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Das Yoga Forum für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

Der Wege sind viele, besonders beim Yoga. Es ist immer wieder erhebend zu erfahren, wie Menschen zum Yoga gekommen sind. Schreibe doch darüber:

  • Wie bist du zum Yoga gekommen? Oder zu Ayurveda oder Meditation?
  • Welche Erfahrungen hast du gemacht?
  • Was war am Anfang schwer, was leicht?
  • Wer oder was hat dir geholfen?
  • Was hat sich in deinem Leben verändert?

 

Es kann eine interessante Übung sein, über seine Yoga Anfänge zu schreiben. Manchmal hilft es einem selbst, sich bewusst zu machen, warum man mit Yoga begonnen hat, und welche Wirkungen es gehabt hat. Manchmal ist das Zurückbesinnen auf seine spirituellen Anfänge eine gute Grundlage für geeignete Vorsätze.

Es ist auch hochinteressant darüber zu lesen, wie andere zum Yoga gekommen sind. Das kann dir selbst neue Anregungen für deine Yoga Praxis, für das Unterrichten von Yoga geben. Und das kann Yoga Anfänger ermutigen, überhaupt anzufangen, vielleicht durch Besuch eines Yogakurses, oder in einem Yoga Urlaub.

Lies die vielen Beiträge hier durch und lass dich inspirieren. Und schreibe selbst etwas...

Tags: Yoga, anfänger, erfahrung, erfahrungsbericht, preisausschreiben

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Yoga ist für mich ein Gegenpol zu meinem Leben und zu mir selbst.
Als intellektuell hochbegabtes und infolgedessen sehr verkopftes junges Mädchen zählte für mich früher nur eins: Leistung. Egal ob in der Schule, im Sport oder sonstigen Hobbies, ich machte aus allem einen Wettkampf.
Vielleicht hätte ich mich für immer in der Leistungsgesellschaft ausgebrannt, hätte nicht der Vater einer Freundin einen Yogakurs gegründet. Zusammen mit neun anderen Mädchen ließ ich mich von einem ruhigen und geduldigen älteren Herren in die Grundzüge des Yoga einweihen. Wir lachten viel dabei, aber wir spürten alle die Wirkung, die die Übungen auf uns hatten.
Unser Lehrer bemerkte schon bald, dass ich auch hier wieder versuchte, weiter zu kommen als die anderen: tiefer gebeugt, gerader gestreckt... Sanft ermahnte er mich, im Yoga nur auf mich zu horchen und nicht den Vergleich zu suchen. Das war neu, aber ich bemühte mich.

Plötzlich hatte ich einen allgemeinen Leistungsknick. Ich bekam nicht mehr richtig Luft, ich hatte Herzklopfen, mir war schwindlig. Von Arzt zu Arzt geschickt, saß ich schließlich in einer hochmodernen Facharztpraxis für Pneumologie. Viele verschiedene Messungen wurden angestellt, doch sie brachten keine Erkenntnis. Und ich bekam immer noch schlecht Luft.

Unser Yoga-Lehrer muss mich während einer Atemübung sehr genau beobachtet haben. Er sagte zu mir: Du atmest falsch herum: beim Einatmen ziehst du den Bauch ein. So kannst du nicht genug Luft holen.
Er hatte Recht. Mein Atemrhythmus hatte sich verändert, ohne dass ich -oder die vielen Ärzte- es bemerkt hatten.
Wir machten viele Atemübungen und ich lernte wieder tief durchzuatmen.

Seitdem bin ich beim Yoga geblieben. Obwohl mein Studium sehr anspruchsvoll und stressig ist, gelingt es mir meist, meine Balance zu wahren. Ich bin gelassener, rücksichtsvoller und freundlicher geworden.
Meine Leistung ist nun etwas, worüber ich mich freue, was ich jedoch nicht erzwinge und nicht zum Ziel erhebe.
Und mir ist nie wieder die Luft ausgegangen!
von Andreas am 10. Januar 2011 um 11:51

Wie kam ich zum Yoga?

Oft begegnen mir Menschen, die glauben, man komme nur zum Yoga, weil es einem nicht gut gehe im Leben. Man sei aus irgendwelchen Gründen schlecht weggekommen und suche nun Linderung für die Unbill des Daseins. Alte Freunde behandeln einen öfters wie ein krankes Kind, mit dem man schonend umgehen müsse. „Was ist denn bloß mit dir passiert, dass du dir diese komischen alten Männer an die Wand hängen musst? Und überhaupt, warum immer diese Extreme? Mach doch keine Religion aus ein paar Turnübungen!“ Das eigene Ego schlägt dann zurück mit viel Palaver! „Was wisst ihr schon! Es ist nämlich so…“Irgendwann merkt man, dass es nicht gut tut, über diese Dinge zuviel zu reden. Und so schweigt man.

