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Das Yoga Forum für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

Der Wege sind viele, besonders beim Yoga. Es ist immer wieder erhebend zu erfahren, wie Menschen zum Yoga gekommen sind. Schreibe doch darüber:

  • Wie bist du zum Yoga gekommen? Oder zu Ayurveda oder Meditation?
  • Welche Erfahrungen hast du gemacht?
  • Was war am Anfang schwer, was leicht?
  • Wer oder was hat dir geholfen?
  • Was hat sich in deinem Leben verändert?

 

Es kann eine interessante Übung sein, über seine Yoga Anfänge zu schreiben. Manchmal hilft es einem selbst, sich bewusst zu machen, warum man mit Yoga begonnen hat, und welche Wirkungen es gehabt hat. Manchmal ist das Zurückbesinnen auf seine spirituellen Anfänge eine gute Grundlage für geeignete Vorsätze.

Es ist auch hochinteressant darüber zu lesen, wie andere zum Yoga gekommen sind. Das kann dir selbst neue Anregungen für deine Yoga Praxis, für das Unterrichten von Yoga geben. Und das kann Yoga Anfänger ermutigen, überhaupt anzufangen, vielleicht durch Besuch eines Yogakurses, oder in einem Yoga Urlaub.

Lies die vielen Beiträge hier durch und lass dich inspirieren. Und schreibe selbst etwas...

Tags: Yoga, anfänger, erfahrung, erfahrungsbericht, preisausschreiben

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Frage 1: Wie bin ich zum Yoga gekommen?
Die Sinnfrage des Lebens stellte sich mir schon seit der frühen Jugend und liess mich nicht los. Eine Freundin schlug dann vor, komm' wir besuchen einen Yogakurs im Nachbardorf (Wörrstadt Rheinhessen). Ja, das sprach mich an, dann meldete ich mich jedoch alleine an, da meine Freundin kurzfristig eine Urlaubsreise geschenkt bekam. Das Leben nahm fortan einen anderen Gang.
Frage 2: Erfahrungen etc.
Ich kam sozusagen neugierig wie ein Kind zum Yoga, hatte zuvor keinerlei Bücher in dieser Art gelesen und mir auch keinerlei Vorstellungen gemacht. Das war im Nachhinein betrachtet für mich goldrichtig. Ich sammelte Erfahrungen hinsichtlich eines völlig neuen Körpergefühls, bemerkte Verspannungen gleich welcher Art in mir und erkannte bereits, dass vieles mit den Emotionen und dem Geist zu tun haben. Die yogische Philosophie interessierte mich sehr und auch die Lehren des Hinduismus. Am meisten begeisterte mich jedoch das Erlernen und Singen der Bhajans oder Kirtans. Vor allem das Singen von Shiva-Songs, der göttlichen Mutter oder Krishna-Songs entzündeten das Feuer der Liebe und Freude in mir.
3. Was war am Anfang schwer - was war leicht?
Leicht auf jeden Fall das Singen der heiligen Lieder. Schwer: die Erkenntnis, dass einiges in mir ans Licht wollte, was mir bis dato gänzlich unbekannt war und ich mich neu orientieren durfte. Gefühlsmässige Situationen aus der Kindheit etc., die ich mir anschaute und lernen durfte, langsam aber sicher loszulassen. Transformation von Gefühlsmustern und Denkblockaden, ja das fiel mir lange Zeit nicht so leicht. Andererseits konnte ich mich gut hingeben und merkte dann immer, ich bin im Fluss des Lebens und alles geschieht wie von selbst. Das waren teils konträre Erfahrungen.
4. Wer oder was hat Dir geholfen?
Stets geholfen und diese Hilfe erfahre ich heute noch hat mir meine spirituelle Lehrerin (für mich spirituelle Mutter), die mir immer zur Seite stand - mal mit liebevoller Strenge, mit Freude, Spass und ihren Weisheiten. Die Übungen des Yoga sowie diverse Meditationen, die ich erlernte, halfen ebenfalls. Immer wieder zu versuchen, den Geist und die Emotionen zu klären und zu kontrollieren war angesagt. Wobei ich mit Kontrolle keinen Kontrollzwang meine.
5. Was hat sich in meinem Leben verändert?
Sehr viel. In beruflicher Hinsicht (war lange Zeit im Rechnungswesen - Controlling - tätig) lernte ich, besser mit anderen Menschen umzugehen, Konflikte anszusprechen und sie zu lösen. Die Meditation bzw. meine Arbeitstätigkeit förderten gegenseitig die Konzentrationsfähigkeit - sich auf einen Punkt zu zentrieren - was auch sehr hilfreich für die Meditation im allgemeinen war. Später - vor zirka 15 Jahren - begann ich mich noch intensiver mit Naturheilverfahren - insbesondere Ayurveda - zu beschäftigen. Heilende ayurvedische Massagen, auch Reiki übte bzw. übe ich nach wie vor sehr gern. Zeitweise habe ich auch im Ayurveda-Bereich gearbeitet.
Abschliessend: Ein Leben ohne Spiritualität - ohne Yoga - ohne Meditation - gäbe meinem Leben nicht den richtigen Sinn. Den habe ich auf jeden Fall hierin gefunden.
Als erstes muss ich damit anfangen, dass ich aufgrund meiner Osteogenesis imperfecta (Glasknochen) kleinwüchsig (dabei ziemlich kurze Arme und Beine) und auf einen Elektrorollstuhl angewiesen bin.
Vor ca. elf Jahren habe ich als Ausgleich zur Schule und als Teil meiner spirituellen Entwicklung mit Qi Gong begonnen. Doch nach ungefähr einem halben Jahr musste ich es aus verschiedensten Gründen leider wieder aufgeben. Dann zog das Studio auch noch in andere Räumlichkeiten und dadurch hatte ich gar keine Chance mehr, wieder zurück zukehren. So musste ich die nächsten zehn Jahre ohne Qi Gong auskommen und Yoga hielt ich für mich völlig ungeeignet. Aber dann lernte ich Jemanden kennen, die bei Yoga Vidya eine Lehrerausbildung angefangen hatte und die mir erzählte, dass Yoga nicht nur aus "verknoten" besteht. Zu meiner üblichen Physiotherapie suchte ich in dieser Zeit auch einen Ausgleich und ich hoffte, durch Yoga (und entsprechender, hauptsächlich christlicher Literatur) spirituell weiter zu kommen. So suchte ich mir ein Yoga-Studio, was sich aber selbst in München als äußerst schwierig herausstellte. Aber bei Air Yoga wurde ich fündig - und da bin ich nun sehr glücklich seit über einem Jahr! Und ich habe festgestellt: Yoga geht tatsächlich ohne Knoten und klappt auch im Rollstuhl wunderbar! Seit ich nun Yoga mache, kann ich mich besser bewegen, die Meditation tut meinem unruhigen Geist sehr gut und ich hatte auch schon einige interessante Energie-Erlebnisse!
Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen, auch mit starken Bewegungseinschränkungen, zutrauen, Yoga zu machen.
Nicole
„Die scheinen alle hier zu sein, um ein persönliches Problem zu kurieren“ dachte ich. Ich saß mit Jackett und Krawatte im Speiseraum des Hauses Yoga Vidya im Westerwald, im Jahr 1998. Alle schienen sich etwas anders zu benehmen, waren sportlich gekleidet, trugen Sandalen, und dann war da auch noch dieses fleischlose Essen… Zum Glück wartete ich hier nur kurz, um jemanden abzuholen. Wie konnte man sowas nur 4 Wochen aushalten, um eine Ausbildung zu machen?

