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Das Yoga Forum für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

Der Wege sind viele, besonders beim Yoga. Es ist immer wieder erhebend zu erfahren, wie Menschen zum Yoga gekommen sind. Schreibe doch darüber:

  • Wie bist du zum Yoga gekommen? Oder zu Ayurveda oder Meditation?
  • Welche Erfahrungen hast du gemacht?
  • Was war am Anfang schwer, was leicht?
  • Wer oder was hat dir geholfen?
  • Was hat sich in deinem Leben verändert?

 

Es kann eine interessante Übung sein, über seine Yoga Anfänge zu schreiben. Manchmal hilft es einem selbst, sich bewusst zu machen, warum man mit Yoga begonnen hat, und welche Wirkungen es gehabt hat. Manchmal ist das Zurückbesinnen auf seine spirituellen Anfänge eine gute Grundlage für geeignete Vorsätze.

Es ist auch hochinteressant darüber zu lesen, wie andere zum Yoga gekommen sind. Das kann dir selbst neue Anregungen für deine Yoga Praxis, für das Unterrichten von Yoga geben. Und das kann Yoga Anfänger ermutigen, überhaupt anzufangen, vielleicht durch Besuch eines Yogakurses, oder in einem Yoga Urlaub.

Lies die vielen Beiträge hier durch und lass dich inspirieren. Und schreibe selbst etwas...

Tags: Yoga, anfänger, erfahrung, erfahrungsbericht, preisausschreiben

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Damals, ich war ca. 30 Jahre, fiel ich in ein tiefes Loch und empfand das Leben so sinnlos. Ich fragte mich, was das alles soll. Warum bin ich hier, was hat das Leben und das, was wir im Leben tun, für einen Sinn? Ganz klar, ich befand mich auf der untersten Stufe der 7 Bhumikas, also auf "Subecha". Das wußte ich damals natürlich nicht. Da ich aber ein sehr wissensbedürftiger Mensch zu sein scheine, begann ich, alles, was auch nur im weitesten Sinne mir bei der Beantwortung weiter zu helfen schien, durchzustöbern. Ich las viele Bücher, hauptsächlich Tatsachenberichte oder Biographien von Meistern, Malern, Philosophen. Dann mußte ich wieder meinen Körper fit machen, mein Sohn begann langsam seine eigenen Interessen nach zu gehen, also konnte ich mir langsam wieder Zeit nehmen um meine Bedürfnisse zu befriedigen. Ich begann mit Aerobic, Frauengymnastik, dann Thai Ji, alles befriedigte mich nicht wirklich bis ich mich gezielt nach Yoga bei der Stadtverwaltung erkundigte. So besuchte ich meinen 1.Yogakurs. Ich war von der ersten Stunde an begeistert, habe mich sofort angekommen gefühlt und empfand sofort ein gewisses Glückgefühl, wonach ich mich so sehr sehnte. Mein erstes Yogabuch war dann die Autobiographie eines Yogis von Paramahansa Yogananda, von da an lies mich Yoga nicht mehr los und es wurde ein immer festerer Bestandteil meines Lebens. Heute ist es für mich eine Zufluchtsoase, eine Kraftquelle, eine Lebensphilosophie, hier habe ich meine Gurus gefunden, die mir zur jeder Zeit beistehen, mich führen, lenken, leiten und jetzt habe ich eine sinnvolle Lebensaufgabe mit einem wahren Lebensziel. Egal, ob ich es in diesem Leben erreichen werde, denn ich weiß gewiss, irgendwann werde auch ich mein Ziel erreichen. HARI OM TAT SAT, Radha aus Schwabmünchen
Mit Yoga habe ich 2006 begonnen, als ich eine beruflich sehr stressige Phase hatte und auf der Suche nach einer Methode war, von dem Dauerstress runterzukommen. Nach einem Einführungsseminar bei Yoga Vidya habe ich in Rostock einen Lehrer gefunden, bei dem ich seit 2007 Kurse besuche. Er hat eine Sivananda-Yogalehrerausbildung, macht auch bei Yoga Vidya Fortbildungen und hat einen fordernden Unterrichtsstil, der mir zuerst ein wenig zu anstrengend war. Nach kürzester Zeit habe ich erhebliche Fortschritte in meiner Beweglichkeit bemerkt und zunehmende Ausgeglichenheit. Mit der Zeit kam auch ein deutlicher Zuwachs an Muskelkraft dazu, was allerdings geraume Zeit gedauert hat. Meine Figur hat sich gestrafft, ich habe Bauchmuskeln bekommen und es hat gut 2 Jahre gedauert, bis ich die Armkraft hatte, um in den Kopfstand zu kommen. Mit der Endentspannung hatte ich auch geraume Zeit Schwierigkeiten. Ich war einfach nicht in der Lage, wach zu bleiben, sondern bin immer eingeschlafen. Erst mit der Zeit konnte ich mich auf Traumreisen, Visualisierung und andere Entspannungsmethoden einlassen. Yoga tut mir gut und ich sehe es mittlerweile als Bestandteil meines Lebens an, auf den ich nicht mehr verzichten will.