Seltsamerweise haben diese Menschen schon recht, wenn sie glauben, man komme nur zum Yoga, weil es einem irgendwie nicht so gut geht. Die Frage ist nur: „Warum geht es mir nicht gut?“ In meinem Fall glaube ich sagen zu können: „Weil es euch nicht gut geht!“

Ich habe tatsächlich niemals gelitten, wenn ich mit glücklichen und respektvollen Menschen zusammen war. Menschen mit leuchtenden Augen, die in sich ruhen und einfach glücklich sind. Der liebe Gott hat in meinem Fall eher dafür gesorgt, dass ich viele Jahre mit korpulenten Schmerzkörpern und Egos zu tun hatte, die nicht unbedingt glücklich waren. Beschränkte Lästerei und Gelage jeglicher Art. Aber: Man bekommt, was man verdient. Die Umwelt ist ein Spiegel. Die Unmöglichkeit, die eigene Liebe und Glückseligkeit ausleben zu können, macht einen leidend. „Dir geht’s wohl nicht gut?!“ „Ja, weil es mir zu gut geht!“

Dazu kommt, dass ich mich im Körper nie so recht wohlgefühlt habe. Irgendwie beengt, so eine Art Allergie gegen die Hetze des Daseins. Man muss dann Wege finden, wie es besser geht.

Dazu kommt, dass ich eigentlich verschwiegen und zurückhaltend bin, da draußen aber ständig reden wollte und sollte. „Ich bin für euch wohl nicht genug, na wartet! Euch zeig ich’s! Blablabla…“

Dazu kommt, dass die Schönheit in Musik, Literatur und Natur zu überwältigend, zu groß ist, um einfach zur Tagesordnung überzugehen. Man kann nicht einfach weiterleben, wenn man einmal begriffen hat, was Schönheit ist.

Dazu kommt, dass die Fallen und Konditionierungen der Persönlichkeit wirklich gefährlich werden können. Nämlich dann, wenn man beginnt, die innere Unendlichkeit da draußen zu suchen. Wehe dem armen Hund, der die Göttin in einem weiblichen Gesicht erblickt. Nimmer wird er froh…

Dazu kommt die unerträgliche Langeweile, wenn die Platte des Lebens immer mehr Kratzer bekommt. Hoppla, schon wieder der Gedanke, schon wieder das Gefühl…

Dazu kommt die fast schon verschworene Ignoranz der Welt gegenüber allem Subtilen und Geistigen. Es kann doch nicht sein, dass das vollkommen Offenbare einfach nicht wahrgenommen wird. Oh, das Ego, es windet sich in Selbstmitleid. Wieso sind die nicht so weit?

Dazu kommt der ständige Ekel vor sich selbst, wenn man nicht leben kann, was man weiß. So viel kann man wissen, so wenig kann man scheinbar sein. Da muss man Demut lernen und das ist so schwierig.

