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Liebe Yogis und Yoginis,

kann mir jemand erklären, was TM ist und wo der Unterschied zu anderen Meditationstechniken liegt? Lese gerade ein Buch, in dem auf fast jeder Seite auf die TM als beste und wirksamste Meditationstechnik geschworen wird, jeoch wird nirgends erklärt, was das genau ist. Auch im Web finde ich nur Zentren, wo man (wahrscheinlich gegen ein hübsches Sümmchen) die TM erlernen kann. Kommt mir irgendwie unseriös vor, aber vielleicht könnt ihr mich ja aufklären.

Liebe Grüße

Claudia

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Jetzt habe ich doch noch Infos gefunden. Es scheint sich um eine Art Mantrameditation zu handeln, aber diese TM-Gesellschaft ist wohl eher eine Sekte, jedenfalls klingen ihre Versprechungen alles andere als seriös.

Schade, das besagte Buch hat mir bisher ganz gut gefallen, jetzt werde ich es wohl unter dem Vorzeichen weiterlesen müssen, dass es eine Werbeschrift für diese TM ist..

Aber wenn jemand Erfahrungen zu dem Thema hat, würden sie mich weiterhin interessieren.

Gut nachgedacht!
Meditation ist Menschenrecht.

Davon gibt es mittlerweile Hunderte, wenn nicht Tausende!

"Swami" sagte einst: Alles was Geld kostet sollte die Wachsamkeit erwecken, besonders was spirituelles Wachstum und Lehren anbetrifft!"

Das ist Alles frei!

Es gibt keine "spezielle, spezifische Meditation", das ist wie du richtig erkannte hast der "Verkaufsspruch"!

Setzt sich der/die Interessierte an einen stillen Ort wo Mensch ungestoert sein kann und "schau in Dich"! Da "findest" du ALLES was du brauchst und wissen musst...!

Mit einigen Vertrauen, Schritten "vorwaerts" eroeffnet sich dieser "Ort" im Inneren, an jeder Stelle, im dicksten Chaos!

@Neriya,

danke für deinen Hinweis. Ich habe Mantrameditation schon eine Weile ausprobiert, aber festgestellt, dass mir persönlich die "Soham"-Meditation am meisten zusagt. Dabei kommt mir immer das Bild eines klaren, strahlend blauen Himmel. Die Gedanken erscheinen als Wolken. Manchmal sind es viele kleine Schäfchenwolken, manchmal große graue Gewitterwolken, manchmal ist der blaue Himmel vor lauter Bewölkung auch gar nicht zu sehen, aber manchmal strahlt er auch für kurze Zeit blau und schön..

Om Om Om
Namaste Claudia,

ich habe vor über 17 Jahren mich einweihen lassen in ein TM-Mantra, diese Einweihung hat damals 800 DM gekostet. Jetzt kostet eine TM Mantra-Weihe bis zu 2000.- Euro, wenn ich richtig informiert bin.
Nach einer Ayurveda Panchakarma Kur bin ich tief mit YOGA in Berührung gekommen. Yoga Vidya, hieß damals noch "Yoga Center am Zoo".
Ich begann gleich eine Yogalehrer Ausbildung. In einer Kundalini Intensiv Woche habe ich nach einem Gespräch mit Sukadev mich in die Mantra-Meditation einweihen lassen. Zu dieser Einweihung bringt man symbolisch drei Gaben mit (Blume, Obst, Geldspende). Die Einweihung war wie die TM-Einweihung aber etwas ausführlicher und intensiver. Bei einer TM-Einweihung werden abgewandelte Bija-Mantras verwendet, und in unser Tradition von Swami Sivananda, Swami Vishnudevananda und Sukadev weihen wir in Moksha-Mantras ein.

