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Der Ursprung -
Wie einst alles begann, besteht und immer wieder beginnen wird!

Ein “Maerchen”??? Fazit einer Inspiration....

Dieses Universum mit allem was darin, wenn ueberhaupt denkbar, erfassbar moeglich und unmoeglich erscheint, sei von einer hoeheren Macht erschaffen berichten Ueberlieferungen; und viele Menschenkinder in dieser Welt, egal in
welcher Kultur, glauben daran mit einer sehr tiefen, ja teils besessenen, sehr grossen Ernsthaftigkeit.
Dabei handelt es sich im Prinzip „nur“ um zwei, garnicht so ungewoehnliche, besonders der „irdischen“
Wissenschaft, wohl bekannte schoepferische Elemente - einer „ruhenden Kraft“ und einer im wahrsten Sinne des
Wortes hochexplosiv- kreativen, unvorstellbaren dynamischen „Energie“, die Ur-Quell von ALLEM was ist, sind.

Die ruhende Kraft und die ewig dynamische Energie, die einige unter uns – als den „grossen Geist“ verstehen oder
vereinfacht simplizistisch „Urlicht, Lebenslicht, Atem (Atom/Atman), Lebenshauch“ - nennen.
So berichten uralte Ueberlieferungen das vor langer, langer Zeit der Tag kam, an dem der „grosse Geist“ sich in der
Weite von Akasha, dem feinstofflichen Zeit-Raum Gefuege durch hoch dynamische Bewegung, seines eigenen
weiblichen Aspektes, in uralter Literatur als „shakti“ uebermittelt , angeregt fuehlte und zu sich ruehren begann, so
wie wenn ein Wesen Morgens allmaehlich zu sich kommt, den Traumbereich verlaesst, weil der Koerper durch den
Schlaf voellig erfrischt ist und voller neuer Energie, sozusagen frisch aufgetankt, wieder erwacht und sich von
Tatendrang durchpulst fuehlt.

Weil die Kraft des Erschaffens in der Interaktion von statischen, in sich ruhenden und stimulierenden, hoch
dynamischen Kraeften, begruendet liegt, und „der grosse Geist“ sich Selbst zu erkennen wuenschte, erschuf er Kraft
seines Wuenschens, in einer Art Traum, einen „Wegbegleiter“ ein Abbild, aus Eins wurden Zwei und aus der
unfassbaren Energie, die durch die „Reibung“ dieser beiden Energien freigesetzt wurde, entstanden die ersten
„Geistfunken“, so etwas wie Blitze im Nanobereich des Universums, Abbilder, Reflektionen dieses allmaechtigen,
alles durchdringenden, ueberall gegenwaertigen „grossen Geistes“, dem universellen Selbst.

Diese nun entstandenen Geistfunken , eigentlich „Sternenstaub“, wenn man so moechte, die Geschoepfe dieses
Teilungsgsprozesses besassen exakt die gleichen Kraefte, trugen die gleiche Liebe in ihren Zentren, die gleiche
Weisheit, das gleiche allumfassende Wissen, die gleiche Urteilskraft und das gleiche Mitgefühl des „Ur-Quells“, alle
wichtigen Bausteine des Universums, aller Wesenheiten und aller Materie in sich, und sie besassen die Gabe eines
voellig freien Willen, den beiden Urkraeften des Schoepfungsimpulses absolut gleich.

Es herrscht Freude, Heiterkeit, tiefe Liebe und Gelassenheit in den unterschiedlichen Ebenen des Universums. Diese
„Seelenfunken“ waren wie unerfahrene Kinder und in so manchen Funken, den perfekten Abbildern, keimte der
Wunsch den allmaechtigen Urkraeften an Weisheit und Allwissenheit nachzueifern. Denn sie besassen ja das
gesamte Wissen, doch sie hatten es niemals als „Selbst“, selbst erfahren. So machte sich, voller Tatendrang und
wissbegierig ein winziges Partikelchen des Sternenstaubes auf dem Weg zum „grossen Geist“.