Ich stand dann vor einigen Jahren in einem Buchladen, und sah das Gesicht von Yogananda. im Regal. Eigentlich war in diesem Moment schon alles klar. Die Lektüre der Autobiographie war die unglaublichste Lektüre meines Lebens. Immer wieder musste ich abbrechen: „Das darf nicht wahr sein. Also stimmt es doch, es ist doch wahr.“ Ich habe extrem langsam gelesen, weil ich Angst hatte, dass das Buch aufhört.
Diese herrlichen Geschichten mit Wundern und Heiligen, mit so viel Liebe und Freude. Man ist dann vom Übersinnlichen so fasziniert, dass man wirklich glaubt, ein Babaji stehe um die nächste Ecke oder an der Einkaufstheke. Vielleicht ein bisschen kindisch. Aber was soll’s, allem Anfang wohnt ein Zauber inne.
Ich habe also begonnen zu meditieren mit vielen tollen Erlebnissen. Das ging einige Jahre.
Und dann, Mitte Februar 2009 erzählte mir ein Kumpel, den eigentlich ich auf Yoga gebracht hatte, dass er jetzt Yogakurse geben wolle. Wie bitte? Wieso der? Und nicht ich? Ich wäre nie auf so eine Idee gekommen. Also tippe ich auf Google „Yogalehrer“ ein, lese, dass bei Yoga Vidya im Januar ein Kurs begonnen hat. Mist, schon zu spät. Aber wieso Mist? Ich kann doch gar kein Hatha-Yoga! Ich kann das doch alles gar nicht. Komischerweise hatte ich plötzlich das Telefon in der Hand und Maheshwara an der Strippe. Was ich gefaselt habe, weiß ich nicht mehr. Er sagte nur: „Heute abend ist wieder Unterricht. Beeil dich, das du nicht noch mehr verpasst.“
Plötzlich hatte ich also noch zwei Stunden, um mich in dieses Abenteuer zu begeben. Hätte mir jemand am Morgen gesagt, dass ich Abends in einem Yoga-Center sitzen würde, ich hätte einfach nur müde gelacht. Ich wusste gar nicht, dass es Yoga-Center überhaupt gibt.
Ich hetze also in die Stadt, komme natürlich zu spät, und platze in diesen vollen Raum. Maheshwara winkt mich vor. Ich setzte mich schwitzend hin und schon geht es los mit Kapalabhati. Diesen Flash werde ich nie vergessen. Ich fürchtete: „Gleich können die mich raustragen.“ Alles in meinem Kopf begann sich zu drehen. Etwas hämisch dachte ich: Aha, ihr Yogis, so ist das also. Andere bezahlen Geld für solche Erlebnisse. Glücklicherweise hat sich das dann normalisiert. Nach diesem ersten Abend war ich irgendwo angekommen.
Heute kann ich nur Yoga Vidya danken, dass es diese Ausbildung anbietet. Es ist unermesslich, was man alles bekommt. Diese letzten zwei Jahre waren wirklich ein großes Geschenk.
Ich war 16 Jahre alt, als ich das erste Mal mit Yoga in Kontakt kam und zwar über meinen Vater. Mein Vater hatte sich ein Buch besorgt von Kareen Zebroff: "Yoga für Jeden". Nun ja, mein Vater hatte dieses Buch kaum in die Finger genommen, aber dafür ich... Ich habe täglich mit diesem Buch gearbeitet.. Mir fielen die Yogastellungen leicht und es machte mir großen Spaß die Asanas zu üben. Jahre später (in der Zwischenzeit wurde ich 2fache Mutter) habe ich an einem Yogakurs teilgenommen, der mir allerdings nicht viel brachte... Yoga wurde in diesem Kurs wie ein Gymnastikstunde abgehalten und irgendwie "fehlte" mir was entscheidendes. Ich wußte nur nicht was... In der Zwischenzeit sind die Jahre ins Land gelaufen, Yoga hat mich nie verlassen, immer wieder wandte ich mich dem Yoga zu, bis ich vor 4 Jahren (heute bin ich 53 Jahre alt) ein Yogazentrum in Ulm gefunden habe, das neu eröffnet hatte. Ich meldete mich dort zu einer Yogalehrerausbildung an und dort wurde mir die Frage gestellt: Warum ich eine Yogalehrerausbildung machen möchte. Meine Antwort war: Ich suche etwas in meinem Leben, was ich noch nicht benennen kann. Ich fühle eine Verbundenheit zu Yoga und ich spüre, dass ich hier am richtigen Platz bin...
Leider konnte sich das Zentrum wirtschaftlich nicht halten und musste schließen...
Ich suchte weiter und wurde in Schwäbisch Gmünd fündig. Dort habe ich dann meine Yogalehrerausbildung begonnen (bei Yoga Vidya) und beendet. Es war und ist immer noch eine tiefe Erfahrung und genau das, was ich suchte: Spiritualität. Ich lese seit dieser Zeit nur noch Bücher über Yoga und praktiziere regelmäßig. Einen Yoga- Kurs in der Woche kann ich abends geben, der mir sehr viel Spaß bereitet. Durch meine Vollzeitbeschäftigung ist leider nicht mehr möglich. Ich weiß, dass Yoga für mich und meinem Leben zu einem unverzichtbarer Bestandteil geworden ist. Mein Leben ist erfüllter und eine tiefe innere Stille ist eingetreten: Das Suchen hat ein Ende gefunden...
Auch wenn ich nicht oft nach Bad Meinberg oder in den Westerwald kommen kann, bin ich ein fast regelmäßiger Satsang-Teilnehmer über das Internet und reger Leser auf Eurer Homepage!!
Habt Dank für die Möglichkeit fast live dabei sein zu können! Danke auch für die vielen, vielen Anregungen, die Du täglich in das Internet stellst.



Liebe Grüße,
Petra Konrad

(kam per Email)
von Prem am 10. Januar 2011 um 12:36

Joga war ein Wort, der mich als 13-jährige auf einhieb fasziniert hat. Damals habe ich verschiedene Körperstellungen ausgeübt ohne zu wissen, dass es sich um Yogastellungen handelt. Nun Mitte 70-jahre waren in Polen keine Yogabücher geschweige Yogaschulen in Angebot.

