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Die sieben Ebenen geistigen Funktionierens

Der menschliche Geist entwickelt sich von der Geburt an, und wächst allmählich, auf einer ho-listischen Weise nach Erwachsenheit. Was man in den verschiedenen spirituellen Traditionen als ‚Erleuchtung’, ‚Sattori’, ‚Nirwana’, ‚Befreiung’ ‚Rettung’, etc. designiert, ist bei richtiger Analyse nichts anderes als die völlige Entwicklung des menschlichen Geistes: geistige Erwachsenheit. Obwohl Bewusstsein allgegenwärtig ist, ist die Klarheit womit jedes individuelle Nervensystem es widerspiegelt nicht in allen Fällen gleich. Man kann immer observieren, dass verschiedene Menschen ein unterschiedliches Niveau von Klarheit des Bewusstseins haben. Vorsicht ist bei dieser Beurteilung geboten, so wie das für jede Beurteilung gilt. Aber es ist möglich das Bewusstsein von sich selbst und anderen objektiv zu evaluieren, dank sei einer wissenschaftlichen Kategorisierung der unendlich vielen Stufen von Bewusstseinsentfaltung. Die uralte vedische Wissenschaft von Bewusstsein liefert ein absolutes Referenz-Kader von sieben Stufen, worin wir jedes Niveau von geistiger Entwicklung objektiv einordnen können.

Die sieben Bewusstseinszustände korrespondieren eins zu eins mit den Sieben Chakras und mit den sieben Körpern woraus der Mensch besteht.

1. Schlafzustand von Bewusstsein. Ruhestand des Geist-Körper- Systems. Neue Energie wird auf-geladen. Die Ruhe des Schlafes ist die Basis der Aktivitäten in allen anderen Zuständen des Be-wusstseins und deren Erfolg. Die Funktion von kreativer Intelligenz findet nur von innen statt.

2. Traumzustand von Bewusstsein. Der Geist wird aktiv und kann allerhand Erfahrungen machen und Aktivitäten unternehmen. Jedoch findet alles auf eine feinstoffliche (energetische) Ebene Statt. Die Phänomene auf dieser Ebene werden von höheren Zuständen aus als illusionär gesehen. Jedoch hat dieser Zustand seine Funktion in das Auflösen von Müdigkeiten, Verspannungen und Stresse.

3. Wachzustand von Bewusstsein. Sinnesorgane, Geist, Intellekt und Ego werden aktiv, und funkti-onieren in der grobstofflichen Welt. Der Wachzustand dient dem Zweck des Überlebens im grob-stofflichen Körper, wobei allerhand Sachen genossen werden können und vieles erreicht werden kann. Die kreative Intelligenz drückt sich aktiv aus in der Außenwelt.

4. Reines Bewusstsein. Die subjektive Erfahrung innerer Stille, innerer Ruhe, ohne dass Bewusst-sein ausgeschaltet wird, so wie im Schlaf. Es ist der einfachste Zustand menschlichen Bewusstseins. Der Zustand von ruhevoller Wachsamkeit. Geist und Körper sind hierbei völlig entspannt. Er wird der vierte Hauptbewusstseinszustand genannt. Er ist der zustand der reine Subjektivität, reines Be-wusstsein; Transzendentales Bewusstsein. Bewusstsein erfährt hier nur sich selbst, und keine relati-ven, veränderlichen Objekten. Bewusstsein erfährt sich selbst in seiner reinen, unbegrenzten Natur.

5. Kosmisches Bewusstsein. Reines Bewusstsein wird erfahren auch wenn man beschäftigt ist mit alltäglichen Handlungen. Mann vergisst und verliert sich selber nicht mehr in Aktivitäten so wie Denken, Fühlen, Sprechen und Handeln. Der Geist umfasst jetzt Stille und Dynamik, und zwar gleichzeitig. Der Geist hat den kosmischen (allumfassenden) Status erreicht. Der Mensch fühlt sich hier innerlich frei, auch wenn er seine täglichen Pflichten erfüllt und dabei an allen Seiten begrenzt und eingeengt wird. Man fühlt sich geborgen in sich Selbst. Man ist sich Selbst dauernd bewusst. Man ist Zeuge der eigenen Persönlichkeit. Mann fühlt sich subjektiv befreit.