Nach einer Mantra-Weihe ist die Aufgabe und Pflicht jeden Tag mindestens 20 Min. mit diesem Mantra zu meditieren.
Es verhält sich wie beim Graben eines Brunnens: Bevor wir auf das ersehnte Wasser stoßen können, müssen wir harte Arbeit leisten und Erde, Steine und Felsen überwinden. Diese Hindernisse sind unsere täglichen Probleme und Schwierigkeiten, die wir zu bewältigen haben. Das Mantra kann uns helfen, unsere täglichen Sorgen und Probleme, Krankheiten und Leiden zu überwinden und Ananda - bedingungslose Glückseligkeit - zu erfahren.

YOGA ist die Basis allen Wissens. Yoga bedeutet das Licht, Bewußtsein und Sein, das immer war, ist und sein wird. Durch das Prinzip des Yoga wird alles Sichtbare und Unsichtbare in Einklang, Harmonie und Balance gebracht. Es ist die Kraft, welche Wissen, Wissenden und Objekt des Wissens zur Einheit bringt. Die Yogis und Rishis entdeckten und erforschten dieses Wissen in der Meditation, um es zum Wohle der Menschen weiterzugeben. Auch die Symbole der Sanskritsprache und -schrift wurden in der Meditation erkannt und jedes von ihnen spricht eine bestimmte Ebene und Kraft im Universum an. Die Sanskrit-Mantras, die wir heute verwenden, entstammen der geistigen Arbeit der Yogis. Sie wurden von ihnen in der Meditation gefunden und an uns weiter übermittelt. Die Wirkung von Mantras in der originalen Sanskritsprache ist daher um ein Vielfaches stärker als in irgendeiner anderen Sprache.

Mantras sind Worte mit einer hohen und kraftvollen spirituellen Schwingungsenergie. Mantras sind also starke, kreative Energien mit einer alles durchdringenden und weitreichenden Ausstrahlung und Wirkung bis hin zu Befreiung (Moksha).

Das Wort oder der Klang ist die stärkste Kraft im Kosmos. Viele glauben, daß die Liebe die stärkste Kraft ist, doch es heißt auch, das Irdische Liebe zu schwach und wechselhaft ist. Worte aber sind sehr mächtig. Worte, geistige Gedanken können jemanden glücklich oder unglücklich machen. Sie können Liebe erwecken oder zerstören.

Die zwei Silben des Wortes Mantra bedeuten: Man = Geist, Tra = Befreiung. Das Mantra ist ein Klang, der den Geist von Furcht, Anhänglichkeit und Leid befreit. Ist der Geist einmal befreit, so lösen sich automatisch auch alle anderen Probleme, denn das größte Problem ist der Geist selbst.

Der Geist ist rastlos und stets mit unzähligen Dingen beschäftigt. Im Trubel des Alltags und der weltlichen Probleme finden wir oft keine Zeit, an Gott zu denken. Das Mantra verleiht dem Geist Ruhe und lenkt unsere Gedanken zu Gott.

Eine andere Bedeutung der Silbe »tra« ist Erfüllung. Ein Glas Wasser kann das Bedürfnis dessen erfüllen, der durstig ist. Von welcher Art aber ist der Durst, der den Geist quält, und wie kann dieser befriedigt werden? Wodurch wird der Geist gebunden, und wie können seine Verhaftungen gelöst werden?

Der Atma (Seele), unser inneres Selbst, ist die Essenz des Kosmischen Selbst, dessen Natur höchste Glückseligkeit ist. Deshalb ist auch der innerste Wesenszug jedes Individuums als Teil des Kosmischen Selbst Ananda, Glückseligkeit.

Das höchste Selbst (Atma, Seele) wird nicht geboren und ist unsterblich. Unser wahres Selbst, ist Sat-Chit-Ananda, Sein/Wahrheit, Bewußtsein, Glückseligkeit. Der unstillbare Durst des Geistes verlangt danach, sich in dieser Glückseligkeit zu lösen. Erst wenn er in Ananda eintaucht, kann er Frieden finden.
Die Sanskritbuchstaben werden Devanagari genannt (Deva = Gottheit, Nagar = Bürger). Es ist die »Schrift der Götter«. Das bedeutet, daß diese Sprache seit Anbeginn der Welt besteht.