Sie schaute ihn bittend, liebend und voll innigster Hingabe an und fragten: „grosser allmaechtiger, alles
durchdringender Geist wie kann ich so allumfassend allwissend werden wie Du?“

Der grosse Geist, raunzte, lachte schallend, dass das gesamte Universum erbebte und liess vernehmen: „Meine
lieben Seelenfunken, um allwissend zu sein wie ich es bin – oh‘ wie wunderbar das waere - musst du ALLES selbst er-fahren. Du musst alle Dimensionen und die dortigen, jeweiligen Ebenen er-leben, ohne Ausnahme alle
Entwicklungsstufen des Lebens und aller Universen durchleben, so dass Du das ALLES was IST in Dir ganz selbst und individuell erfaehrst und traegst, um so zu werden wie ich.“ Seelenfunke antwortete: „Oh, wie wunderbar. Ich will mich auf den Weg machen. Ich will Dir gleich und ebenbuertig werden.“ Und schickte sich, berstend vor Tatendrang und Wissbegierde, loszueilen.

Es kamen weitere Sternenstaubpartikelchen, die diesem Gespraech, neugierig durch ihre Wissbegierde, lauschten
und sogleich in sich den selben Wunsch brennen spuerten. Somit begann der Weg der Evolution. Der Embryo , das
Weltenei, das sich durch die Eigendynamik der Urkraft in der ruhenden Stille, selbst geformt hatte, teilte sich, immer
und immer wieder, so wurde aus 1 = 2 (wenn man so will aus 1+2=3=6=12=24=48 etc.) dann wurde aus 2 – 4 diese
teilte sich in 8 in 16 in 32 in 64, 128, 256, 524, 1048, 2096 und endlos weiter, immer weiter, von ganz kleinen,
winzigen Zellkernen, einfachen kristallinen Verbindungen, explodierten diese mit einer wahnsinnigen Energie bis in gigantisch-unvorstellbaren Strukturen; sie durchlebten viele Ebenen des Seins und kehrten immer wieder zurueck zu
ihrem Ursprung, das war ungeschriebenes und unvermeidbares Gesetz, dieser beiden Ur-Kraefte, nein es war
schlicht weg ihre pulsierende Kraft.

Nachdem unzaehlig viele Ebenen durchlebt und erfahren waren, kehrte ALLES an den Ursprung, zum Zentrum dieser
beiden Kraefte zurueck, so wie auch diese beiden Kraefte, irgendwann, nachdem das hoechste Mass an Ausdehnung
und Verfielfaeltigung erreicht war und Alles, selbst die winzigste Luecke, der kleinste Raum vollkommen ausgefuellt
war, ganz in sich selbst zurueck zu ziehen; und winziger als der winzigste Same, der kleinst moegliche Punkt sein
werden. Sie erfreuten sich wieder der Herrlichkeit im Glanz des Lichtes und ihres akkumulierten „neuen“ Wissens.
Doch nach einiger Zeit brach wieder der Wissensdurst aus. Die Seelenfunken oder Sternenstaubpartikel wollten
weiter wachsen es war wie der Tanz der Karusselpferde, Runde um Runde, in endlosen Folgen.
Ein Sternenstaubpartikelchen trat hervor und fragte: „Was ist das dort fuer ein sonderbarer blauer Stern?“
Vom „grossen Geist“ war zu vernehmen: „ Oh‘ das ist eines der vielen Experimente, ein neuer Planet. Ich habe ihn
terra firma oder Planet Erde genannt. Dort haben sich unzaehlige Wesen entwickelt, auch einige ganz besondere, die
sich Menschen nennen. Es ist eine rein physische Ebene mit schwersten Pruefungen, schwerer und haerter als ihr sie je erfahren habt. Aber auch viel erfreulich und erbauliches, es haelt sich alles die Waage, alles ist in dem universell dynamischen Konzept von umfassender Harmonie und Balance entstanden. So gibt es dort eine mannigfache Vielzahl von Ereignissen, Pflanzen, Blumen, Bergen, Taelern, Wuesten, Gewaessern, Tieren und Menschenformen und alle diese Dinge,die gesamte Flora und Fauna reflektieren alle das Licht als Sternenstaubfuenkchen, ihre
universelle Heimat und die Weisheit des „grossen Geistes“ wieder.“
Wissbegierig fragten die Seelenfunken: „Grosser allmaechtiger Geist, das klingt wunderbar. Was sind Tiere, Pflanzen
und das alles? Wir muessen dahin. Wir wollen lernen auf diesem Stern zu leben und diesen Tieren und
Menschenwesen, die doch auch ein Teil von dir in sich tragen, unser und Dein Licht wieder in ihr Dasein bringen.“
Vom „grossen Geist „ war zu vernehmen: „Das ist nicht so einfach, denn Du bist, wie alle und alles andere, Licht und
reinste Schwingung, Energie. Wenn ich Euch dorthin entlasse, dann brauchen alle einen materiellen Koerper und ihr
werdet in dem Prozess vieles von eurer wahren Natur vergessen und viele Kraefte einbuessen - vielleicht sogar euer
Licht, das Wissen um eure wahre Herkunft, den Urquell des Seins, ja gar mich den „grossen Geist“ - in der Enge des
physischen Gehaeuses, wird vieles verschwinden, wie das Licht in einer geschlossenen Schachtel.