Auch mit Ayurveda habe ich bei Yoga Vidya begonnen, mit einem Einführungswochenende, das ich angenehm fand, zunächst aber keine weiteren Folgen für meinen Alltag hatte. Letztes Jahr hatte ich jedoch gesundheitliche Probleme, die sich als Divertikulitis, schmerzhafte Darmentzündungen, herausstellten. Das war für mich Anlass, mich mit ayurvedischer Ernährung zu beschäftigen und am Ayurveda-Kongress bei Yoga Vidya teilzunehmen. Seitdem ich meinen Konstitutionstyp kenne und weiß, worauf ich zu achten habe, um Verdauungsprobleme zu vermeiden und mich tagsüber auch im Arbeitsalltag fit zu fühlen, geht es mir viel besser. Innerhalb weniger Wochen habe ich 3 kg abgenommen. Meine gesundheitlichen Probleme habe ich überwunden und mittlerweile ist es mir zur Gewohnheit geworden, eine Thermoskanne mit heißem Wasser mit ins Büro zu nehmen. Außerdem verzichte ich auf Kantinenessen, abends Rohkost und vermeide blähende Nahrungsmittel. Meine Gewürzvorlieben habe ich auch meinem Konstitutionstyp angepasst - man muss sich schon ein bisschen damit beschäftigen, aber es lohnt sich sehr.

Ines

(kam per Email)
Meinen ersten Hathayoga Kurs habe ich in der VHS in Maisach besucht. Damals hatte ich wirklich keinerlei Ahnung von Yoga, nur dass man im Schneidersitz sitzt und die Hände irgendiwie faltet. (Mudra) : )
Dieser Kurs bestand zum größten Teil aus Atemübungen, die ich Zuhause auch mit großem Eifer verfolgte.
Nach einiger Zeit verlor ich das Interesse daran, weil ich merkte dass Yoga doch mehr sein muss als nur Atemübungen.

An meinem 30 Geburtstag hatte ich solche Rückenschmerzen, dass ich tatsächlich an meinem Ehrentag in der Kernspin saß. Danach musste etwas geschehen.Ich kam auf die Idee etwas für meinem Rücken zu tun. Also erkundigte ich mich wieder bei der VHS nach einem Yogakurs.
2007 fing ich dann bei Rita (einer Yogalehrerein aus dem Yogainstitut) in der VHS Yoga an. Was mich an Rita faszinierte war, dass sie sehr bodenständig ist, (denn ich hatte bis dahin das Gefühl Yoga sei wahnsinnig esoterisch und ich dürfe keinem erzählen dass mir Yoga immer besser gefällt).

Meine Erfahrungen seit ich Yoga praktiziere sind, beweglicher zu werden, keine Rückenschmerzen zu haben und wenn dann kann ich bewusst etwas dagegen tun. Ich finde durch Yoga zu mir selbst und spüre mich besser - genauso kann ich besser hinter die Fassaden mancher Menschen schauen.
In meiner neuen Arbeitsstelle habe ich Doris kenne gelernt, die ausgebildetete Yogalehrerin bei Sivananda ist. Sie empfahl mir dort hin zu gehen zu einem Satsang und bot mir an mit mir zu gehen. Aber ich wollte natürlich alleine dort hin gehen. (ich brauche ja niemanden in meinem Leben, dachte ich). Ha ha, das alles war mir viel zu esoterisch, deshalb nahm ich auch schnellstens wieder Reißaus. Beim zweiten Mal gingen wir dann zusammen und das war richtig lustig. Nun war mir die Welt zum Meditieren geöffnet.

Sehr wichtig auf meinem Yogaweg bisher waren mir Rita und Doris, zwei Menschen die mir mit ihrer natürlichen und offenen Art geholfen haben meine eigene Angst zu überwinden. Jetzt stehe ich dazu dass ich Yoga mag. Auch geholfen hat mir meine Intuition dran zu bleiben und zu mir selbst zu finden. Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Schwierig war für mich der Weg Yoga mit meinem westlichen Leben zu vereinen. Aber ich glaube ich muss das immer weniger vereinen, je offener ich werde. Ich überlege schon seit einiger Zeit welche Yogaausbildung für mich geeignet ist um tiefer ein zusteigen. Verändert hat sich in meinem Leben dadurch, dass ich gelassener bin (manchmal), dass ich Menschen eher lassen kann, denn ich will ja auch gelassen werden und dass ich wieder zu meinem Glauben gefunden habe.


Ein gesundes Neues Jahr 2011
wünscht
Pia
(per Email eingegangen)

Ich bin Berit, 52 Jahre alt. Mutter von 6 Kindern im Alter von 30 - 14 Jahren und einem Enkelsohn, er wird im Februar 3 Jahre alt und ist mein "Glücksbuddha".

Ich bin Krankenschwester, Heilpraktikerin, Shiatsutherapeutin und Reikilehrein und habe vielin Sachen Energiearbeit lernen und leben dürfen in den letzten 15 Jahren.

Mit Mitte 20 habe ich zum ersten Mal einen Yogakurs besucht und nach 3 Abenden abgebrochen --- es war zu langweilig ... damals suchte ich Herausvorderungen anderer Art im sportlichen Bereich.