Ob die Kraft des Mantras (Mantra Shakti) zur Verwirklichung gelangt, liegt nun am Schüler selbst. Wenn wir mit einem Stein oder Pfeil ein bestimmtes Ziel treffen wollen, so hängt es von unserer Kraft, Konzentration und Zielsicherheit ab, ob unser Vorhaben gelingt. Ebenso kommt es auf den unerschütterlichen Glauben, die Disziplin, Zielgerichtetheit und Hingabe des Aspiranten an, ob er das Mantra in sich verwirklichen kann.

Geschichte:
Ein Meister, der ein kleines Dorf besuchte, wurde von zwei Bauern um ein Mantra gebeten. Der Meister sagte, bevor er ihnen ein Mantra gebe, müßten sie eine Prüfung bestehen. Er gab jedem von ihnen eine Sojabohne mit dem Auftrag, diese gut zu bewahren, bis er wieder käme.

Der eine ging nach Hause und legte die Sojabohne in eine Schatulle, die er fest zuschloß. Dies schien ihm die sicherste Art, das kostbare Geschenk des Meisters aufzuheben.

Der andere aber dachte: »Wer weiß, wann der Meister wiederkommt. Bis dahin wird die Bohne vielleicht verderben oder verloren gehen.« So entschloß er sich, die Sojabohne in die Erde einzusetzen. Bald erschien eine Pflanze, die er sorgfältig goß und pflegte, sodaß sie zur Erntezeit eine Handvoll Bohnen trug.

Da der Meister nicht gekommen war, setzte der Bauer die Bohnen wiederum in die Erde ein und erntete im nächsten Sommer schon einen ganzen Sack voll Soja.

Als der Meister nach drei Jahren endlich wieder in das Dorf kam, baten die beiden ihn wieder um ein Mantra. »Gebt mir zuerst die Bohne zurück, die ich euch anvertraut habe«, wies er sie an.

Eilig holte der eine seine Schmuckschatulle – doch als er sie öffnete, lag darin nur eine tote Motte, die hineingeschlüpft war, die Bohne aufgefressen hatte und dann darin zugrunde gegangen war.

Der andere aber saß da und wartete. »Wo sind deine Bohnen?« fragte ihn der Meister. Der Bauer antwortete: »Deine Samen haben sich so vermehrt, daß ich sie nicht hierher schaffen kann. Wenn du aber die Güte hast, mit mir zu kommen, will ich sie dir zeigen.« Und er führte den Meister zu seinem Lagerraum, wo die Ernte von Hunderten Kilo Soja lag. Über diesen Schüler war der Meister hocherfreut, und er gab ihm ein Mantra, während der andere Bauer noch warten und lernen mußte.

Wer ein Mantra annimmt, um es bloß »in die Tasche« zu stecken und nicht zu üben, handelt so wie der Mann, der die Sojabohne in eine Kiste legte, wo sie von der "Motte der Zeit" gefressen wurde. Wer hingegen mit dem Mantra arbeitet, der vermehrt dessen Segenswirkung. Denn, nur Übung macht den Meister.

Das Mantra kann sozusagen in jeder Lebenslage geübt werden. Auch während unserer täglichen Verrichtungen entspannt und beruhigt es den Geist und verhilft uns zu klaren und positiven Gedanken. Wie überall, soll man jedoch auch hierbei übertriebene und extreme Praktiken vermeiden und sich niemals etwas aufzwingen. Ein Yogi zu sein bedeutet auch, in jeder Hinsicht Maß zu halten, wie es in der Bhagavad Gita steht, sechstes Kapitel über Meditation. Weder der, der zuviel ißt, noch der, der übermäßig fastet, weder der, der zuviel schläft, noch der, der zu viel wacht, meistert den Yoga.

Grundsätzlich fügt ein spirituelles Mantra niemals und niemandem Schaden zu. Es kann höchstens ohne Wirkung bleiben, wenn die richtige innere Einstellung fehlt oder die Übung abgebrochen wird.