Seelenfunken: „Was ist ein Koerper?“

Der „grosse Geist „ sprach wieder: „Komm ich zeige es Euch. Schaut Euch dort im Spiegel den Menschen auf der Erde an. Das ist ein Koerper. In diesen Koerpern sind dieS ternenstaubseelenfunken, wie eine zerbrechliche Puppe in einer stabilen Schachtel recht gut aufgehoben ist, aber auch ganz tief im Inneren, sicher verpackt und somit versteckt.

Dieser Koerper ist wie ein Raumanzug, er dient dem Schwingungsausgleich und den damit verbunden Belastungen,
auf diesem Planeten, der auf der Ebene seiner Existenz seine ureigenen Energiebenen und Gesetze hat.
Schaut hinab auf den Planeten. Dort bewegen sich die Menschenwesen. Das ist ein Koerper und genau so werdet Ihr
geformt sein.“ Seelenfunke: „Haha! Das sieht komisch aus. Ja, klingt so spannend, grosser Geist. Ich moechte das fuehlen, ich begehre das zu erleben und dadurch zu lernen und Dein Licht in den Menschen sichtbar werden lassen!“

„Wir auch, wir kommen auch mit, riefen die anderen Seelenfunken abenteuerlustig und lernbegierig dazu!“
Vom „grossen Geist“ war wieder zu vernehmen: „Dort auf der Erde gelten andere Gesetze als hier. Ein wichtiges
Gesetz lautet: Der Staerkere ueberlebt. Das heisst: „Ihr muesst den Koerper ernaehren, ihr muesst ihn pflegen und
kleiden, wenn es kalt wird; ihr werdet euren Hunger und Durst stillen muessen und um Unterkunft und unzaehligen
anderen Anforderungen Sorge tragen muessen. Andere Menschen werden Euch verfolgen, verachten oder verlachen
weil ihr anders seid.

Wieder andere werden Euch anbeten und um Hife bitten, die ihr dann nur sehr begrenzt in der Lage sein werdet zu
geben. Ihr werdet Liebe, Trauer, Hoffnung, Kriege, Morde, Ungerechtigkeit, Entbehrungen, Not, Schmerz, Wut,
Habsucht, Hochmut, Machtstreben und Geiz, doch vor allem die Einsamkeit und die Sehnsucht, die Sehnsucht nach
mir und die Sehnsucht zurueck nach einem nicht erinnerbaren, aber schwach in der Erinnerung flackerndes Wissen
an eurer wahres Zuhause kennen lernen, denn ihr werdet lange Zeit von mir entfernt sein und euch mehr und mehr
nach eurem Ursprung sehnen, den viele von Euch auf diese Reise gegangenen, nicht mal mehr klar definieren
koennen.“

Seelenfunke: „Was ist das alles? Was ist Zeit? Was sind diese Worte, die Du da sprichst? Du weisst so vieles mehr als wir wissen, und ich habe noch nie solche Dinge erfahren. Und ich will alles wissen, was Du auch durch Erfahrung
weisst.“

Der „grosse Geist“ sprach wieder: „Dieses Geschehen dort unten ist wunderschoen anzuschauen, ja gewiss auch sehr
verlockend. Es wird viele Feste, Freuden, Tanz, Ausgelassenheit und viele andere sehr schoene Dinge geben, aber
auch immer die genauen Gegensaetze werden sie, wie stumme stille Schatten, begleiten. In dem Prozess werdet ihr
euch ganz, ganz weit von mir entfernen. Ihr werdet genau das Gegenteil dessen erfahren, was hier ganz
selbstverstaendlich ist.“

Seelenfunke: „Das Gegenteil? Was ist ein Gegenteil?"

