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Februar 2020. Gestern war ich mit Barbara bei Mutter Meera. Mutter Meera ist eine erleuchtete Meisterin, die jedes Jahr nach Hamburg kommt. Etwa zweihundert Menschen versammelten sich in der Kirche in Hamburg Altona. Eine Tür öffnete sich und eine kleine Inderin in einem Sari trat herein und setzte sich auf ihren Stuhl. Die Menschen verweilten in einer ruhigen Meditation, während nacheinander alle einzeln zu Mutter Meera gingen, sich vor ihr niederknieten und um ihren Segen baten. Mutter Meera berührte sie sanft am Kopf und sah ihnen kurz in die Augen. Dann verneigten sich die Menschen und gingen wieder zu ihrem Platz zurück.
Mutter Meera gilt als Heilerin. Viele Menschen kommen zu ihr und bitten sie um Heilung und Hilfe in ihrem Leben. Für mich ist das Treffen mit meiner Meisterin jedes Jahr eine Inspiration für meinen spirituellen Weg. Gespürt habe ich bei der persönlichen Berührung noch nie etwas. Ich bekam meinen Segen meistens während des ruhigen Sitzens im Saal. Dann flossen Energien in mich hinein, heilten mein Herzchakra oder andere Energiebereiche. Viele Menschen spüren auch gar nichts. Und einige wenige kommen durch den Darshan zur Erleuchtung. Wie mein Yogafreund, der immer noch sehr von Mutter Meera schwärmt. Mutter Meera berührte ihn und er lebt jetzt dauerhaft im Licht.
Ich wünschte mir bei der persönlichen Berührung überhaupt einmal etwas zu spüren. Barbara taucht jedes Mal in die Liebe von Mutter Meera ein und ich bin ein kalter Klotz und spüre nichts. Auch diesmal. Aber als ich wieder an meinem Platz auf der harten Kirchenbank saß, da durchzog mit plötzlich eine starke Energie. Mutter Meera hatte etwas in mir gelöst und mich mit Kraft aufgeladen. Ich spürte eine Verspannung in meinen Zehen, die sich auflöste. Für drei Minuten brach mein Kreislauf zusammen und mir wurde schwindlig. Ich konnte gerade noch aufrecht sitzen. Dann beruhigte sich der Lösungsprozess wieder. Allerdings flammte er in der Nacht wieder auf und bescherte mir eine unruhige Nacht.
Erleuchtet bin ich zwar immer noch nicht, aber wieder einen Schritt vorwärts gegangen. Barbara dagegen fühlte sich beim Darshan schon wie ein Buddha. Sie war zufrieden mit sich und ihren Leben. Sie fühlte sich in sich ganz. Allerdings verschwand dieses Gefühl schnell, nachdem sie wieder in das Chaos des Lebens eintauchte. Das innere Glück dauerhaft zu bewahren ist nicht einfach. Barbara übt noch.
Erst mal gingen wir nach dem Darshan in unserem pakistanischen Lieblingsrestaurant schön essen. So hatte der Tag einen schönen Ausklang.
https://www.youtube.com/watch?v=Jj7IVI8kb68&t=7s

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Kommentar von Lalita am 19. Februar 2020 um 3:49pm

Danke für die Offenheit. Auch ich spüre nicht direkt etwas, wenn ich zu Mutter Meera gehe, die jedesmal fast bis vor meine Haustüre kommt. Dennoch gab es Tage drauf mal neue 'Angebote' im Beruf, die mich sehr freuten, ich aber doch beim 'Gewohnten' blieb. Bei Amma bin ich auch öfter - empfinde ich als andere Energie als Mutter Meera. Für mich ist Mutter Meera Klarheit und Amma - Liebe mit manchmal seltsamen Wegen....
Gruß
Lalita

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