Mit dem Mantra wird unsere Übung und damit auch unser Leben erfolgreich. In unserem Herzen existiert dann etwas, das uns keiner jemals wieder wegnehmen kann. Wir werden uns nie mehr allein oder verlassen fühlen. Das Mantra beschützt uns in jeder Situation. Es erfüllt uns mit positiver Schwingung, wenn wir es denken oder sprechen und reinigt so unser inneres Selbst. Für die äußere Reinigung benutzen wir Wasser und Seife. Für die Reinigung von Geist, Bewußtsein und Intellekt dient uns das Mantra. Die reine Energie des Mantra entfernt alle Wolken, Schleier und Trübungen aus Bewußtsein und Gemüt. Es gibt uns die Möglichkeit, einen ständigen Kontakt zwischen unserem Selbst und Gott herzustellen und uns mit dem höchsten Bewußtsein zu verbinden. So wenn wir einen Freund mit seinem Namen rufen, so rufen wir Gott zu uns mit einem Mantra. Durch eine Mantra-Weihe lüftet sich der sogenannte Kilaka (Propfen, festsitzende geistige Unreinheiten). Somit verschließt der Kilaka in uns die Verborgene reine Essenz. Durch das fortgesetzte Wiederholen des Namens enthüllt sich somit das reine Bewußtsein.

Mantras für die Meditation - Mantraweihe
Moksha Mantras

- Om Namah Shivaya
- Om Namo Narayanaya
- Om Namo Bhagavate Vasudevaya
- Om Shri Durgayai Namaha
- Om Aim Saraswatyai Namaha
- Om Shri Mahakalikayai Namaha
- Om Shri Mahalakshmyai Namaha
- Om Shri Ramaya Namaha
- Om Shri Hanumante Namaha
- Om Gam Ganapataye Namaha
- Om Sharavanabhavaya Namaha
- Om
- So Ham
- Maha Mantra
- Gayatri Mantra
- Gayatri Mantra schnell, 9 Mal

- Om Aim Hrim Klim
- Om Tryambakam
- Om Namo Bhagavate Sivanandaya

http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/anleitung-fuer-japa

http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/142-2/ siehe ganz unten Mantra für die Meditation Mantra-Weihe, dort findest du die Rezitation, Aussprache der Mantras von Sukadev
.

>Ich hoffe, das hilft dir auch noch weiter, Schön dass du dich damit beschäftigst. Deine Seele ruft.

Om...
Rafaela

Während des letzte Workshops "Gelassenheit entwickeln im Alltag" mit Sukadev wurde an ihn die gleiche Frage gestellt: was ist eigentlich TM? Die Antwort von Sukadev: Unter TM versteht man die ganz normale Meditation.

Namaste Claudia,
ich sehe gerade deinen Beitrag, dass dir das "Soham" Mantra am meisten zusagt, da hat sich die Wahl des Mantra für dich schon manifestiert. Dann überspringe einfach die weitern Mantras die ich geschrieben habe.

Soham - ich bin (Gott)

Om

"ich bin", "SoHam", "Ich bin", ist gut.... wenn du der englischen Sprache maechtig bist und natuerlich ALLE anderen die ein Interesse haben die "Nisargadatta Gita" : http://www.celextel.org/otherbooks/nisargadattagita.html?page=1

Die Geschichte mit dem Mantra und den Bohnen ist eine schoene Parabel, aber eben nur eine Geschichte und voller ("gefaehrlich" dogmatischer) Klischees!

Wie mic an anderer Stelle (Glaubte Jesus an die Wiedergeburt?) schreibt, das ist, wie TM nur EIN Weg, einer von unzaehligen - es geht auch anders!

Werter Theo, danke fuer die HInweise!

Tiefste Verneigungen und die Bitte um die Gnade der Nachsicht, "Gebuehren" sind ja irgendwo Okay, aber letztendlich nichts anderes als die Zinsen der Banken, die "Gebuehren" fuer etwas einnehmen was ihnen nicht gehoert und sich fuer das Verwalten der Spareinlagen anderer sehr gut bezahlen lassen!... Okay "Ersatz" fuer "Spenden" oder "Holz hacken und Wasser tragen", dann koennte ueber die Hoehe dieser "Gebuehren" diskutiert werden.. nun wer die Gita, die Bibel versteht, der braucht all das nicht!