Vom“ grossen Geist“ war wieder zu vernehmen: „Ich kann euch nicht erklaeren, was ein Gegenteil ist, was
Wiedersprueche sind, was Liebe, Schmerz , Hass, Gier und Angst und Rache bedeuten. Doch werdet ihr dort, auf der
Ebene, von negativen Dingen herausgefordert, wie belastet und auch von positiven erhoben werden, manchmal wird
es einem Sturm, darin herumgweht, aehnlich sein, ohne die geringste Ahnung in welche Richtung euch die Kraefte
schleudern werden. Und das Gesetz auf terra firma lautet, daß ihr erst dann wieder zurueck kehren koennt, wenn
ihr euer wahres Licht dort unten leben konntet.“

Seelenfunke: „Oh “grosser Geist”, wie kannst Du nur glauben, dass wir uns so weit von Dir entfernen? Wir sind
wunderschoen, wir sind Du, wir sind doch in Dir und Du bist in uns. Wir werden doch niemals etwas tun, was uns von Dir entfernt. Wir sind untrennbar miteinander vereint. Wir wollen doch nur lernen. Lass uns gehen. Wir wollen
nur eins. Wir wollen ganz so sein wie Du, damit wir gleichwertige Partner sein koennen.“

Vom “grossen Geist“ war wieder zu vernehmen: „Meine lieben Seelenfunken. Wir werden immer vereint bleiben,
doch werden einige, nicht alle, das und ja, gar sich selbst dort unten, der unzaehligen Verlockungen,
Herausforderungen und Verwicklungen wegen, vergessen. Ihr habt einen freien Willen, ganz wie ich, auch eigene,
freie Entscheidungskraft. Ich kann und werde Euch nicht aufhalten. Doch gebt auf Euch acht. Es herrscht dort unten
das Gesetz von Ursache und Wirkung. Da seid ihr dort auf terra firma dem Kampf ums Ueberleben, dem Zwielicht
ewigen Wandels und der ewig und alles polarisierenden Kraft der Gegensaetzlichkeit ausgesetzt.

Das ist das Gesetz, das ist die Natur dieser Ebene. Wenn ihr euch mit schlechten menschlichen Eigenschaften der
dunklen Seite der Macht, der Habgier dem unersaettlichen Hunger der Wuensche befleckt, dann koennt ihr nicht,
ohne euch langen Reinigungsprozessen zu unterziehen, auf diese Energieebene zurueckkehren. Jetzt seid ihr vollkommen, denn ihr seid hier in mir. Doch wenn ihr euch kraft eurer Entscheidungsfreiheit von der
Vollkommenheit abwendet und selbststaendig aktiv werden wollt und als Folge nicht mehr vollkommen seid, dann
gibt es vorerst kein Zurueck, bis ihr gelernt habt, Eure erlernte, angenommene Verhaftung an die materielle
Negativitaet zu ueberwinden und das Licht, eure ureigene Vollkommenheit in Euch selbst wieder findet.

Ihr habt Alle einen freien Willen, und wenn Ihr euch fuer den Weg auf die Erde entscheidet, dann muesst ihr die
Verantwortung fuer ALLE Eure freien Entscheidungen voll und ganz, mit allen Konsequenzen fuer euer Tun und
Handeln uebernehmen.

Ihr werdet mich fuer herrisch, ungerecht, machtbessen und rachsuechtig halten, ihr werdet mich vielleicht in der
Finsterniss des Vergessens und des Unverstaendnisses zu zweifeln, zu hassen, beginnen, mich und meine Anhaenger verfolgen, ablehnen, verleugnen weil Ihr nicht zu mir zurueck findet. Doch glaubt mir ihr Seelenfunken, Ihr habt jetzt schon mein Mitgefuehl.

Aber die dunkle Seite dieser Schoepfung, auf der Plattform der Dualitaet kann neben mir - hier im Lichte des Universums - nicht existieren, denn sie ist nur eine Illusion, eine dunkle Kraft die aus all dem
erweckt und genaehrt wird, die ganz besonders auf terra firma ihr Unwesen treibt, es sind aber nur die Schatten die
durch das Licht entstehen – vielleicht eine Pruefung. Diese Kraefte liegen auf dieser Ebene in staendigen Kampfe
miteinander, was kein wirklicher Kampf ist, sondern nur die Dynamik der Bewegungen, des kosmischen Tanzes, die
sich so auf der materiellen Ebene wiederspiegeln, aber wenn sich Seelenfunken darin verwickelt und verstrickt
wiederfinden, dann ist ihnen meist auch das Verstehen dafuer und das Wissen darum abhanden gekommen und sie
werden den langen Weg des neu lernens gehen muessen bis sie begreifen, oder sich erinnern woher sie kommen
und was sie wirklich sind.

