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Namaste,

Seit Januar hat mein Augenartz eine Schwäche in Netzhaut fest gestellt, und nach seine Rat ,habe ich mein Augen lasern lassen (von einem andere Augenärtztin ,die der Richtige Gerät zum lasern hat.) Jetzt muß ich trotzdem aufpassen,und letzte Woche ( nach einem untersuchung) sagt mein Augenartzt ; dass ich aufpassen soll; und keine Yoga Übungen machen ,die Drück im Kopf erzeugen( kein umkehrposit.) Das war für mich als Yoga Lehrerin keine Gute Nachricht. Wie kann ich jetzt die Yoga Vidya Reihe ohne Umkehrpositionen machen?
Ich bin dankbar für eure meinungen/Erfahrungen/Ratschläge.

Om Shanti,
Parastoo Purna-Devi

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Liebe Purna-Devi,
Du musst die Rishikesh-Reihe nicht komplett im Original machen; das heißt, Du kannst und musst sie auch (ahimsa gilt auch für Dich!) Deinen Bedürfnissen anpassen.
Praktisch bedeutet das: zum Beispiel den Kopfstand durch den Hund - nur halb mit Kopf waagrecht, eventuell Knie gebeugt lassen - zu ersetzen und den Schulterstand halb auszuführen, also nur die Beine nach oben nehmen.
Vermeide jede Anstrengung die Druck im Kopf erzeugt, wie auch langes Atem-anhalten und schule deine Wahrnehmung für diesen Bereich...
Du kannst diese "Einschränkung" und die daraus folgende Verfeinerung Deiner Wahrnehmung als Chance sehen, denn auf diese Art lernst du, auch deine Schüler/-innen mit erhöhtem Augeninnendruck, Bluthochdruck usw. anzuleiten...
Alles Liebe und immer "Kopf hoch" Ursula

Liebe Ursula,

Vielen Dank für mut machen. Ich finde es nur Schade, weil ich kann es mir nicht vorstellen dass ich mit Hund und Halbe Schulterstand der gleiche effekt bekommen kann; besonders (Energetisch)...Andere seite versuche ich es zu verstehen. Es ist so passiert und nehme ich es als eine Neue Herausforderung ,was mir neue wachsen lässt:

Liebe Grüße,
Purna Devi

Namaste
liebe Ursula,liebe Purna-Devi!

Das Thema "Umkehrstellungen und Augenerkrankungen" kommt immer wieder mal. Zuletzt gab es da im Yogatherapie-Blog eine Diskussion , siehe hier im Zusamenhang mit grünem Star.
Gruener Star

Letzendlich muss man sagen, dass kaum belastbare Daten existieren welche Asanas nun bei Augenerkrankungen zu vermeiden sind. Insbesondere die Aussage "der Druck steigt im Kopf/in den Augen und das ist schädlich" stimmt nicht.
Unter dieser Voraussetzung müsste die Rate an Netzhautablösungen und grünen Star Erblindeten unter Yoga (in diesem Fall Hatha Yoga/Asana) Praktizierenden sehr viel höher sein als in einem Nicht-Yoga Kollektiv und das ist bisher nicht berichtet worden.
Nimmt man beispielsweise die Extremsituation einer Gebärenden, die durch Presswehen maximalen Blutandrang /Druck zum Kopf erzeugt so ist heute die Empfehlung wieder verlassen worden bei Frauen mit Netzhauterkrankungen (Z.n. Netzhautablösung oder hohe Kurzsichtigkeit) auf jeden Fall nur mit Kaiserschnitt zu entbinden .
Es ist natürlich schwer einen Augenarzt/ärztin zu finden , die auch Yoga-erfahren ist und so kompetenten Rat zu bekommen. Das Resultat ist dann sicherheitshalber auf Umkehrstellungen zu verzichten aber das ist schade und schneidet denjenigen, der gute Erfahrungen und gute energetische Impulse durch Umkehrstellungen erhält von einer segensreichen Praxis ab.
Bei frischen Laserbehandlungen würde ich aber auch ein Vierteljahr verstreichen lassen aber mildere Umkehrstellungen sind auch da kein Problem (unterstützter Schulterstand,Pflug,Vorwärtsbeuge,Fisch) . Nach dieser Zeit sind dann auch wieder längerer Kopfstand und Skorpion möglich.
Ganz besonders gilt das für den erfahrenen Yoga-Praktizierenden, der selbst ein Gespür dafür hat , wie eine Stellung sich anfühlt und wieviel aussergewöhnliche Anstrengung er gerade in dieser Asana verspürt.
Eine Netzhaut, die so strukturell instabil ist, dass ein Hochrisiko zur Ablösung besteht wird sich über kurz oder lang ablösen , ob Kopfstand oder nicht aber mit einer hingebungsvollen und begeisterten Praxis wird vermutlich mehr an Selbstheilungskräften aktiviert als durch angstvolles Vermeiden an Risiko vermieden wird.

Licht und Liebe

Clemens

Mal ein Vergleichs-Gutachten von einem anderen Mediziner eingeholt?

Ist wohl bei allen Diagnosen anzuraten...

Namasté,
bei mir hat man vor ca. 1,5 Jahren ein Makulaforamen rechts diagnostiziert und operiert.
Die Makuladegeneration ist eine Alterserscheinung, die jeden treffen kann genauso wie eine Schwerhörigkeit und gehört zu einem wie Falten oder die dritten Zähne.
Sie stellt eine große Lebensumstellung und Herausforderung dar.
Ich bin selbst Yogalehrerin und Yogatherapeutin und habe mich nach vielen Seiten schlau gemacht. Welche Aussagen man da alle hört (oder gar nicht bekommt) ist höchst verwirrend und bestimmt für einen Genesungsprozess absolut unbrauchbar und nicht förderlich!
Bei einer akuten Erkrankung, Diagnose oder OP ist erst einmal Ruhe, Besinnung und Annehmen der Situation angesagt und hierbei kann Yoga eine enorme, wertvolle Hilfe sein. Ändern kann man die Situation nicht.
Meine Erfahrung trifft die Aussagen von Clemens und denen, die dafür sind, gemäßigte Umkehrstellungen so zu machen, wie sie einem gut tuen.
Ich weiß, dass die klassische Schulmedizin davon abrät. Aber wir haben uns im Yoga für einen ganzheitlichen Weg entschieden und ich nutze eigenverantwortlich die Chancen, die Yoga mir bietet im Bewusstsein seiner Risiken.

Meine Klienten kläre ich natürlich auf und bieten Ihnen nur Umkehrstellungen an, wenn sie diese ausdrücklich möchten, genauso, wie ich den Kopfstand bei Halswirbelbeeinträchtigungen nicht mache aber erwähne und abwandeln kann. Hier ist selbstverständlich größte Sensibilität und Vorsicht geboten.

Ich bin sehr an einem Feedback oder einem Austausch interessiert. Vielleicht kennt Ihr auch noch andere Diskussionsplattformen?

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