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Der Weg des Gebetes und des Paradies-Yoga

Die Yamuna ist einer der Quellflüsse des Ganges. Sie bringt das Wasser aus den Gletschern des Himalaya-Gebirges in die indische Tiefebene und vereinigt sich dort mit dem zweiten großen Quellfluss Ganga. An dem Ort der Vereinigung treffen sich regelmäßig Pilger aus ganz Indien. Dabei visualisieren sie Ganga und Yamuna als hilfreiche Flussgöttinnen. Ganga ist eine Freundin Shivas. Sie gibt uns die Kraft, damit wir jeden Tag unsere spirituellen Übungen (Yoga, Gebet, Mantra, Meditation) machen können. Yamuna ist die Schwester des Todesgottes Yama. Sie ist die Göttin der Frömmigkeit. Sie weist uns darauf hin, dass wir alle einmal sterben müssen (von Yama besucht werden). Wir sollten die Zeit unseres Leben nutzen, um unser inneres Glück zu entwickeln und nach dem Tod ins Licht aufzusteigen.

Im Februar 2008 erschien die Göttin Yamuna Nils während der Meditation in einer Vision. Nils sah sich in einer Gruppe von Menschen, die vor einer kleinen weißen Statue einer stehenden Göttin kniete. Es war eine Göttin der Fülle. Nils fiel spontan der Name Yamuna ein. Wie unter einem Zwang legte er seine Stirn vor den Füßen der Göttin auf den Boden. Dabei dachte sein Geist immer wieder die Worte: “Beten, beten, beten…”. Der Segen der Göttin ging auf ihn über. Nils spürte ihre Energie in sich.

Spannend war, dass Nils vor seiner Vision nichts von der Göttin Yamuna wusste. Ihm war nur bekannt, dass die Yamuna ein Nebenfluss des Ganges ist. Erst einige Tage später las Nils “zufällig” in einem Buch, dass Yamuna die Göttin der Frömmigkeit ist und das tägliche Beten lehrt. Nils bekam in seiner Vision Informationen, die er vorher nicht gehabt hatte. Das wird im Yoga als ein Anzeichen dafür gesehen, dass es sich um eine echte Vision handelt.

Im Jahre 2001 sah sich Nils im Traum als eine kleine Qualle, die von einer schwarzen Meeresspinne gefressen wurde. Die kleine Qualle konnte der Spinne nicht entkommen und rief in ihrer höchsten Not Gott um Hilfe an. Gott gab ihr das Mantra “Ja”. Die kleine Qualle dachte das Mantra und ging damit bejahend durch den Tod. Nils bemerkte, wie sein Bewusstsein erlosch. Sein Leben verschwand. Das war eine sehr unangenehme Erfahrung. Durch das Mantra “Ja” konnte er aber positiv bleiben. Er verspannte sich nicht innerlich und verlor dadurch nicht seine positive Energie. Als das Bewusstsein erloschen war, gab es geistig einen Umsprung. Plötzlich war Nils wieder da. Alles war hell, friedlich und schön. Die Spinne gab es nicht mehr. Nils war in eine höhere Lichtdimension gelangt. Er fühlte sich in dem Licht sehr wohl. Er lebte in einem gehobenen Glückszustand. Dann wachte Nils aus dem Traum auf. Sein Glücksgefühl war immer noch vorhanden. Nils blieb noch drei Tage in diesem Zustand des inneren Friedens, der Einheit und des Glücks.

In dem Traum hat Nils gelernt, dass man mit einem Mantra gut durch den Tod gehen kann. Man kann damit gut die unruhigen geistigen Prozesse kontrollieren. Man kann mit einem Mantra ins Paradies (in eine höhere Lichtdimension) aufsteigen. Nils sieht diesen Traum als ein großes Geschenk seiner erleuchteten Meister an. Sie wollen damit allen Menschen im Westen zeigen, wie man am besten durch den Tod geht. Das Wissen vom Sterbemantra ist im Westen kaum bekannt. Dabei ist es eine unermesslich große Gnade für alle sterbenden Menschen. Und jeder von uns muss einmal sterben. Es ist gut, dann ein Sterbemantra zu haben. Sein Sterbemantra kann sich jeder Mensch frei aussuchen. Gute Mantren sind die Silbe Ja, das Wort Amitabha, der Name eines erleuchteten Meisters oder ein spirituelles Mantra.

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Tags: Gebet, Paradies

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