Wenn Mensch da ins Detail geht... ich habe mich immer gefragt warum geht, bei einigen Organisationen, davon i.d.R. wenn ueberhaupt, nur so wenig an die Anhaeger-Schuelerschaft zurueck?

Z.B. was in Amritsar im "goldenen Tempel" der Sikh-Bruderschaft geschieht, Essen fuer ALLE und Sozialfuersorge fuer ALLE in der Freizeit, an Festtagen etc. Gebaeude und Einrichtungen koennen durch Freiwillige Instand gehalten werden...warum hat z.B. Osho nicht auf 99 Rolls Royce verzichtet und sich mit nur einem Mercedes, Bentley oder besser, mit einer ganz normalen x-beliebigen anderen Limousine vergnuegt?

Da sind wir wieder bei "Wasser predigen und Wein trinken"!

Mir hat noch keiner die Hirnwellen gemessen, da gibt es mit Sicherheit die gleichen Ergebnisse, nur ich will auch keinem etwas verkaufen das mir nicht gehoert!

2000 Euro fuer eine "Einweihung", eine Mantra-Vergabe ist ja nicht gerade wenig und der Hohn schlechthin!

- hari om -

Lieber Theo,

Es gibt TM auch jenseits der seltsamen TM-Organisation, und zwar von unabhängigen TM-Lehrern ("iTM-Lehrer") und zu akzeptablen Gebühren

Die Preise scheinen bei den freien Lehrern immer noch bei ab 600 ,-- € für ein Wochenendseminar zu liegen. Je nach Einkommen mag man das für akzeptabel halten, aber für mich sieht das immer noch nach "Geschäftemacherei" aus..
Hängt nicht letzlich der Erfolg des Meditierens viel mehr von der Regelmäßigkeit der Praxis ab als von dem ach so geheimen Mantra?

Falls doch noch mehr Geheimnisse dahinterstecken, kannst du sie uns hier ja gern gebührenfrei verraten.. ;-)

LG
Claudia

...Hängt nicht letzlich der Erfolg des Meditierens viel mehr von der Regelmäßigkeit der Praxis ab als von dem ach so geheimen Mantra?.........

Yo Claudia,

genau das ist es! Das kann dem Suchenden, Schueler, Einzuweihenden NIEMAND abnehmen, auch nicht das "beste" Mantra, aber es wird der Eindruck erweckt als waere das dann durch diese "Einweihung" der Fall!

- om -

Om

Ein Mantra ist nicht nur ein Wort aus Silben.
Es ist wie mit Gott, zuerst weiß man nicht genau was Gott ist. Dann mit der Praxis und üben von Yoga... erkennen wir Gott bis zu Verwirklichung. So ist es auch mit einem Mantra. Zunächst spüren wir von einem Mantra noch nicht so viel, und ist auch mit viel Anstrengung verbunden (Meditation, Japa), aber die Enthüllung wird kommen. Dann ist Mantra und Gott eins, bis Mantra, Gott und der Meditierende verschmelzen.

Unser Geist denkt ununterbrochen, ein Mantra erhebt das Denken zum Göttlichen, und wo Gott erfahren wird, hört das Denken auf, wir erfahren Befreiung.

Meistens ist es so, dass wenn der Schüler ein bestimmtes Mantra wählt, weil es ihn anspricht, dann hat er in früheren Leben das Mantra schon wiederholt, somit die Kraft, Energie, Gottheit... angerufen, erweckt. Dann ist es besonders wichtig kontinuierlich weiter zu meditieren. Aber besser ist ein Mantra konzentriert mit Bewußtheit zu wiederholen, als täglich unkonzentriert, planent in der Vergangenheit und Zukunft zu sein, was natürlich auch gut sein kann.

Es heißt, wenn man in frühern Leben mit einem Mantra schon ganz viel meditiert hat, könnte das einmalige konzentrierte und bewußte wiederholen des Mantra zur Erleuchtung reichen.

Om

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