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Die Welt leidet unter Hunger, Krankheit, Krieg und einer drohenden Klimakatastrophe. Zwei Milliarden Menschen auf der Welt haben nicht genug zu essen. Jedes Jahr sterben 30 bis 40 Millionen Menschen an Hunger häufig Kinder. Kriege führen zu großem Elend. Immer neue Krankheiten brechen über die Welt herein. Im Moment sind es Krebs, Aids, Ebola und Corona. Durch die absehbare Klimakatastrophe werden in einigen Jahren schwerwiegende Veränderungen auf der Welt eintreten.

Bereits jetzt gibt es viele Probleme auf der Welt. In Deutschland ist das größte Problem das innere Leid der Menschen. Viele Menschen leiden an Depressionen, Ängsten, Aggressionen und Süchten. Sie leiden an Einsamkeit, Leistungsdruck, Überarbeitung und vermeidbaren Krankheiten. Es ist Zeit für einen Weltretter, oder vielmehr für viele Weltretter. Je mehr Weltretter es gibt, desto besser lassen sich die Katastrophen eindämmen. Viel Leid kann auf der Welt vermieden werden, wenn viele Menschen helfen.

In Indien gab es vor tausend Jahren den Bodhisattva Sakara. Bereits vor seiner Geburt hatte seine Mutter glücksverheißende Träume. Sein Vater war ein König und wollte ihn zu einem weltlichen Herrscher erziehen. Aber er dankte zugunsten seines jüngeren Bruders ab und wurde ein Mönch.

Auf seiner Wanderung durch Indien erschien ihm Avalokiteshvara (tib. Chenrezig) im Traum. Avalokiteshvara ist der Bodhisattva des großen Mitgefühls, der mit seinen tausend Augen das Leid auf der Welt sieht und mit seinen tausend Händen allen leidenden Wesen hilft. Dazu inkarniert er sich immer wieder auf der Welt und hilft allen Menschen, die wie er den Bodhisattva-Weg gehen.

Avalokiteshvara erklärte Sakara, dass er ihn in die Buddha-Seinsweise des großen Genusses einweihen würde, wenn er gelobe, den leidenden Menschen in seinem Land zu helfen. Dazu war Sakara gerne bereit und so erhielt er die Kraftübertragung in den tibetischen Gottheiten-Yoga.

Die Buddha-Seinsweise des großen Genusses besteht darin, dass man durch Yogaübungen und durch die Visualisierung von Gottheiten die Energie der Erleuchtung in sich erweckt. Sakara sollte ein Meister der Mahamudra, ein Meister der spirituellen Energien werden. Als Meister der Mahamudra lebt man wie ein Gott (Buddha) unter den Menschen. Man hat großes Glück, Frieden und Liebe in sich. Man lebt sein Leben im Glück der Erleuchtung, im erleuchteten Sein, im Einheitsbewusstsein und in der Liebe.

Sakara zog sich in eine abgeschiedene Höhle zurück, um die spirituellen Kräfte in sich reifen zu lassen. Als er eine ausreichende Stufe der Verwirklichung erreicht hatte, trat er aus seiner Höhle. Er sah, dass die Menschen in seinem Land von der Seuche des inneren Unglücks befallen waren. Sie litten unter Neid, Habgier, Missgunst, Genusssucht, Stolz und Unweisheit. Ihnen fehlte das Wissen vom inneren Glück und vom Weg der Liebe.

Sakara ging in einen Tempel und brachte den Naga-Königen ein Opfer dar. Er opferte sein Ego, seinen inneren Frieden und sein Glück, um seinen Mitmenschen helfen zu können. Die Nagas sind die Schlangengeister, die Verkörperungen der Kundalini-Energie. Sie gelten als die Besitzer größten Reichtums. Ihr Reichtum liegt aber nicht in Gold und Juwelen, sondern in dem Wissen vom Weg der Kundalini-Energie.

Dieses Wissen verbreitete Sakara jetzt unter den Menschen in seinen Land. Er befähigte sie durch geeignete spirituelle Übungen inneren Frieden zu erlangen und das Glück und die Liebe in sich zu erwecken. Überall richtete er Glücksgruppen ein, so dass die Menschen sich gegenseitig auf ihrem Weg unterstützen konnten. Er bildete Gruppenleiter aus, denen er seine spirituellen Kräfte weitergab. So brach im ganzen Land eine Epoche der Liebe und des Glücks an.

Was wir in unserem Land brauchen, sind Menschen, die durch ihren inneren Frieden den äußeren Frieden verbreiten können. Nur glückliche Menschen können andere Menschen glücklich machen. Wir müssen das innere Leid in unserer Gesellschaft überwinden und positive Eigenschaften wie Liebe, Mitgefühl und inneren Frieden verbreiten.

Wikipedia: "Avalokiteshvara heißt wörtlich übersetzt „der Herr, der (die Welt) betrachtet“. Avalokiteshvara ist im Mahayana-Buddhismus der Bodhisattva des universellen Mitgefühls. Die weibliche Form in China ist Guanyin, in Japan Kannon und in Vietnam Quan Âm. Sein Reines Land wird Potala genannt. Tara gilt als eine Ausstrahlung von ihm.

Die 1000 Arme symbolisieren die mitfühlende Aktivität aller 1000 Buddhas, die nach der Überlieferung in diesem glücklichen Kalpa erscheinen werden. Im tibetischen Kulturkreis ist insbesondere das Ritual auf den elfköpfigen Avalokiteshvara (Nyungne-Ritual) von großer Bedeutung. Es wurde von der indischen Nonne Palmo im 10. Jahrhundert in Tibet verbreitet. Diesem Ritual werden starke Heilwirkungen zugeschrieben und es trägt daher auch den Namen „Allgegenwärtiges Heil“. Palmo erlangte durch die Praxis auf Avalokiteshvara Erleuchtung.

Viele Meister, darunter insbesondere der Dalai Lama, werden als Verkörperungen (Emanationen) Avalokiteshvaras angesehen. Die weitaus beliebteste Anrufungsformel (Mantra) lautet Om mani padme hum (übersetzt als „Juwel in der Lotusblüte“). Das Juwel steht für allumfassendes Mitgefühl, daher wird dieses Mantra auch als das Mantra des Mitgefühls bezeichnet. Die sechs Silben einzeln betrachtet sollen auch jeweils eine eigene Wirkung haben. Sie werden traditionell den sechs angestrebten Vollkommenheiten und den sechs zu überwindenden Daseinsbereichen des Samsara zugeordnet:

OM – befreit vom Leid der Götterbereiche (Nils: Stolz)
MA – befreit vom Leid der Halbgötterbereiche (Nils: Wut, Neid)
NI – befreit vom Leid der menschlichen Lebensbereiche (Nils: Unwissenheit)
PAD – befreit vom Leid der Tierbereiche (Nils: Angst)
ME – befreit vom Leid der Bereiche der Hungergeister (Nils: Sucht, Habgier)
HUM – befreit vom Leid der Höllenbereiche (Nils: Depressionen, Trauer)"

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