6. Gottes-Bewusstsein. Auf Basis der inneren Sicherheit und Freiheit kann sich das Herz jetzt frei entfalten. Die Wertschätzung für das Leben in all seine Formen fängt an zu blühen. Wir fühlen Hin-gabe wachsen in unserem Herz. Es entsteht Einsicht in den kosmischen Plan. Intuition wird immer klarer. Freude kann sich frei manifestieren. Vertrauen in Gott, die kosmische Intelligenz wird unend-lich groß. Wir fühlen uns als ob wir im Himmel leben! Immerhin ist noch eine Quelle von Unglück da: wir fühlen uns noch getrennt von der kosmischen Intelligenz. Wir fühlen uns hingegeben an das Allerhöchste und sagen gern: dein Willen geschehe!

7. Einheits-Bewusstsein. Wir werden ganz klar: die kosmische Intelligenz, die in allem und jedem wirksam ist, ist auch in uns wirksam. Wir sehen ein (intuitives Wissen), dass all das was besteht ein Ausdruck von derselben, allgegenwärtigen, alldurchdringenden kosmischen Intelligenz ist. Wir se-hen die Einheit in der Verschiedenheit. Die Trennung vom Kosmischen Bewussten Sein ist aufgeho-ben. Wir fühlen uns und ganz und heil. Wir rutschen nicht mehr ab in emotionelle Zustände, so wie Angst, Depression und Aggression welche Ausdrücke der Unwissenheit sind. Wir sind uns Selbst in allen Umständen. Wir sind echt normal geworden. Wir sind natürlich und verstellen uns nicht mehr. Wir sind nicht mehr gekünstelt. Wir haben unser Ziel erreicht. Wir haben unser Geburtsrecht als Mensch erworben. Wir sind wahre Menschen geworden. Herz und Verstand funktionieren endlich erwachsen. Das Leben wird erfahren als Wellen von Glück auf dem Ozean der Erfüllung.


Spirituelle Kolumne von Drs. Frans Langenkamp Ph.D. Anthropologe und Vedanta Experte.
Für mehr Information über höhere Bewusstseinszustände Siehe: www.selfrealisation.net

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Tags: Bewusstsein, Einheits-Bewusstsein, Gottesbewusstsein, Kosmisches, Schlafen, Selbstbewusstsein, Traumen, Wachen

Kommentar von Nataraj am 29. Mai 2010 um 2:28pm
Lieber Frans, ich arbeite gerade an einem Text, vielleicht kannst Du mir helfen mehr Klarheit zu finden und vielleicht ist es auch für Dich interessant. Du bist Holländer- richtig? Sprechen wir englisch oder deutsch? Mein Niederländisch reicht glaube ich nicht aus , aber auch das können wir versuchen. Ich möchte gerne den Bewusstseinszustand von Gurdjieff einordnen und deine Meinung hören.


Der Text:
From:

http://www.messagefrommasters.com/Ebooks/Gurdjieff_Ouspensky_Books/...


