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Das Yoga Forum für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

Der Wege sind viele, besonders beim Yoga. Es ist immer wieder erhebend zu erfahren, wie Menschen zum Yoga gekommen sind. Schreibe doch darüber:

  • Wie bist du zum Yoga gekommen? Oder zu Ayurveda oder Meditation?
  • Welche Erfahrungen hast du gemacht?
  • Was war am Anfang schwer, was leicht?
  • Wer oder was hat dir geholfen?
  • Was hat sich in deinem Leben verändert?

 

Es kann eine interessante Übung sein, über seine Yoga Anfänge zu schreiben. Manchmal hilft es einem selbst, sich bewusst zu machen, warum man mit Yoga begonnen hat, und welche Wirkungen es gehabt hat. Manchmal ist das Zurückbesinnen auf seine spirituellen Anfänge eine gute Grundlage für geeignete Vorsätze.

Es ist auch hochinteressant darüber zu lesen, wie andere zum Yoga gekommen sind. Das kann dir selbst neue Anregungen für deine Yoga Praxis, für das Unterrichten von Yoga geben. Und das kann Yoga Anfänger ermutigen, überhaupt anzufangen, vielleicht durch Besuch eines Yogakurses, oder in einem Yoga Urlaub.

Lies die vielen Beiträge hier durch und lass dich inspirieren. Und schreibe selbst etwas...

Tags: Yoga, anfänger, erfahrung, erfahrungsbericht, preisausschreiben

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wie ich zum Yoga gekommen bin, ist ein langer Weg.
Heute bin ich 47 Jahre, fast 48. Mein ganzes Leben lang habe ich irgenetwas gesucht, aber ich wusste nicht was. Da war immer dieses Gefühl, da gibt es noch irgendetwas.
Als Kind war Winnetou mein "Held". Das Leben der nordamerikanischen Indianer hat mich über das Jugendalter bis ins Erwachsenenalter interessiert und beschäftigt. Schließlich habe ich geheiratet, zwei Kinder bekommen. Aber ich war nicht richtig glücklich. Irgentetwas fehlte. Es lief auch nicht immer alles rund, hier und da Probleme und Krankheiten, besonders bei den Kindern. Das hat mich immer wieder an meine Grenzen gebracht. " Das kann doch nicht das Leben sein ? " Wo ist Glück, Liebe, Zufriedenheit?
Und so habe ich verschiedene alternative Heilmethoden ausprobiert : Qi Gong, Body Talk, Tai Chi, Reiki, Pranaheilung nach Master Choa Kok Sui. Das umfasste etwa eine Spanne von 15 Jahren. Reiki, Meditation und Pranaheilung haben mir sehr geholfen, körperlich und seelisch. Mittlerweile hatte ich das neue Jahrtausend erreicht und wusste jetzt, dass ich auf dem spirituellen Weg war und bin ! Aber der Funke war noch nicht so richtig übergesprungen.
2005 habe ich im Sommerurlaub "Die Autobiografie eines Yogi" von Paramahamsa Yogananda gelesen und das Buch hat mich gepackt und eine große Sehnsucht in mir erzeugt. Wieder zu Hause habe ich meine Arbeit in einer Buchhandlung verloren, da die Chefin aufgrund einer Baustelle direkt vor dem Laden starke Umsatzrückgänge hatte und ihre Mitarbeiter entlassen musste.
Und da habe ich mich gefragt, was könnte ich arbeiten, machen, was mich erfüllt, was ich so richtig gerne und von Herzen tue. Gibt es da etwas ganz Neues für mich.
Gleichzeitig war ich auch beim Arbeitsamt. Und dann geschah es eines Tages: als ich mit dem Auto vom Einkaufen nach Hause fuhr, schoss ein Gedankenblitz durch meinen Kopf : WERDE YOGALEHRERIN ! Wo kam denn dieser Gedanke her ? Ich hatte in meinem ganzen Leben noch an keiner Yogastunde teilgenommen. Also suchte ich mir einen Kurs und ich durfte zum ersten mal Hatha-Yoga praktizieren. Das werde ich nie vergessen.Es war wie ein wiedererkennen, die Asanas waren mir nicht fremd !!! Nach der Stunde habe ich mich so "rund", so ganz und entspannt gefühlt. Der Funke ist sofort übergesprungen. Ich war mir sicher, das ist es, was ich möchte: Ich werde Yogalehrerin.
Aber wie und wo ? Ich wohne mitten in Schleswig-Holstein. Also ab ins Internet: Kiel, Himalayainstitut HH ( zu teuer ).? Im Naturkostladen sah ich auf der Rückseite eine große Anzeige von Yoga Vidya. Das hörte sich richtig gut an. Denn es interessiert mich ja auch der spirituelle Hintergrund, die Tradition, die Yogaschriften, etc.
Was noch besser war, in Hamburg sollte gerade ein Stadtzentrum eröffnen. Im Spätherbst habe ich dort an einem Informationsabend teilgenommen und im Januar 2006 mit der 2jährigen Ausbildung begonnen.Und ich wusste, das ist genau richtig. Das Lernen fiel leicht, auch Sanskrit ging leicht von den Lippen. Nach dem ersten Jahr hatte ich mit Bekannten eine kleine Yogagruppe, die ich unterrichten durfte. Eine gute Übung. Und seit Januar 2008 bin ich ausgebildete Yogalehrerin. Und so gerne komme ich immer wieder zu Fortbildungen nach Bad Meinberg. Das tut jedesmal meinem Unterrichtsstil und meiner persönlichen spirituellen Entwicklung gut.
Später habe ich erfahren, dass der erste Kurs, an dem ich teilgenommen hatte, von einer Yogalehrerin unterrichtet wurde, die ihre Ausbildung bei Sukadev, zu seinen Anfangszeiten , erfahren hat. Es gibt keine Zufälle.
Über meine Yogatätigkeit konnte ich mich auch der Pranaheilung mehr öffnen. Wir haben eine aktive Gruppe im Herzen von Schleswig-Holstein mit einer sehr guten Leitung. Mittlerweile bin ich auch zertifizierte Pranaheilerin und praktiziere Arhatic Yoga.
In meinem Leben hat sich darüber viel verändert. Ich konnte alten Groll, Ärger, aber auch Traurigkeit loslassen. Die Meditation verändert sich. Das Gedankenkarussel im Kopf dreht sich nicht mehr. es ist zur Ruhe gekommen, meistens. Das Leben ist darüber viel bewusster und tiefer. Zufriedenheit stellt sich ein und ich ahne,was es heißt Mitgefühl zu üben. Ich entdecke die Liebe in meinem Herzen.
Ein Leben ohne Yoga kann ich mir nicht mehr vorstellen.
Von ganzem Herzen danke ich, dass ich diesen Weg gehen darf. Mögen alle Menschen Glück, Frieden und Harmonie erfahren und sich selbst finden.

OM Shanti
Kamala

 

(per Email eingegangen)

Durch einen Yoga-Kurs der VHS, der zufällig in 2006 in der Schule von meinem Sohn stattfand. Nach der ersten Yoga-Stunde fühlte ich mich erfrischt und wie erneuert. Seitdem ist Yoga ein Teil meines Leben geworden. (Zuvor hatte ich in 2003 eine Yoga-Probestunde im Rahmen des Gesundheitsprogramms der Firma gehabt. Leider waren nur Schmerz und Anstrengungen in der Erinnerung von mir und meiner Kolleginnen geblieben. 2005 schenkte mir Freundin ein VCD Yoga für Anfänger. Ich fing an, nach VCD Yoga zu üben, sporadisch und unregelmäßig, eher als Rückenschulung bzw. Gymnastik.)
Welche Erfahrungen hast du gemacht?
In der 6. Wochen des VHS-Yoga-Kurses habe ich endlich den Schulterstand gemeistert und aber 8 Monate später dann den Kopfstand. Ich merkte, dass mit zunehmendem Alter der Körper nicht immer steifer werden muss, so lange man in Übungen bleibt. Und wie der Geist ist unser Körper auch lernfähig, auch  mit zunehmendem Alter.  
Was war am Anfang schwer, was leicht?
Am Ende der Yoga-Stunden in der VHS, war als Pflichtprogramm immer einmal Schulterstand und eine Runde Sonnengruß; diese waren für mich am Anfang sehr schwer. Bei dem Schulterstand konnte ich in den ersten 5 Wochen meinen Po nicht mal hochheben und der Sonnengruß war  mir sehr anstrengend. Leicht war mir die Meditation in der Mitte und die Endentspannung.
 