Ca. 20 Jahre später zog ich nach BRD um. Nach einiger Zeit könnte ich bei einer älteren Yogalehrerin in Neumünster Hatha Yoga praktizieren. Es hat sich gut angefühlt aber es fällte was.
Nach ca. zwei Jahren zog ich nach Hamburg um. Außer meinen Beruf bildete ich mich weiter in verschiedenen Techniken (Kinesiologie, Geomantie usw.). Yoga ist in Vergessenheit geraten. Dann eines Tages auf einem großen Plakat sah ich ein Mann in Turban. Das Bild hat mich magisch angezogen. Ich stand da ca. 10 Minuten uns starte das Bild an. Es war Ankündigung eines Workshops mit Yogi Bhajan. Leider bin ich nicht hin gegangen. Erst zwei Jahre später, als ich bei Goldene Tempel gejobbt habe, hat mich ein junger Lehrer zum Unterricht eingeladen. Der Kurs habe ich mit meinen Postkarten bezahlt, weil ich damals sehr wenig Geld hatte. Der erste Kundalini Yogaunterricht, den ich im April 1996 erlebte, war die „Liebe auf den ersten Blick“. Im Herbst fang ich die Ausbildung zu Yogalehrerin an. Wir waren über 30 Schüler und das Gefühl, dass wir uns schon vorher kannten, begleitete mich die ganze Ausbildung. Jeden Ausbildungstag machten wir Kriyas* und Meditation. Jetzt wusste ich auch was mir bei Hatha Yoga fällte, das war eine Meditation, die der Unterricht rund gemacht hätte.

Im Januar 1998 fing ich an, Unterlagen für meinen ersten Kundalini Yogakurs bei der VHS Düsseldorf zusammen zu stellen. Nach einigen Jahren ist daraus ein Buch endstanden, das in der Miri Piri Verlag veröffentlicht wurde.

Obwohl ich Kundalini Yoga seit 1996 täglich praktiziere und ab 1998 mehre Male pro Woche unterrichte, begeistert es mich immer wieder aufs Neue. Ich habe erfahren, egal wo und mit wem ich bin und was ich tue, dass die tägliche Praxis von Kundalini Yoga mir die Erdung, das Heimatgefühl in mir selbst und die Verbindung mit dem Ewigen Geist gibt.
Prem

* Kriya = „vollendete Handlung“ – eine Übung/Asana oder eine Folge von Haltungen und Yoga-techniken, die ausgeführt werden, um eine spezielle Ziel-Wirkung auf verschiedene Körper-Systeme des Menschen zu erreichen.
Sorry, liebe Nicole,
kannst du mir von deinen Erfahrungen berichten?
In welches Studio gehst Du, wo ist dieses Dojo?
Welche Übungen macht ihr und vor allen Dingen WIE?
Viele Fragen,
lieben Gruß,
von der kleinen Göttin


Anonyme/r Yoga Übende/r schrieb:
Als erstes muss ich damit anfangen, dass ich aufgrund meiner Osteogenesis imperfecta (Glasknochen) kleinwüchsig (dabei ziemlich kurze Arme und Beine) und auf einen Elektrorollstuhl angewiesen bin.
Vor ca. elf Jahren habe ich als Ausgleich zur Schule und als Teil meiner spirituellen Entwicklung mit Qi Gong begonnen. Doch nach ungefähr einem halben Jahr musste ich es aus verschiedensten Gründen leider wieder aufgeben. Dann zog das Studio auch noch in andere Räumlichkeiten und dadurch hatte ich gar keine Chance mehr, wieder zurück zukehren. So musste ich die nächsten zehn Jahre ohne Qi Gong auskommen und Yoga hielt ich für mich völlig ungeeignet. Aber dann lernte ich Jemanden kennen, die bei Yoga Vidya eine Lehrerausbildung angefangen hatte und die mir erzählte, dass Yoga nicht nur aus "verknoten" besteht. Zu meiner üblichen Physiotherapie suchte ich in dieser Zeit auch einen Ausgleich und ich hoffte, durch Yoga (und entsprechender, hauptsächlich christlicher Literatur) spirituell weiter zu kommen. So suchte ich mir ein Yoga-Studio, was sich aber selbst in München als äußerst schwierig herausstellte. Aber bei Air Yoga wurde ich fündig - und da bin ich nun sehr glücklich seit über einem Jahr! Und ich habe festgestellt: Yoga geht tatsächlich ohne Knoten und klappt auch im Rollstuhl wunderbar! Seit ich nun Yoga mache, kann ich mich besser bewegen, die Meditation tut meinem unruhigen Geist sehr gut und ich hatte auch schon einige interessante Energie-Erlebnisse!
Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen, auch mit starken Bewegungseinschränkungen, zutrauen, Yoga zu machen.
Nicole
DANKE
ja yoga findet einen!
Und ist überall.
Lieben Gruß
von der kleinen Göttin

miramuun schrieb:
Zurückschauend ist mein unbewusster Weg die Vorbereitung für den bewussten Weg des ganzheitlichen Yoga.