Das hatte alles nicht den glamourösen Geschmack der Freiheit, den ich suchte. 9 Jahre nach dem Mauerfall war ich jetzt Geschäftsführungsassistent in einem Industriebetrieb und wollte groß Karriere machen. Endlich genug Geld verdienen, um nach der Enge im Sozialismus an der Freiheit teilhaben zu können. Endlich in neuen aufregenden Ländern arbeiten und alles haben, was Geld kaufen kann. Das wollte ich – nicht das karge Arbeiterklasse-Leben meiner Eltern.

Da saß ich nun und spürte etwas Bedauern für diese Leute, die in Bescheidenheit mit (vermeintlich) karger Kost lebten. Aber ich konnte nicht sehen, wieviele eigene Probleme ich hatte. Zwei Jahre danach bekam die Gelegenheit diese Denkweise zu ändern. Mein nächster Karriereschritt nach Amerika war überraschend ins Stottern geraten: Die alte Arbeit gekündigt, die Wohnung in Deutschland aufgelöst, den Flug nach Amerika gebucht – aber das Arbeitsvisum war noch immer nicht da. Dabei hätte es doch nur eine Formalität sein sollen…

Es begann eine Zeit des Bangens und Wartens und das Geld wurde immer knapper. Wie hatte ich nur so blauäugig sein können? Was tun, wo leben, wie die Zeit überbrücken, bis das Visum endlich kommt? Dann meinte meine Frau, im Ashram im Westerwald zu zelten wäre kostenlos möglich und wir könnten dort Karma Yoga machen. So bekam ich das Geschenk, vier Wochen lang am yogischen Leben teilzuhaben. Danach wurde alles anders.

Ja, wir sind schließlich doch noch nach Amerika gegangen – aber kehrten schon bald zurück. Ja, ich bin ein leitender Angestellter geworden – aber reich zu werden, um die Freiheit zu genießen – das war jetzt kein Ziel mehr. Vielmehr begann ich endlich meine eigenen Probleme zu erkennen. In der Rückschau sah ich Stück für Stück warum die Dinge so kamen, wie sie kamen. Und ich habe begonnen, an meinen Charackterfehlern zu arbeiten.

