber er mochte ihn. Eine Stunde gingen sie zusammen des Weges. Sie sprachen einige Worte und der Reiche empfing den Segen des Heiligen.

Einige Jahre danach starb der reiche Mann. Der Gott des Todes, Yama, kam, um ihn in die Hölle zu bringen. Da erinnerte sich der Reiche plötzlich an den Satsang mit dem erleuchteten Weisen. In größter Not rief er seinen Namen als Mantra. Der Gott des Todes verlor sofort die Gewalt über ihn. Vom Himmel (einem Paradiesbereich im Jenseits) kam eine Hand und zog ihn ins Licht. Durch eine Stunde Satsang konnte seine Seele (sein Bewusstsein) gerettet werden.

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