Instead of lying down to sleep awhile, I took with me a rifle and a traveling pail made of canvas, and went to a nearby spring of very cold water on the very edge of the desert.
Undressing, I began very slowly to pour this cold water over me.
After this, though I felt quite well mentally, physically I became so weak that after dressing I was compelled to lie down there near the spring.
And then, being so weak physically and very well refreshed mentally, there proceeded in me that same self-reasoning, the essence of which became impressed in my consciousness forever and concerning which, on the evening of November 6th, 1927, flashed the mentioned idea.
Due to its remoteness, I do not remember the exact words of that first self-reasoning so discordant with my usual general state.
But, having preserved in myself the, so to say, "taste" of it, I can recollect it exactly, though in different words. It consisted of the following:
Judging by my fitness during the last few days, it seems I again have come to life and willy-nilly will have to drag on and drudge as before.
My God! Is it possible that I will have to experience again all that I lived through during periods of my fully collected active state, for the half-year before this last misfortune of mine?
Not only to experience feelings alternating, almost regularly, between remorse for the inner and outer manifestations of my ordinary waking
state, and loneliness, disappointment, satiety, and the rest, but primarily to be everywhere haunted by the fear of "inner emptiness"?
What also have I not done, what resources have I not exhausted in mydetermination to reach a state where the functioning of my psyche in myusual waking state would flow in accordance with the previous instructionsof my active consciousness, but all in vain!
In my past life, being forever merciless to my natural weaknesses, and almost all the time jealously keeping watch over myself, I could attainalmost anything within the limits of man's possibilities, and in some fields attained even to such a degree of power as not one man, perhaps not even in any past epoch, had ever attained.
For instance, the development of the power of my thoughts had been brought to such a level that by only a few hours of self-preparation I could from a distance of tens of miles kill a yak;or, in twenty-four hours, could accumulate life forces of such compactnessthat I could in five minutes put to sleep an elephant.
At the same time, in spite of all my desires and endeavors, I could not succeed in "remembering myself in the process of my general common life with others so as to be able to manifest myself, not according to my nature but according to the previous instructions of my "collected consciousness."
I could not attain the state of "remembering myself even sufficiently to hinder the associations flowing in me automatically from certain undesirable hereditary factors of my nature.
As soon as the accumulation of energy which enabled me to be in an active state was exhausted, at once associations of both thoughts and feelings began to flow in the direction of objects dia-metrically opposite to the ideals of my consciousness.
When I found myself in a state of complete dissatisfaction with food and sex, the leading factor of these associations of mine appeared to be primarily vindictiveness and, in a state of full satisfaction, they proceeded on a theme of the forthcoming pleasure of a meal and sex or of the gratification of self-love, vanity, pride, jealousy and other passions.
I thought deeply myself and tried to find out from others about the reasons for such a terrible situation within my inner world, but could not clarify anything at all.
From one side it is clear that it is necessary to "remember myself" during the process of ordinary life also, and from the other side that there is a necessity for the presence of attentiveness which is able to merge, in case of contact, with others.Though in my past life I had tried everything, even had worn reminding factors of all kinds on my person, nothing helped. Perhaps these did
help a little, while I carried them on me, but if so it was only at the beginning, as soon as I stopped carrying them or got used to them, in a moment it was as if before.
There is no way out whatsoever. . . . However, there is; there is one exit only—to have outside myself, so to say, a "never-sleeping-regulating-factor."
Namely, a factor which would remind me always, in my every common state, to "remember myself." But what is this!!! Can it be really so??!! A new thought!!!
Why hitherto could there not have come to my head such a simplethought?
Did I have to suffer and despair so much in order only now to think of such a possibility? . . .
Why could I not, in this instance also, look to a "universal analogy"?
And here also is God!!! Again God! . . . Only He is everywhere and with Him everything is connected.
I am a man, and as such I am, in contrast to all other outer forms of animal life, created by Him in His image!!!
For He is God and therefore I also have within myself all the possibilities and impossibilities that He has.
The difference between Him and my self? must lie only in scale.
For He is God of all the presences in the universe! It follows that I also have to be God of some kind, of presence on my scale.
He is God and I am God! Whatever possibilities He has in relation to the presences of the universe, such possibilities and impossibilities I should also have in relation to the world subordinate to me.
He is God of all the world, and also of my outer world. I am God also, although only of my inner world. He is God and I am God!
For all and in everything we have the same possibilities and impossibilities!
Whatever is possible or impossible in the sphere of His great world should be possible or impossible in the sphere of my small world.
This is as clear as that after the night must inevitably come the day.
But how could I have failed to notice such a startling analogy?
I had thought so much about world creation and world maintenance, and in general about God and His deeds; and also had discoursed with many others about all these matters; but never once had there come to my mind this simple thought.
And yet, it could not be otherwise.
Everything, without exception, all sound logic as well as all historical data, reveal and affirm that God represents absolute goodness; He is all-loving and all-forgiving. He is the just pacifier of all that exists.
At the same time why should He, being as He is, send away from Himself one of His nearest, by Him animated, beloved sons, only for the "way of pride" proper to any young and still incompletely formed individual, and bestow upon him a force equal but opposite to His own? . . . I refer to the "Devil."
This idea illuminated the condition of my inner world like the sun, and rendered it obvious that in the great world for the possibility of harmonious construction there was inevitably required some kind of continuous perpetuation of the reminding factor.
For this reason our Maker Himself, in the name of all that He had created, was compelled to place one of His beloved sons in such an, in the objective sense, invidious situation.
Therefore I also have now for my small inner world to create out of myself, from some factor beloved by me, an alike unending source.
There arises now a question like this:
What is there contained in my general presence which, if I should remove it from myself, would
always in my various general states be reminding me of itself?
Thinking and thinking, I came to the conclusion that if I should intentionally stop utilizing the exceptional power in my possession which had been developed by me consciously in my common life with people, then there must be forced out of me such a reminding source.
Namely, the power based upon strength in the field of "hanbledzoin," or, as it would be called by others, the power of telepathy and hypnotism.
Thanks mainly to this my inherency, developed in me by myself, /, in the process of general life, especially for the last two years, had been spoiled and depraved to the core, so that most likely this would remain for all my life.
And so, if consciously I would deprive myself of this grace of my inherency, then undoubtedly always and in everything its absence would be felt.
I take an oath to remember never to make use of this inherency of mine and thereby to deprive myself from satisfying most of my vices. In the process of living together with others, this beloved inherency will always be a reminder for me.
Never so long as I live shall I forget what state of mine resulted then, when, on the last day of my presence in that place, there happened the above-given self-reasoning which terminated in the conclusion which I have given above.