In 2008 war ich für meinen Mann eingesprungen und übernahm für einen Mentalarbeitsseminar die Organisation und Assistenz in Tallinn ( Estonia ).Meine Englischkenntnisse waren zu dem Zeitpunkt eher ausreichen oder schlechter !!
Nach dem 1. Tag stand ich ziehmlich geschafft und total gestresst an der Rezeption um organisatorische Abläufe und Zeiten für den kommenden Tag zu besprechen, als meine Aufmerksamkeit, wie zufällig, auf einen Flyer auf dem Tresen gelenkt wurde. ich nahm ihn fast unbewußt in meine Hand und am Ende der Besprechung fragte ich fast selbstverständlich : "Hat der Yogalehrer, hier auf dem Flyer noch Zeit heute abend ?"
Ein Telefonat und 30 min. später hatte ich 90 min. Yogaunterricht bei einem indischen Yogalehrer. Es war großartig und so effectiv, daß ich am nächsten Morgen zu 100% in meiner Kraft und Lebensfreude war !!!

Im November 2009 laß ich in unserer Tageszeitung von einem EU geförderten Projekt für Frauen --- eine Ausbildung zur Yogalehrerin.
Die Anzeige sprang mich an wie eine Leuchtreklame. Trotz der erheblichen Einwände meines Mannes bewarb ich mich noch am selben Tag und bekam einen Platz in dem Kurs, der noch im selben Monat begann.
Später erfuhr ich das es auf 12 Kursplätze fast 300 Bewerbungen gab und begriff was für ein Glück ich habe.

Im März 2011 werde ich die Prüfung zur Yogalehrerin ablegen und mit meiner ersten Yoga-Gruppe habe ich fantastische 14 Yogaabende bis Weihnachten erleben dürfen und spannende Veränderungen mit den 5 Frauen, die ich unterrichtet habe, durchleben dürfen.

Am Anfang meines Yogaweges war ALLES komplett neu für mich etwas von den buddhistischen Einflüssen und der Zen-Meditation, die ich seit mehr als 10 Jahren praktiziere, half ein wenig, um das ich mich zurechtfand.

Körperlich waren und sind die Herausforderungen kein Hindernis.
Zu meinem Geburtstag im Juli habe ich den 1. Kopfstand in meinem Leben geschafft und bin heute noch sehr glücklich und dankbar darüber.
Mein Körper reagiert auf die tägliche Yogapraxis wie auf ein Wellnessweekend und ich fühle mich fantstisch nach jeder Übungssequenz. Es bewegt den Geist und weckt die Lebensfreude auf allen Ebenen in mir.

Das Yogalehrerhandbuch ist und war immer wieder eine gute Stütze und Hilfe in der Theorie und das Internet. Die Lehrern und Bücher von Sami Sevananda haben mich sehr inspirirt und begleiten mich auch weiterhin auf meinem Weg.
Meine Lehrer/in Matthias Herse, Silvi und Venu sind gute geduldige Begleiter geworden und mein Blick wendet sich mit Neugier auf andere Yogalehrer und Yogis um Neues zu erleben, erfahren und umzusetzen in meiner Yogapraxis.
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Yoga kam in mein Leben, als ich in einer schweren emotionalen und wirtschaftlichen Krise war und teilweise noch bin, doch es ist großartig zu spühren wie die Dinge im Außen sich lösen und im Innen die Kraft, Motivation und Liebe wächst. Wir wachsen leider immer nur an unseren Krisen !??
Mit dem Herzen nicht nur zu schauen, sondern daraus zu leben und zu lehren ist einer meiner Aspekte, die ich für mich aus meiner doch sehr kurzen Yogazeit mitnehme und ich bin supergespannt, wie ein Kind am Weihnachtsabend, welche Überraschungen mich noch erwarten auf meinem Yogaweg.

Om Shanti,
herzvoll Berit.

(kam per Email)

