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"In meinem Yoga-Kurs ist eine Schülerin, der aktuell vom Kardiologen die Diagnose Vorhofflimmern gestellt wurde und die jetzt Makumar und Betablocker nehmen muß.D.h. sie ist jetzt völlig in dem Sog der Schulmedizin ( es ist ja gut,daß es Medikamente gibt, aber das ist ja nicht Alles). Kannst du mir Tipps geben, was ich ihr bez. ihrer Yogapraxis raten kann, außer viel Pranayama und Meditation?"

(Frage, die per Email an Sukadev geschickt wurde).

Antwort von Sukadev:

Vorhofflimmern ist eine Form der Herzrhythmusstörung, die insbesondere bei über 70-Jährigen die Gefahr eines Schlaganfalls birgt, wenn keine Blutverdünnung (z.B. Aspirin/Markumar) gegeben wird.

 

Ob bei deiner Schülerin Betablocker und Markumar notwendig ist und die Wirkung wichtiger als die Nebenwirkungen, muss sie mit ihrem Arzt, eventuell unter Hinzuziehung einer Zweitmeinung abklären.

 

Vom Yogastandpunkt gilt:

Herzrhythmusstörungen werden weniger, wenn Menschen eine milde körperliche Aktivität, z.B. Yoga, regelmäßig, am besten täglich, üben. Das trainiert das Herz und hilft dem Herz, seinen Rhythmus besser zu regulieren. Insbesondere Gleichgewichtsübungen sowie die Vielfalt der Asanas hilft der Selbstregulation allgemein und damit auch gegen Vorhofflimmern. Das ist sogar wissenschaftlich belegt:

 

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/herz...

 

Ansonsten ist Pranayama, insbesondere Wechselatmung wichtig.

 

Auch die Etablierung der Bauchatmung als Normalatmung, ist hilfreich.

Insbesondere das tiefe Ausatmen und dabei das Verlangsamen des Atems hilft dem Herz, einen guten Rhythmus dauerhaft zu etablieren.

 

Tags: Herzkrankheit, Herzrhythmusstörung, Vorhoffflimmern

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