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Es war einmal ein kleiner Yogi, der wollte so gerne die Welt retten. Täglich sah er die Nachrichten im Fernsehen. Er sah Armut, Hunger, Krankheit und Krieg. Die Reichen wurden immer reicher und die Armen blieben arm. Alle Menschen arbeiteten fleißig vor sich hin und die Mächtigen rafften alles Geld an sich. Es gab so viel Reichtum auf der Welt, dass davon alle glücklich werden könnten. Es musste keinen Hunger auf der Welt geben. Es musste keine Kriege geben. Jeder hätte genug Geld für ein glückliches Leben haben können.

Aber die Welt war so organisiert, dass der Egoismus herrschte. Die Kapitalisten beuteten ihre Arbeiter aus. Die Diktatoren unterdrückten ihre Bevölkerung. Europa, die USA und China beuteten Afrika aus. Sie schufen ungerechte Handelsbeziehungen, durch die der Reichtum Afrikas in ihre Länder floss. Sie nannten es Entwicklungshilfe, aber der Hunger und die Armut in Afrika wurde immer größer. Die Kleinbauern verloren ihr Land an die westlichen Kapitalisten und mussten hungern, weil die Kapitalisten dort nur Erzeugnisse für ihren Profit anbauten. Es gab viele Probleme in Afrika, wie die fehlende Geburtenkontrolle, die Korruption, die Klimakatastrophe, die fehlenden Menschenrechte. Man hätte alles in den Griff bekommen, wenn der Egoismus der Einzelnen und der Länder nicht zu groß gewesen wäre. Immer hieß es Amerika first, Europa first, Deutschland first.

In Indien versuchte die Regierung sogar durch ein Gesetz den Hunger zu beseitigen und jedem Menschen einen Anspruch auf ausreichende Nahrung zu geben. Aber auch das scheiterte am Egoismus und der Unfähigkeit positive Strukturen aufzubauen. In China gab es zwar eine Geburtenkontrolle und der allgemeine Wohlstand konnte etwas angehoben werden. Aber dafür fehlte die Demokratie, die Meinungsfreiheit und die Menschenrechtslage war katastrophal. In Amerika wurde sogar ein Präsident gewählt, der durch seine egozentrische Politik das Chaos auf der Welt noch vergrößerte.

Zwar gab es auch viele Menschen auf der Welt, die sich für eine bessere Welt engagierten. Sie konnten das Leid auf der Welt etwas abmildern, aber beseitigen konnten sie es nicht. Der Yogi überlegte, was er persönlich tun konnte. Er half im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Mitmenschen. Er schrieb viele Bücher für eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks. Er zeigte seinen Mitmenschen, wie man durch Yogaübungen Glück und Frieden in sich erzeugt. Aber irgendwie blieb die Welt wie sie war.

Der kleine Yogi war frustriert. Er konnte nicht so viel bewirken, wie er es sich gewünscht hätte. Da wandte er seinen Blick nach innen. Er arbeitete an seine Gedanken, nahm die Dinge so an wie sie sind und konzentrierte sich auf das Positive. Er aktivierte seine Kundalini-Energie. Er legte einfach eine Hand auf den Kopf und die andere auf den Bauch. Und plötzlich entstand Glück in ihm. Er lebte in einer Wolke aus Glücksenergie. Er erkannte, dass man auch in der Scheiße glücklich sein kann. Das wurde sein Mantra. Er visualisierte seine Welt als Paradies. Er ließ auch Gefühle von Wut, Trauer, Angst und Verzweiflung zu. Er arbeitete weiterhin für das Glück aller Wesen. Und konnte so sein inneres Glück bewahren. https://www.youtube.com/watch?v=hYQaFsXXFkI

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