Meine BERÜHRUNGEN mit Yoga und Meditation
Vor ca. vier Jahren arbeitete ich in einem Kindergarten als Erzieherin. Ich wollte andere Wege gehen und neue Angebote für die Jungen und Mädchen schaffen. So nahm ich Kontakt zu einer Yogalehrerin auf und bat sie bei uns in der Einrichtung Yogakurse für unsere Kindergarten- und Schulkinder zu geben. Sie hielt mehrere Kurse bei uns. Wir unterhielten uns oft über Yoga und spirituelle Themen. Ein Jahr später wuchs in mir der Wunsch selbst einen Yogakurs bei ihr zu besuchen. Einige Freunde und bekannte hatten ebenfalls Interesse an Yoga. Wir taten uns zusammen und organisierten einen Raum in einer Praxis für Physiotherapie in meinem damaligen Wohnort. Dort besuchten wir gemeinsam Yogakurse. In dieser Zeit entwickelte ich großes spirituelles Interesse und lebte dieses auch aus. Ich begann auch regelmäßig zu meditieren usw. Dann bin ich umgezogen und habe das Yoga komplett vernachlässigt. Letzten Sommer bin ich mit meinem Freund nach Fuerteventura in den Urlaub geflogen. In unserem Hotel wurde Yoga angeboten. Wir freundeten uns mit der Yogalehrerin an. Ich traf mich morgens mit ihr am Strand zur Meditation mit anschließendem Yoga. An einem Morgen durfte ich eine wundervolle, atemberaubende und anhaltende Energie während unserer gemeinsamen Meditation spüren.
Dieses Gefühl werde ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen.
Sie erzählte mir viel von ihrem Leben und ihrer Yogalehrerausbildung bei Yoga-Vidya.
Vorher hatte ich übrigens noch nie etwas von Yoga-Vidya gehört.
Wir kehrten nach Deutschland zurück und hielten unsere frisch gewonnene Freundschaft aufrecht.
So trafen wir uns im Oktober 2010 im Yoga-Vidya Ashram in Bad Meinberg und besuchten gemeinsam ein Seminar. Dieser Aufenthalt war ein Geschenk für mein Herz. Jetzt besuche ich offene Yogastunden in einem Sportstudio. Meine Yogalehrerin hat ebenfalls die Ausbildung bei Yoga-Vidya absolviert. Ruhe und Kraft finde ich hauptsächlich in der Meditation und das Hatha-Yoga tut meinem Körper gut. Auch mein Geist hat sich verändert. Ich bin einfach ein viel zufriedenerer, ausgeglichenerer, kreativerer und glücklicherer Mensch geworden. Das spiegelt sich in meinem ganzen Leben wieder.
Ach ja, ratet mal was dieses Jahr für mich unter unserem Weihnachtsbaum lag?!
DIE SIEBEN SCHÄTZE DES YOGA von Anna Trökles...
Ich bin unendlich dankbar, denn ich sehe mein Leben als ein Geschenk, mit vielen Herausforderungen, dass gelebt werden möchte.
Danke, dass ich meine Erfahrungen mit euch teilen darf.
Carolin

(eingereicht per Email)
Im November 2009 habe ich mich in einem Fitness-Studio zu einem 2monatigen Schnupperprogramm angemeldet. In dieser Zeit durfte ich dann an allen Kursen, die mich interessiert haben, teilnehmen. Ja und es wurden auch Yoga-Kurse angeboten.
Ich hatte schon zuvor hier und da, etwas von Yoga gehört, mich aber nicht näher damit beschäftigt. Nur im Hinterkopf den Gedanken gehabt, das möchte ich mal ausprobieren, das könnte etwas für mich sein.
Ich war noch nie besonders sportlich und bin schon immer ein sehr schüchterner Mensch. Es hat einen Freund sehr viel Überredungskunst gekostet, mich zur Anmeldung im Fitness-Studio zu bewegen. Schnell habe ich gemerkt, dass es dort nicht wie im Schulsport nur um Leistung und Bewertung ging, sondern dass es einfach ein tolles Gefühl war, sich in der Gruppe zu bewegen. Hinterher habe ich mich immer sehr gut gefühlt.
Die Atmosphäre bei den Yoga-Kursen mochte ich besonders. Ich habe dort ein ganz neues Körpergefühl entwickelt, gelernt, meine Atmung ganz bewusst wahrzunehmen und ich habe gemerkt, wie ich Fortschritte gemacht habe bei den Asanas, wie regelmäßiges Üben tatsächlich etwas gebracht hat.
Das hat dazu geführt, dass ich begonnen habe, mich im Internet über Yoga zu informieren.
Ich habe mich schon immer für Religionen interessiert und nach persönlichen Werten für mich gesucht. Die Yoga-Lebensweise und die spirituelle Yoga-Sichtweise sprechen mich sehr an. Ich denke, nach den Yoga-Regeln zu leben, ist eine gesunde Lebensweise für Körper und Seele.
An den Yoga-Kursen im Fitness-Studio habe ich bis Februar 2010 teilgenommen. Irgendwann habe ich begonnen, auch regelmäßig für mich allein Yoga zu praktizieren. Im April 2010 habe ich eine Woche Yoga-Urlaub im Yoga Vidya Haus Nordsee gemacht.
Ich denke, durch Yoga habe ich sehr viel gewonnen. Mehr Gelassenheit, im Moment leben, andere ganz annehmen, ein anderes Gefühl von mir als Teil von allem. Ja und vieles, was sich mit Worten nicht beschreiben lässt.

