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Vorurteile sind ein großes Hindernis auf dem spirituellen Weg.
Wenn wir über einen Menschen nicht gut denken, spüren wir es recht schnell:
Manchmal im Bauch, manchmal im Herzen oder woanders. Wir stulpen jemanden eine Mütze über.

Erste Hilfe bei Entstehen von Vorurteilen:
Bewusst werden lassen...
In jedem Menschen steckt das Gute. Und jeder handelt aus dem Guten heraus.
Auch wenn es erst einmal nicht so aussieht. Gehe in die Beobachterposition. Beobachte deine Gedanken. Warum haben ich diese Gedanken und wo kommen sie her?
Schicke Licht und Liebe zu diesem Menschen und suche mindestens eine Eigenschaft, die dir an ihr/ihm gefällt. Konzentriere dich mehr auf die Positiven Seiten.
So wirst du mehr Zufriedenheit für dich und deine Umwelt erreichen.
Fallen dir noch mehr Tipps gegen Vorurteile ein oder möchtest du eine Erfahrung mit uns teilen?

Om Shanti
Satyadevi

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

shrî bhagavân uvâca: Löse das erste Problem, das besteht - Ego -, und du wirst dadurch andere Probleme lösen."

Klar, Ego und Geist sind ein unzertrennliches Paar. Bringen wir den Geist zur Ruhe, oder idendifizieren wir uns nicht mehr mit dem Geistinhalt dann scheint das Göttliche Licht heller als tausend Sonnen.

Die Loesung fuer erneuerbare Energien, Vor-urteile und obendrein noch alle Probleme!

Mal bei den UN als Vorschlag einbringen, ich denke damit wurde schon Ende des 19.Jahrhunderts (1893) begonnen...als Vivekananda vor dem Kongress der Weltreligionen einen Vortrag hielt... wer sich mal in seine "Probleme" zu der Zeit rein lesen moechte um eventuell zu etwas tieferen Verstaendniss des "grossen Bildes" zu kommen (in englisch) klick hier:

Schalter auf: "AUS" oder auf "AN"?

Wenn uns an anderen etwas stört, stört uns etwas an uns selbst -
etwas, das wir oft noch nicht einmal kennen gelernt haben -
Was uns im Alltag begegnet, sind oft verborgene Aspekte von uns.
Lernen wir uns selbst kennen und wagen uns in die eigenen Tiefen
hervor und akzeptieren unsere vermeintlich "bösen" oder "schlechten" Anteile,
dann können wir die Menschen um uns herum frei betrachten - und sie
so annehmen, wie sie sind :)

Licht und Liebe
Sahiba Kaur

Wer fragt?

*

__/\__

Das was das Klatschen einer einzelnen Hand wahr nimmt!

Wer schaut hinaus?

Om Namah Shivaya!

Auf absoluter Ebene gibt es ja kein Gut und Böse. Auf relativer Ebene ist die Welt dualistisch! Sivananda sieht/sah die Welt natürlich als verwirklichter Meister anders. Und wir hier bemühen uns ja auch im Yoga (unter anderem Vorurteile zu vermeiden). Wenn sich noch mehr bemühen würden, wäre es besser und wenn sich alle bemühen würden, ja dann könnte wirklich was geändert werden. Aber die Lehren, die Änderung bezwecken, werden ja auch bewusst aufgrund niederen Bewusstseins seit Jahrtausenden nicht verstanden.

Nehmen wir einmal das Gebot:: Du sollst nicht töten!

Lautet das Gebot, Du sollst nicht Heiden/Christen/Juden/Tiere töten?

Ist das Gebot schwer verständlich?

Allenfalls könnte man einfügen bewusst!

Alles andere wäre dann eine Auslegung im Einzelfall, z.B. Notwehr..