Wer oder was hat dir geholfen?
- Durga, die Yoga-Lehrerin in der VHS. 
- Die Betrachtung des Kosmos-Modells im Deutschen Museum in München im Mai 2007 führte mich zur intensiven Beschäftigung mit den buddhistischen Lehren. (Jnana Yoga)
- H., meine Freundin. Durch sie lernte ich im Mrz. 2007 das Yoga Vidya Center in Frankfurt kennen. Seit Juni 2007 komme ich regelmäßig mit meinem Sohn, manchmal auch mit meinem Mann zu Yoga Vidya, um Akku aufzuladen.
- Die Einrichtung eines Gesundheitscenters von meinem Arbeitgeber im Mai 2008, wodurch ich Taichi, Qigong und Kundallini Yoga nach Yogi Bhajan kennengelernt habe. Auch über die Firma habe ich seit 2004 an einige Persönlichkeitsbildenden Seminaren teilgenommen. Diese Seminare sind im Grunde genommen wie Raja Yoga und für mich sehr inspirierend.
- Ambika, die mir im Sommer 2008 bei der Erzählung von vielen schönen Träumen geduldig zugehört hat,  hat mir Yoga Nidra (Buch + CDs) und eine Yoga-Lehrerausbildung empfohlen. Sie hat mir auch bei der Traumdeutung geholfen.
- Tiangong-Meisterin Tianyin, die mich nach einer kurzen Begegnung am 28.03.2009 riet, mich anstatt mit der Frage, woher die Träume gekommen sind, mit den Fragen, woher ich gekommen bin bzw. was mir meine Träume mitteilen möchten,  zu beschäftigen und dass ich meine Übungspraxis intensivieren sollte. Wie angekündigt, ließ sie mir in der Nacht darauf eine Nachricht zukommen, und zwar erstaunlicherweise in einem unglaublichen Traum.
- Die Begegnung mit Tianyin führte mich eine Woche später zum Kurs „Jnana Yoga und Management“ mit Swami Tattvarupananda in Yoga Vidya Westerwald. Mir ist nach dem Seminar tatsächlich klar geworden, wer ich bin und was meine Mission im Leben ist.
- Teil I von 2x2 Yoga-Lehrerausbildung im Sommer 2009 mit vielen Inspirationen und vielen interessanten Begegnungen. 
- Leela Mata. Während eines Seminars mit Swami Tattvarupananda im April 2010 bekam ich mehrere Hinweise und davon einen wichtigen in einem Traum, zu Leela Mata zu gehen. Die kurze Begegnung mit Leeta Mata im April und eine Woche Retreat mit ihr (zufällig und urspr. nicht geplant) im Oktober 2010 haben mir einige wunderschönen spirituellen bzw. Energieerfahrungen gebracht. Ich schaffte endlich, mich an das Fleischessen abzugewöhnen, nicht weil ich nicht wollte, sondern weil ich fast wegen dem Geruch schon übergeben musste, als ich im April von Yoga Vidya nach Hause kam und in einem Metzgerei wieder Fleisch kaufen wollte. 
- Sukadev. Seit Sommer dieses Jahres habe ich mehrere Vorträge von Sukadev gehört und anderen Menschen weiterempfohlen. Nun hat mein Mann, der eigentlich außer mich und meinen Sohn zu Yoga Vidya zu fahren sonst nichts mit Yoga zu tun haben wollte, einen Kurs „Einführung in Meditation und Yoga“ in Yoga Vidya gemacht und möchte sogar irgendwann auch einen Kurs von Sukadev besuchen. Außerdem übe ich schon seit über 2 Jahren zu Hause immer wieder und öfter Yoga mit Kassetten bzw. seit neuestem auch MP3 von Sukadev. Yoga-Bhakti -47 Minute- ist momentan mein Liebling.
Ich könnte fast unendlich diese Liste „Wer oder was hat dir geholfen“ fortführen. Faktisch ist, fast alle Menschen und alles, was mir begegnet sind, haben mir irgendwie geholfen. Die Menschen in meiner Familie, die ich am meisten liebe und über die und ihre Fehler ich mich auch in der Vergangenheit am meisten und am häufigsten ärgerte, haben mir aber am meisten geholfen. 
Was hat sich in deinem Leben verändert?
Ich war stolz darauf, gleichzeitig viele Dinge zu machen bzw. viele Gedanken darüber zu machen. Heute konzentriere ich mich eher auf die eine Sache, die ich gerade tue, und lebe bewusst und zufrieden in Hier und Jetzt. 
Anstatt wie früher mich über die Fehler von den anderen zu ärgern, sehe ich heute zunehmend meine eigenen Fehler und weiß, dass alle anderen meine Lehrer bzw. mein Spiegel sind, und dass ich noch sehr viel zu lernen habe. Mir macht es Spaß, an mich zu arbeiten und zu lernen.
Die allerwichtigste Veränderung für mich ist: trotz meiner atheistischen Erziehung und agnostizistischen Einstellung für lange Zeit, weiß ich heute von meinem ganzen Herzen, dass Gott überall ist. Ich bin dankbar und demütig geworden.
F.
(per Email eingegangen)

Yoga, was ist denn das?

 

Was ist denn das: Da steht was von Yoga im Kursprogramm derSportuniversität Linz, soll ich das probieren? Warum nicht. Die Arbeit ist anstrengend und für den Körper sehr eintönig: sitzen, aufstehen, bücken, maldort hin gehen, mal liebe Kollegen bei einem Gespräch treffen. Doch viel sitzenbleibt mir nicht erspart. Na gut, ich meld mich an.

Die erste Stunde ist der Hammer! Ich bin begeistert von den Übungen, der Musik und was mein Körper alles kann! Wie ich mich verrenken kann,wie ich ohne Probleme mitmache. Wie die ganze Gruppe mitmacht, jeder auf sichselber konzentriert und doch eine Einheit. Der Raum ist mit Energie erfüllt, mit Willen die Yoga-Übungen immer wieder und wieder zu wiederholen.

Total entspannt und wie in einer anderen Welt, schwebe ichin die Garderobe, bin erholt wie nach dem Urlaub. Ich freue mich beim Umziehen auf die nächste Stunde, gleich kommende Woche. Ja, das mach ich jede Woche.

Die regelmäßigen Yoga-Stunden tun mir gut. Mit der Zeit merke ich, dass ich Muskeln habe, von denen ich vorher nichts ahnte. Ich merke,dass ich mich noch besser bewegen kann, dass ich mich gelenkiger fühle und dassich das Sitzen in der Arbeit besser aushalte. Nicht nur ich bin begeistert, die ganze Gruppe ist Yoga-Fan geworden und wird es für immer bleiben. 

 

J. 

(per Email eingegangen)

Wo soll ich beginnen, vornoder hinten? Ich beginne einfach mal am „Ende des Anfangs“, also im Hier undJetzt! Und jetzt fühle ich mich -  indiesem Jahr gerade 60 Jahre alt geworden und von allen abhängigenBeschäftigungen berentet – voller Freude und geistig und körperlich beweglicher als mit 16, 26 oder 36…  Gerade habe ich auch die Entschlossenheit undden Mut gewonnen, eine Yogalehrerausbildung (4 Wochen intensiv) zu machen undliebäugele auch mit der Ayurveda-Gesundheitsberater-Ausbildung. Dieneugewonnene Freiheit möchte ich nicht mit„Irgendwie-Irgendwohin-Zerstreuungs-Reisen“ füllen, sondern mich neuensinnvollen Tätigkeitsfeldern zuwenden, meine eigene Gesundheit stärken, auchfür andere etwas tun können – und trotzdem „rumkommen“. Vielleicht sogarirgendwann Indien? Doch vorläufig genügen mir die beiden „deutschen Wälder“ unddie Nordsee…

 

Meine erste Annäherung anYoga hatte ich vor etwa 30 Jahren. Als „Kind der DDR“ hatte ich zunächst keineAhnung, was das sei, ob und wo man es überhaupt praktizieren könne.