Vor 6 Jahren habe ich eine schwere, persönliche Krise erleben dürfen. Mein damaliger Partner trennte sich 2 Tage vor meinem Umzug zu ihm, ich saß auf gepackten Kisten, von mir...per SMS. Nachdem ich alle weiteren Umzugsmodalitäten erledigt hatte, fiel ich in ein tiefes Loch, aus dem ich nicht mehr rauszukommen schien.
Das große Glück oder auch das Schicksal führte mich zum Yoga, im Rahmen von Betriebssport bei meinem Arbeitgeber. Bisher war Yoga für mich eine Art Sport, die alle Muskeln anspannt aber auch wieder dehnt. Mit OM und Meditation konnte ich bisher wenig anfangen. Ich wußte aber auch, Dank dem Internet und auf Fragen/Antworten der Yogalehrerin hin, dass Yoga auch Energien verleitet, Ruhe wiederbringt, den inneren Frieden wiederbringt.
Offen für neues ließ ich mich darauf ein. Anfangs fiel es mir sehr schwer, abzuschalten, die Gedanken nicht wie wild durch meinen Kopf kreisen zu lassen. Mit der Zeit aber konnte ich mich fallen lassen und ich merkte, wie ich wieder zu mir fand, die Last und die Trauer von mir abfiel. Nicht selten liefen mir einfach die Tränen bei den Meditationsphasen über die Wangen, was ich aber als sehr befreiend empfand. Und das schöne: keiner guckt einen blöd an.
Natürlich hat mir Yoga aber auch bei meinen körperlichen Beschwerden geholfen. Vor 20 Jahren hatte ich bereits 2 Bandscheibenvorfälle und bei Stress einen entspannten Nacken, eingeklemmte Nerven, Kopfschmerzen bis hin zu Migräne.
Vor 2,5 Jahren habe ich zusätzlich einen Zen-Kurs incl. einer Schweigewoche in einem ehemaligen Kloster belegt, im Anschluss dann noch 1 Woche den Ashram im Westerwald besucht. Hier habe ich dann Yoga Vidya kennen und lieben gelernt. Die Aufnahme dort war so liebevoll, diese Ruhe und Spirituallität die dort ausgestrahlt wurde, ich wurde innerhalb von kürzester Zeit von meinem persönlichen Stress runtergeholt. Danke !
Heute möchte und kann ich Yoga nicht mehr missen. Mit Freude habe ich erfahren, dass es nun auch in meiner Stadt ein Yoga Vidya Zentrum gibt und ich weiß schon, was ich nach der Winterpause mache.
Einen Traum/Wunsch, den ich mir noch erfüllen möchte: einen Ashram in Indien besuchen und dort die ganze spirituelle Welt des Yoga erleben.

Herr Zasada steht auf dem Kopf oder wie ich Yoga entdeckte

Soviel stand fest. Herr Zasada war eine Respektsperson. Er hatte einen festen Griff und den bekamen wir bei den täglichen Massagen zu spüren. Ich mochte ihn. Herr Zasada machte den Yoga Kopfstand, abends, wenn unser Rückentraining vorbei war. Und dabei war er schon 70 und hatte eine Glatze.

Es war im Sommer 1974. Im Endspiel um die X. Fußballweltmeisterschaft schlägt die bundesdeutsche Mannschaft die Niederlande 2:1 und gewinnt damit zum zweiten Mal seit 1954 den Titel. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich von Yoga soviel Ahnung wie von den Differentialgleichungen im Mathematikunterricht.

Meine Berührung mit Yoga auf der Kur für Rücken geplagte Jugendliche hatte ein Nachspiel. Es war in der Vorbereitungsstunde auf die Gelbgurt Prüfung in der Bremer Karate Schule in Bremen.
Schweiß gebadet wie immer nach der Kata, erwähnte unser Trainer so nebenbei, dass Meditation die Konzentration für einen gezielten Oi-Tsuki, einem Faustschlag im Shotokan Karate, fördern würde. Das war Musik für meine Ohren und ich spürte ein wachsendes Interesse an diesem bis dahin unbekannten Thema.

Gewöhnlich gab ich zu der Zeit im Umkleideraum vor dem Sportunterricht mit unserem Sportlehrer Herrn S., der auf dem Abi Treffen 2007 im Bremer Park Hotel immer noch so drahtig wirkte, wie vor 30 Jahren, ein paar Sequenzen aus der Kata. Damit zog ich die Aufmerksamkeit eines Mitschülers an. Andreas, ein eher unscheinbarer Mitschüler in der 10.Klasse, mit kurzen Haaren im Gegensatz zum Trend, sich die Haare wachsen zu lassen. Seine Vorliebe galt der klassischen Musik, mit der er seiner Klarinette und den Ohren seiner Zuhörer gleichermaßen alles abverlangte. An diese Klänge musste ich mich erst gewöhnen, waren doch sonst eher Kraftwerk, Roxi Music um den Sänger Brian Adams, Beatles und Rolling Stones angesagt. Andreas erzählte mir damals, 1974 auf dem Pauseninnenhof am Gymnasium zum ersten Mal mehr vom Meditieren und das es sehr leicht zu erlernen und zu üben sei. Er und seine ganze Familie hatten es wohl vor kurzem erlernt. Der Innenhof war nur den oberen Klassen vorbehalten und wir rauchten Selbstgedrehte Rot Händle.

Andreas organisierte ein Treffen mit seiner Meditationslehrerin.
Es ging in dem Vorgespräch um altersgemäße Probleme wie Eltern, Schule, Pickel. Auch das Rauchen und die gelegentlichen Party Exzesse im Lambrusco Nebel bedurften einer Korrektur und der Heuschnupfen jedes Jahr war ohnehin lästig. Mir wurde Besserung in Aussicht gestellt durch tägliches Meditieren, Yoga Asanas und Pranayama.