From:

http://www.messagefrommasters.com/Ebooks/Gurdjieff_Ouspensky_Books/...
Kommentar von Frans Langenkamp am 31. Mai 2010 um 6:06pm
Lieber Caspar,
Ich habe die ersten 29 Setien des Buchs von G. gelesen.
Daraus wird eigentlich klar das der gute mann ziemlich krank war.
Scheinbar hat er eine natürliche erfahrung des Selbst gehabt, und danach probiert er mit alle Gewalt diese Erfahrung zurück zu bekommen.
Es schildert einen gestressten Mensch.
Das probieren das Selbst zu erinneren ist unnatürlich und sogar sehr schädlich.
Es soll alles spontan, mühelos kommen!!
Es verteilt den geist.
Deshalb beginnen die Leute die es ernst versuchen zu zittern, und werden ganz unpraktisch.
Es hat nichts mit spiritualität zu tun, im Gegenteil.
Spiritualiteit bedeutet ein Einsicht in die Wirklichkeit zu haben. Einsicht ist etwas spontanes, müheloses, natürliches.
Mein beurteilung über sein Bewusstseinsebene ist dann auch so:
Er hat ein Selbsterfahrung gründlich überdacht, und dann begann er im wachzustand diese Erfahrung herbei zu rufen, welche´s nicht möglich ist.
Ich meine also dass er ziemlich in die irregeführt worden ist (oder sich selber in die irre geführt hat mit sein anstrengendes denken und schreiben) und das seine lehre nicht mehr wet ist als eine Kuriosiät.
Gefährlich für anfänger, die es seriöse nehmen!
Ziemlich vernichtend, aber ich kann es nicht abnders sehen.
Alles was auf STRAIN basiert ist ist unsinnig, unwissend und schädlich.
Kannst du dich in meine meinung finden?
Höre gen von dir,
Frans
Kommentar von Nataraj am 31. Mai 2010 um 10:21pm
Lieber Frans,

Danke für deine ehrliche Antwort. Ich versuche alles möglichst Objektiv zu betrachten und achte jede Meinung als eine Betrachtung aus der persönlichen Perspektive.


„Ich habe die ersten 29 Seitien des Buchs von G. gelesen.
Daraus wird eigentlich klar das der gute mann ziemlich krank war.“
Ja er ist auch gestorben bevor er das Buch beendet hat. Also ich meinte vor allem den Prolog in dem er den Fehler eingesteht.