Ich glaube, die Geschichtewar so: Aus gut nachvollziehbaren Gründen hatten Sportfunktionäre der DDR denAuftrag erhalten, Yoga im Rahmen eines universitären Projektes zu erforschen,und zwar teilweise sogar direkt in Indien.

Ergebnis war ein„halböffentlich“ zugängliches Sonderheft über Yoga, - und man staune: nicht nurdie körperlichen Effekte wurden hervorgehoben, sondern auch die Tradition  und die geistigen Praktiken wurden erwähnt,und das keineswegs auf eine abwertende Art und Weise.

Das war schon revolutionärfür diese Zeit, und das Heft zog mich als junge Frau  damals vollkommen in seinen Bann. Icherinnere mich an faszinierende Fotos, die eine schlangenartige schwarzhaarigeSchönheit und einen langlockigen athletischen Jüngling bei für michunvorstellbaren „Verrenkungen“ und auch bei Partnerübungen zeigten. Ichversuchte danach zu üben, aber viele Fragen blieben offen…

Weitere Fachliteratur, garBücher,  gab es nicht, Yogalehrer wurdenwahrscheinlich bestenfalls für das Training unserer Sportelite ausgebildet undeingesetzt. So blieb es vorerst ein Traum für mich, die ich zu Schulzeiten einunsportliches Moppelchen mit bestenfalls einer 3 bis 4 in Sport gewesen war,trotzdem aber irgendwie ahnte, dass mehr in mir steckte (in „künstlerischerGymnastik“ war ich immerhin recht passabel) und ich nur die für mich richtigeSportart noch nicht gefunden hatte. Immerhin etablierte sich später „für´sVolk“ die sogenannte „Yoganastik“, für mich ein schwacher Ersatz für richtiges Yoga.

 

Ein paar Jahre später, meinBruder hatte sich gerade als Bandmitglied einer bekannten DDR-Band nach einemKonzert in Westberlin „abgesetzt“ und lebte nun in Westdeutschland, da fragteer mich telefonisch, ob ich mir irgendwas „Essentielles“ wünschen würde, was esbei uns eben nicht gäbe… Sofort dachte ich an Yoga und bat ihn, mir ein richtiggutes Buch zu schicken, mit dessen Hilfe ich auch allein üben könne. Und erließ sich beraten, welches Buch dazu am besten geeignet sei: So kam ich anmeinen „Lysebeth“. Von nun an wurde dieses Buch für lange Zeit meine „Bibel“.Ich verschlang es von vorn bis hinten, stellte mit Begeisterung meine Ernährungum und begann die „Rishikesh-Reihe“ zu üben. Die Übungen war so gut beschriebenund auch die Fehlermöglichkeiten besprochen, so dass ich eine gute Sicherheitfühlte und sehr langsam und genau vorging. Ich liebte die Rishikesh-Reihe, aberimmer allein zu üben, war auf die Dauer nicht sehr motivierend.

 

Auch nach der Wende gab eszunächst nur wenige Yogalehrer, zumal bei uns auf dem Lande,  und als ich die Gelegenheit erhielt, ein TaiChi-Training in einer Gruppe mitzumachen, entschied ich mich zunächst dafür.Aber wieder holte Yoga mich ein: Auf einem Seminar im Findhorn-College inSchottland, ich war ungefähr 45, begegnete mir eine 60-jährige Frau, die voller Freude berichtete,demnächst eine Yogalehrerausbildung zu beginnen.

Wie bestaunte und bewunderteich diese Frau! In diesem hohen Alter!!! (dachte ich damals…)

 

Eines der ersten im „Westen“gekauften Bücher war dann von E. Schrott „Ayurveda“, in dem mich diesesganzheitliche Gesundheitssystem faszinierte und inspirierte.

Sicher war es auch einer derAuslöser dafür, mich ausdauernd für Gesundheitspflege und Kräuterkunde bis hinzu natürlichen Heilmethoden zu interessieren.

In jungen Jahren eherschüchtern und jahrzehntelang in wenig geliebten Büroberufen gefangen, habe ichmich mit 52 Jahren in einem Anflug von „spätem Mut“ zur Heilpraktikerinausbilden lassen. Als solche liegen mir hauptsächlich Vorbeugung undeigenverantwortliche Gesundheitspflege am Herzen, was ich selber lebe und anPatienten sowie in Seminaren und Kursen weitergebe. Insofern kann ich, da ichja die Heilpraxis „nebenrentnerisch“ weiterführe, das in der Yoga- undAyurveda-Praxis Gelernte und Erfahrene noch an viele Menschen weitergeben,denke ich…

 

Wenige Jahre später warendann plötzlich sogar bei uns auf dem Lande etliche Yogalehrer vorhanden, undich begann zum ersten Mal mit regelmäßigen Yogastunden bei verschiedenenLehrern, bis ich „meine Lehrerin“ gefunden hatte. Was ich an ihr besondersschätze, ist ihre liebevolle Begleitung, ihre Achtsamkeit und Zugewandtheit.

Nun praktiziere ich bereitsseit 4 Jahren wöchentlich einmal Yoga und begann schon bald großeVerbesserungen in der Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer zu spüren. Ich erinneremich, dass es mir von dem Zeitpunkt an richtig Spaß zu machen begann, als ichbemerkte, dass ich mit entspanntem Geist und mit ruhigem Atem (und manchmalsogar mit  einem Lächeln auf dem Gesicht)selbst anstrengende Asanas länger halten konnte (während es manchmal um michherum prustete und stöhnte..).

Aber eins vermisste ichtrotzdem: Wo war die geliebte „Rishikesh-Reihe“? War das, was ich in dem Buchgelernt hatte,  so eine ArtAußenseiteryoga?

 

Ich sollte sie wiederfinden,nämlich auf der Insel Hiddensee, wo ich im Urlaub mehrmals Yogastundenbesuchte. Und – jetzt wird es spannend – dort fand ich auch eine Broschüre überYoga Vidya, die Ausbildungsstätte der dortigen Yogalehrerin, die sie mirwärmstens empfahl. Ich bestellte mir den großen Katalog, war überrascht überdie moderaten Preise für die Seminare und bekam spontan Lust, mal ein Seminarzu besuchen. Aber – o je – die Auswahl war so groß, zu vieles interessiertemich! Aber letztlich entschied ich mich zum Einstieg für „Klangyoga“, da ichauch eine Klangmassageausbildung gemacht habe und mich weitere Möglichkeitenzum Einsatz der Klangschalen in Gruppen, also Kursen und Seminaren, die ichgebe, interessierten.

Eine zusätzlich gebuchteAyurveda-Behandlung ließ mein Interesse an diesem so wunderbarenGesundheitssystem wieder aufleben, und seitdem koche ich auch vorwiegendayurvedisch.

 

Ich war begeistert vom HausBad Meinberg in jeder Beziehung, und an diesem Wochenende bin ich so reichbeschenkt worden (nicht nur mit der „Rishikesh-Reihe“!!), habe so viel Kraftund frohen Mut in mir gespürt wie lange nicht mehr. Das wurde besondersdeutlich auf der Bahn-Heimreise nach Potsdam im Schnee-Chaos mit den vielenVerspätungen und wartenden Menschen überall. Auf dieser Fahrt hatte ich soviele nette Begegnungen und Beobachtungen, überall traf ich Menschen, die sichzugewandt und freundlich begegneten und fröhlich waren, so dass den ganzen Tagein Lächeln nicht von meinem Gesicht wich. Mit dem schweren Koffer dieBahnhofstreppen rauf und runter (die vielen neu erworbenen Bücher…) – ichspürte so viel körperliche Kraft und keinerlei Angst vor „Verheben“ oderdergleichen. Und alle spontan neuen Bahnverbindungen, die sich aus denVerspätungen ergaben, passten einfach perfekt, so dass ich kaum später zu Hausewar. Zufall??? Andere Wahrnehmung??? Erste Ernte aus der geistigenKraftschöpfung und positiven Denkweise???