Meditation im Schwimmbad, Wolken schauen, ein Schwimmer zieht regelmäßig die Bahnen, dabei schwappt und plätschert das Wasser über den Beckenrand. Frieden.
Über Kopfhörer höre ich ein CD mit Musik, kenne diese Art Musik nicht, die Repeat-Taste am Abspielgerät ist gedrückt, und immer wieder das gleiche Lied. Singe stumm mit (zu Hause laut), verstehe den Text nicht: OM TARE TU TARE TURE SOHA egal. Einfach schön, Silben, Klang, Rhythmus, meine Seele schwingt. Einklang. AHA - das sind Mantras, erfahre ich erst Jahre später.

Spreche mit und über Gott und die Welt, lese Bücher, gehe mit Zarathustra hinab in die Tiefe (m)einer Seele. Spiritueller Weckruf, für eine kurze und dennoch unendliche Zeit. Wahrheit, nur ein Körnchen, für mich unendlich. Dieses innere Wissen ist Samen.

Begegnung mit einem lieben Menschen. Emotionale, inspirierende, spirituelle Gespräche und im Anschluss- eine halbe Stunde Kopf-Knie-Stellung auf einer Parkbank – meditativ. Stille.
Bin erstaunt und neugierig, frage mich, wie kann ein Mensch in solcher Haltung in Meditation sein. Noch mehr solcher Körperstellungen. AHA - das sind Asanas. AHA - das ist Yoga, Hatha-Yoga, erfahre ich. Herausgefordert unter dem Yoga-Motto: "mein Joch ist sanft" übe ich, als ehemals Sportliche und derzeit Ungelenke, durch das Motto ermutigt. Kein Leistungs- oder Erfolgsdruck. Körpergefühl. Entspannung und Anspannung. Halten und Loslassen. Nicht für möglich gedachte Beweglichkeit.
Atemübungen. Einatmen und Ausatmen. Halten lernen. Bewusst atmen. Ausgeglichenheit. Lebensenergie.
Höre vom yogisch-gesund-leben/sattwig-sein-Prinzip. Einleuchtend und machbar. Theoretisch. Praktisch, ganz neue Herausforderungen. Disziplin. Stufe für Stufe für Stufe für... in die Mitte...ungeahnte Lebenskräfte entfalten sich.

Mein erstes Yogabuch, schaue mir die Bilder an. AHA- kenne ich einiges aus meiner Schulzeit - unter anderem Namen - im Turn/Sport/Gymnastik-Unterricht und doch Yoga-Übungen. Fußgängerzone, ein Buchgeschenk, Bhakti-Yoga. Liebe. Ohne Forderung, ohne Bindung. Bedingungslos.
Es folgen weitere Bücher und Schriften von Meistern, Verwirklichten, Gurus. Inspirierend.
Swami Sivananda sagt: „ein Gramm Praxis ist mehr wert als eine Tonne Theorie.“ Suche Yoga im Internet. Finde Yoga-Vidya. Menschen mit Wissen. Menschen mit Gottesbewusstsein. Menschen, die ganzheitliches Wissen in Theorie und Praxis liebevoll leben und vermitteln. Yoga - Lebenshilfe aus der Ferne und doch ganz nah. Sterbehilfe für das Ego. Ich übe und meditiere. Eine bewusste Entscheidung den ganzheitlichen Yoga-Weg zu gehen. Alles ist im Yoga enthalten – alle Lebens- und Entwicklungsstufen sind hier aufgetan. Yoga mit ALLEN teilen. Hinaus in die Welt. Yoga mehrt sich und eint wenn es miteinander geteilt wird - wie die Liebe. Ein Segen.

Gott schenkt sich

Yoga ist ein Geschenk Gottes an den Menschen

miramuun
wie gut,
das es zuweilen FÜHRUNGSPERSÖNLICHKEITEN mit natürlicher Autorität gibt, stimmts?!!!
kleine Göttin

Ratna schrieb:
OM

Eines Tages schnappte mich damals war ich so 16 oder 17 Jahre alt, in der Wohngemeinschaft eine Betreuerin und sagte du kommst Jetzt mit :-)

Darauf ich Ok und wo geht es hin ?

