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Wikipedia zur Reinkarnation: Der Begriff Reinkarnation (‚Wiederverkörperung‘) bezeichnet Vorstellungen der Art, dass eine Seele oder fortbestehende mentale Prozesse (so oft im Buddhismus verstanden) sich nach dem Tod – der „Exkarnation“ – erneut in anderen empfindenden Wesen manifestieren. Die zahlenmäßig bedeutendsten Glaubensrichtungen, in denen Reinkarnation eine zentrale Rolle spielt, sind der Hinduismus mit weltweit etwa 900 Mio. und der Buddhismus mit 400–500 Mio. Anhängern.

Der protestantische Theologe Helmut Obst: „Von einer klaren Reinkarnationslehre in der Bibel kann keine Rede sein. Aber: Es gibt einige wenige Stellen, welche Aussagen und Andeutungen enthalten, die im Sinne der Reinkarnation zu verstehen sind oder entsprechend gedeutet werden können.“ Namentlich die „Elia-Täufer-Problematik“ in den Evangelien des Matthäus und des Markus mache es „unmöglich zu sagen, das Neue Testament kenne die Reinkarnationsidee überhaupt nicht.“ Dabei geht es um Johannes den Täufer, der als der wiedergekehrte Prophet Elija bezeichnet wird (Mt 11:13-14 EU).

Mit der „empirischen Reinkarnationsforschung“ trat im 20. Jahrhundert ein neues Thema in der Reinkarnationsdebatte in Erscheinung. Der renommierteste Vertreter davon war Ian Stevenson, der internationales Aufsehen durch seine Forschungen mit Kindern erregte, die spontan von „Erinnerungen“ an frühere Leben berichteten. Einen Schritt weiter geht die Reinkarnationstherapie, die versucht, „Rückführungen“ in frühere Inkarnationen psychotherapeutisch zu nutzen.

Nils: Bei mir sind im Laufe der letzten Jahre etwa zweitausend frühere Leben aufgetaucht. Jetzt scheint das beendet zu sein. Ich zweifel manchmal, ob es echte frühere Leben waren. Aber bei einem anderen Yogi erschienen seine Leben so ähnlich. Die Art und Weise, wie meine früheren Leben auftauchten, sind für mich ein Beweis für die Echtheit der Leben und für die Möglichkeit der Reinkarnation.

Als ich sieben Jahre als Eremit gelebt hatte, überkam mich bei einer Meditation plötzlich der Wunsch, meine früheren Leben zu wissen. Ich spürte geistig in der Zeit zurück und erhielt bei einem bestimmten Punkt eine Resonanz. Es trat eine Art innerer Widerstand auf. Dort spürte ich dann genau hin. Nacheinander ertastete ich so geistig vier frühere Leben. Ich konnte jeweils den Ort, die Zeit und auch etwas die Art des früheren Lebens erkennen.

Wenn man systematisch alle Verspannungen im Körper und im Geist mit spirituellen Übungen auflöst, kommt man eines Tages zu der für einen persönlich richtigen Zeit an Stresssituationen aus früheren Leben heran. Alle großen Stresssituationen werden im Seelengedächtnis gespeichert. Wenn sich die Verspannungen lösen, tauchen in Träumen oder im Wachzustand Bilder oder kurze Szenen (kleine Filme) aus den Stresssituationen auf. Die Lösungsprozesse sind oft mit intensiven Körperreaktionen wie Unruhe, Muskelzittern, Hitze oder Kälte verbunden.

Bei mir lösten sich zuerst die Verspannungen aus dem jetzigen Leben. In kurzen Filmszenen sah ich stressreiche Examenssituationen, Beziehungsstreitigkeiten und verdrängte Unfälle. Da ich die Stressereignisse noch in Erinnerung hatte, wurde mir der Zusammenhang zwischen spirituellen Übungen, der Auflösung von inneren Verspannungen und dem Auftauchen von Lösungsträumen deutlich bewusst. Ich lernte zu unterscheiden was ein Lösungstraum und was ein normaler Traum war. Nach elf Jahren als Eremit tauchten plötzlich die früheren Leben in meinem Geist auf. Zuerst lösten sich nur einzelne frühere Leben. Dann kamen ganz viele frühere Leben wieder an die Oberfläche meines Bewusstseins. Und nach etwa vier Jahren ebbte der Prozess langsam wieder ab. Anders als bei dem bewussten Hinspüren während einer Meditation kamen jetzt deutliche Kurzfilme. Ich konnte meistens alle Einzelheiten der jeweiligen Stresssituation und auch die Lebensumwelt erkennen. Aus den einzelnen Bildern konnte ich geographische und zeitliche Zuordnungen vornehmen.

Nils (Diskussion bei Jesus.de): Gibt es Reinkarnation? Wie steht das Christentum dazu? Wie würdet ihr euch entscheiden, wenn ihr die Wahl hättet und noch einmal auf dieser Erde leben könntet?

Hadie: Nun, viele wissen, dass die Bibel nicht wörtlich genommen werden kann, es sei denn wir sind religiöse Eiferer. Wiedergeburt ist keine Glaubensfrage, denn wenn es das gibt, dann gibt es das auch, wenn ich nicht daran glaube. Auch Jesus sprach von Johannes dem Täufer als vom wiedergeborenen Elia. Auch für die Jünger muss dieses Wissen vorhanden gewesen sein, denn sie fragten Jesus, ob ein blindgeborener Mensch gesündigt haben kann?

Nikodemus (Katholik): Wenn die Reinkarnation bewiesen wäre, müssten wir sie natürlich annehmen.