Und dann kam da auch derImpuls, die Yogalehrerausbildung zu wagen, später auch noch eineAyurveda-Ausbildung anzuschließen, Übungsleiter für Seniorenyoga vielleicht...

 

Denn längst ist Yoga fürmich nicht mehr – wie am Anfang – nur körperliche Ertüchtigung, sondern eineganzheitliche Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.

Hatte ich mich doch in denJahren zuvor für meine geistige Entwicklung einigen spirituellen Gruppenangeschlossen, auch viel meditiert, aber dort meist einen Aspekt vermisst, dermir als Heilpraktikerin wichtig ist: Verantwortung zu übernehmen für die eigenekörperliche Gesundheit und Kraft, konkret etwas dafür zu tun.

Bücher wie „Autobiografieeines Yogi“ und „Lehren und Leben der Meister im Fernen Osten“ hatten mir auchden spirituellen Aspekt des Yoga nahegebracht und mich sehr inspiriert.

Also glaube ich, nun im Yogamit all seinen Facetten genau das System gefunden zu haben, das ich jahrelangsuchte. Zusätzlich fand ich im Yoga Vidya diszipliniertes und dochundogmatisches Üben, gute Organisation sowie freundlichen, zugewandten und unkompliziertenUmgang miteinander und auch die mir wichtige supergesunde Ernährung.

 

Was mich aber  immer noch abgehalten hatte, mich auf diespirituellen Lehren einzulassen, waren, einfach ausgedrückt, die „vielenGötter“, die vielen Namen im Yoga, im Hinduismus; gibt es doch für mich nureinen Gott, und wie sollte Jesus keine Rolle mehr für mich spielen, die ichmich bisher am ehesten als „freie Christin“ empfunden hatte... Passte das? Daswollte ich unbedingt klären, aber irgendwie ergab sich an diesem Wochenendenicht die Gelegenheit.

Aber wieder kam mir so ein„Zufall“ zu Hilfe: An just diesem Samstagabend-Satsang sprach Sukadevausgerechnet über dieses Thema!!! Und auch über Jesus und die

Bedeutung desWeihnachtsfestes! Nun ist also auch dies klarer für mich geworden, und ichkonnte mir den Vortrag sogar nochmal zu Hause im Internet anhören. Danke!!!

 

Nun ja, bei einmal die WocheYoga ist es daraufhin nicht geblieben: inzwischen übe ich ein- bis zweimaltäglich zusätzlich zu Hause, mit den Yoga-Vidya-DVD´s oder Schautafeln.

 

Noch bin ich nichtfertig  mit den „Zufällen“: Kurz nach demWochenende wurde ich gebeten, in den Räumen einer Tanz- und Yogaschule, wo ichfür Seniorinnen seit vielen Jahren ein präventives Gesundheitstraining anbiete(gemischte Körperarbeit und Gesundheitsberatung), drei Yogastunden zuvertreten, und  zwei andereYogalehrerinnen baten mich, mit ihnen zusammen doch auch mal eineKlangyogastunde zu gestalten…

 

Wenn das keine Aufforderungist, die Yogalehrerausbildung zu machen???

 

„Ich bewundere deinen Mut,aber bist du denn schon gut genug dafür? Und lohnt sich das noch?“ fragte michmeine Freundin, als ich die Idee erwähnte (sie meinte wohl: Kannst duKopfstand, Skorpion und Krähe…? und: Kannst du die Investition noch„rausarbeiten“?). Nun ja, Kopfstand klappt inzwischen halbwegs, und ob diebeiden anderen „Tierchen“ je mein Wohlwollen und –können erringen werden,bleibt dahingestellt. Aber eines glaube ich in Bad Meinberg gespürt zu haben:Bei der Yogalehrerausbildung geht es nicht nur um perfekte Stellungen, sondernin erster Linie um Bewusstseinsentwicklung, Selbsterkenntnis und dieBefähigung, ein guter, liebevoller und hilfreicher Lehrer zu sein, sei es nurallein für mich, für meine 3 Enkel oder für eine Yoga- oder Seniorengruppe.

 

Und bei meiner Antwortspannt sich der Bogen wieder ins Hier und jetzt:

 

Nichts ist für die Katz´(diekann es ohnehin am allerbesten), ich bin gut genug, es lohnt sich allemal, undich tue es, und ich freue mich darauf!

Und jetzt:  - und jetzt melde ich mich an!

 

R.

 

(per Email eingegangen)

So bin ich zum Yoga Gekommen:

Seit 2006 arbeite ich im Schichtdienst an einem Flughafen. In den ersten zwei Jahren habe ich einen sichtbaren Alterungsprozess durchgemacht, meine Haare wurden dramatisch weißer, ich war eigentlich immer müde und mir war alles zuviel. Schon zu Beginn dieser Arbeit gab mir einen Bekannte den Rat, doch Yoga zu machen. Da ich aber schon im Alter von 18 Jahren es mal mit Yoga probiert hatte, aber keinen sonderlichen "Ruf nach Yoga" verspürte, bin ich dem Rat nicht gefolgt. Nach zwei Jahren Schichtarbeit merkte ich aber, dass ich etwas für meinen Körper tun muss. Im Januar 2008 meldete ich mich zu einem Einführungswochenende für die Yoga-Lehrerausbildung an.

Ich erschrak etwas über die vielen hinduistischen Gottheiten bzw. deren Bilder im Ashram im Westerwald, aber gleichzeitig erwachte etwas in mir. Die Atemübungen gefielen mir sehr gut und mein Körper genoss die Beachtung, die ich ihm schenkte. Nach dem Wochenende ging es mir so außerordentlich gut, dass meine Fröhlichkeit und mein Strahlen sogar meinen Arbeitskollegen auffiel. Als ich ihnen erzählte, ich sei am Wochenende jeden morgen freiwillig um 5:30 Uhr aufgestanden, hielten sie mich für verrückt... Meiner Vorgesetzten dagegen gefielen meiner Erzählungen dagegen sehr gut, sodass sie sogar versuchte, gemeinsam mit mir eine Yogastunde für unser Arbeitsteam zu organisieren. Dazu kam es dann zwar nicht, aber allein der Versuch war inspirierend.

Ich wollte mich für die 4-Wochen Yoga-Lehrerausbildung anmelden. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich außer dem Einführungswochenende und, Jahre zuvor, etwas Schwangerschaftsyoga mit meiner Frau, keinerlei Erfahrung mit Yoga. So war ich unsicher, ob ich mich nicht überfordere und fragte noch während des Wochenendes die Yoga-Lehrer. Alle meinten, es sei zwar möglich, aber doch sehr selten, dass jemand ganz ohne vorherige Yoga-Erfahrung an der Intensivausbildung teilnimmt. Die 2 oder 3-Jahresausbildung kamen für mich nicht infrage, weil ich wegen der Schichtarbeit grundsätzlich große Probleme mit regelmäßigen Terminen habe: ich arbeite an allen Wochentagen, auch an Wochenenden, in einem unregelmäßigem Rhythmus.

Nach einer Woche Bedenkzeit meldete ich mich für die erste Woche der Intensivausbildung an mit dem Entschluss, die Ausbildung innerhalb vier Monate jeweils an einer Woche zu absolvieren. Während der Ausbildung erwachte mein Körper zu neuem Leben und ich fühlte ich mich sehr wohl. Wenn nur nicht die vielen hinduistischen Gottheiten auf mich schauen würden... Die Erzählungen und Geschichten über die Gottheiten taten mir aber gut und ich verstand, dass sie einen spirituellen Hintergrund haben. Am Ende waren sie nicht mehr befremdlich und ich manchmal fehlen mir die Bilder sogar.

Eine große Überraschung war für mich zu entdecken, wie viele andere Teilnehmer der Lehrerausbildung bereits seit mehreren Jahren Yoga praktizierten und teilweise trotzdem "nur" an den sanften Unterrichtsstunden teilnahmen. In den letzten beiden Wochen der Ausbildung nahm ich öfters an den fordernden Stunden teil und genoss die intensivere Arbeit mit dem Körper.