Ihr wuerdet vergluehen. Darum kann und darf ich Eure Rueckkehr erst dann erlauben, wenn Ihr euch selbst wieder
gereinigt habt, frei von den Lasten eures Tun und Handelns und klar in und mit Euch selbst seid. Alles andere waere
Bedingung, Einengung, und wuerde als Strafe und Rache an der Ausuebung Eurer freien Wahl verurteilt werden. Und
diese Schritte sind meiner Liebe zu Euch und diesem Reigen fremd“.

Seelenfunke: „Ach grosser, allumfassender, alldurchdringender Geist, das hoert sich alles fuerchterlich und
entsetzlich grausam an, Du uebertreibst. Wir kommen ganz schnell wieder zu Dir zurueck, versprochen!“

Vom „grossen Geist“ war zu vernehmen: „Okay, sodann, Euer Wille geschehe! Doch bevor Ihr geht, sollt Ihr noch
wissen; Ihr werdet eine neue Huelle, ein perfektes Euch schuetzendes, auf dieser Ebene notwendiges Kleid, einen
ganz neuen Koerper bekommen.

Doch dieser Koerper wird Gesetzen dieser Ebene unterliegen, vergehen und sterben, wie alles andere sich auf
dieser Ebene unter dem Einfluss des Gesetzes des ewigen Wandels, von Kommen und Gehen, von Werden und
Seelenfunke: „Sterben, verlassen, aufgeben? Was ist das und wohin werden wir dann gehen? Wir kommen dann
doch alle selbstverstaendlich zu Dir zurueck, wenn wir dort auf dieser Ebene, dieser terra firma, nicht mehr bleiben
koennen!“

Von „grossen Geist“ ward wieder zu vernehmen: „Nein, nein Kinder, erinnert Euch, was ich eben gesagt habe. Ihr
werdet auf unterschiedlichen Ebenen lernen, bevor Ihr, nach den dort herrschenden Gesetzmaessigkeiten einen
neuen Koerper erhaltet. Ihr werdet die Ergebnisse, die Lasten eures Tun und Handelns erloesen muessen, bevor ihr
zu mir zurueckkehren koennt. Ihr werdet immer wieder einen neuen Koerper erhalten und so viel Zeit - wie Ihr
benoetigt - um in vielen Leben aufgrund der dort waltenden Gesetzmaessigkeiten aufzusteigen und Euch hierher auf
die Lichtenergieebene, dann allein durch eure eigene Kraft, wieder emporzuschwingen.“

Einige der Seelenfunken wurden nachdenklich. Sie wollten lieber nicht das Risiko eingehen, sich so weit von ihrer
Quelle, ihrer sicheren Heimat zu entfernen, in der nur Freude zu erfahren war. Der „grosse Geist“ freute sich darueber, das er nicht ganz allein in den Weiten des Universums fuer lange, lange Zeit zurueckbleiben und in Einsamkeit, getrennt von seinen Lieben, voller Trauer das Unvermeidliche miterleben musste.

Dies sind die Seelenfunken, die manche Engel oder Feen nennen.

So war von dem “grossen Geist“ wieder zu vernehmen: „Einige von Euch haben sich entschieden hier bei mir zu
bleiben. Ihr, die Ihr da runter, in die materielle Ebene wollt, seid sehr tapfer und mutig. Ihr werdet mir und Euren
Bruedern und Schwestern nach Eurer Rueckkehr - egal wie lange es dauern mag - durch Euer Wissen und Eure
Erfahrungen so sehr viel naeher sein als heute und auch als Eure Mitbrueder, die bei mir bleiben. Darum schlage ich
Euch ein Abkommen vor: „Die Seelenfunken, die bei mir bleiben, werden sich um Euch kuemmern. Sie werden
ausgebildet zu Engeln, Schutzengeln, spirituellen Begleitern und spirituellen Meistern, sie werden Euch immer
wieder an das Licht, das Ihr seid erinnern und auch, wenn noetig zurueckfuehren. Das gilt auch fuer diejenigen, die
zurueckkommen, solange noch andere Seelenfunkenanteile auf terra firma leben, werden sie mit den hier
Verbliebenen ihr Wissen teilen, helfen unterstuetzen und Sorge tragen das keines der Seelenfunken dort im Nebel
verlorengeht.