Aber wenn schon der, der das Gebot der Menschheit verkündete, im Anschluss daran 3.000 Bhaktiyogis, die eine Murti verehrten hinrichten ließ, dann brauichen wir uns nicht zu wundern, dass es auch ebensolche Auslegungen anderenorts gibt. Hier für Satyadevi ein Auszug aus dem Buch des Gesetzes der Thelemiten, Liber al Legis, Kapitel III:
50. Ich bin in einem geheimen vierfachen Wort, die Blasphemie wider alle Götter der Menschen.
51. Fluch ihnen! Fluch ihnen! Fluch ihnen!
52. Mit meinem Falkenkopf picke ich nach den Augen von Jesus, wie er da am Kreuze hängt.
53. Meine Schwingen schlage ich in das Gesicht Mohammeds & blende ihn.
54. Mit meinen Klauen reiß ich das Fleisch des Inders und des Buddhisten, Mongolen und Din.
55. Bahlasti! Ompehda! Ich speie auf eure jämmerlichen Glaubensbekenntnisse.
56. Die unberührte Maria werde auf den Rädern zerrissen, um ihretwillen seien alle keuschen Frauen unter euch sämtlich
verachtet!
57. Auch um der Schönheit und der Liebe willen!
58. Verachtet auch alle Feiglinge; Berufssöldner, die nicht zu kämpfen wagen, sondern spielen: alle Narren verachtet!
59. Doch die Kühnen und die Stolzen, die Königlichen und die Erhabenen: ihr seid Brüder!
60. Als Brüder kämpft!
61. Es gibt kein Gesetz außer Tu was du willst.

Dieses Gesetz ist das "Gesetz des Bösen". Viele Menschen beachten es mehr oder weniger und daher gibt es Samsara. Überwunden werden kann das Gesetz des Eigennutzes nur, wenn das Natur-Gesetz des Karmas beachtet würde.

Liebe Grüße & Om Shanti Olaf

ist wohl alles eine Sache der Auslegung, dieser besondere Text, naja.... muss wohl nicht sonderlich besprochen werden was in dem Urheber seinem Kopf/Ego vorging.... nur wenn das "Reich Gottes" unendlich, unzerstoerbar, allgegenwaertig, alldurchdringend all-was-weiss-was-noch ist; wo kann dann der "Teufel", das "Teuflische", das "Zerstorererische", ausser eben genau dort; seinen Platz haben?

Somit ist auch das Dunkle, das Daemonische nur EIN Teilaspekt, eine Erscheinungsform des Ganzen!

Denn der Beobachtr, das Beobachtete, das Er-fahrene, der Er-fahrende sind unzweifelhaft EINS!

*

__/\__

für den, der es erfahren hat!

Om Namah Shivaya!
Text stammt von Aleister Crowley, hm, er meinte, das Buch wäre ihm diktiert worden.

Om Shanti Olaf

Vorurteile sind Ur-teile ohne stand im wirklichen Wesen. D.J.

Deswegen ja auch Vor-Urteile! ;-) Im semantischen Sinne ist ein Vorurteil ein temporaeres Zwischenergebnis waehrend der Entwicklung eines Urteils. Also eine Vor-ab-Bewertung einer XYZ-Situation oder gegenueber Personen, Wesenheiten - lassen wir zu, unsere Auffassung der uns begegnenden Erfahrungen, die folgenden Handlungen davon beeinflussen zu lassen, liegen wir auf der falschen Faehrte; das ist so sicher wie Zitrone Milch saeuert und der Effekt recht aehnlich!

Es gibt eine Freiheit, die liegt mit Sicherheit jenseits aller Restriktionen, Konventionen und Vorschriften, jenseits der stummen Befolgung aller "Gesetze", Verordnungen, Gebote und Formeln, die oft nur ersonnen wurden um stumme Abnicker, Ja-sager und brave Schleppentraeger heran zu ziehen, die Tafeln ihrer Herren decken und folgsam, ohne Aufbegehren ihnen die Tempel, Kathedralen, Palaeste, Burgen, Schloesser und Pyramiden bau(t)en!