Es klang jedenfalls wie ein Hauptgewinn bei der Bremer Bürgerpark Tombola. Meine Meditationslehrerin Edelgard S. sollte recht behalten. Der 5.Oktober 1974, in München ging gerade das Oktoberfest zu Ende und die Wirte beklagen wetterbedingte Umsatzeinbußen, war dann auch der Beginn meines Meditations Abenteuers. Waren Begriffe wie Asana, Pranayama – inzwischen gehören solche Begriffe fernöstlicher Entspannungstechniken zum Allgemeinwissen - zunächst böhmische Dörfer für mich, so gingen von den Erlebnissen und vor allem von den Nachwirkungen meiner nun täglichen Übungen eine, auch für Außenstehende, meine Eltern, Lehrer und viele Freunde, unübersehbare Entwicklung aus. Jedenfalls konnte ich ziemlich bald die Selbstgedrehten mit frischen Mohrrüben aus dem ersten Bioladen in den Schulpausen eintauschen und es floss Brause statt Bier. Vielleicht hatte ich beim Meditieren einfach mehr Talent als mit dem lateinischen Ablativ. Merkwürdig war allerdings schon, dass nach den ersten Monaten seit meinem Einstieg in die Welt des Yoga in der 10.Klasse, in der ich gerade eine Ehrenrunde hinter mir hatte, sich meine Eltern und Lehrer positiv veränderten. Sie machten auf jeden Fall nicht mehr so viel Ärger.

Nach insgesamt zwei schulischen Ehrenrunden, die ich vor dem Meditieren hinter mir hatte, sah es zunächst gar nicht gut aus mit meinem Verbleib auf dem Gymnasium. Aber auch das Damoklesschwert löste sich in Luft auf, als ob in meinem Kopf ein Schalter umgelegt wurde und mein Interesse und die Leistungen proportional zur täglichen Meditations Praxis anstiegen. Das Karate Training wich dem Tischtennis und ich entdeckte das Gitarrespiel, dort brauchte ich nämlich lange und im Karate kurze Fingernägel.

Das Abitur in der Tasche und nach erfolgreicher Gewissenprüfung beim Bremer Bundeswehr Ersatzamt in der Falkenstraße war der Zivildienst angesagt. Dass mein damaliger Pazifismus und der Drang nach gewaltfreier Konfliktlösung, und daran hatte mein Großvater mit seinen Erzählungen in unseren frühen Kindheitstagen über seine Kriegserlebnisse inklusiver schwerer Verwundung einen großen Anteil, in höchstem Maße der yogischen Werte Erziehung nach „Ahimsa“ Gewaltlosigkeit oder Friedfertigkeit entsprach, konnte ich natürlich noch nicht ahnen.

Mehr darübe gab es dann auf meinen diversen Yogalehrer Aus- und Fortbildungen zu entdecken. Heute über 36 Jahre später gehört das tägliche Meditieren einfach zum Leben dazu wie das Zähneputzen und ich stehe selber immer noch gerne auf dem Kopf wie einst unser Masseur aber bis 70 habe ich noch ein bisschen Zeit. Zeit auch diesen Yoga Schatz an die nachkommende Generation weiterzugeben und so haben wir an unserer Hamburger Gesamtschule im Sportunterricht der Oberstufe schon im zweiten Jahr einen Wahlpflichtkurs Yoga und der ist mit über 30 Schülern immer proppenvoll. Aber das ist noch ein anderes Thema.

Rupendra
info@living-yoga.de

Wie bist Du zum Yoga gekommen?
 Ich glaube, das ich schon immer mit Yoga verbunden war und bin,
als Kind fing es schon an mir einen kleinen Altar zu bauen und davor zu beten,
ich habe immer viel gebetet und mein Trost in Gott gefunden,
im Konfirmationsunterricht habe ich meinen Pfarrer gelöchert über Fragen nach Gott usw.
Junge Jahre in den USA,wo ich dann Bibelunterricht (mit einer Sekte) genommen habe,
aber beendet, da es mir zu eng wurde.
Mit 26 Jahren geschieden, zurück in Deutschland, viele spirituelle Dinge ausprobiert, dann ein Bild von Guruji Yogananda gesehen und mich sehr zu ihm hingezogen gefühlt, habe seine Lehrbriefe bestellt, intensiv studiert, viel meditiert und seine Bücher verschlungen.
Im Alter von 33 Jahren habe ich dann gedacht, werde jetzt Yogalehrerin und einen Yogakurs besucht, habe mich dann in den Yogalehrer (Yoga-Vidya-Lehrer) verliebt (Wir haben dann auch 12 Jahre später geheiratet)
Mit 39 Jahren habe ich meine Yogalehrerausbildung im Haus Yoga-Vidya gemacht um noch tiefer in diese alte Wissenschaft einzusteigen und mehr Verständnis zu gewinnen.


Welche Erfahrungen hast du gemacht?
Mit Yoga, vor allem durch die freie und offene Erklärungen von Sukadev, habe ich viele wunderbare Erfahrungen machen dürfen, mein Bewusstsein hat sich erweitert und meine Gedanken geklärt, ich verliere immer mehr meine Ängste.
Manchmal habe ich natürlich auch immer wieder schwere Sinnkrisen gehabt und habe Yoga hinterfragt und manchmal auch verantwortlich für manche nicht so schöne Erfahrungen gemacht, was natürlich im nach hinein Unsinn war.
Ich habe in den Yogaschriften meine innersten Empfindungen bestätigt bekommen, das Gott überall und in jedem Menschen, Wesen, Raum etc. ist. Das es einen allumfassenden Gott gibt, das uns Gott unendlich liebt und das wir alle Brüder und Schwester sind auf dem Weg zu Gott, in Gott und mit Gott.


