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Neues aus dem Altersheim. Es gibt eigentlich nichts Neues. Meiner Mutter geht es gut.
Als ich zu Besuch kam, machte sie gerade ihren Mittagsschlaf. Ich nutzte die Zeit, um mir den Bauch mit Kuchen vollzuschlagen. Zum Glück gab es gerade viele leckere Torten, die freiwillige Helferinnen gebacken hatten. Nach drei großen Stücken war ich vollständig satt. Ich ging in das Zimmer meiner Mutter, um dort auf einem Stuhl so lange zu meditieren, bis sie wach wird. Aber wer saß auf dem Stuhl? Meine Mutter. Auch gut. Ich erzählte ihr etwas aus meinem wilden Yogileben.

Man trifft hier im Wald die verrücktesten Menschen. Zum Beispiel mich. Und natürlich muss ich auch jeden Tag die Häschen, die Rehe und die Vögel begrüßen. Ganz zu schweigen von den frechen Eichhörnchen, die immer wild über mein Dach galoppieren. Und dem Specht, der morgens an die Hauswand klopft, damit ich nicht zu lange schlafe. Am meisten liebe ich aber die kleinen Rotkehlchen, die so zutraulich sind. Und heute beobachtete mich eine kleine Meise durch das Fenster. Die Frage ist natürlich, wer wen beobachtete. Und wer die Meise hat. Eine schwierige philosophische Frage. Aus der Yogasicht ist alles eins. Es gibt nur die Einheit und alles geschieht in der Einheit.

Ich war gespannt, wie es den Vögeln im Altersheim heute ging. Die Stimmung war etwas besser als letztes Mal. Aber da ging noch mehr. Also setzten meine Mutter und ich uns in den Vogelraum und begannen zu singen. Diesmal machte ich ein Experiment. Ich übertrug nicht meine Energie in den Raum und auf die Vögel wie beim letzten Mal. Dadurch waren sie letztes Mal sofort im Glück, was man an ihrem geänderten Verhalten beobachten konnte. Dieses Mal begannen meine Mutter und ich einfach zu singen. Der Effekt war, dass die Energie im Raum langsam besser wurde.

Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis die Schwingungen der Lieder mich innerlich gereinigt hatten. Dann begann meine Glücksenergie zu fließen und strahlte von alleine in den Raum aus. Ich spürte, wie sie in meine Mutter floss und auch sie innerlich reinigte. Nach einiger Zeit war auch sie im Glück. Die Vögel mochten das Singen von Anfang an. Manche Lieder genossen sie in der Ruhe und bei anderen zwitscherten sie mit. Am meisten liebten sie "Auf du junger Wandersmann." Wie letztes Mal. Ich rätselte mit meiner Schwester, die ich am Ende eines Besuches immer anrufe, damit sie auch etwas mit meiner Mutter reden kann, warum die Wellensittiche dieses Lied so besonders lieben. Wir kamen auf die Idee, dass es sich bei den Wellensittichen wahrscheinlich um die Reinkarnation der Singgruppe meines Vaters handelt. Mein Vater hatte Wanderlieder immer besonders gemocht.

Ich sang mit meiner Mutter und den Vögeln etwa 1 1/2 Stunden. Dann meditierten wir wieder etwas. Dabei spürte ich, wie sich von jedem einzelnen Wellensittich ein energetisches Band zu mir gebildet hatte. Die Wellensittiche hatten sich energetisch mit mir verbunden. Das ist sehr schön. Über dieses energetische Band kann ich ihnen jetzt jederzeit Licht und Liebe schicken, Ich brauche nur an sie zu denken und ihnen mit einem Mantra Energie zu senden. Jedenfalls glaube ich das. Aber vielleicht bin ich auch nur ein verrückter Yogi, der an verrückte Dinge glaubt. Egal. Jedenfalls hat man Spaß, wenn man ein bisschen verrückt ist.

Mantras mit indischem Harmonium https://www.youtube.com/watch?v=wNJTZ5a9m00

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