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Hallo,

 

ich praktiziere seit ca. 4 Jahren regelmäßig yoga. Nun habe ich mich entschlossen, Mutter zu werden u. bin etwas beunruhigt, ob es ein Problem ist, wenn ich weiterhin die klassische Hatha-Yoga-Reihe übe. Ich weiß nicht, wann die Schwangerschaft eintritt bzw. es könnte sein, dass ich bereits schwanger bin (Test habe ich noch nicht gemacht). Ist es also möglich, in der Frühschwangerschaft die "normale" Hatha-Übungs-Reihe zu praktizieren bzw. was sollte ich besser weglassen? Wenn die Schwangerschaft dann weiter fortgeschritten ist, werde ich einen Kurs für Schwangere besuchen.

 

Vielen Dank im Voraus.

 

lg Nici

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Hallo Nici,

man sagt, in der frühen Schwangerschaft (erste 3 Monate) kann man alle Übungen uneingeschränkt durchführen. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es wie immer am besten ist, auf die Körperintelligenz zu hören (da Du regelmäßig praktizierst, verfügst Du darüber). Z.B. war mir in meiner Schwangerschaft die Kobra schon in der 7./8. Woche unangenehm und ich habe auf Übungen im Vierfüßler-Stand zurück gegriffen, auch Pranayama mit Atemanhalten habe ich relativ schnell sein lassen.
Den Skorpion bzw. den Kopfstand habe ich bis zur ca. 30. Woche gerne gemacht.
Ganz wichtig ist es, dass du Dich nicht kirre machst und immer nach innen hörst.

Ganz liebe Grüße + alles erdenklich Gute für Dich (Euch?)!

Marion
Hallo,

ich hätte bei der Gelegenheit auch eine Frage zu dem Thema, die mich schon länger beschäftigt. Wie ist das nun mit den Beckenschaufeln, die angeblich ab dem 6./7. Monat kippen könnten wenn zu zuviel dehnt? Wie heikel bzw. wahrscheinlich ist das denn wirklich? Denn auf der einen Seite sind ja gerade beckenöffnende Übungen wie zB. der Schmetterling auch in der späteren Schwangerschaft sehr hilfreich für die Geburtsvorbereitung meine ich.

Würde mich über eine Info sehr freuen, danke.
Liebe Grüße Doris
Und noch etwas - kann mir vielleicht jemand Yogaübungen verraten, die den Beckenboden trainieren? Diesbezüglich bin ich bisher noch auf keine konkreten Information gestossen.

Entschuldige bitte Nici, dass ich jetzt mehr frage, als antworte - aber vielleicht kannst du die hoffentlich kommenden Antworten darauf auch nützen ;-)
Hallo Doris,

vielleicht kann ich Dir auch hier weiter helfen. Beckenöffnende Übungen wie Schmetterling, Hocke etc. sind grundsätzlich sehr gut als Geburtsvorbereitung. Aber auch hier: auf den Körper hören (!); dehnen, aber nicht über-dehnen. Auf keinen Fall mit übertriebenem Ehrgeiz (>>"die Knie müssen nicht auf den Boden!")
;O)
"Meinen" Schwangeren habe ich geraten, immer im Wohlfühlbereich zu bleiben...
Übungen für den Beckenboden gibt es im Yoga sehr viele: sind z.B. bei der Schulterbrücke oder der Katze (eine sehr schöne Übung für Schwangere in den verschiedensten Variationen) automatisch dabei. Sehr gut ist z.B. in dieser Hinsicht auch Beckenkippen, das kann man gut auf dem Rücken liegend oder stehend ausführen.

Om Shanti, liebe Grüße + alles Gute
Marion
Danke Marion. Ich hab nämlich selber keine Schwangerschafts-Erfahrung, aber eben auch immer wieder Schwangere in meinen Kursen bzw. Anfragen diesbezüglich Und bis zu einem gewissen Punkt konnt ich ihnen ganz gut Tipps geben. Mit deinen Antworten fühl ich mich da wieder ein Stückchen kompetenter und sicherer bei dem Thema. Om shanti, Alles Liebe Doris.
Hallo Marion,

vielen Dank, für deine Antwort. Ich denke nachdem ich das Bedürfnis habe, Yoga zu praktizieren, wird es schon richtig sein. Wie du sagst, ist es am Besten auf seinen Körper zu hören. Beim Atemanhalten hatten ich die letzte Woche ein etwas ungutes Gefühl. Wäre vermutlich besser, wenn ich das lassen würde. Ich war nur etwas beunruhigt, weil mir letztens eine yoga-lehrerin sagte, ich soll besser in den Kurs für Schwangere gehen, aber das möchte ich dzt. noch nicht, da ich ja nicht einmal noch sicher weiß, ob ich tatsächlich schwanger bin. Daher nochmal vielen Dank, deine Antwort hat mich beruhigt u. ich denke, ich werde morgen gleich mal zum Yoga gehen ;)

lg Nici
Liebe Nici,

heute laß ich Deine Frage und möchte Dir aus meiner Erfahrung antworten.
Ich bin "mit Yoga" durch zwei Schwangerschaften gegangen.
In der ersten Schwangerschaft war ich noch "frisch" praktizierende und habe
nach Gefühl an allen Übungen bis zum ca. 6. Monat teilgenommen, die mir
gut taten. Danach bin ich nur noch schwimmen gegangen.
In der zweiten Schwangerschaft hatte ich recht schnell einen "schweren Bauch".
Da habe ich am Hatha-Yoga bis zum zweiten Monat teilgenommen und dann
bereits ab Beginn des vierten Monats mit Schwangerschaftsyoga begonnen.
Am Schwangeren-Yoga habe ich bis zur Geburt teilgenommen. Hier wurden
wir alle angeleitet, nach Innen zur spüren und die uns angenehmen Übungen mit-
zumachen und vor allem immer in der Haltung, Schnelligkeit und Dehnung, die
uns persönlich gut tat. In der zweiten Schwangerschsft habe ich auch mit
Meditation begonnen - ganz wertvoll für das "Hinspüren zum Kind".
Ich habe noch einen Buchtip für Dich (herrlich zum Anschauen und weckt die
Vorfreude ;-)) "Die kleinen Yogis" von Susie Arnett und Doug Kim erschienen im Verlag
nymphenburger; ISBN:978-3-485-01098-6.
Viele liebe Grüße
Anja

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