Sie sagte zurück zu Deinen Wurzeln.

Ja machmal wird man von außen an sein Glück geführt.

Lieben Gruß

Ratna
Vor 13 Jahren nahm mich meine Freundin mit zu ihrer Mutter, die Yoga unterrrichtet.
Ich habe mich anfangs sehr stark davon angezogen gefühlt, durch Konzentration
auch Übungen zu machen, von denen ich gedacht habe ich kann sie nicht.

Noch immer mache ich mit der Lehrerin Yoga und unterrichte inzwischen selber.
Ein tiefe Verbundenheit zueinander erfreut uns dabei.

Im Laufe des Praktizierens besuchte ich auch andere Yoga-Lehrer.
Einmal hatte ich eine Einzelsitzung bei einem mir völlig unbekannten
Lehrer.
Um sich ein Bild von mir zu machen fragte er:
Was ist ihr Ziel?
Ich antwortete:
Ich möchte Yoga mehr im Alltag leben.
Er sagte:
So eine komische/seltsame Antwort habe er noch nie bekommen.
Das war unsere einzige Begegnung.

Damals antwortete ich aus dem Bauch heraus.
Heute..... ca 8 Jahre nach dieser Unterhaltung.......
summe ich ein Mantra, wenn ich spazieren gehe...
ich mache Atemübungen, wenn ich an der Bushaltestelle warte.....
Yoga ist in meinem Alltag präsent geworden.
ich bilde mich weiter und finde in so vielem Yoga wieder....

Es ist aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken....

Ich bin immer wieder ergriffen, berührt und fasziniert von der Tiefe.... von
dem Pfad des Yoga....
man lernt nicht aus.... man wächst immer weiter....

manchmal mache ich Yoga intuitiv....
ich gebe meinem Körper den Raum, selber die Übungsfolgen, Bewegungen entstehen
zu lassen. Immer wieder ist es mir passiert, dass ich dann in nachfolgenden Stunden
bei anderen Lehrern zb. ein Folge wieder entdeckte, die ich bereits intuitiv zuvor machte-

Das sind für mich Momente des Glücks...
in diesem Moment fühle ich die große Verbundenheit
mit allem.

da purzeln Freudentränen.....
ich jubiliere vor Glück....


und es ist taucht immer wieder der Gedanke auf.....
es passt... alles ist in Ordnung..... alles ist für alle da....

liebenswürdige, fröhliche und friedliche Grüße an alle
tanjasita
Es ging mir richtig schlecht. Seelisch, nicht so sehr körperlich. Grund war die Liebe, die nach 15 Jahren sich als, na ja, nicht gerade Irrtum, sondern aus von Unreife gemachten Fehlern, Fehlentscheidungen, sich als nicht mehr haltbar erwies. Seine Liebe, genau gesagt, meine blieb. Und das war das eigentlich Kranke, das an meine Seele fraß. Ich nahm ab, nicht ein bisschen, nein, richtig. Dann begannen Panikattacken mich zu plagen, Ängste machten sich breit. Ärzte, Pillen, Therapie, das Übliche eben, folgte. Mir wurde klar, dass mir nur eine Mischung aus körperlicher Zuwendung, womit ich richtiges Essen, besondere Pflege meine, Auspowern des Körpers, ich wählte tägliches Schwimmen, und dazu Yoga, als den Teil, der mich zu mir selbst bringen könnte, von diesem elenden Gejaule nach dem verschwundenen Mann befreien konnte. Zuerst führte mich mein Weg in die Bibliothek. Mit Buch und einem Gleichgeplagten stand ich vor dem Spiegel und fühlte mich einfach nur komisch. Verrenkt. Das Kichern half zwar, aber eben nur in den Momenten der Verrenkung. Videos folgten. Das gleiche Ergebnis. Ein Lehrer musste her. Und ich fand ihn, besser sie, eine wunderbare Frau, die lebt, was sie lehrt und mich sanft aus meinem vom Ehrgeiz geplagten Lernwillen befreite. Sie wurde meine Freundin und geduldige Gesprächspartnerin. Und ich, jetzt, rund 15 Jahre später, begreife langsam, was Yoga bedeutet. Es geht mir wieder gut, sei noch nebenbei hinzugefügt.