Sie werden Euch fuehren und leiten, wenn Ihr es erbittet, erlaubt und zulaesst. Ja auch Ihr, die Ihr dort unten seid,
ihr werdet Eure Erfahrungen an die spirituellen Begleiter und Meister ebenfalls weitergeben. Somit ist am Ende,
wenn wir alle wieder hier in unserem Zuhause, dem Urgrund allen Seins sind, der Entwicklungsstand aller Seelen -
funken gleich. Und wir werden ein gigantisches Fest feiern, wovon die Himmel des Universums erbeben werden.
Und wir werden gemeinsam, mit all dem Wissen und Erfahrungen Neues und Wundervolles erschaffen!“

Die Seelenfunken erwiederten: „Wir wollen uns dort auf terra firma mal ein wenig umschauen. Das wird schon nicht
so schlimm werden. Und allzu lange wird es auch nicht dauern. Wir sind ganz bestimmt bald wieder bei Dir –
„grosser Geist.“ Denn wir koennen doch gar nicht so lange ohne Dich sein.“

Von dem „grossen Geist“ war weiter zu vernehmen: „Nun gut meine Kinder. So sei es. Euer Wille geschehe, euer
Wunsch sei mir Befehl, Eurer Wunschwille wird immer geschehen, weil dies die Natur der Dinge ist. Ihr werdet
entscheiden, was ihr erfahren werdet, in Folge oft nicht wissen warum und ich werde niemals, zu keiner Zeit in Euren
freien Willen eingreifen. Doch was immer auch sein mag: „Vergesst es nie: Ich und meine Abgesandten, die
huellenlosen Geistwesen, Lichtboten, Engel und Feen sind immer bei Euch um Euch auf den rechten Weg zurueck zu fuehren, das wird je nach dem Stand der Dinge, mal mit etwas Schmerz, mal mit viel Leid oder viel Freude
geschehen. I

hr muesst den „grossen Geist“ und seine vielfaeltigen Stimmen vernehmen, dazu wird es notwendig
sein wieder lauschen zu lernen in all dem Laerm dort auf dieser Ebene. Ihr werdet dies aber unter manchen
Umstaenden vergessen und glauben, ich haette Euch verlassen, doch werde ich immer und ewig bei Euch sein, ich
kann garnicht anders. Auch gerade dann, wenn Ihr es vermeintlich nicht mal mehr spueren koennt!“

Das ist die Geschichte vom Anfang. So leicht und unbeschwert haben wir uns von dem „grossen Geist“ und unserer
sicheren Heimat getrennt. Um unsere Spiele zu spielen. Wir suchen nach dem „grossen Geist“, wie nach einem
Phantom, das uns mehr schlecht als recht in Erinnerung ist, aber durch den Laerm auf der Ebene der terra firma, ist
die Erinnerung ganz schwach und duenn geworden, in allen Teilenbereichen, Buechern, Fragmenten, Hoehlen,
Ruinen und Hinterlassenschaften der Welt und des Welten-Zeit-Raums suchen wir nach Zeichen und Antworten und
haben lange vergessen, daß wir, die Funken des „grossen Geistes“, das Licht tief in uns selbst vergraben halten.

Wir versuchen immer zu dem „grossen Geist“, unserer gemeinsamen Heimat, in die Einheit zurueckzukehren, weil
diese unbestimmte Sehnsucht - nach Hause - in jedem von uns schlummert. Der „grosse Geist“, die Urkraft hat tiefes
Mitgefuehl mit jedem von uns. Es wartet auf uns, nach der grossen Einheit weitaus sehnsuechtiger als wir uns nach
ihm sehnen unter all unserer materiellen Negativitaet. Unter all unseren Aengsten, unserer Wut, der Rachsucht, dem
angestauten Hass, was alles aus der Verzweifelung nicht mehr nach Hause zu finden entstanden ist - auch und ganz
besonders - gegen den „grossen Geist“, weil wir den einfach in dem Gewuehl, in dem Zwist und Gezeter, diesen
staendigen hin und her von dunklen und lichten, guten und boesen Kraeften einfach vergessen haben.