„Scheinbar hat er eine natürliche erfahrung des Selbst gehabt, und danach probiert er mit alle Gewalt diese Erfahrung zurück zu bekommen.
Es schildert einen gestressten Mensch.
Das probieren das Selbst zu erinneren ist unnatürlich und sogar sehr schädlich.
Es soll alles spontan, mühelos kommen!!“
Ja es war allgemein eine Zeit des Zwingens und Überanstrengens in den meisten spirituellen Traditionen war man recht rücksichtslos gegenüber Körper und Ego. Selbsterinnerung ist eigentlich nur das Einnehmen der geteilten Aufmerksamkeit und das erleben als Beobachter/Zeuge und da muss man doch diszipliniert sein und am Ball bleiben , oder nicht ?


„Es verteilt den geist.
Deshalb beginnen die Leute die es ernst versuchen zu zittern, und werden ganz unpraktisch.
Es hat nichts mit spiritualität zu tun, im Gegenteil.
Spiritualiteit bedeutet ein Einsicht in die Wirklichkeit zu haben. Einsicht ist etwas spontanes, müheloses, natürliches.“
Ja der heutige Weg ist nicht mehr so brutal, er ist weiblicher und sanfter (manchmal für mich etwas zu sanft). Ich glaube fast G. Methoden waren und sind ein ausgezeichneter Weg um durch Dekonditionierung zur erst Spiritualität zu gelangen . Dann allerdings wenn der Kokon einmal geöffnet ist muss man seinen Weg mit dem Herzen finden und da beginnt wohl echte Spiritualität. (Übrigens fällt mir beim Schreiben und erklären selbst immer mehr ein , ich will also hier nicht nicht belehren sondern mich fruchtbar austauschen.)
Was heißt : Es verteilt den Geist ? Wie kann man das näher beschreiben?


„Mein beurteilung über sein Bewusstseinsebene ist dann auch so:
Er hat ein Selbsterfahrung gründlich überdacht, und dann begann er im wachzustand diese Erfahrung herbei zu rufen, welche´s nicht möglich ist.
Ich meine also dass er ziemlich in die irregeführt worden ist (oder sich selber in die irre geführt hat mit sein anstrengendes denken und schreiben) und das seine lehre nicht mehr wet ist als eine Kuriosiät.“
Nun es ist nicht so sehr seine eigene Lehre, als vielmehr sehr alte Lehren aus dem Osten die von Ihm für den modernen Westen dieser Zeit verdaulich gemacht worden sind. Man muss trennen zwischen Gurdjieffs Art und Weise und der Lehre die letztlich im Kern Identisch ist mit Yoga. Nur Oberflächlich betrachtet sieht es ganz anders ja sogar gegenteilig aus. Diese Lehre hat , so glaube ich , einen wachrüttelnden Charakter - ein Kampf gegen den Schlaf . Doch auch zur Erkenntnis zu schlafen oder geschlafen zu haben kommen wohl nur sehr wenige.


„Gefährlich für anfänger, die es seriöse nehmen!“
Ja es hat ein sehr gefährliches Potenzial gerade für Anfänger die nur Wissen haben aber ohne Sein es nicht verdauen können wenn keine Erfahrung und Führung durch einen authentischen Lehrer da ist . Und da glaube ich, dass auch G. selbst auch glaubte ohne Lehrer weiter zu kommen, als er keinen mehr hatte. Und das kann zu der Ausbildung eines Übermächtigen Spirituellen Egos ( ich spreche vom Teufel ) führen. Doch glaube ich hatte der doch am Ende die Fähigkeit zur Einsicht und zum opfern seiner Fähigkeiten. Das Zeigt der ehrliche und selbstkritische Prolog der mir so wichtig ist und die Sache für mich sehr authentisch ist . Die ehrenhafte Offenheit , Einsicht , Erkenntnis und das Selbstbewusste Zugeständnis des Versagens und Opferbereitschaft hat mich sehr angesprochen. Das hatte er vielen anderen weit voraus und das ist auch der Grund warum ich noch bei Gurdjieff s Texten bin. (Ich glaube allerdings auch nicht, dass es der Weisheit letzter Schluss ist.) Mit einem vorgeschrittenem Bewusstsein kann man rückblickend und mit kritischem Verstand doch sehr viel entnehmen und besser einordnen und daraus lernen.