Was war am Anfang schwer, was leicht?
Schwer war; die innere Ruhe zu finden
 Die Disziplin in der Yogalehrerausbildung, kein Kaffee am Morgen, die Atemübungen, besonders von 6-7Uhr morgens, die Umstellung der Ernährung,
Leicht und freudvoll habe ich Hatha Yoga empfunden (wird leider etwas schwerer je älter ich werde) auch liebe ich das tägliche Meditieren, natürlich geniesse ich alle Yogaschriften, besonders die Bhagavad Gita.
Om Om Om

Wer oder was hat dir geholfen?
Die Yogalehrerausbildung mit der wunderbaren Padmakshi,
Sukadev,
Shivananda und Yogananda

Was hat sich in deinem Leben verändert?
Ich bin leider nicht schöner und auch nicht jünger geworden,
aber mein Gemüt ist ein wenig friedlicher, liebevoller, weiser geworden.
Ich weiß, das die Gotteserkenntnis, das WICHTIGSTE ist und egal was kommt,
das gewonnen Wissen kann mich nie mehr verlassen und die Gewissheit, das je sattviger ich werde,
mein inneres Leben weiter lichter und erfüllter werden darf.

 

M.

(per Email eingegangen)

Yoga, Ayurveda, Vaastu... das alles hat mich schon immer interessiert und auch fasziniert... wobei ich mich in meinen verschiedenen Lebensphasen immer nur sporadisch damit beschäftigt hatte... ich habe mir einfach keine Zeit für mich genommen...

Ich bin jetzt 31, Physiotherapeutin und habe tagtäglich mit Menschen zu tun, die unter den verschiedensten "Zivilisationskrankheiten" leiden...
Seit Jahren arbeite ich nebenberuflich im Fitnessbereich, gebe selbst diverse "Hops- Kurse", die mir aber sehr viel Spass machen, da das Unterrichten meine Leidenschaft ist.
Ich hatte auch schon `mal an Power- Yoga- und Pilateskursen von anderen Trainern teilgenommen... das "Verbiegen" lag mir sehr, hatte ich doch als Kind und Jugendliche viele Jahre Ballett gemacht!

Beruflich gab es schon einiges an Stress aufzufangen: viele Fortbildungen, sehr lange und unregelmässige Arbeits- und Essenszeiten, keinen Urlaub, kaum Zeit für Sport oder sonstige Hobbies als Ausgleich...

Nach drei Jahren Durch- Powern wollten mein Verlobter und ich uns im September 2009 eine Auszeit gönnen: eine Reise nach Nepal und Indien sollte uns neue Kraft schenken!

Doch ich wurde krank, mein Immunsystem spielte verrückt, die Reise musste storniert werden... ich bekam immer wieder neue Medikamente, immer neue Fehldiagnosen, mir gings immer schlechter... bis ein Arzt im Krankenhaus eine Idee hatte... nach der Untersuchung hiess es dann, ich habe eine seltene Form einer Entzündung der Schilddrüse... man weiss nicht, woher es kommt oder wie lange es dauert... irgendwann heilt es aus, bis dahin helfen Medikamente gegen die Schmerzen und anderen Symptome- Danke an die Schulmedizin(ironisch)!

In dieser Zeit begann ich, täglich Pranayama zu üben... auch versuchte ich meinen unruhigen und ungeduldigen Geist mit Meditation zu beruhigen.
Beides begleitet mich immer noch bei einem postiven Start in einen neuen Tag!

Im Oktober 2009 fragte mich meine Friseurin, ob ich nicht Lust hätte, mit zum Yoga zu gehen- natürlich wollte ich!
Nach der ersten Stunde wusste ich, dass Yoga genau das Richtige ist, für mich, jetzt und hier, in diesem Moment...

Yoga und Meditation geben mir die Kraft und den Mut, bewusste Entscheidungen in meinem Leben zu treffen, um (postive) Veränderungen zu bewirken...und auch die Symptome der Erkrankung zu lindern!

Im Februar gehen wir auf eine "kleine" Weltreise- die Medikamente nehme ich noch, versuche sie aber langsam zu reduzieren, meinen Job habe ich erstmal "ausgesetzt"...
Mein grosser Dank gilt meinem Verlobten ( und bald Ehemann ), der mich unterstützt und immer für mich da ist- auch er selbst durfte eine tolle Erfahrung mit Meditation machen( Danke an Mutter Amma! ).

Mein grosses Ziel für 2011 ist, die Yogalehrerausbildung zu beginnen... und wer weiss, vielleicht führt mich diese dann nach Indien und Nepal?

Namaste!
Nicole

 

(per Email zugesandt)

Ich bin aktiv, neugierig, lebenshungrig, ehrlich, treu, humorvoll und optimistisch. Bislang hatte ich mein Leben voll im Griff. Ich tat, was ich tun wollte und ließ, was ich für falsch hielt. Mein Leben war geordnet aber trotzdem aufregend, voller Ernst aber auch Spaß, ruhig und laut.

Doch mein Leben wurde umgekehrt, von einem Tag auf den anderen: mit der Geburt meines Sohnes Jimmy.