Nils: Es gibt den Fall einer englischen Frau, die im Mittelalter in Frankreich als Hexe verbrannt worden ist. Sie konnte genau sagen, wo die Unterlagen liegen und was darin steht. Das war keinem Menschen vorher bekannt. Im Fernsehen gab es vor einigen Jahren mehrere Sendereihen zur Rückführungstherapie. In der Hypnose wurden bestimmte Fakten ermittelt, dann reiste ein Fernsehteam an den entsprechende Ort. Und dann wurde überlegt, ob die Person die Dinge vorher gewusst haben konnte oder ob es sich um den Fall eines echten früheren Lebens handelt. Einige Videos gibt es im Internet. Auch der Fall von Shanti Devi ist dehalb so interessant, weil sie Dinge wusste, die sich nicht wissen konnte. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben. Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte.

Max: Also, ich möchte um keinen Preis der Welt nochmals auf die Erde kommen. Nochmals diese Welt mit all dem Schmerz, Leid und Tod……… Neee danke!

CoCreator: Meiner Überzeugung nach sind Buddhisten und Hinduisten mit ihren Erklärungen weit näher an der Realität als die christliche Kirche. In einer neuen Inkarnation liegt eine neue Chance, Verfehlungen aus dem früheren Leben wieder auszubügeln. Das Versprechen der Erlösung (“Jesus ist für uns gestorben, ihr werdet quasi automatisch von euren Sünden befreit”) halte ich für Volksverdummung, weil es den Gläubigen vorgaukelt, dass sie selber nichts oder nicht viel zu tun bräuchten und nur durch “Sünden bereuen und Mitlaufen” schon das Himmelreich erreichen. Das ist mit Sicherheit nicht so.

alf: Es gibt die Reinkarnation. Sie ist sogar überprüfbar. Durch Meditation. Kennen wir bei uns Christen aber nicht.

Katrin: Es gibt besonders “wissende Mystiker”, die sowas behaupten. Ich bin ja sowas von beeindruckt. Reinkarnation gibt es nicht. “Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu leben, einmal zu sterben, danach aber das Gericht” – sinngemäßes Zitat aus dem Römerbrief.

fff: “Hebr. 9,27: Und wie den Menschen bestimmt ist, “einmal” zu sterben, danach aber das Gericht.” Dies stammt aus den Briefen des Paulus. Leite mir das bitte aus Aussagen von Jesus her. Ich orientiere mich mehr an den Aussagen von Jesus.

Wissender Mystiker Nils: Die Bibel ist eine Sammlung von verschiedenen Texten von verschiedenen Autoren. Manche Punkte wurden ausführlich behandelt und manche nicht.Manchmal wurden auch bestimmte Texte unterdrückt, wenn es den gerade in der Kirche Herrschenden nicht gefiel. Ich denke da insbesondere an das Thomas Evangelium, dass den Weg der Ruhe und der Meditation betont. Durch diesen Weg kommt man zu echten Glaubenserfahrungen. Und es tauchen dann auch die früheren Leben im Geist auf, wie es bei den christlichen Wüstenvätern geschah.

Vom heiligen Antonius wird berichtet, dass er Fresssituationen aus früheren Leben erlebte. Er sah dämonische Bestien, die ihn fressen wollten. Wenn frühere Leben bei der inneren Reinung der Seele auftauchen, dann sind es meistens belastende Situationen. Solche Situationen merkt man sich besonders und sie blockieren die Erleuchtungsenergie am meisten. Sie müssen deshalb gereinigt werden, wenn man auf dem spirituellen Weg voranschreiten will.

Ich glaube, dass die Paradieslehre und die Wiedergeburtslehre sich nicht widersprechen. Beides ist möglich. Eine Seele kann sich nach ihrem Tod entscheiden auf der Erde wiedergeboren zu werden oder sich im Jenseits weiter reinigen. Und sie kann ins Paradies aufsteigen und dort bleiben, wenn sie ausreichend spirituell geübt und ihr Herz gereinigt hat. Es ist sogar möglich, dass eine Seele ins Paradies aufsteigt und eines Tages wieder auf die Erde zurückkehrt, um den Menschen auf der Erde spirituell zu helfen. Dafür spricht die Aussage von Jesus über Elia.

Auch Jesus beabsichtigt eines Tages zur Erde zurück zu kommen. Jesus vertritt damit die Lehre der Reinkarnation und insbesondere die Lehre, dass sich Erleuchtete auf der Erde inkarnieren können, um ihren Mitmenschen zu helfen. Und genau das entspricht dem Weg der umfassenden Liebe, den Jesus lehrte. Wikipedia: In der christlichen Theologie bezeichnet Parusie die erwartete Wiederkunft Jesu Christi und mit ihr die Vollendung der Heilsgeschichte, nämlich das Kommen des Reiches Gottes.

Was ist ein wissenschaftlicher Beweis? Für mich zählt dazu auch der Beweis durch Beobachten und Nachdenken. Nur so können wir uns dem Thema Leben nach dem Tod nähern. Es gibt viele Indizien. Aber völlig eindeutig ist es aus meiner Sicht nicht. Man kann verschiedener Meinung sein. Die Quantenphysik zeigt physikalisch die Möglichkeit auf. Die Nahtodforschung gibt uns Beobachtungen. Wenn wir Tote befragen wollen, brauchen wir die Hellsichtigen und die Erleuchteten. Viele tibetische Meister können ins Jenseits sehen und kennen ihre früheren Leben. Ich kenne auch meine früheren Leben. Das ist für mich der Hauptbeweis.

Weiterlesen https://sites.google.com/site/nilshorn2/licht-und-liebe-fuer-alle

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Tags: Reinkarnation

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