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Ich habe gerade zwei Videos im Internet über das Thema Leben nach dem Tod angesehen. Im ersten Video diskutiert eine Runde aus Menschen unterschiedlicher Meinungen im SWR über die Frage "Wiedergeburt - oder alles vorbei"? https://www.youtube.com/watch?v=xSrGkj9WT1k Im zweiten Video erklärt der Sterbeforscher Bernard Jakoby welche wissenschaftlichen Beweise es für das Leben nach dem Tod gibt und wie wir uns das Leben im Jenseits vorstellen können.


Die Frage eines Lebens nach dem Tod ist für alle spirituellen Menschen sehr wichtig. Im Yoga und im Buddhismus glaubt man an die Wiedergeburt. Nur wer erleuchtet ist, ist von dem Zwang zur Wiedergeburt befreit. Er kann aber freiwillig als Erleuchteter auf die Erde zurückkehren, um anderen Menschen spirituell zu helfen. Im Christentum glaubt man überwiegend nicht an die Wiedergeburt, obwohl Jesus gesagt hat, dass er eines Tages zur Erde zurückkehren wird. Man glaubt aber an ein Paradies im Jenseits, in das alle gläubigen Christen kommen.

In der SWR-Diskussionsrunde sprach zuerst eine Frau über ihre Erfahrungen zum Thema Wiedergeburt. Sie glaubte an die Wiedergeburt, weil sie in einer Rückführung fünfzehn frühere Leben kennengelernt hatte. Das Wissen von ihren früheren Leben hatte ihr geholfen Probleme in ihrem jetzigen Leben zu begreifen und aufzulösen.

Ich glaube auch an frühere Leben. Bei mir tauchten in einer bestimmten Phase auf dem spirituellen Weg in Träumen etwa fünftausend frühere Leben auf. Etwa zweitausend Leben konnte ich deutlich erkennen. Bei den restlichen Leben handelte es sich um Inkarnationen als Kleinlebewesen, wo das Bewusstsein noch sehr schwach ausgeprägt war und die deshalb sehr undeutlich waren. Bei den klar erkennbaren Leben waren etwa zwanzig Inkarnationen als Mensch und der Rest verschiedene Tierinkarnationen. Ich erhielt Informationen, die ich vorher nicht hatte und die ich nachprüfen konnte.

Insgesamt waren es aus meiner Sicht zweifelsfrei frühere Inkarnationen. Die Träume waren sehr klar und mit bestimmten Begleitumständen verbunden. Zuerst tauchten Träume von Situationen aus dem jetzigen Leben auf, verbunden mit den genannten Begleitumständen. Dann träumte ich von meiner Geburt. Dann geschah einige Zeit nichts. Und dann tauchten innerhalb von vier Jahren die frühere Leben aus meinem Unterbewusstsein auf.

Aus meinen frühere Leben kann ich erkennen, dass sich mein Bewusstsein immer mehr zum Höheren entwickelte. Ich war beständig auf der Suche nach dem Glück. Ich vermutete das glückliche Leben immer bei den höher entwickelten Lebewesen und inkarnierte mich deshalb entsprechend, wenn ich mit ihnen in Kontakt gekommen war. Vor etwa fünf Leben kam ich als Schamane kurz zur Erleuchtung und erfuhr dabei das höchste Glück. Ich brauchte aber noch vier Leben, um den zu mir passenden spirituellen Weg zu finden.

Spannend war in der SWR-Diskussionsrunde der Bericht eines christlichen Mannes, der eine Nahtoderfahrung gemacht hatte. Er war im Alter von 28 Jahren an Leukämie erkrankt und hatte nach Auskunft der Ärzte nur noch zwei bis drei Wochen zu leben. Alle lebenswichtigen Organe fielen nacheinander aus. Auf der Intensivstation erlitt er einen Herzstillstand und trat mit seinem Bewusstsein aus dem Körper aus. Er sah von oben seinen Körper im Krankenbett liegen. Dann wanderte sein Bewusstsein weiter in eine Dimension des unermesslichen Glücks. Er beschrieb sie als ein glitzerndes Energiemeer, in dessen Mittelpunkt entsprechend christlicher Vorstellung sich eine goldene Stadt befand. Dort traf er auf Jesus Christus und erfuhr unermessliche Liebe.