Bei dem Auspruch der hier (in fettdruck) einem gewissen "Alister Crowley" zugewiesen wird, handelt es sich um einen simplen Sinnspruch, der weder Boeses aussagt, noch wirklich Boeses beinhaltet oder gar zu Boesem auffordert!

Denn, das ist nur ein Ausriss aus dem in Crowleys Schriften auftauchenden Satzes: "Tu, was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen."

Wie das ausschliesslich an den damals sehr wohlhabenden Brauereierben, sich der Mystik, Magie und allerhand aehnlichen Klamauk verschrieben hatte, den letztlich schwer drogenabhaengig, wohl auch schwachsinnig gewordenen Crowley - zu binden ist der Region der Vor-urteil zu zuschreiben.

IMHO ist das als ein Aufruf zur Eigenverantwortung "tu was du willst - in Liebe" zu werten - denn wer in LIEBE tut was er will, moechte und kann, der muss sich selbstverstaendlich auch ueber seine, damit unabaenderliche, wie unausweichliche Verantwortung im Klaren sein - sollte dieses "tu was du willst" Boeses heraufbeschwoeren, beinhalten oder herausfordern, wird die Schicksalslast, selbstverstaendlich "gebuehrenfrei und postwendend" sofort mitgeliefert!

IMHO verhaelt sich das aehnlich mit dem kopieren, der kritikfreien Uebernahme von ueberlieferten Texten, Riten und kulturellen Handlungen, die einem "so gut nach dem Gesichte stehen und ganz nach dem Geschmacke sind" hinsichtlich sollte sich jeder der sich mit exotischen Ueberlieferungen, Handlungen und Gepflogenheiten befasst, einmal gruendlich hinterfragen!

Nicht nur sich, sondern ALL das was da an Informationen uebernommen wird, teils voellig unkritisch, sollte mal genaestens unter die Lupe genommen werden - schaden tut das bestimmt nicht!

"Was tu ich da eigentlich, was ist der eigentliche Inhalt dieser Ueberlieferungen welchen Sinn haben kopierte Rituale, voellig fremde Bezeichnungen, Redewendungen, Gebete und Formeln bis hin zur Bekleidung?"

Spricht "Gott" hindi, schreibt er sanskrit, tamil, oder eher hebraeisch, arabisch oder gar aramaeisch?

Alles von dem was derzeit gerade den westlichen "Yoga-Trend" begruendet und die Fundamente dafuer legt, stammt aus dem (relativ) fernen Indien, einer Gesellschaft die ueber Jahrtausende hinweg ein Kastensystem aufrecht erhalten hat wo die Priester unumschraenkte Macht genossen und diese nicht selten missbrauchten wie noch immer gegegenwaertig missbrauchen, als naechste in der Reihe waren die Kriegerkastenangehoerigen und als vorletzte die Kaufleute, wo Frauen eigentlich rechtlos waren, wo Schlachten und Kriege ausgetragen wurden und werden, Menschen wegen religioeser /ethnischer Verschiedenheiten abgeschlachtet, terrorisiert und unterdrueckt werden, ja wo es genuegt in der Kaste der "Unberuehrbaren" geboren zu werden um zum "Abschaum" zu gehoeren!

Sagte drum der, der sich vor ~ 2555 Jahren aufmachte sich selbst zu finden, "glaube nichts das du nicht selbst erfahren hast, nicht mal meinen Worten!"

Wie kommt es das all das, all diese historischen "Groessen" nie etwas selbst aufgeschrieben haben, sondern ALLES Ueberlieferungen sind die oft erst Jahrhunderte spaeter nieder geschreiben wurden?

und dann von wem?. Waren das nicht meist ganz normale Menschen, Moenche, religioes orientierte Menschen, deren Sichtweise in einer ganz bestimmten Art und Weise grundlegend ausgerichtet war?

Soweit zu Vor-Urteilen, ihrer Entstehung und ihrer Herkunft.....

*

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