Auf diesem langen Weg waren und sind die Inspirationen von Yoga Vidya unschätzbar wertvoll. Beispielsweise um das gewöhnliche weltliche Denken zu überwinden: So rief ich beim Karma Yoga einmal freudig aus „das wird den Umsatz steigern!“ (denn an einem Tag der offenen Tür wurden viele Adressen neuer Interessenten gewonnen). Da drehte sich Sukadev zu mir um und stellte klar: „Nein, es fördert die Verbreitung von Yoga!“

R.
(Per Email eingegangen mit Bitte um anonyme Veröffentlichung)

Hallo ,
ich bin seit 2007 auf einem spirituellen Weg, arbeite nebenbei mit Reiki, mache Kunst,bin Schriftsteller und hatte bis Früh-Sommer 2010 meist eine regelmäßige Arbeitsstelle die mich weder finanziell noch geistig erfüllten. Im August 2010 beschloss ich aus der Arbeitslosigkeit heraus ein Cafe in einer befreundeten Gruppe von Künstlern zu eröffnen, in dem ich nach meiner Ansicht auch spirituelle Themen integrieren wollte, sowie ein vegetarisch-veganes Speisenangebot aufbauen wollte. Leider hat sich mein Cafe nicht so entwickelt wie ich es mir gewünscht hatte.
Erstmalig bin ich mit Yoga 2009 im Valle de Sensaciones in Spanien konfrontiert worden, habe von YogaVidya ein Poster mit den Yoga-Übungen(sowie Yoga-Filme) und versuche immer wenn ich Zeit habe zumindest die leichten Übungen zu praktizieren. Ich bin schon längere Zeit daran interessiert in einer spirituellen Gemeinschaft zu leben wo auch Yoga praktiziert wird. Kürzlich von Mitte November bis Anfang Dezember habe ich als Working-Guest in Portugal in einer spirituellen Selbstversorger-Gemeinschaft drei Wochen mitgewirkt und auch viel über Yoga gelesen. Nach Ende meines Working-Urlaubs erhielt ich die Kündigung meines Mietverhältnisses der Caferäumlichkeiten, so das mein Weg für neue Erkenntnisse frei ist. Langfristig gesehen möchte ich doch mal eine Ayurvedische Kochausbildung und eine Yogaausbildung bei YogaVidya machen, sofern ich dies auch finanziell hinbekomme.
Namaste
Andre

Mit 16 oder so, jedenfalls Oberstufe am Gymnasium habe ich mit einer guten Freundin beschlossen, ein Yogakurs an der Volkshochschule zu besuchen. Wir sind gleich in den höchsten Kurs eingestiegen, da nur dort noch Plätze frei waren - klassisches Hatha Yoga. Der Lehrer war wunderbar und sehr erfahren, das ist mir jetzt im Nachhinein erst so richtig bewusst geworden. Er hat uns so oft von den tollen Wirkungen des Yoga erzählt, und uns gefragt ob wir uns den nicht auch in der Schule nun viel besser konzentrieren können und davon berichtet was Yoga alles beeinflussen kann...wir haben damals noch etwas verwundert / irritiert dreingeschaut, er war so überzeugt von dem was er sagte. Ich habe schon auch gemerkt , dass ich an den Montagabenden nach dem Yogakurs trotz des 8- stündigen Schultags mit zwei Stunden Nachmittags-Italienisch bei einem absolut anstrengenden (!!!) Lehrer komischerweise noch mental megafit und voll konzentrationsfähig war - irgendwie hatte er also Recht mein Yogalehrer damals...naja Jahre später, in denen ich immer nur so sporadisch mal etwas Sonnengruß zu Hause geübt habe, da ich für's Studium in eine Kleinstadt umgezogen bin und dort das einzige Yogazentrum überhaupt GAR NICHT meinem Geschmack entsprach, kam ich in Nürnberg während eines Praktikums wieder richtig zum Yoga. In der Zeit hatte ich gerade so etwas wie eine kleine Lebenskrise durchgemacht und war so dankbar für die tollen Yogastunden der Heilpraktikerin und Yogalehrerin dort. Danach zurück an meinem Studienort wurde dann endlich auch im Unisport Yoga angeboten. Eine Studentin hat den Unterricht geleitet, die während ihres Auslandsaufenthaltes in den USA eine Power / Ashtanga Ausbildung gemacht hatte. Sie hat den Unterreicht, der immer völlig überlaufen war echt toll geleitet, mit schöner Musik untermalt und auch stets betont, dass Yoga keine Sport sondern sehr viel mehr ist...dann kam ich nach dem Studium nach Indien, dort habe ich auch nochmal einen tollen Lehrer gefunden und inzwischen arbeite ich in Freiburg und habe dort meine Yogaheimat gefunden. Yogalehrerausbildung war dann die logische Folge dieses Jahr und ich freue mich auf das was die Zukunft so bringt. Yoga hat mein Leben in jedem Fall sehr bereichert und soviel glücklicher gemacht! Ich bin wirklich sehr sehr dankbar für alle meine Lehrer, die mich auf diesem Weg begleitet haben bzw. dies noch tun!!!
Nekiam
(per Email eingegangen)
Es war im Jahr 1995, somit war ich 23 Jahre alt. Ich lebte in Florida, und meine Ehe mit meinem amerikanischen Mann war am zerbröckeln. Er lud mich dennoch ein, einen Vortrag von einem Swami aus Indien zu besuchen. Dieser hat mich sehr beeindruckt, sodass ich das Wochenende drauf ein Seminar mit ihm machte, indem wir verschiedene Meditationstechniken übten. Bei der Ersten bin ich gleich mal eingeschlafen! Eine andere Übung war eine Geh-Meditation. Wir sind langsamen Schrittes durch die schöne Natur gegangen. Ich fing an, mich zu wundern.
Nicht lang danach trennte ich mich von meinem Mann, und begab mich auf Wanderschaft durch die USA. Auf dem Klo eines Hippie-Cafe´s in Oregon, fiel mir ein Buch in die Hände: die Yoga Sutren des Patanjali. Ich versuchte zu verstehen, aber es fehlte mir was Praktisches, irgendwas, das ich täglich in mein Leben integrieren konnte. Ich wollte gerne mehr über Yoga lernen.
Zurück in Florida, auf einer kleinen Aussteigerinsel, ankerte auf einem einfachen Segelboot mein zukünftiger Yoga Lehrer, der 13 Jahre als Sadu in Indien gelebt hatte. Er brachte den Keimling zum Sprießen.
Ich lernte eine Hatha-Yoga Sequenz, die mir bis heute die liebste ist. Ich lernte aber auch viele andere praktische Dinge, z.B. wie man genussvoll Tee trinkt (eigentlich war er Tantriker). Auch begleitete er eine Fastenzeit. Das Leben wurde sehr einfach, wie wir da zusammen saßen und von Hand Säckchen zusammen nähten, die er an einen Cafe- Shop, zum Abfüllen von Kaffebohnen, verkaufte.
Bald machte ich mich wieder auf Reisen. Ich wollte nach Indien, unter einem Baum sitzen und meditieren.
Das Universum meinte jedoch, dass es für dieses Leben wichtiger ist, im Trubel eines Familienlebens meditativ zu sein. So übe ich mich am heutigen 1. Weihnachtsfeiertag indem ich diesen Text verfasse, inmitten eines singenden Mannes, einem kleinen Hund, der das kleinste Mädchen jagt, das auch noch gern ein Bonbon hätte.........
Om namah shivaya,