Ähnliche Vorstellungen gibt es im Hinduismus. Der Gott Brahma wohnt in einem goldenen Palast. Der Gott Vishnu ruht auf einem Liegesofa in der Mitte eines großen Energiemeeres. Und der Gott Shiva meditiert auf einem Berg in Shivaloka. Ich selbst bin bei einer Meditation nach Sathyaloka gelangt, dem Ort der höchsten Wahrheit. Dieser Ort ist vergleichbar mit dem buddhistischen Nirwana im Jenseits, einem Ort der Egolauflösung, des tiefsten Friedens (Leere) und des größten Glücks (Einheit, Fülle). Danach war mir klar, was das höchste Ziel aller Inkarnationen ist.

Ich persönlich habe keine Zweifel, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, dass das Paradies das Ziel aller Seelen ist und dass man sich auf der Erde wieder inkarnieren kann. Wissenschaftlich ist es umstritten, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Das liegt nach Bernard Jakoby aber nur daran, dass die meisten Wissenschaftler in ihrem atheistischen Dogma festhängen und alle Forschungen zum Leben nach dem Tod ignorieren.

Den besten Beweis für ein Leben nach dem Tod liefert die Nahtodforschung. Menschen treten in einer Sterbesituation mit ihrem Bewusstsein aus dem Körper aus, betrachten die Situation von oben, hören alle Gespräche der Ärzte und können nach ihrer Wiederbelebung darüber Auskunft geben. Teilweise können sie mit ihrem Bewusstsein auch an entfernte Orte reisen, dort das Geschehen sehen und nach ihrer Wiederbelebung den Beweis eines echten Wissens erbringen. Es gibt so viele wissenschaftlich erforschte Fälle (60 Millionen weltweit), dass man inzwischen von einem Weiterleben des Bewusstseins nach dem Tod ausgehen kann.

In der Diskussionsrunde kam auch eine Frau zu Wort, deren Mann gestorben war und die die Fähigkeit erlangt hatte mit ihrem Mann im Jenseits zu kommunizieren. Er hatte ihr vom Jenseits berichtet und sie einmal sogar mit ihrem Bewusstsein mit ins Jenseits genommen. Der Wissenschaftler Walter von Lucadou (Physiker und Psychologe) berichtete, dass etwa 80 % aller Menschen nach dem Tod eines Angehören einen kurzen oder langen Kontakt haben. Das kann vom Spüren der Seele über Träume bis zu Gesprächen gehen.

Ich habe das Sterben meiner Mutter vor einigen Jahren begleitet. Als sie kurz vor ihrem Tod im Koma lag, habe ich den Buddha Amitabha mit einem Mantra angerufen. Daraufhin füllte sich der Raum mit einer so großen Glücksenergie, dass bei mir alle Trauer über den Tod meiner Mutter verschwand. Meine Mutter verzog im Koma ihren Mund zu einem Lächeln. Auch sie spürte erkennbar das große Glück. Mit der Erfahrung dieses Glücks ging sie durch den Tod und stieg in das Licht auf. In einem Traum bestätigte sie mir einige Zeit später, dass sie jetzt im Paradies lebt.

Meine persönliche Erfahrung ist also nicht nur, dass es das Paradies im Jenseits gibt, sondern auch, dass wir durch spirituelle Techniken selbst dort hingelangen oder unsere Mitmenschen dort hinbringen können. Am besten ist es ein erleuchtetes Wesen wie Buddha Amitabha, Jesus oder einen erleuchteten Meister anzurufen und um Hilfe zu bitten. Noch besser ist es bereits im Erdenleben zur Erleuchtung und in ein Paradiesbewusstsein zu gelangen. Dann geht man bei dem Tod direkt ins Licht ein. Wem das nicht gelingt, der kann sich trotzdem in der Meditation und im positiven Denken üben und so gut auf den Tod vorbereiten und gleichzeitig ein glückliches Leben auf der Erde haben.




