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Liebe fastende Yogi/ni/s,

bei mir soll es Freitag mit einem Entlastungstag (Reistag) losgehen. Gerade komme ich vom Arzt, wo mir Blut abgenommen wurde. Ich möchte 5-6 Tage fasten, um zu schauen, ob ich nicht dadurch wieder an meine Lebensfreude herankomme, indem ich den ganzen Müll der Jahrzehnte herausbefördere. Ich freu mich schon und vllt gibt es hier ja noch ein paar Mitstreiter, mit denen ich Erfahrungen austauschen kann.

Namaste,
Lupine

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Liebe Eifelfee, über Rückmeldungen in Form von Senf freue ich mich immer :-)

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, den Laptop nächste Woche möglichst wenig zu benutzen, um bei mir zu bleiben und auch den täglichen Strahlungs-Input zu reduzieren. Hm, aber so ganz überzeugt bin ich noch nicht davon... mal schauen.

Liebe Lupine, liebe Eifelfee und liebe Yogi(ni)s,

mir fehlen noch 3,5 Stunden zu meinem Abendessen :-) Es tut sehr gut. Ich mache erst mal ein Tag
essen und ein Tag fasten, für eine Woche oder so. 5-6 Tage an einem Stück sind sehr viel, was
nimmst Du zu Dir? Säfte?

Namaste, Frieden, Licht, Mitgefühl und Liebe

Yogi108

Wasser, Säfte, viel Tee, Gemüsebrühe, 2 Löffel Honig am Tag.
Halt durch, Yogi108! :-)

Morgen ist es soweit.
Ich bin jetzt schon euphorisch wie schon lange nicht mehr.

Der Entlastungstag wird ein Reistag werden. Mal sehen, ob ich es mit den 80g Reis schaffe, durch den Arbeitstag zu kommen. Auf jeden Fall nehme ich noch die 2-Liter-Thermoskanne mit der Mischung aus Brennessel-, Löwenzahn- und Holunderblütentee zur Arbeit.

Gut, morgen ist vorerst der letzte Arbeitstag. Vielleicht ist das auch ein Grund für die Euphorie...:-)

Ein kleines Problem: Pochen im Backenzahn unten links. Ich hoffe, da werden keine richtigen Zahnschmerzen draus und ich muss dann womöglich noch zum Zahnarzt.

Dann noch eine Frage: Leberwickel. Es wird immer geschrieben, dass dieser auf den rechten Rippenbogen gelegt werden soll. Wo ist das genau??

Aufgeregt,
Lupine

Wo legt man den Leberwickel genau hin?

Sind Kopfschmerzen immer schon ein Zeichen von Entgiftung?

ENTLASTUNGSTAG
Der Reis ist weggeputzt, auch die zwei Tomaten. Heute abend dann noch einen Apfel.
Habe mich vormittags recht wackelig gefühlt. Mein Blick richtete sich häufig ins Nichts (vllt auch schon nach Innen), der Magen knurrte leise vor sich hin. Die Konzentration ließ nach, die Frische verschwand. Ich wurde müde und es zeigten sich erste Spannungskopfschmerzen, die mich den ganzen Vormittag begleiteten. Jetzt, nach der 2. Portion Reis mit Tomaten und Kräutern, sind sie weg.
Also, ich vermute, um die Kopfschmerzen werde ich wohl nicht drumherum kommen in den nächsten Tagen.

Erste verschollene Erinnerung heute in der Bahn:
als hungrige Schülerin hatte ich damals einen Kreislaufkollaps bei der Besichtigung eines Radiosenders.

Werde Spazierengehen und heute Abend vllt noch Schwimmen.

Om Shanti, Lupine

Liebe Eifelfee, danke für die Tipps. Mir war nicht ganz klar, wo der "rechte Rippenbogen" genau ist, aber wie ich sehe, ist das der Bogen ganz unten an den Rippen und rechts ist von mir aus gesehen. Da lernt man ja noch richtig was dazu :-)

Es ist merkwürdig. Körperlich fühle ich mich nach wie vor kräftig und leicht, kann Treppen laufen, schnell radfahren, andererseits habe ich diesen schweren Kopf, der drückt, und fühle mich maddelig, wie bei einer Erkältung. Auch vermute ich, dass der Augeninnendruck schon abgesunken ist. Werde heute abend eine Runde Augen-Yoga machen.

Ende Entlastungstag.

1. Fastentag:

Ohne Kopfschmerzen aufgewacht. Auf der einen Seite Schwächegefühl, auf der anderen Seite viel Energie. Fühlt sich an, als sei mehr Platz und Raum in mir. Im Außen putze ich hier und da was sauber, und bringe Dinge in den Müll. Wenn ich allerdings unter Leute gehe, dann wandelt sich das Blatt. Fühle mich sehr dünnhäutig, interpretiere vieles in Blicke hinein, fühle mich belästigt von Gesprächsfetzen, die ich mitbekomme, habe Angst ohnmächtig zu werden.
Sonst gab es keine Krisen oder Beschwerden. Teilweise fühlt es sich so an, als hätte ich nie etwas anderes gemacht außer zu fasten. :-)

2. Fastentag

Bei einer Tasse Schlüsselblumen-Orangenblüten-Tee möchte ich euch nun mitteilen, dass ich auch den 2. Tag gut überstanden habe. Der Morgen war hart, starke Kreislaufprobleme, als hätte ich eine Grippe. Meine Hände zitterten, als ich mir den Rosmarintee aufgoß. Ich konnte gar nicht lange nachdenken, schon hatte ich eine Limone aufgeschnitten, dran geleckt, und eilig 4 Tropfen in den Tee geträufelt. Einigermaßen gestärkt ging es dann an den zweiten Tee: 500ml Ingwertee mit 2 Salbeiblättern und - es ging kein Weg daran vorbei - ein kleiner Teelöffel Rapshonig aus Schleswig-Holstein, der weiße, leckere, der wie flüssiges Marzipan schmeckt. Einen Teelöffel Honig gönne ich mir pro Tag, soll ja die anfänglich in die Höhe schnellenden Harnsäurewerte abmildern.

In den besinnlichen Minuten träume ich von Brot! Leckeres, fluffiges Roggenbrot mit einer harten Kruste, die den weichen Kern bedeckt. Und Käse obendrauf. Knuspriges, heißes Toastbrot mit tropfendem Nutella als Nachtisch. Ich bin gierig nach Essen.

Gegen die sich in Grenzen haltenden Kopfschmerzen hat sich Augen-Yoga bewährt.

Heute, im frischen Wald, ausgerüstet mit Lapacho-Tee, schaute ich lange Zeit einem alten Pferd in die Augen. Ich saß, das Pferd stand, fast eine Viertel STunde lang. Ein hübsches, altes Pferd mit einem pfiifigen Haarschnitt. Das habe ich ihm per Gedankenkraft mitgeteilt. Das Pferd war schüchtern und schaute immer wieder verlegen auf die Wiese, aber ich spürte, da kam eine Menge Dankbarkeit rüber.

Morgen ist Tag 3 und da sollen sich ja die seelischen Vergiftungen zu Wort melden.

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