Eigentlich führte ich in der Vergangenheit immer ein sehr gesundes Leben und achtete bewusst auf meine Ernährung, mied Alkohol und Nikotin. Allerdings war ich zur damaligen Zeit sehr mit der Realisierung privater und geschäftlicher Ziele beschäftigt, übte zahlreiche Ehrenämter aus und konnte nie "nein" sagen. Die körperlichen Auswirkungen ließen nicht lange auf sich warten: ein Bandscheibenvorfall, depressive Verstimmungen und allgemeine Nervosität und Unzufriedenheit, allgemeines Unwohlsein ect.

Mein Mann, der eine Naturheilpraxis führt, ermahnte mich, nicht nur die Symptome zu bekämpfen, sondern auch meinen Lebensstil zu ändern, indem ich mir selber mehr Aufmerksam schenkte. So wurde ich sensibel für die Erfahrungsberichte anderer, die mir von Yoga erzählten. Ich buchte einen Kurs in der Volkshochschule und spürte in der Folgezeit sehr schnell, welch gute Auswirkungen mir die Übungen, die Atmung und Tiefenentspannung brachten.

Ich bin stolz auf mich, dass ich nicht nur die Übungsreihen im Kurs weitermachte, sondern auch konsequent und gerne zu Hause weiterübte. Auch besorgte ich mir Yogaliteratur, wo ich das Gelernte oder auch Neues nachlesen kann.

Nach einer Periode von zwei Monaten seltenen Übens fehlte mir wirklich etwas, das meinem Körper guttat und heutzutage übe ich wieder konsequent, jedoch ohne inneren Zwang. Die Auswirkungen sind positiv: Ausgeglichenheit, Beweglichkeit, mehr Körperbewußtsein, Ausstrahlung, Erreichen von Zielen und vieles mehr.

Ich werde gerne einmal ein Seminar bei Yoga-Vidya buchen, da ich mich weiterentwickeln möchte.
Liebe Grüße aus dem Allgäu

Sylvia

Wie bist du zum Yoga gekommen? Oder zu Ayurveda oder Meditation?
Yoga fand ich schon immer faszinierend. Hab mir dann vereinzelt Bücher und CDs zu Yoga gekauft- aber mir fehlte immer das Grundverständnis. Auf der "Schrot&Korn" sah ich immer die Yoga-Vidya-Anzeigen und dachte mir, da müsse ich mal hin....Dann ging ich damals ins Internet und kaufte mir über Yoga Vidya die Yogi Hari-Videos. Davon war ich so begeistert, daß ich in meinem Wunsch, eine YogalehrerAusbildung zu machen, extrem bestärkt wurde....
Zwischenzeitlich hab ichs dann immer wieder mit Kursen an der Volkshochschule und im Fitness-Studio versucht, aber irgendwie fühlte es sich nie "richtig" an. Es war halt nur Gymnastik- und da fand ich dann Jazzdance irgendwie interessanter.
Vor 2 Jahren dann, war ich bei meiner Oma zum Kaffeetrinken eingeladen. Vorher war ich noch Kuchen im Bioladen kaufen- und hatte wieder eine "Schrot&Korn" in der Tasche.
Auf der Bahnfahrt las ich darin und bestaunte wieder die Yoga-Vidya-Anzeige....und träumte davon, nach Bad Meinberg zu fahren....Meine liebe Oma steckte mir dann zu meinem großen Erstaunen einen 100 Euro-Schein zu und sagte, ich solle mir mal was gönnen. Für eine Studentin echte ne hübsche Summe Geld!
Und das erste, was mir einfiel war: "Einführung in Yoga und Meditation"! Gedacht- getan! Hab mich dann sofort angemeldet- und fühlte mich endlich angekommen!

Ayurveda fand ich sofort interessant, als ich das erste Mal nach Bad Meinberg kam. Ich denke, da kann man dann auch nicht anders! Mit Meditation habe ich mich sehr schwer getan, aber jetzt klappt es langsam immer besser und mittlerweile gehört es auch zum Alltag. Wenn ichs mal nicht schaffe, dann fehlt mir wirklich was!

Welche Erfahrungen hast du gemacht?
Wunderbare! (((o: Das es da einfach viel, viel mehr zu entdecken gibt, als ich es jemals für möglich gehalten hatte. Und daß ich meine Spiritualität auch ausleben kann, ohne in die Kirche zu gehen. Und das sogar Mantrasingen riesengroßen Spaß macht....und daß Rituale wie Homas und Pujas sehr intensiv und kraftvoll sind! Und daß es so Jemanden gibt wie Sukadev, der mit grenzenlosem Engagement und unendlicher Hingabe alle Yoga-Interessierten mit wunderbaren Geschichten und inspirierenden Worten nährt- und der so viele fantastische Yogalehrer in Bad Meinberg und in mittlerweile ganz Deutschland ausgebildet hat!