Drei Monate nach dem Abschluss der Yoga-Lehrerausbildung unterrichtete ich die erste "richtige" Yoga-Stunde für meine ersten drei Schüler. Das ist jetzt eineinhalb Jahre her. Heute unterrichte ich drei regelmäßige Kurse und praktiziere etwa vier Mal wöchentlich selber Yoga. Ich würde es gerne intensiver praktizieren, aber das ist in meiner Lebenssituation schwierig. Yoga ist für mich heute ein "spiritueller Rettungsring", der auch noch Spaß macht und gesund hält. Ich bin glücklicher als früher, gelassener. Ganz toll! Letztes Jahr habe ich eine Ausbildung zum Heilpraktiker begonnen und habe vor, nach bestandener Abschlussprüfung weniger am Flughafen zu arbeiten und eine Praxis zu eröffnen, in der Yoga sicherlich einen großen Raum einnehmen wird. 

 

K.

 

(per Email eingegangen)

Die letzten Jahre habe mich, als typische Begleiterscheinung eines stressigen Schreibtischjobs, Rückenschmerzen und Verspannungen geplagt.
Massagen (Bekämpfung der Symptome) und Krankengymnastik (langweilig) brachten nur kurze Linderung.

Eine Kollegin hat mir von ihren sehr guten Erfahrungen mit Yoga zur Bekämpfung von Rückenproblemen berichtet. Ich habe mir daraufhin im Internet einige einfache Assanas zur Stärkung des Rückens zusammengesucht und ein-, zweimal die Wochen zu Hause für 20-30 Minuten geübt.
Ich bin groß, haben einen robusten und auch beweglichen Körper, den ich die letzten 10 Jahre leider etwas verfallen habe lassen. Es hat sich auch einiges an Übergewicht angesammelt. Um so erfreulicher waren die schon nach kurzer Zeit erzielten Verbesserungen: nachlassenden Rückenschmerzen und verbesserte Körperhaltung und irgendwie etwas mehr Energie.
Nach drei Monaten, im September 2010, habe ich mich dann in eine Yoga Anfängerstunde gewagt. Die Stunde hat mir viel Freude bereitet. Zu meinem Erstaunen konnte ich gut mithalten und mir ist meine, im Vergleich zu den anderen, relativ gute Beweglichkeit (nach 10 Jahren am Schreibtisch ohne Sport) aufgefallen.

Dann kam die sehr schöne geführte Meditation mit dem gemeinsamen dreifachen om.

Dieses om hat mir unwahrscheinlich gut gefallen. Ich habe eine leichte Gänsehaut bekommen, und eine seit meiner Pubertät unterdrücktes Verlangen nach Körperlichkeit, Berührung und Zärtlichkeit jenseits von Sexualität (konnte mir bisher keine Partnerin, auch nicht meine Frau,
bieten) ist schlagartig wieder in meine Gedanke gedrungen.

Seit diesem Erlebnis gehört Yoga fest zu meinem Leben.

Nun wollte ich dies wieder hervorgebrochene Verlangen befriedigen. Bei meine Recherchen im Internet bin ich auf Tantra gestoßen.
Zufälligerweise war kurze Zeit später ein Probeabend für einen Tantra Anfängerkurs. An diesem Abend gab es einige nette Lockerungsübungen und eine sehr schöne, absichtslose Streichelmassage. Ich dachte zu dem Zeitpunkt, ich hätte den Schlüssel zu meinem unterdrückten Verlangen gefunden und konnte es gar nicht fassen, dass es so banal ist. Ich war fest entschlossen neben dem Yoga auch den tantrischen Weg weiter zu verfolgen. Leider konnte ich meine Frau dafür nicht begeistern. Ich habe in den nächsten Wochen zwei wunderschöne tantrische Massagen gekauft (keine Sexmassagen, das waren dreistündige Sitzungen mit anfänglicher Meditation). Mitte Oktober habe ich mich dann auf einen offenen Tantra Übungsabend getraut. Es gab drei Übungen:
- zu erst haben wir uns im Kreis aufgestellt und hüpfender weise ca. 20 Minuten Chakren in den leeren Kreis gewedelt. Ich dachte nur OMG, wie lächerlich, was mach ich hier, sind die anderen alle bekloppt? Bin ich bekloppt? In der zweiten Runde standen dann die Frauen in der Mitte und wir haben uns nun Paarweise, wieder ca. 20 Minuten hüpfend, Chakern zugewedelt. Pause
- Die Nächst Übung war, sich neben den Partner zu setzen in seine Aura zu spüren (ich habe zu dem Zeitpunkt das erste mal das dritte Auge eines anderen Mensch gespürt) und der Reihe nach, vom Wurzel- bis zum Kronenchakra die Hand für einige Minuten auf die Chakren des gegenüber zu legen. Mir hat dies Übung sehr gut gefallen. Das Wohlgefühl steigerte sich von leichter Gänsehaut biss zu einem bis dahin noch nie so stark empfunden Wohlgefühl und das - bis dahin nie erlebte - Gefühl der absoluten Geborgenheit. Laut meinem Partner hat sich mein Atem extrem verlangsamt.
- In der Abschlussrunde haben wir uns Tannenbaumartig, den Kopf jeweils auf den Bauch des nächsten, hingelegt und 45 Minuten lang das om gesungen. Die Vibrationen haben mir sehr viel Freude bereitet.

Am nächstem Morgen erwachte ich glücklich und erfüllt. Ich machte mich wohlgelaunt und singend auf den weg in die Arbeit. Jeder Stress perlte von mir ab. Meine Ausstrahlung hatte sich anscheinend auch verändert; plötzlich grüßten mich Leute in der Firma, die mich noch nie zuvor gegrüßt haben. Auch hatte ich das Gefühl, von vielen Frauen angeflirtet zu werden - das war ich nach einer langen und glücklichen Beziehung gar nicht mehr gewohnt :-) Die nächsten zwei Wochen schwebte ich wie auf Wolke sieben durch den Alltag. So stelle ich mir einen guten Drogenrausch vor. Dieser war allerdings vollkommen legal und hat volle zwei Wochen angehalten!
Zwischenzeitlich hatte ich gute Fortschritte beim Hatha-Yoga erzielt und mein Pensum auf zwei- drei mal die Woche in einem andern Yogastudio erhört. Seit meinem Tantraerlebnis kann ich wesentlich tiefer meditieren und erziele fast das gleiche Wohlgefühl wie zuvor beim Hand auf die Chakren legen - allerdings nur durch die Meditation! Seit dem bin ich nach einer Meditation für einige Tage glücklich.

Natürlich wollte ich den Tntra Weg auch weiter folgen - leider konnte ich meine Frau dafür nicht begeistern. Um die Beziehung nicht zu gefährden habe ich rotes Tantra aufgegeben.

Glücklicherweise hatten kurz darauf wir eine 14 tätigen Urlaub im November 2010 und ich konnte in einer paradiesischen Umgebung zusammen mit meiner Frau Abstand von allem nehmen.
Zufälligerweise habe ich schon seit vielen Jahren ein Hörspiel auf der Festplatte herumfliegen gehabt: „Nada Brahma - die Welt Ist Klang“ von Joachim-Ernst Berendt. Ich hatte schon häufig hereingehört. Irgendwie hat sich alles sehr spannend und interessant angehört aber ich hatte nie die Zeit und Muße, mich auf das Hörspiel einzulassen. Das habe ich nun im Urlaub gründlich nachgeholt und das Hörspiel sowie auch zwei weitere des selben Autors, die sich mit dem Hören und der Wahrnehmung befassen, vielfach gehört.
Ich kam zu dem Ergebnis, dass ich meine seit mehr als zwanzig Jahren unterdrückte Spiritualität wieder entdeckt habe - Halleluja! Nein kein Halleluja. Da in meiner Jugend die Spiritualität durch die großen Kirchen - die mich regelrecht anekeln - vereinnahmt wurde, hat es bis fast zu meinem 40 Geburtstag gedauert, bis ich meine Spiritualität entdeckt habe und sie auch zulasse.