Doch er kann uns nicht vor der Zeit zu sich holen, weil er dann in unseren freien Willen eingreifen wuerde. Wir entscheiden, wann wir soweit sind, somit wann das sein wird.

Du bist heute hier um diesen „grossen Geist“ in Dir wieder lebendig werden zu lassen. Diese kleine Geschichte lehrt
uns: „Wir haben einen freien Willen. Den haben wir bis heute und in alle Ewigkeit - wenn wir den „grossen Geist“
auch sehr verkuemmern haben lassen - genutzt. Dieser unserer freie Wille, unsere Wuensche, Hoffnungen,
Verlangen und Begierden, nach all diesen Wundern, den schoenen, lieben, guten, begehrenswerten, von uns
allmaehlich hoch, hoeher als den „grossen Geist“ geschaetzten Dingen, haben uns hierher genau an den Ort, an dem
Wir, jede/r Einzelne jetzt gerade, in jedem Moment unter all diesen Umstaenden stehen, gefuehrt.

Darum wird es Zeit, daß wir lernen, uns von allem zu trennen, nicht an dem was wir NUR erlernt haben, was uns als
Gegenleistung, als Zoll fuer unsere Wuensche und deren Erfuellung aufgebuerdet wurde, anzuhaften; all diesen
Ballast gilt es abzuwerfen der uns hernieder drueckt und uns Qualen, ja, sicher auch Freuden bereitet, die aber von
bedingter Dauer sind welche um ewige Wiederholung kaempfen, ihren eigenen scheinbaren Bestand zu erlangen
suchen, das ist die grundlegende Natur der Kraefte die auf der Ebene von terra firma herrschen.

Eine leise, ganz stille Erinnerung, die Erfahrung der Schwerelosigkeit eines Traumes in dem Alles moeglich, selbst das Unmoegliche moeglich ist, erinnert uns ganz still mahnend an das was wir wirklich und was wir nicht sind. Es gibt nur dieses eine Ziel, uns selbst von all den, durch unsere eigenen freien Entscheidungen „selbst auferlegten Fesseln“ zu befreien. Dann werden wir am Ende zu reiner bedingunsloser Liebe, in dem Prozess wieder zu reiner Energie "aufsteigen", unser Dasein transformieren und zurueckkehren in unsere wahre Heimat, dem Urgrund, dem Urquell, in dem alles Sein und Werden begruendet liegt, das ist der geheime Ort an dem, wie in jedem noch so winzigen Samen, die Kraft, ein riesen Baum, oder eine zarte Bluete, ein duftendes Heilkraut zu werden, versteckt ruht.

All dies mag so manch einen unter uns an die Grenzen seiner Vorstellungs-wie Verstandeskraefte fuehren, nun das
ist weder beabsichtigt noch eine Art Lockruf, schon gar kein Aufruf zu Religiositaet, zu Umkehr und Abwendung von
all den schoenen und so faszinierende Dingen und Erscheinungen die uns begleiten und ganz still und stumm
umgeben. Wir sind im Vergleich, so man solch einen Vergleich mit viel Mut und tapferer Entschlossenheit
ueberhaupt fassen kann, NICHTS und doch hier, also wer oder was und warum sind wir?

Wenn man diese kleine Erzaehlung etwas weiter gefasst ausbauen wollte und auf das in dem wir sind, eingehen
wuerde, so wuerden wir schnell, ganz schnell an die absoluten Grenzen der Vorstellung, ja unseres Verstandes und
dessen Kapazietaet der Darstellungsmoeglichkeiten kommen.

Denn das in dem wir sind, in dem wir hier samt terra firma leben, das in dem sich dieses Planentensystem mit
diesem so wunderbar anheimelnden Gestirn Erde, dem gesamten, so faszinierend brillianten Leben darauf, den
begleitenden Planeten und der Sonne, die fuer uns hier, den scheinbaren Mittelpunkt bildet – ist ein winziger, ein
verschwindent kleiner Bruchteil , wenn es uns auch schon riesengross erscheint, dessen was so lapidar als
„Universum“ bezeichnet wird , aber als solches umoeglich in seiner Vollkommenheit erfasst werden kann - um es
mal mit den Worten von Douglas Adams auszudruecken: „

Das Universum ist groß. Verdammt groß. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie gewaltig, ungeheuer, umwerfend groß es ist.“

Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, sind wir, samt der Galaxie in der sich dieses eine Sonnensystem befindet,
nur ein winziges Staubkoernchen in einem ungeheuerlich grossen Sandstrand!