Achja, und als ich das erste Mal was von sattwiger Lebensweise gehört habe, mußte ich immer wieder lächeln. Hatte den Eindruck, das paßte maßgeschneidert auf meine Einstellungen....bis auf den Kaffee! (o:


Was war am Anfang schwer, was leicht?
Am schwersten fand ich es, mich tatsächlich zu entspannen! Hätte gedacht, daß ich die Übungen furchtbar anstrengend finde oder einfach merke, daß ich viel zu unflexibel bin....aber das Enspannen und Loslösen vom Alltag war für mich das Allerschwierigste! Nicht nur bei Asanas, auch bei Meditation, Satsang und Ritualen.
Pranayama war dementsprechend auch sehr schwer für mich. Ein- und Auszuatmen, wenn mir das Jemand sagt! Ich fühlte mich total kasteit! Hatte richtige Panik! Aber auch hier hilft die Übung sehr. Nach ein paar Malen empfand ich es überhaupt nicht mehr als einengend, aber trotzdem konnte ich den Nutzen nicht wirklich nachvollziehen. Als ich dann allerdings das Kundalini-Mittelstufen-Seminar mitgemacht habe, kam ich zu gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz anderen Erkenntnissen. Seitdem LIEBE ich Pranayama! Ich hatte anschließend soviel Energie, daß ich kaum noch zu stoppen war! Das hielt etwa 3 Wochen an und ich hätte Bäume ausreißen können, war gar nicht mehr müde und auch Kaffee war völlig überflüssig! (o;


Wer oder was hat dir geholfen?
Die wunderbare Rafaela und viele andere Yoga-Vidya-Mitarbeiter, mit denen ich über diese "Hindernisse" sprechen konnte. Außerdem, und das ist ausgesprochen wichtig für mich, die erstklassigen Podcasts. Die Arbeit mit der Bhagavad Gita ist sehr inspirierend und die vielen Vorträge und Vortragsreihen haben mir schon sehr geholfen. Gerade bei der Meditation: üben, üben, üben....(((o:

Was hat sich in deinem Leben verändert?
Alles- zum Positiven! Bin von Natur aus ein sehr emotionaler Mensch, schrecklich nah am Wasser gebaut- aber seit ich mich so intensiv mit Yoga beschäftige fühle ich mich sehr viel stabiler. Mich bringt nichts mehr so leicht aus dem Gleichgewicht (hihi....dafür gibts ja auch genug Übungen! (o;)- und ich kann zum Glück mittlerweile auch mit dem Tod besser umgehen. Außerdem meine ich, auch mit sehr schwierigen Menschen besser klarzukommen.
Tja, und das Wichtigste: fühle mich in meinem Ziel bestätigt durch Yoga, was mich sehr motiviert!

Namaste,
das erste Mal kam ich als 17 jährige mit Yoga in Kontakt. Ich war wegen unterschiedlicher Allergien und einer massiven Essstörung zur Kur. Der Aufenthalt war, wer hätte das gedacht, für entsprechendes Krankheitsbild, mit 5 Wochen viel zu kurz angesetzt, aber dennoch war es mir vergönnt wertvolle Erfahrungen zu machen. Die Yogalehrerin beispielsweise war eine sehr sympathische Dame, welche viel Ruhe ausstrahlte und durch das, durch Sie, mit viel Sanftmut, angeleitete Praktizieren einfacher Asanas, bekam ich einen ersten, leisen Eindruck davon, was dieser Teilbereich des Yoga zu bieten hat. Etwa 3-4 Jahre später begann ich mich mit der yogischen Philosophie auseinander zu setzen. Spirituell auf der Suche lass ich verschiedene Bücher und überprüfte das Gelesene auf Stimmigkeit, in dem ich mein Herz dazu befragte. Vieles gab mir zu denken und liess mich grübeln. Auch wenn sich die Wogen mein Leben betreffend, seit darmals, in viellerlei Hinsicht geglättet haben, so gibt mir, welch Glück, noch immer, vieles zu denken...und zu staunen gibt es noch und nöcher ... ;)! Meinen erster Aufenthalt bei YogaVidya verlebte ich vor 1 1/2 Jahren im schönen Westerwald. Gerne denke ich an diese Oase mit all ihren inspirierten Menschenwesen und bin voll Vorfreude auf ein Wiedersehen. Sehr gespannt bin ich auch auf das YogaVidja Haus Bad Meinberg und sollte dieses Schreiben einen baldigen Aufenthalt dort unterstützen, so würde es mich Freuen.
Herzlichste Grüße sendet Melli

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