mein Yogaweg begann im August 2005. Lange Zeit war ich übergewichtig und hatte starke Rückenschmerzen (LWS und ISG – Bereich). Von April 2005 bis August 2005 habe ich durch Sport und andere Ernährung 24 kg abgenommen
( das war genau ein Drittel meines Gesamtgewichtes). Ich fühlte mich zwar schon sehr viel wohler, aber es fehlte etwas. Ich wußte nur nicht was. Weiterhin machte ich viel Sport (um nicht wieder zuzunehmen), hatte Kraft und Ausdauer gesteigert, aber meine Beweglichkeit ließ arg zu wünschen übrig und meine Rückenschmerzen waren nach wie vor die selben.
Dann sagte mir eine Trainerin im Sportstudio mache doch mal den Yogakurs hier im Studio mit. Neugierig tat ich es. Alle Teilnehmer waren schon zeimlich weit fortgeschritten, ich empfand es als sehr anstrengend, konnte längs nicht alles mitmachen und war daher etwas frustriert. Es war eine Mischung aus Iyengar Yoga und Ashtanga-Vinyasa. Am nächsten Tag tat mir alles weh und ich beschloss: Das ist nichts für mich!
Ich weiß nicht mehr was mich veranlaßt hat, doch noch mal hinzugehen. Aber auch nach dem 2ten Mal tat mir wieder alles weh und ich dachte – Nee, nie wieder! Das war jetzt aber wirklich das letzte Mal.
Dann erfuhr ich, daß die Trainerin den Yogakurs vertreten hat und daß die andere Yogalehrerin, die nun aus dem Mutterschutz zurück kam, einen ganz anderen Yogastil unterrichtete. Okay, dachte ich, einmal versuche ich es noch. Meine Neugier trieb mich an. Ich wollte wissen, was denn so anders war.
Ja, es war anders, zwar auch anstrengend, aber es machte mehr Spaß. Und so ging ich öfter zum Yogakurs hatte schon nach wenigen Wochen große Erfolge in meiner Beweglichkeit und ich fing an auch zu Hause täglich zu üben.
Das einzige was blieb, bzw. sogar schlimmer wurde waren meine starken Rückenschmerzen. Immer öfter hatte ich auch heftige ISG-Blockaden, die auch der Arzt oft nicht lösen konnte. Trotz starker Bewegungseinschränkung machte ich weiter so gut es ging. Manchmal mußte ich Schmerzmittel einnehmen, um es zu ertragen. Ich dachte, es wird sich schon von selber wieder einrenken. Tat es dann auch oft. Aber dann, eines Tages im April 2006, mitten während meiner Asanas, erlitt ich einen sehr schweren Bandscheibenvorfall. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, hatte sehr heftige, blitzartige Schmerzen und war von nun an bei den einfachsten Dingen auf fremde Hilfe angewiesen. Das war für mich das schlimmste. Kein Schmerzmittel half, ich konnte mich nachts nicht alleine drehen oder gar aufstehen. Die Schmerzen und die Lähmung ließen mich nachts nicht schlafen, ich hatte viel Zeit zum Nachdenken. In dem Moment ging mir vieles durch den Kopf und ich war zeitweise sogar wütend auf mich selbst, das ich mit Yoga begonnen habe. Die Ärzte waren sich einig – so ein schwerer Bandscheibenvorfall wird den Rollstuhl bedeuten- ob mit oder ohne OP. Eine Bandscheibe hatte sich verabschiedet und hatte auf Höhe von 3Wirbelkörpern den kompletten rechten Nervenkanal blockiert. Ich lehnte eine OP ab. Nach einigen Wochen ging ich an Krücken, immer noch mit heftigen Schmerzen und schlaflosen Nächten. Damals war es eine sehr schlimme Situation für mich, aber heute weiß ich, daß es nötig war. Es hat mich näher zu Gott gebracht. Bisher hatte ich nur Hatha-Yoga praktiziert und nun kam immer mehr auch der spirituelle Aspekt des Yoga hinzu. Langsam und mit viel mehr Achtsamkeit begann ich wieder mit einigen leichten Asanas. Ich fing wieder von vorne an. Ein halbes Jahr später konnte ich zwar wieder 15 min. und länger auf dem Kopf stehen, aber ich konnte noch nicht länger als max. 5 min. schmerzfrei sitzen. D.h. Auto fahren war auch nicht möglich und vieles andere mehr. Durch regelmäßiges, tägliches üben wurde es nach und nach immer besser. Seit 2008 konnte ich auch wieder am Yogakurs teilnehmen, obwohl ich noch oft große Schmerzen hatte. Die Lähmung war weg, es war nur noch Taubheitsgefühl im rechten Bein und immer mal wieder ISG-Blockaden.
Die anderen Mitglieder des Sportstudios bekamen meine Geschichte mit und wie ich mit Yoga wieder völlig gesund und sogar fitter als vorher wurde.
Viele, die auch Beschwerden und Erkrankungen hatten, fragten mich, ob ich nicht mal einen Anfängeryogakurs geben könnte. Das tat ich dann auch im Februar 2009. Alle waren begeistert und wollten, das ich weiter mache.
Ich habe mich dann aber entschieden, erstmal bei YV in Bad Meinberg eine Seniorenyoga-Intensivausbildung zu machen. Da ich zu dem Zeitpunkt immer noch nicht länger als 10 min. sitzen konnte, vielen mir Meditation und alles was wir im Sitzen machen mußten, sehr schwer. Danach wurde es allerdings sehr viel besser. Seit Oktober 2009 gebe ich regelmäßig im Sportstudio einen Anfängerkurs, habe mich freiberuflich gemeldet und gebe mittlerweile insgesammt 4 Kurse pro Woche. Bald folgt die Yogalehrerausbildung, die leider aus familiären Gründen bisher noch nicht möglich war. Ich freue mich schon riesig darauf.
Om shanti und lichtvolle Grüße von Haripriya
Meine Erfahrungen mit Yoga: Yoga hat mein Leben verändert. Heute mit 51 Jahren blicke ich zurück auf langjährige, fast tägliche Yogapraxis seit meinem 23. Lebensjahr.