Die vermutete laengste Ausdehnung unserer „Heimat“Galaxie betraegt so 150.000 Lichtjahre – Zur Erinnerung:
1 Lichtjahr = 9,5 Billionen Kilometer – guten Morgen!

die Raumsonde Voyager 1, die 1977 startete, erreichte 2011 einen Abstand zur Erde von ca. 17 Milliarden Kilometern, das entspricht etwa 16 Lichtstunden, und verließ 2011 die Heliosphäre.

-wiki-

Wer gern Radtouren oder Wanderungen unternimmt der weiss was 100 km fuer eine gewaltige Strecke sind und was die fuer eine Herausforderung bilden!

Der Versuch sich einzubilden, sich diese ungeheuerlichen Groessenordnungen vorstellen , sich da hinein versetzen zu koennen, scheitert schon an den wohl als infantile Naivitaet zu begreifenden Irrtum.

Sind wir ein Teil, der versucht das Ganze zu denken, kann dieses so enorm gigantische Ganze in unsere Sinnlichkeit
gebracht werden, in unseren Verstand, wie also das Ganze er-denken? Die Teilhaftigkeit mag als metapyhsische Obdachlosigkeit verstoeren, doch wie es so manch einer unter uns schon ahnen mag, vielleicht ist es auch die
Grundlage dafuer, was das er-Leben hier als scheinbar belangloser Sternenstaub so unterhaltsam macht.

Nachwort:
Wer dem Wunschtraum verfallen sollte, das der in dieser Geschichte angewendete Begriff „grosser Geist“ irgendwie
doch als ein glueckseeliger Hirtenjunge, ein Harfe spielender Juengling oder alternder jahrmillionen alter Herr und
Schoepfer irgendwo im Unfassbaren auf einem Thron, in einer von Spinnweben und Staubmaeusen beseelten guten
Stube hockt, von unzaehligen Goettern, Engeln und Lichtwesen umschwirrt und sein metaphysisches Laboratorium
mit scharfen Auge ueberwacht, der sollte noch mal von vorn zu lesen beginnen oder tja was, mal ganz tief
Innenschau halten, vielleicht erhaelt das Staeubchen Sternenstaub da irgendwo, irgendwann eine Antwort auf all das
- im Mikrowellenbereich des Hintergrundrauschens des einstigen Urknalls – als All dies hier (wieder mal) begann!

„Die Kraft ist mit Dir und gu-ru in Dir!“

Diese Erzaehlung ist den Meistern, Mitstreitern und Begleitern und im Besonderen Maha Tripura Sundhari gewidmet, der „Goettin der Kraft“ die in den “3 Orten” weilt.

ॐ महा रिपुर सुनदरी ददमदह

-


Om, Maha Tripura Sundari Dimahi

---<>---

Om, we meditate on that great, beautiful one
who lives in the three cities!

- ॐ -

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 262 X ANGESCHAUT

Kommentar von jailakshmi am 25. März 2012 um 9:39pm

ich habs durchgehalten und zu ende gelesen - und das dauerte schon soooo lange ! und dabei wieder ein stückchen beharrlichkeit, geduld und kindliche neugier weiterentwickelt. gracias !

Kommentar von mk am 26. März 2012 um 10:26am

Habe ich drueber nachgedacht,der Laenge wegen... habe mich dann entschieden das in einem Stueck zu veroeffentlichen, da Teilstuecke sehr wahrscheinlich immer Fragmente bleiben werden und dann diese geschichte auch so aufgenommen wird, als Alternative selbst ausdrucken und in Teilen lesen, so Seite fuer Seite.

Beharrlichkeit ist eine Tugend die Dauer verleiht!

vielen Dank fuer deinen Kommentar!

- hari om -

Kommentar von Irene Regis am 28. März 2012 um 5:57pm

Diese Geschichte ist auf eine wunderbare Weise beschrieben und verständlich dargelegt, so dass ich ohne Pause fertig gelesen habe.
Vielen Dank.
-- Om Shanti --

Kommentar

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