Seit meiner, sich sage mal „spirituellen Geburt“, liebe ich klassische indische Musik. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub habe ich nach dem nächste Konzert mit klassischer Musik gesucht und eines in einem yoga-vidya Center in meiner nähe gefunden. Ich habe die Musik genossen und aufgesogen.
Beim stöbern auf eurer Webseite ist mir Kundalini-Yoga aufgefallen.
Schlange, Chakren, aufsteigende Energie, Glückseligkeit? Das kam mir irgendwie bekannt vor.
Ich gehe mittlerweile davon aus, dass ich bei dem Tantraabend einen plötzlichen und gewaltigen Kundaliniausbruch hatte und immer noch habe
:-) Ähnliche Techniken, wie der Feueratem, werden auch im Kundalini-Yoga angewandt. Ich wollte dann bei yoga-vidya eine Kundalini Probestunde machen. Obwohl ich mich vorab angemeldet habe, bin ich dann an der Abendkasse weggeschickt worden. Viele Leute sprechen mir aufgrund meiner Größe und Statur (110 kg) wohl die Eignung für Yoga ab. In meiner Stadt gibt es aber glücklicher weise noch andere Kundalini-Yogalehrer.
Seit Mitte Dezember praktiziere ich nun zwei mal die Woche Kundalini-Yoga und ein mal Hatha-Yoga. Die Meditationen im Kundalini-Yoga geben mir eine ungeheure Energie und Glückseligkeit. Ich bin froh, dass mich meine Frau veranlasst hat, vom gefundenen ersten Weg abzulassen und weiter zu suchen. Rotes Neo-Tantra hätte mir sicherlich viel Freude und später eventuell ungeahnte sexuelle Stimulation bereitet, aber wahrscheinlich auch die Entdeckung meiner Spiritualität verzögert oder gar verhindert.

Ich werde den Weg weiter verfolgen und bin sehr gespannt, wohin er mich hin führen wird :-)

Welche Veränderungen habe ich erfahren?
- Die Rückenschmerzen sind weg!
- Mein Körper ist wesentlich beweglicher und stärker. Ich fange an, mich in ihm wieder wohl zu fühlen.
- Ich bin glücklicher und ausgeglichener.
- Ich benötige weniger Schlaf.
- Ich habe mich früher nach stressigen Tagen oft mit Alkohol betäubt. Dieses Verhaltensmuster ist, seit dem ich Kundalini praktiziere, verschwunden.

A.

(per Email eingegangen)
Von Ganapati

Wie ich zum Yoga gekommen bin,
welche Erfahrungen ich gemacht habe,
was am Anfang schwer, was leicht war,
wer oder was mir geholfen hat
und insbesondere was sich in meinem Leben verändert hat?

NUN,
mein erster, nicht ernst zu nehmender „Kontakt“ zu dem mir unbekannten Begriff Yoga ergab sich Anfang 1995 als ich von Köln nach Frankfurt wechselnd die Leitung einer Abteilung in einer bedeutenden Kapitalgesellschaft übernahm: Von Mitarbeitern hörte ich, daß mein Vorgänger in seinem Arbeitszimmer oftmals mit den Füßen gegen die Wand lehnend auf dem Kopf gestanden habe und damit zur Belustigung aber nicht zu Verständnis Anlaß gab.

Zu dieser Zeit war in den Medien und allgemeinen Informationen jeder Art noch kaum etwas über Yoga zu erfahren und insofern wunderte es mich auch, daß meine Frau bald darauf so nach und nach an mehreren Stellen mit Yoga in Berührung kam und praktizierte, schließlich auch bei Yoga Vidya in Frankfurt in der Hanauer Landstraße unweit des Zoos.

Ihr Versuch, mich dafür zu begeistern und zu gewinnen schlug absolut fehl, als ich sie dort einmal abholte: Die offensichtlich ehemalige Dreizimmerwohnung, jetzt als Yoga-Zentrum Frankfurt dienend, machte auf mich einen wenig einladenden Eindruck und der Gedanke an eine Sekte lag nahe: In den Räumen saßen locker gekleidete Menschen auf dem Boden, ihre Schuhe lagen wirr durcheinander in der Diele und ein süßlicher Geruch schwebte über allem und schien auch den meinen Sekten-Gedanken verstärkenden fremdartigen Büchern zu entströmen, die in Regalen standen. Doch meine Frau blieb dieser Institution treu und mein wöchentlicher Abholbesuch endete jeweils vor der dortigen Haustür.

Erst Jahre später ermutigte der Umzug dieser Einrichtung in die Niddastraße in der Nähe des Hauptbahnhofs meine Frau zu einem nochmaligen Bekehrungsversuch. Mehr un- als willig nahm ich - weil unweit meines Büros - vor nun fast zehn Jahren die Gelegenheit wahr, einmal bei Yoga Vidya hineinzuschauen. Dort war es sehr viel großzügiger und ansprechender gestaltet, der gar nicht mal so unangenehme Duft hielt sich in Grenzen und es waren nur fröhliche Menschen versammelt. So wurde aus den anfänglichen wiederholten Abholvorgängen eine erste Schnupperstunde und noch eine und noch eine, bevor ich mich zum Anfängerkurs anmeldete.

Noch völlig fremd mit der Materie versuchte ich den Anweisungen des sehr geduldigen Lehrers namens Michael zu folgen und war froh, auch andere Yogaaspiranten meiner „Leistungsstufe“ als Teilnehmer zu erkennen.

Allmählich - nicht zuletzt wegen der bequemen Erreichbarkeit nach Dienstschluß - fand ich Freude und Vergnügen an den Übungen und dem vermittelten Wissen, merkte das positive Einwirken auf meinen Körper in Form von höherer Belastbarkeit und Fitness und so folgte – auch weil inzwischen Dieter mir ein sehr geschätzter Lehrer war - einen Kurs dem nächsten und ein neues Jahres-abonnement löste das vorhergehende ab.

Zugegebenermaßen schwächte sich die Begeisterung mit Beendigung meiner beruflichen Tätigkeit in Frankfurt ab und die „nur“ wegen Yoga hinzunehmende Fahrt von 100 Kilometern wurde seltener und schließlich abgesetzt.

Gelegentliche Fahrten zuerst in den Westerwald und später nach Bad Meinberg absolvierte ich meist als Fahrer meiner Frau, um sie zu den zu Ihrer Yogalehrer-Ausbildung gehöhrenden Seminaren zu bringen oder zu begleiten. Da ich inzwischen Interesse am Harmoniumspiel entwickelte und auch ein solches Instrument erstanden hatte, ergriff ich bei so einer Gelegenheit die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Harmonium-Lern-Seminar in Bad Meinberg, das von Narendra gegeben wurde. Da auch Yogastunden in den Terminplan eingebaut waren, wurde früheres zwangsläufig wieder geweckt.

Bei weiteren Seminaren oder auch Individualaufenthalten in Bad Meinberg konnte ich mich dem ganzheitlichen Yoga tiefer zuwenden und so war es nicht verwunderlich, daß wir 2006 zu Hause endlich einen eigenen Yogaraum einrichteten.

Dennoch, erst als meine Frau Ihre Ausbildung beendete und der Meinung war, ich müsse diesen Schritt im eigenen Interesse nun auch tun, kam der endgültige Durchbruch, wenn auch in zweierlei Hinsicht völlig anders als erwartet:

Ich entschloß mich kurzfristig zur Intensivausbildung über zweimal zwei Wochen, die ich als einziger von 73 Kursteilnehmern wegen verpatzter Theorie nicht bestand (Punkt eins), die mich aber glücklicherweise genau zu jenem 8. Mai in Bad Meinberg sein ließ, als Sukadev während des Satsangs den just vollzogenen Kauf der benachbarten Klinik und die Möglichkeit zum Erwerb von Nutzungsrechten verkündete (Punkt zwei).


UND GENAU DAS WAR ES!