Angefangen hat alles nach einem Gespräch mit einer Buchhändlerkollegin darüber. Daraufhin habe ich mir das Buch von Andre Lysbeth gekauft.
Ich hatte damals dauernd Erkältungen mit Nebenhöhlenentzündung. Abends nach Feierabend zog ich mich auf meine Decke zurück und machte meine Übungen nach diesem Buch. Mein Gesundheitszustand besserte sich.
Zusätzlich merkte ich, dass meine Beschwerden, die ich durch meine Skoliose hatte, sich verringerten. Fast war ich gezwungen, täglich zu üben, weil dann meine Schmerzen spürbar weniger wurden.
Hinzu kam, dass ich sensibler wurde im Umgang mit Kunden der Buchhandlung und mit meinen Kollegeninnen und Kollegen. Dadurch, dass mir immer klarer wurde, welchen Anteil an den Konflikten ich selber hatte, konnte ich mein Verhalten ändern. Mein bisheriges emotional geprägtes Verhalten konnte ich immer häufiger verwandeln und mehr Ruhe und Distanz bei Problemen bewahren.

Einige Yogakurse an der Volkshochschule mit unterschiedlichen Kursleitern haben mir geholfen, meine Übungspraxis zu verbessern und Übungen mit Ruhephasen zu ergänzen.