Alles an Theorie, was man als werdende Mutter vorher hört oder liest, kann einen nicht auf DIESE Veränderung vorbereiten. Und mit dem kleinen Wunder, was man da in die Welt gesetzt hat, werden erstmal alle Regeln und Naturgesetze gebrochen. Es gibt kein Tag oder Nacht mehr, keine festen Essenszeiten, keine "wichtigen" Aufgaben mehr, keine bestimmten Zeiten mehr für irgendetwas zu tun. Denn das Leben wird von nun an bestimmt durch mein Baby! Und er bekommt von mir alle Aufmerksamkeit, alle Liebe, Fürsorglichkeit und Geborgenheit, die er braucht. Die ersten Monate mit einem Säugling sind die schönsten Erlebnisse, die man erleben kann. Sie sind aber auch sehr kräftezehren. Um diese Lebensumkrempelung akzeptieren zu können und wieder zu innerer Gelassenheit und Ruhe finden zu können, habe ich angefangen, Yoga zu praktizieren. Gehetzt von der Wunschvorstellung, Supermama, Superehefrau, Superfreundin und Superhausfrau sein zu wollen, bin ich rastlos, aggressiv, unausgeglichen und unzufrieden geworden. Die verrückten Hormone haben mir den letzten Rest gegeben.
Zunächst habe ich mich informiert, ob Yoga das Richtige für mich ist. Dann hab ich es einfach ausprobiert und mittlerweile ist es ein fester Bestandteil meines Alltags geworden. Nach einem ereignisreichen Tag versuche ich stets mir eine Stunde für mich einzubauen, in der ich Yoga-Asanas praktiziere. Danach fühle ich mich körperlich besser, freier im Sinn und bekräftigt für den neuen Tag. Ich bin sehr froh, Yoga für mich entdeckt zu haben, denn dadurch bin ich nicht nur körperlich fitter geworden sondern habe auch wieder einen Weg zur Zufriedenheit, innerer Ausgeglichenheit und Glücklichsein gefunden!
Eigentlich ist es bei uns umgekehrt, also Lore und ich wohnen hier in Bad Meinberg - Yoga ist also zu uns gekommen! Hatte aber Jahre vorher schon einmal von diesem dubiosen Yoga gehört als ich noch beruflich für den Faßbierverkauf einer Dortmunder Großbrauerei tätig war. Da gab´s nämlich einen Getränkefachgroßhändler, der mir von erheblichen Schwierigkeiten mit einem Gastwirt berichtete.Dieser trank wohl mehr als seine "besten" Stammgäste, schlug dann seine Frau und auch Kinder und die Gäste blieben wegen dieses Benehmens wohl auch aus. Ein Gespräch war also unbedingt erforderlich und wir stellten dann dem Mann vor diei Wahl, entweder sein Leben zu ändern oder sich beruflich anderweitig zu orientieren. Nach Monaten, ich hatte nichts mehr von dem Fall gehört, es mag auch gut ein Jahr gewesen sein, wurde mir ein weiterer Termin in der Gaststätte offeriert mit solch einem merkwürdigen Gesichtsausdruck, irgendwo zwischen der Erleichterung und der Verzweiflung, den ich wohl nicht so recht einordnen konnte. Was ich dort vorfand war seinerzeit schon recht merkwürdig: Die Frau hinter der Theke, total happy, kein Theater mehr, die Gäste etwas merkwürdig tuschelnd und ich solle mal den Wirt in der darüber liegenden Wohnung aufsuchen. Der stand da vor solch einer brennenden Kerze mit Bildern auf dem Kopf, beendete seine Übung und sprach mit mir als wenn es denn ein anderer gewesen wäre. "Yoga" meinte dieser, das ist es und Alkohol - niemals mehr! Als er dann mit mir den Gastraum betrat und seine Gäste wegen ihrer Trinkerei beschimpfte war klar, der Mann konnte nicht mehr bleiben - nur der Grund war jetzt ein komplett anderer. Ein Reiterhof mit Gastronomonie war die Lösung, den wir auch fanden und so lebten sie ................., na ja. Jedenfalls war dann plötzlich hier in Bad Meinberg solch ein merkwürdiges Zentrum und die Neugier trieb uns dann doch dort hin um zu erkunden welch merkwürdige Gestalten denn hier ihr "Unwesen" treiben. Nach 10 Minuten Probeyoga machte ich mir nur Gedanken wie ich dennn hier unbeschadet und vorzeitig den Raum verlassen kann. Nach 1,5 Stunden wußte ich dann "Das ist es" - ok., jetzt kommen wir seit rund 8 Jahrenj und es wird wohl auch so bleiben. Langsames Umstellen der Eßgewohnheiten und auch weitgehends Abstellen von alkoholischen Getränken, bis auf ganz wenige Ausnahmen, tragen sicherlich zu einem weiteren Wohlbefinden bei. Trage mich wohl mit dem Gedankedn, daß ich selbst die seltenen und wenigen Ausnahmen komplett weg lasse, da ich nach diesem kleinen Gläschen in Ehren derartig empfindlich reagiere als wenn ich das Vielfache vertilgt hätte - au man!

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