Der Buddha des Lichts

Wir visualisieren uns als Buddha des Lichts. Wir denken die folgenden Sätze als Mantra und gelangen so in die Energie der Lichts. Was ist die Energie des Lichts? Die Energie des Lichts ist die Energie der Erleuchtung. Wir spüren Licht in uns, eine Wolke von Licht um uns herum und senden Licht zu allen Wesen. Wir sind durch die Energie des Lichts mit allen Wesen verbunden. Wir leben in einem Einheitsbewusstsein. Wir sind eins mit allen. Wir spüren Liebe, Frieden, Glück und Wahrheit in uns.

Der Name des Buddhas des Lichts ist Amitabha. Mit seinem Namen als Mantra erwecken wir die Energie des Lichts in uns. Wir gelangen in die Liebe, in den Frieden und ins Glück.

Amitabha ist auch der Paradies-Buddha. Er erkennt seine Welt als Paradies. Er spürt seine Welt als Paradies. Er lebt auch nach dem Tod im Paradies. Er hilft allen Menschen, die ihn mit seinem Namen anrufen, auf dem spirituellen Weg. Er hilft ihnen in die Erleuchtung und damit ins Paradiesbewusstsein zu gelangen.

Nur wenige Menschen schaffen es aus sich selbst heraus zur Erleuchtung zu gelangen. Sie brauchen die Hilfe der Erleuchteten (Buddhas und Bodhisattvas). Mit der Hilfe der Erleuchteten kann jeder Mensch seine Buddha-Natur verwirklichen. Er schreitet immer weiter zu seinem Ziel voran.

Buddha Amitabha ist ein Symbol für die Erleuchtung. Durch ihn wirkt die Energie der Erleuchtung. Buddha Amitabha wird im Zen und im tibetischen Buddhismus angerufen. Es gibt den Amitabha-Buddhismus auch als eigenständigen spirituellen Weg.

Mein Weg ist es das mir Mögliche zu tun und ansonsten auf die Kraft von Amitabha (meiner erleuchteten Meister) zu vertrauen. Dabei entwickele ich kreativ und undogmatisch meinen Weg. Für den Amitabha-Weg gibt es keine Dogmen außer der Wahrheit und der Liebe. Und es gibt natürlich die Wahrheit von der Erleuchtung als tieferem Sinn des Lebens.


1. "Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich spüre Licht in mir. Ich lebe im Licht. Ich sende allen meinen Freunden Licht."

2. "Ich visualisiere mich als Buddha des Lichts. Ich verbinde mich mit dem Buddha Amitabha im Himmel (in der Sonne). Ich denke so lange seinen Namen als Mantra, bis seine Energie spürbar aus der Sonne am Himmel in mich hinein fließt. Ich denke "Amitabha" so lange bis ich mit Licht gefüllt bin. Die Energie Amitabhas fließt durch mich weiter in die Welt und bringt alle Wesen ins Licht."

3. "Ich erkenne meine Welt als Paradies. Ich konzentriere mich auf das Positive in meinem Leben und in meiner Welt. Wenn ich meine Welt als Paradies betrachte, entsteht in mir Glück. Wenn in mir Glück ist, verwandelt sich meine Welt in ein Paradies. Das ist das doppelte Geheimnis von Amitabha."

4. "Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Mit der Hilfe von Buddha Amitabha (meiner erleuchteten Meister) und der Kraft seines Mantras kann ich bei dem Tod meines Körpers mit meinem Bewusstseins ins Licht aufsteigen. Ich werde nach meinem Tod im Paradies leben. Darauf freue ich mich jetzt schon."

5. "Ich sende alle Wesen Licht. Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

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