Schwer war die Zeit als meine Kinder klein waren. Ich habe versucht die beiden mit einzubeziehen, was mir aber nicht gelungen ist. Später als sie vernünftiger waren, konnte ich mich wieder mindestens für fast eine halbe Stunde zurückziehen. Gerade als Mutter von zwei kleinen Kindern ist dieses Ausklinken aus dem Alltagsgeschehen so wichtig.

Sehr gut war für mich mein Aufenthalt im Yoga vidya Zentrum Nordsee in den Sommerferien dieses Jahres als Karmayogini. Durch die tägliche Yogapraxis und das gesunde Essen bekam ich viel Kraft und Energie für die Zeit während des Aufenthalts und für die Zeit danach. Besonders wohltuend war, dass ich so viele gleichgesinnte, liebe Mitmenschen dort getroffen habe.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhild
Es war vor ungefähr sechs Jahren, als mich eine Kollegin darauf ansprach, ob ich daran interessiert sei, mit ihr zusammen einen Yoga-Kurs zu besuchen. Damals wusste ich nicht viel über Yoga - das es eine Art Entspannungstechnik sei, dachte ich. Regelmäßig zu entspannen und das gemeinsam mit meiner Kollegin, der Gedanke gefiel mir. Doch die Vorstellung, Yoga zu üben, erschien mir befremdlich. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich nur vage Vorstellungen von Yoga.
Vor meinem Auge sah ich "geistig abgehobene Menschen", die mit einem Dauergrinsen im Gesicht durch`s Leben zu schweben schienen - weit weg vom Hier und Jetzt. Auf mich machten sie - allein in meiner Vorstellung - einen (w)irren Eindruck.
Wieso ich mich dennoch entschied, mich zum 1. Yogakurs meines Lebens anzumelden, kann ich rückblickend nicht sagen. Vielleicht war auch eine gewisse Neugier, die mich dazu bewog, selbst Yoga zu erfahren und meine Vorstellungen auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen.
Jedenfalls besuchte ich den 1. Yogakurs meines Lebens und ich merkte sehr schnell, dass meine Vorstellungen nichts als Klischees gewesen waren. Und weil mir die Yogalehrerin (ausgebildet bei Yoga Vidya) und ihre Unterrichtsmethode zusagten, meldete ich mich bereits vor Kursende für den Folgekurs an.
Seither über ich mit Unterbrechungen Yoga - heute viel mehr und regelmäßiger als noch vor Jahren. Dachte ich zu Beginn meiner Yoga-Praxis, ich täte meinem Rücken etwas Gutes und auch um meinen Körper zu entspannen, wenn ich oft übte - so weiß ich heute, dass Yoga ganzheitlich wirkt. Immer wieder bin ich selbst erstaunt, über die Wirkungen von Prayanama oder auch bestimmten Asanas. Toll ist es auch zu beobachten, dass sich etwas verändert mit der Zeit. Wenn auch langsam, so aber spürbar. Ich befinde mich noch am Anfang meines Yoga-Weges. Inzwischen kann ich mir mein Leben ohne yogische Elemente nicht mehr vorstellen. Wer weiß, wo mich dieser Weg noch hinführen wird? Ich lasse mich überraschen! Eines ist sicher, eine größere (geistige und körperliche) Beweglichkeit sind mir sicher, solange ich auf diesem Weg bleibe.

