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Das war bei unserem Yoga Business Kongress. Beim Essen haben wir Rüdiger Dahlke näher kennengelernt. Ein sehr inspirierender, interessanter Mensch. Falls ich ein Vegetarier Kongress organisiere in 1 oder 2 Jahren ist er auf jeden Fall dabei :-) Om Shanti Satyadevi

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Ich lebe/ich bin... geht beides :) darüber kann man sich ja dann streiten oder einfach beides akzeptieren :D

Die Zeit ist dann reif dafür, wenn wir sie reif dafür machen. Ich finde, man sollte das Mantra "om shanthi" "Realität werden lassen". Wie kann ich ein Mantra rezitieren, welches für Frieden steht - und zwar Frieden in jedweder Hinsicht - und gleichzeitig ein Ei essen, für das schon hunderte männliche Kücken bei lebendigem Leibe geschreddert wurden, oder aber Milch trinken, von einer Kuh, die ihr Leben lang 2x täglich Karussel fährt und dabei gemolken wird und versklavt und ausgenutzt wird, anschließend auf der Schlachtbank landet.

In der heutigen Zeit, wo über 99% der tierlichen Produkte aus der Massentierhaltung stammen ist selbst eine vegetarische Lebensweise ethisch nicht mehr vertretbar - Vegan ist da die Lösung. Und Vegan ist zudem auch noch viel gesünder, als vegetarisch, wenn man sich ausgewogen ernährt.

Alles spricht für Vegan, und wir als Yogis, die das Ziel haben (ich habe es zumindest) die Welt friedvoller und harmonischer zu gestalten, sollten damit anfangen.

dazu noch ein Zitat von Paul Watson:

Die Welt erwacht mit einer neuen Wahrnehmung der Wirklichkeit, und die Moral entwickelt sich schnell und positiv. Die am schnellsten wachsenden Bewegungen in der heutigen Welt sind Umweltschutz, Erhaltung der Natur und Tierrechte, und was alle drei Bewegungen miteinander verbindet, ist Respekt vor dem Leben.

Vor dreißig Jahren hatte der “normale Mensch” keine Vorstellung von Veganismus. Vegetarier wurden ein wenig seltsam betrachtet und fanden sich weit außerhalb der Allgemeinheit wieder. Diese, einst unbekannte und seltsame Lebensweise, wird zunehmend beliebter. Veganismus ist die Antwort auf die ökologischen Herausforderungen. Die Fleischindustrie produziert mehr Kohlenstoff-Emissionen, als die Automobilindustrie. Und die Leute fangen an, die Verbindungen zwischen der Verminderung der Artenvielfalt in unseren Meeren und dem, was wir essen, zu erkennen. Wir essen unsere lebendigen Ozeane auf, und 40 Prozent der Fische werden aus dem Meer entnommen, um Schweine, Hühner und auf Farmen gezüchteten Lachse zu füttern, oder enden in Katzenfutter.

In der Tat verursacht ein Veganer, der einen Hummer fährt, weniger Treibhausgas-Emissionen als ein Fahrrad fahrender Steak-Esser. Schweine essen mehr Fisch als Haie, Hühner in der Massentierhaltung essen mehr Fisch als Papageientaucher und die inländischen Hauskatzen essen mehr Fisch als die gesamte Seehund-Population der Welt.

Dies ist eine Welt, die aus dem Gleichgewicht mit den Gesetzen der Natur geraten ist und wenn das Leben in unseren Leben Ozeanen stirbt, sterben auch wir. So einfach ist das. Wir können nicht auf einem Planeten mit einem toten Meer leben.

Wenn wir unsere Ozeane und uns selbst retten wollen, müssen wir Antworten durch Phantasie und durch Anpassung, durch neue Ideen und neue Sichtweisen finden. Naturschutz und Umwelt-Aktivismus ist eine Antwort. Veganismus ist eine weitere Antwort. Tierrechte sind eine weitere Antwort.

Wir müssen das Töten von Tieren im Namen der Tradition, Sport und Kultur stoppen. Den Faröern sollte nicht erlaubt sein, an ihren Stränden aus sportlichen Gründen Grindwale zu schlachten. Den Ukrainern sollte nicht erlaubt werden, streunende Hunde zu töten, nur damit die Leute einige Männer einen Ball kicken sehen. Tiere sollten nicht sterben müssen, um Kosmetika zu testen oder Pelzmäntel aus ihnen zu machen. Haie sollten nicht verstümmelt und zurück ins Meer geworfen werden, um langsam für einen Teller Suppe zu sterben.

Dies ist unsere Wahl. Werden wir uns zu wohlwollenden Wesen mit Wertschätzung und Einfühlungsvermögen verändern und Freundlichkeit für alle Lebewesen entwickeln oder werden wir weiterhin als monströse Primaten Milliarden unschuldiger Tiere schlachten und ihnen entsetzliche Grausamkeiten zufügen.

In dieser Bewegung glauben wir, dass wir Menschen uns über unseren wilden Ursprung hinaus entwickeln, um mitfühlende Hüter des Lebens und der Schönheit zu sein, dem Grundstein für eine bessere Welt, in der Güte, Liebe und Respekt vorherrschen, und Schlachtung, Grausamkeit und Überheblichkeit genau so abgeschafft sind, wie Ignoranz und Arroganz.

Veganismus ist Mitgefühl und Achtung des Lebens und zusammen mit Mitgefühl und Respekt ist er die Hoffnung für unsere Zukunft.

Kapitän Paul Watson

Ich lebe Yogan - für eine bessere Welt - innen & außen - für ahimsa.
:))

Wäre schön, wenn sich der Begriff ausbreiten würde :)

Liebe Grüße,
om shanti,
loka samstah sukhino bhavanthu :-***

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