Mit Klaus und Rita oberflächlich besichtigt, wieder zu Hause gemeinsam Pläne geschmiedet, Grundsatzentscheidung für die Aufgabe von Haus und Hausrat getroffen und Bewerbung eingereicht, dann eine „vorläufige“ Zusage bekommen, weil bauliche Auflagen zu klären waren, doch schließlich Vertrag, Zahlung und Detailplanung, immer wieder Eigenleistungen vor Ort sowie Handwerkereinsatz mit vielschichtigen Schwierigkeiten. Das ist in Stichworten, was meine Frau und mich immer wieder zu bewegen hatten und noch bewegen, denn der endgültige Einzug liegt noch vor uns.

Nun sind wir Shanti Vasi und Mitglied einer großen Gemeinschaft mit gemeinsamen Lebensinhalten und dem Ziel, dem Ganzen zu dienen und selbst einen neuen erfüllenden Weg zu beschreiten. Mein Krankenhausaufenthalt 1998 und mehr noch der in 2009 brachten mir den Glauben an das Göttliche zurück und lösten zugleich den Wunsch aus, sich spirituell zu entwickeln und wo geht das besser, als im Ashram.

Dank Surya habe ich dort eine herzliche Aufnahme gefunden, die aber auch von vielen Mitarbeiter-innen und Mitarbeitern getragen wird, so daß ich gar nicht abwarten kann, endlich im Ashram mein endgültiges Zuhause zu finden und mich den Aufgaben zuzuwenden, die mich dort erwarten oder schon heute bei den gelegentlichen aber regelmäßigen Aufenthalten zum Wohl des Projektes Shanti auf mich zukommen.

So werde ich mit Begeisterung dort künftig Yoga praktizieren, für Verwaltungsaufgaben zur Verfügung stehen, die Instrumente reparieren und vieles mehr, aber auch die verpatzte Prüfung nachholen, um unterrichten zu dürfen und die Yogalehrer zu unterstützen.


Tja, nun könnte man meinen, diesen Ablauf hätte ich in jüngeren Jahren erlebt, aber dem ist nicht so und damit kann unterstrichen werden, daß Einstieg und Entwicklung im Yoga auch im Alter möglich, reizvoll und vielleicht sogar besonders angebracht sind; schließlich werde ich Mitte dieses Jahres dreiundsiebzig Jahre alt und so kennt mich mancher im Ashram schon, denn ich bin

Ganapati

OM SHANTI
wie bin ich zu Yoga gekommen? Nachdem ich über Jahre hinweg alle Hindeutungen zu Yoga ignoriert habe (als Buchhändlerin die vielen Bücher, oder etwa meine Freundin die bei mir zu Hause Fotos für ihren Yoga-Flyer produziert hat; etc), habe ich mich vor zwei Jahren entschlossen fern der Heimat in Berlin eine zweimonatige Auszeit zu nehmen, intensiv über mich und mein Leben nachzudenken, zur Ruhe zu kommen und etwas für meinen Körper zu tun.


Für meinen ruhelosen Geist, der nicht wusste was er will, nahm ich Coaching-Stunden bei einem Psychotherapeuten, für meinen Körper meldete ich mich für 4 Wochen in einem Fitnessstudio an. Ich hatte keinerlei Erfahrung mit Fitnessstudios und habe dort einfach alles ausprobiert. Fahrradfahren, Gerätetraining (was habe ich mir in vier Wochen die Gelenke belastet!), usw. Natürlich habe ich auch die Kurse ausprobiert und bin unweigerlich in einem Yogakurs gelandet. Schon nach der ersten Stunde war mir klar, dass ich da eine unglaubliche Entdeckung für mich gemacht habe. Die Wirkung war sofort da. Für mich, als bis dato unsportlichen Menschen, waren die Übungen körperseitig eine kleine Offenbarung. Was mich jedoch noch mehr beeindruckte, war die geistige Wirkung von Yoga. In den ersten Stunden (und ich konnte nicht genug kriegen, machte nach den beiden Anfängerstunden sofort im Anschluss auch die Fortgeschrittenenstunden mit), wurden mir meine Stimmungen bewusst und vor allen Dingen verstärkt. Ging ich mit guten Gefühlen in die Yogastunde, wurden sie noch besser, ging ich mit schlechten Gefühlen, wurden die auch verstärkt und ich brauchte viel länger, bis die guten Gefühle durchkamen. Meine erste Lektion war: werde Dir VOR der Yogastunde Deiner Verfassung bewusst und beeinflusse sie positiv.

Ab sofort ging ich nur noch für Yoga in dieses Fitnessstudio und habe alles andere sein lassen. Wieder nach Hause zurück gekommen, suchte ich mir sofort eine Yogalehrerin. Mein Glück war, dass ich eine sehr, sehr gute fand, die Ihre Ausbildung –na wo wohl? bei Yoga – Vidya gemacht hat. Seit zwei Jahren bin ich regelmäßig im Unterricht und war auch schon als Individualgast in Bad Meinberg und im Westerwald. Dieses Jahr nun habe ich beschlossen, die Yogalehrer – Ausbildung bei Yoga – Vidya zu machen, denn ich möchte Yoga noch viel intensiver in mein Leben integrieren und es irgendwann auch an andere Menschen weitergeben können.

Was fiel mir leicht, was schwer? Ich erinnere mich gerne an die Vorwärtsbeuge, die ich anfangs schlicht verabscheute. Sie fiel mir schwer, ich kam nicht ansatzweise mit den Händen an meine Füße und ich war aggressiv, wenn wir diese Stellung üben sollten. Nachdem ich gehört habe, dass sie für Geduld und Hingabe steht und ich dies in meinem Leben fördern wollte, habe ich sie einfach gemacht, immer wieder. Und nun? Die Vorwärtsbeuge hat sich mittlerweile zu meiner Lieblingsstellung entwickelt, die mir, sobald ich sie einnehme, gute Gefühle beschert. Es ist faszinierend zu erkennen, dass der Körper dem Geist folgt und bereitwillig Dinge tut, die man erst nicht für möglich hielt.

Was hat sich in meinem Leben verändert? Nein, es sind nicht die großen Umwälzungen. Aber ich bekomme durch Yoga und der theoretischen Beschäftigung mit der Lehre, neben einem fantastischen Körpergefühl, einen neuen Zugang zu meinem Bewusstsein. Bewusster leben, bewusster mit allem was uns umgibt umgehen und den rechten geistigen Pfad beschreiten – das habe ich durch Yoga gelernt und lerne immer weiter. Yoga wird mich durch mein Leben begleiten, mal mehr und mal weniger intensiv, aber beständig.

G.

(per Email eingegangen)
meine erste Yogalehrerein traf ich im Rahmen meiner Tätigkeit am Theater. Sie war Musicaldarstellerin und hatte die vierwöchige Sivananda
- Intensivausbildung in Rishikesh absolviert. Da ich schon als Kind ziemlich sozial veranlangt war und das Leiden der Welt mich oft niederdrückte, als Jugendliche dann wettkampfmässig Kunstturnen betrieb und mich später intensiv mit Schauspielerei - d.h. dem Körper als Instrument kreativen Ausdrucks - beschäftigte, war der Weg zum Yoga für mich nicht wirklich weit.
Ich praktiziere heute mehr oder weniger regelmässig Pranayama, Asanas und Tiefenentspannung und beschäftige mich immer wieder -auch kritisch- mit der östlichen Denkweise und Philosophie.
Hatha Yoga ist für mich zu einem unverzichtbaren Mittel geworden um mich gesund zu erhalten, mich zu zentrieren, meinen Alltag zu bewältigen und mein Leben authentisch zu leben.
Seit ich selber die Yogalehrerausbildung in Bad Meinberg begonnen habe, endtecke ich mit grosser Freude wieder ganz neue Dimensionen dieses faszinierenden Uebungssystems und integriere auch wieder die zwischenzeitlich etwas vernachlässigten Yoga-Pfade.
Ich finde es fast unmöglich die vielfältigen, heilsamen und transformierenden Kräfte, die Yoga in mir und anderen mobilisieren kann, in passende Worte zu fassen.
Unendlich dankbar bin ich und froh, dass dieses alte Wissen - mit Hilfe von verschiedensten weisen Menschen-, die Zeiten überdauern konnte und so heute noch einer breiten Masse zugänglich und erfahrbar ist.