Ohm shanti,
Christiane

(per Email eingegangen)
Im Oktober 1979 befand ich mich als damals 31-jähriger auf einem USA-Trip und kam auch nach San Francisco. Im "Japanese Garden" entdeckte (m)ich die wunderschöne Buddhastatue. Damals wußte ich noch nicht, wer Buddha war, aber die Statue hatte es mir angetan und ich begann, mich mit dem Buddhismus zu beschäftigen, hielt Kontakt zu buddhistischen Zentren usw. Ich las Schriften von Buddha und fand natürlich auch heraus, dass er in Indien geboren worden war. Also - nichts wie hin - aber es dauerte noch bis 1985 kurz nach Weihnachten, bevor ich meine erste Indienreise startete. Kurz gesagt - Indien, Bharat Mata - Mutter Indien wurde meine zweite, vor allem innere Heimat, in die ich bis heute, und ein Ende ist nicht abzusehen, immer wieder mal zurückkehre. Schon auf meiner ersten Reise sah ich an vielen Plätzen Menschen den Sonnengruß praktizieren ohne damals schon zu wissen, dass er es war. Kurz nach meiner ersten Reise nahm ich dann an meiner ersten Yoga-Gruppe teil, und Surya Namaskar war seitdem während der meisten Jahre meine morgendliche regelmäßige Praxis. Anfang der 90er Jahre machte ich dann in Bremen eine Ausbildung als Yoga-Übungsleiter, habe ich mich aber, abgesehen von ein wenig morgendlicher Praxis nicht intensiv mit Yoga und Meditation beschäftigt, wohl aber mit der buddhistischen und hinduistischen Philosophie, die meine Begleiter im Alltag wurden. Mein Beruf in der Arbeit mit Straftätern kostete mich viel Energie, bis ich im Jahr 2008 die Möglichkeit bekam, vorzeitig, mit 60 Jahren, aus meinem Beruf auszusteigen. Ziemlich schnell war mir klar, dass die Themen Indien und Yoga nun mehr und mehr wichtige Lebensinhalte bleiben oder werden sollten und so kam es, dass ich 2009, verteilt über ca. 1 Jahr, die Intensivausbildung absolvierte und das 2-Jahres BS-Zertifikat wenn alles gut geht, 2011 bekomme. Auf schöne Art und Weise fand (m)ich 2010 auch meine erste "Stelle" als Yogalehrer in einer psychologischen Praxis. Wie wird's weitergehen? Ich bin gespannt..........
Mein Weg zu und mit Yoga begann vor etwas mehr als einem Jahr als ich aufhörte zu rauchen. Ich war der Meinung, etwas Gutes für meinen Körper tun zu müssen, den ich so lange Zeit missachtet hatte. Doch da es kurz vor Weihnachten war und ich nicht recht wusste wo ich einen Yogakurs besuchen sollte , vertagte ich das ins neue Jahr. Nach der Völlerei und dem vielen Fleischkonsum der Festtage, dachte ich während eines Einkaufs wieder darüber nach. Ich traf eine alte Frau, die etwas verwirrt war und offensichtlich an Alzheimer litt, sie erzählte mir , dass sie seit langer Zeit mit ihrem Mann in Indien lebt und dort Yoga praktiziert. Sie sagte, ich sollte mich zum Yoga anmelden, das würde mein Leben verändern.Ok, dachte ich mir, da muss was dran sein. Ich ging also nach der Winterpause in unserem Yoga Vidya Zentrum in eine sanfte Rückenyogastunde, die offen für Neulinge war. Nach 2 ersten Stunden war ich angesteckt, merkte aber gleichzeitig, dass mir diese sanften Stunden zu wenig waren,also versuchte ich es mal mit einer normalen offenen Stunde. Es war ein riesiges Feuer in mir entfacht. Anfangs ging ich nur der Asanas wegen in die Stunde, nach und nach fand ich aber auch das Mantra singen am Anfang und am Ende der Stunde schön. Mit der Zeit recherchierte ich auch im Internet und begann mich auch für den Hinduismus zu interessieren. Dann wurde im Zentrum ein Anfängerkurs angeboten und ich meldete mich sofort an. Ich wollte unbedingt auch Hintergrundinfos und war schon ganz gespannt. Die Gruppe passte dann so gut zusammen , dass wir noch für 2 Aufbaukurse danach zusammen blieben. Zu dieser Zeit ging ich dann auch 2 mal die Woche zusätzlich in die offenen Stunden. Ganz am Anfang hörte ich auch auf Fleisch zu essen, da es eh immer zu viel davon gab und es mir nichts ausmachte darauf zu verzichten.Im September gab es dann ein Yoga-Jubiläums Wochenende in Bad Meinberg. Ich war das erste mal auch bei Satsangs und Pranayama am Morgen dabei und fühlte mich so verbunden mit allen Menschen dort. Beim Samstagabend Satsang kamen mit dann die Tränen vor lauter Freude und Herzenswärme. Von da an wusste ich , das ist Mein Weg ! Wieder zu Hause meldete ich mich für die Yogalehrerausbildung an. Die Bücher für die Ausbildung habe ich schon zur Hälfte verschlungen weil in mir ein unbändiger Wissensdurst herrscht. Gerade war ich wieder eine Woche in Bad Meinberg als Karma Yogi und war wieder überwältigt von den vielen positiven Schwingungen die es dort gibt. Aber es gibt auch schwierige Momente, wenn mich z. B. meine Mitmenschen als seltsam bezeichnen, mir irgendwelche Horrorgeschichten über Vegetarismus erzählen und so tun als wäre Spiritualität und Religionsinteresse ein Tabuthema.
Doch ich glaube fest, dass der Weg des Yoga mir die Kraft gibt über diesen Dingen zu stehen.
Ja, und so ist wohl der Weg des Yoga mein Spiritueller Weg der mir das gibt, was ich schon so lange gesucht habe.