„Ziemlich vernichtend, aber ich kann es nicht abnders sehen.“
Ja, Du beschreibst deinen Standpunkt auf Grundlage deines Wissens. Und das wollte ich ja auch.
Vielen Dank für dein Kommentar . Es gibt so einige Menschen die darüber sehr böse werden würden und Dir mangelnde Kenntnisse zuschreiben würden . Ich nicht !

Alles was auf STRAIN basiert ist ist unsinnig, unwissend und schädlich.
Kannst du dich in meine meinung finden?

JA ich kann mich in deine Meinung hineinfinden ! Doch ich meine es muss aktive Anstrengung und passives geschehen lassen in Harmonie gebracht werden. Ohne Zwang.

...die europäische und westliche Psychologie im allgemeinen hätte eine Tatsache von gewaltiger Wichtigkeit übersehen, nämlich, dass wir uns unserer selbst nicht erinnern; dass wir in tiefem Schlaf leben, handeln und denken und dies nicht metaphorisch, sondern absolut wirklich. Und dass wir, wenn wir genügent Anstrengungen machen, uns unserer selbst erinnern können, dass wir erwachen können.
Auf der Suche nach dem Wunderbaren S. 176

G. s Schüler Ouspensky sagte am ende dann aber auch : Less effort, less effort, less effort. ("Consider the lilies of the field . . .")

Ich selbst habe den verdacht, dass G. die von Ihm Beschriebene Stufe Mensch Nr. 5 (Siehe unten) selbst nicht erreicht hat. Dass er also immer wieder eingeschlafen ist und aus der Position des Beobachters herausgefallen ist und Sein Weg auch gerade dazu reicht um ab und zu in den Beobachter zu kommen. Aber immerhin EINEN dauernden Schwerpunkt EIN starkes Ich erlangt hat das dann vielleicht später aufgelöst werden kann. Wer EIN starkes Ich hat , eine ausgewogene Persönlichkeit hat die fähig ist Egoistisch zu SEIN , kann mit Spiritualität BEGINNEN. So sehe ich es gerade.

Wenn mir aber z.B. jemand sagt, er falle nie aus der Warte des Beobachters heraus; auch im Traumzustand und im Tiefschlaf nicht . Wie ordne ich das ein ?

Anhang:


Seinsstufen des Menschen nach Gurdjieff

Im Augenblick ist Ihnen noch nicht klar, daß Menschen, die auf der Erde leben, den verschiedensten Stufen angehören können, obwohl sie äußerlich genau gleich aussehen.
Auf der Suche nach dem Wunderbaren S. 35

Aber das Sein zweier Leute kann sich noch mehr voneinander unterscheiden als das Sein von Mineral und Tier. Das genau ist es, was die Menschen nicht verstehen.
Auf der Suche nach dem Wunderbaren S. 93

Allgemein gesprochen ist das Sein eines modernen Menschen von sehr niedriger Qualität.
Auf der Suche nach dem Wunderbaren S. 95

Mensch Nr. 1 lebt im Bewegungszentrum
Mensch Nr. 2 lebt im Gefühlszentrum
Mensch Nr. 3 lebt im Denkzentrum

Alle Menschen werden als 1, 2 oder 3 geboren.

Mensch Nr. 4 hat einen dauernden Schwerpunkt. Die Zentren haben begonnen ins Gleichgewicht zu kommen.

Mensch Nr. 5 ist eine Mensch der bereits Einheit erreicht hat, er ist kristallisiert.

Mensch Nr. 6 steht Nr. 7 sehr nahe, nur dass manche seiner Eigenschaften noch nicht bleibend geworden sind.

Mensch Nr. 7 hat die volle mögliche Entwicklung des Menschen erreicht. Er hat Willen, Bewusstsein, ein dauerndes Ich, Unsterblichkeit und viele andere Eigenschaften.
Kommentar von Nataraj am 1. Juni 2010 um 9:19am
Ich habe noch vergessen, dass bei der ganzen Untersuchung auch zumindest unterschieden werden muss zwischen:

A. Bewusstseinszuständen
B. Bewusstseinsstufen
C. Persönlichkeitstypen
D. Wesenskerntypen
E. Energieniveau
F. Energiestärke
G. Energiekonzentration / Chakrenaktivität

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