OmNamahShivaya

K.
(per Email eingegangen)
Ich bewege mich gerne und habe immer intensiv Sport betrieben, Skifahren, Radfahren, laufen, wandern, Aerobic.

Mit 40 hatte ich immer öfter die Gedanken Aerobic muss es ja nicht immer sein, ich wollte etwas wo ich ruhiger werde und gelassener im Alltag, (ich wollte immer alles zugleich machen), meine Mutter erzählte mir von ihren Yogastunden, das wäre was für mich, ich dachte aber das ist langweilig und mein Körper wird nicht mehr geformt oder ich habe keine Fitness mehr.


In meinem Wohnort wurde Yoga für Anfänger angeboten, da meldete ich mich 2005 mit einer Freundin an.

Schon nach dieser ersten Stunde spürte ich etwas, das tut mir gut.

Zu dieser Zeit hatte ich berufliche Veränderungen, mein Körper machte mir Beschwerden (HWS, Gelenke).

Nach einigen Yogastunden ging es mir schon so gut, ich hatte keine Schmerzen mehr. Das Gefühl nach diesen Stunden war herrlich rein, schwebend, auch stark geerdet, und voller Energie.

Meine berufliche Situation änderte sich auch gleich danach, nun bin ich seitdem immer noch am selben Platz und fühle mich sehr wohl in der Arbeit. Gelassenheit und Ruhe hatte ich mir immer gewünscht – nun lebe ich es. Es wird von meinen Mitmenschen bemerkt, gespürt, ich darf Vertrauensperson sein, behüten und betreuen.

2009 hab ich im Internet über Yoga „herumgegoogelt“ und wurde inspiriert von der Yogaakademie Austria mehr über Yoga zu erfahren. Die Ausbildung wollte ich für mich machen , um tiefer hinein zu tauchen. Die Ausbildung war wundervoll, dieses Jahr war nicht immer einfach neben Beruf und Familie, doch dank Yoga habe ich die Ausbildung geschafft.

Nach dem Abschluss sind einige Freunde (mit denen ich meine praktische Yogaprüfung geübt habe) an mich herangetreten, biete doch einen Yogakurs an. Ich habe mich innerlich so gewährt, konnte mir das nicht vorstellen, ich wollte das Yoga für mich allein haben.

Ich wurde krank, in dieser Zeit habe ich die Yogaphilosophie weitergelesen, und hab dann ja gesagt, Yoga zu teilen.

Seit September 2010 habe ich 1xwöchentlich eine Yogagruppe von jung bis alt und teile die Faszination des Yoga mit Freude und liebe es besonders der Atmung bewusst Achtsamkeit zu schenken.

Die Herzen der Teilnehmer werden geöffnet und mein Herz freut sich jeden Tag Yoga zu leben und weiterzugeben.

Bei einer Yoga-Teilnehmerin ist das Feuer schon entzündet, sie meldet sich heuer für die Ausbildung zur Yogalehrerin an.

Ich danke, dass Yoga mich gefunden hat.



Alles Liebe

Om Shanti

G. Nitya
2005 hab ich ein duales Studium zum Gesundheitsmanager in Verbindung mit einer Ausbildung in einem Fitness- und Gesundheitszentrum begonnen. Damals war ich 20 Jahre alt und war noch nie mit Yoga in Berührung gekommen. In meinem Ausbildungsbetrieb wurden verschiedenste Kurse von Spinning, BauchBeinePo, Aerobic über Rückenfitness, Pilates bis hin zu Yoga angeboten. Von jedem Mitarbeiter wurde erwartet, dass er jeden Kurs zumindest einmal besucht, um die Kunden über den jeweiligen Inhalt angemessen informieren zu können. Außerdem sollte sich jeder Auszubildende 2-3 Kurs aussuchen, die er erlernen und nach einiger Zeit selbst unterrichten sollte.
Mein Plan war, Bodypump, Spinning und evtl TaeBo zu Unterrichten, da ich diese Kurs schon seit längerem als Teilnehmer besuchte und viel Spaß daran hatte.
Meine ersten Yogastunden empfand ich zum Einen als sehr sehr anstrengend, ja sogar schmerzhaft, da ich ein sehr unbeweglicher Mensch war (!) – nach jahrelangem üben hab ich inzwischen Dinge erreicht, die ich nie für möglich gehalten hätte . Zum Anderen hatte ich keine wirkliche Lust, an diesen „langweiligen“ Stunden teilzunehmen, da ich davon ausging, dass das eh nichts für mich ist.
Da ich ein ziemlich aufgedrehter, unruhiger Mensch bin, merkte ich allerdings eine sehr positive Wirkung auf mein Wohlbefinden nach diesen ruhigen Stunden. Ich fühlte mich ausgeglichener und irgendwie gut. Außerdem hatte ich einen sehr guten Draht zu den verschiedenen Yogalehrern und so besuchte ich die Yogastunden regelmäßig.

Etwa ein Jahr nach meiner ersten Yogastunde musste ich einen ziemlich schweren Schicksalsschlag wegstecken. Noch Monate später hatte ich mit Albträumen, Atemnot, Herzrasen und dem Gefühl, etwas drücke mir die Kehle zu tun. Also suchte ich verschiedene Ärzte auf, die unterschiedliche Untersuchungen von EKGs über Belastungstests und Schilddrüsenuntersuchungen durchführten, aber zu keinem Ergebnis kamen. Ich kam mir schon ziemlich blöd vor und fragte mich, ob ich mir das nicht alles nur einbilde….
In den Yogastunden und vor allem in bestimmten Asanas (z.B. dem Fisch) merkte ich allerdings, das der Druck um meine Kehle nachließ, ich endlich wieder Luft bekam und sich mein ganzer Körper beruhigte. Damals hatte ich noch keine Ahnung von der Wirkung der Asanas und sah die Yogastunden eher als ausgleichenden Sport an. Ich sprach meine Yogalehrerin an und erzählte ihr von meinen Empfindungen. Sie gab mir Informationen zu den entsprechenden Asanas und von da an war mein Interesse geweckt, ich kaufte mir Bücher, besuchte Ausbildungen und Seminare und begann selbst Yoga zu unterrichten.
Dies war genau der richtige Weg für mich – hätte mir vorher jemand erzählt diese oder jene Stellung könnte bei bestimmten Beschwerden Linderung verschaffen, hätte ich ihn höchstwahrscheinlich nur belächelt. Aber da ich völlig unvoreingenommen diese Wirkungen an meinem eigenen Körper spüren konnte, ohne, dass ich sie erwartet hatte oder überhaupt wusste, dass es sie gab, bestand für mich kein Zweifel mehr an der Wirkung des Yoga!

Yoga unterstützt mich seit dem in allen schwierigen Lebensphasen und ist ein fester Bestandteil meines Alltags geworden.
Weiterhin genieße ich es sehr, mein Wissen mit anderen zu teilen und ihnen durch Yogastunden gutes zu tun!

Om shanti
Sandra
(per Email eingegangen)
Ich komme gerade jetzt erst zum Yoga-richtig angekommen bin ich noch lange nicht.Im letzten Herbst habe ich einen Yoga-Kurs an der Volkshochschule gebucht und die Trainerin hat bei euch gelernt.
Ich hatte immer mal wieder Probleme mit meiner Wirbelsäule und wollte vor allem wieder beweglicher werden.
Wir haben Yoga und Entspannung gemacht und die Übungen sind mir zum Teil erst schwer gefallen,bei einigen muss ich noch Hilfsmittel wie Yogakissen oder Handtuch benutzen,doch ich werde nach und nach beweglicher.
Erst jetzt habe ich mich mit Yoga näher beschäftigt und merke, wie vielfältig es ist.Aus rein sportlicher Sicht kann man Yoga nicht sehen-die Atemübungen fallen mir noch sehr schwer,bei der Wechselatmung durch die Nase habe ich echt Probleme und das Singen ist mir noch total fremd und peinlich....
Trotzdem werde ich weiter machen und habe schon zwei Bekannten Yoga empfohlen.
Ich würde Yoga gerne richtig lernen,vielleicht eines Tages bei Euch?
Viele Grüße
Tanja
(per Email eingesandt)

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