Om Shanti
Tina
Vor ungefähr 12 Jahren hatte ich einen Hörsturz und war bei einem Arzt in Behandlung, der mir lediglich geraten hat, damit leben zu lernen. Damit war ich nicht zufrieden und ging auf Informationssammlung. Damals waren unsere Kinder 18, 12 und 10 Jahre alt, ich arbeitete halbtags (oft auch länger) und versorgte Kinder, Haus mit Garten und Mann - mich vergaß ich dabei, vor allem Ruhepausen!!!! So halfen Physiotherapien eine zeitlang meinen Muskeln zu entspannen. Im Nachhinein stelle ich jetzt fest, dass ich Pitta unterdrückt und Vata gestört habe, so dass Kapha Überhand nehmen konnte. Daher war Jogging oder später Walking kein Sport für mich und ich ging auf die Suche nach Yogaunterricht, der von meiner Krankenkasse unterstützt wurde.
Die in Sportstudios angebotenen Yogastunden waren eher gymnastische Übungen, denen die entsprechenden Erklärungen fehlten. Also suchte ich weiter und fand vor jetzt 10 Jahren endlich eine Yogalehrerin, die Achtsamkeit in den Asanas schulte. Ich fühlte, wie mir diese Art von Bewegung gut tat.
Inzwischen hatte ich den Arbeitsplatz gewechselt, eine Führungsposition übernommen und bis 2008 mich völlig verausgabt bis zum Burnout. Zum Glück bemerkte ich das rechtzeitig und kündigte den Job zum September 2008. Zunächst regenerierte ich meinen Körper z. T. auch durch die Yogaübungen, die ich schon kannte und konnte. Da gleichzeitig die Wirtschaftskrise begann, sanken meine Chancen als 50Jährige einen Bürojob zu finden.
Ich überlegte, wie ich zuküftig für meinen Lebensunterhalt sorgen möchte und suchte mir Vorbilder. Das eine Vorbild war der Vorstandsvorsitzende einer Immobiliengesellschaft, das andere meine Yogalehrerin. Durch zwei eigene Mietshäuser, die ich verwalte und meine Tätigkeit in einem Betrieb, der Heizkostenabrechnungen erstellt, war ich mir bewusst, dass die meiste Tätigkeit darin besteht, sich mit Beschwerden von Mietern auseinander zu setzen. ....und das wusste ich ganz genau, DAS will ich nicht mehr!!! Also wurde meine Yogalehrerin mein Vorbild!
So ging ich zu einem Treffen für Existenzgründerinnen. Erstellte einen Businessplan, entwarf Werbemedien und beantragte Unterstützung. Ich konnte zwar Yogaübungen, aber nicht unterrichten und ein Zertifikat musste auch sein. So fand ich Yoga Vidya und meldete mich zur 4-Wochen-Intensiv-Ausbildung an und fuhr Anfang Oktober 2009 nach Bad Meinberg.
Zu Beginn war ich etwas skeptisch und dachte, in was für einer Sekte ich gelandet sei. 50 Jahre bin ich es gewohnt auf Stühlen zu sitzen und an Tischen zu schreiben. Jetzt saß ich von 6 bis 22 Uhr meistens mit gekreuzten Beinen auf einem oder mehreren Sitzkissen am Boden. Wie bereits erwähnt hat Kapha Überhand genommen und ich bin nicht so bewegungsfreudig. In den 4 Wochen habe ich täglich 2 mal 90 Minuten Yoga praktiziert.
Unser Ausbilder Bharata hat ganz zu Anfang gesagt, dass wir alles lernen, was wir zum späteren Unterrichten brauchen und auch für die Prüfung. Das Wichtigste was wir tun sollten ist, zuhören und aufnehmen ohne etwas zu bewerten. Daran habe ich mich immer wieder erinnert, wenn ich das Gefühl hatte ich halte das nicht durch. Außerdem Ahimsa und zwar mir selbst gegenüber. Anstatt eifrig täglich die Übungen aufs Äußerste zu praktizieren und mich körperlich vollkommen auszupowern, lernte ich in den Übungen zu entspannen und meine Muskeln zu regenerieren. Das war eine unbeschreibliche Erfahrung.
Auch das Meditieren ging von Woche zu Woche besser.Und die Göttergeschichten haben mich von Anfang an fasziniert.
Die praktischen Lehrproben und die Prüfung konnte ich dank der sehr guten Ausbildung gelassen absolvieren und fuhr mit mir selbst zufrieden und dem Zertifikat "Yogalehrerin (BYV)" nach Hause!
Zuhause verteilte ich dann meine Prospekte, schaltete Anzeigen, erstellte meine Website http:www.Yoga-Ayurveda-Zentrum.de und die ersten Yogini kamen zu meinen Yogastunden.
Mein persönliches Yoga-Ziel nach der Ausbildung war der König der Asanas, der Kopfstand. Es war ein phantastisches Gefühl als ich es nach einem Jahr Üben das erste Mal geschafft habe!
Zusätzlich begann ich in Hamburg die 1-jährige Ayurveda-Gesundheitsberater-Ausbildung und bot Massagen und Gesundheitsberatungen an. Leider wurde diese Ausbildung im Februar 2010 von der Ausbilderin abgebrochen. Also musste ich mich nach anderen Ausbildungsmöglichkeiten umsehen. Daher nahm ich im Sommer an der Ayurveda Masseurinnen Ausbildung teil und im Oktober die Ayurveda Kräuter- und Ernährungsberater-Ausbildung bei Leela Mata, beides in Bad Meinberg. Diese Ausbildungen haben mein Verständnis für Ayurveda, Yoga und Spiritualität weiter vertieft und mich in meinem Richtungswechsel im Berufsleben bestätigt.
Ich freue mich auf ein spannendes Jahr 2011 und Weiterbildungen bei Yoga Vidya in Bad Meinberg und zum ersten Mal an der Nordsee!!
Om namah shivaya
Christine Durga

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