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Hallo. :)

Ich war dieses Wochenende mal wieder in Bad Meinberg und mir ist wieder ein Phänomen aufgefallen, welches ich schon länger habe und das ich jetzt mal genauer beleuchten möchte.

Und zwar kommen mir bei einigen Mantren ganz schnell die Tränen und ich würde wohl anfangen zu weinen, wenn ich nicht sofort an etwas anderes "normales" meist etwas abwertendes denken würde und mich so erde. Dadurch kann ich aber nie richtig loslassen und der Satsang ist eher anstrengend als schön.

So geht es mir auch, wenn ich Mantren oder auch normale Lieder, die mir viel bedeuten, im Kopf habe und bewusst daran denke oder diese z.B. beim Autofahren höre.
Und auch, wenn ich z.B. bei inspirierenden Hörbüchern interessante Erkenntnisse gewinne, daher nehme ich an, dass es vielleicht irgendwas mit Engergie zu tun hat?!

Manche Menschen haben ja z.B. bei klassischen Konzerten Tränen in den Augen, aber bei mir geht das bzgl. Häufigkeit und Intensität darüber hinaus, glaube ich.

Jemand eine Ahnung, was mit mir nicht stimmt?

Vielen Dank
Christin

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Warum Weinst Du denn - bist Du Innerlich berührt ? ! das ist doch schön bzw Heilsam.......

Ja Hallo - Du sagst Du denkst - dass Du berührt bist - fühlst Du das denn nicht ? ! Natürlich ist das Heilsam - wie gesagt ! Das ist eine falsche Scharm >wäre Dir unangenehm< beim satsang zu weinen - die Leute sollten dir diesbezüglich Piep - egal sein ! Weil es geht ja um deine Entwicklung !

Namaste liebe Christin,

es braucht dir nicht unangenehm zu sein, wenn du im Satsang anfangen musst zu weinen. Es ist etwas wunderbares, wenn die Mantren dies bei dir auslösen. Das heißt nicht, dass etwas mit dir nicht stimmt, im Gegenteil, dass ist etwas ganz wertvolles. Es zeigt, dass du sensibel bist und dass sich in dem Moment etwas bei dir löst. Besonders Mantren haben eine heilende Wirkung, deshalb singen wir sie ja. Dabei können angestaute, oder unterdrückte Emotionen frei werden und sich dann in Form einer tiefen Traurigkeit zeigen. Wichtig ist es dann allerdings diese Emotionen auch zuzulassen und sie nicht wieder zu unterdrücken. Deshalb sei mutig und erlaube dir auch weinen zu dürfen. Gerade dafür ist der Satsang ja da. Wir wollen einen Zugang zu unserem wahren Sein finden und solche Reinigungsprozesse sind dafür die Voraussetzung. Wenn du diese (aus falscher Scham) nicht zulässt, behinderst du deinen eigen Fortschritt. Die meisten Satsang Teilnehmer haben selbst auch schon solche Erfahrungen gemacht und haben größtes Verständnis dafür, wenn jemand weinen muss. Das ist etwas ganz normales und du solltest dich freuen, wenn die Mantren bei dir ihre Wirkung zeigen. Wenn du das in dem Moment zulässt, wirst du dich hinterher erleichtert fühlen und dann kannst du den Satsang auch wieder genießen.

Alles Liebe und Om Shanti, Sarah

Guten Tag. >>Gibt es gute Übungen dazu, ist deine Frage. Ja ! Spüre deine Herz - Empfindung & sehe was Du Denkst.

Herzlichen Gruß Dieter

Liebe Christin,

alle Yogaübungen sind letztendlich dafür da uns von Außen nach Innen zu wenden. Wenn man sein Leben bisher viel im Außen verbracht hat, braucht es Zeit einen Zugang zum Inneren Sein zu finden. Dafür braucht man Geduld und man sollte sich nicht zu sehr unter Druck setzen. In den Asanas konzentriert man sich z.B. auf den Atem um nicht in Gedanken abzuschweifen, sondern ganz im Hier und Jetzt zu sein. In der Meditation richten wir unsere Aufmerksamkeit bewusst nach Innen um uns von äußeren Einflüssen zurück zu ziehen und beim Pranayama gleichen wir unsere Energien aus, wodurch wiederum unsere Gedanken zur Ruhe kommen. Das zu erreichen Bedarf viel Übung und einen liebevollen Umgang mit sich selbst. Der spirituelle Weg führt einen zwar in die Befreiung und ins Licht, doch um dort hinzukommen, muss man sich zu erst den eigenen Schatten stellen. Sich mit den eigenen Schwächen und Widerständen auseinanderzusetzen, kann manchmal ganz schön schwer sein, aber es lohnt sich, denn nur so kann man sich davon befreien. Verdrängtes muss zu erst erkannt und angenommen werden, erst dann kann man es loslassen. Eine große Hilfe können auch spirituelle Bücher sein. Sie können einem wichtige Antworten geben über den Weg vom äußeren zum inneren Sein.

Om Shanti und liebe Grüße, Sarah

Svasti @ Sarah, deine kurze aber Stichhaltige Information für Christin hat mir gefallen, das wollte ich mal eben an die Dir weitergeben - nun weiß sie umfassend Bescheid !

Sarah Winterhalter sagt:

Liebe Christin,

alle Yogaübungen sind letztendlich dafür da uns von Außen nach Innen zu wenden. Wenn man sein Leben bisher viel im Außen verbracht hat, braucht es Zeit einen Zugang zum Inneren Sein zu finden. Dafür braucht man Geduld und man sollte sich nicht zu sehr unter Druck setzen. In den Asanas konzentriert man sich z.B. auf den Atem um nicht in Gedanken abzuschweifen, sondern ganz im Hier und Jetzt zu sein. In der Meditation richten wir unsere Aufmerksamkeit bewusst nach Innen um uns von äußeren Einflüssen zurück zu ziehen und beim Pranayama gleichen wir unsere Energien aus, wodurch wiederum unsere Gedanken zur Ruhe kommen. Das zu erreichen Bedarf viel Übung und einen liebevollen Umgang mit sich selbst. Der spirituelle Weg führt einen zwar in die Befreiung und ins Licht, doch um dort hinzukommen, muss man sich zu erst den eigenen Schatten stellen. Sich mit den eigenen Schwächen und Widerständen auseinanderzusetzen, kann manchmal ganz schön schwer sein, aber es lohnt sich, denn nur so kann man sich davon befreien. Verdrängtes muss zu erst erkannt und angenommen werden, erst dann kann man es loslassen. Eine große Hilfe können auch spirituelle Bücher sein. Sie können einem wichtige Antworten geben über den Weg vom äußeren zum inneren Sein.

Om Shanti und liebe Grüße, Sarah

Svasti Christin, das nehme ich Dir gerne ab, was Dir Christin geschrieben hat, ist alles was jemand Wissen sollte, darum jetzt ist Üben Üben Üben angesagt, denn es geht nach Innen, im außen findest Du keine dauernde Zufriedenheit ! Sei herzlich Gegrüßt auf deinem Weg !

Christin sagt:

Lieber Dieter,

für Deine Antworten bedanke ich mich auch herzlich. :)

Nur ist es für einen Anfänger wie mich einfacher gesagt als getan einfach auf sein Herz zu hören, daher haben mir die ausführlichen Informationen von Sarah auch gut gefallen.

Viele Grüße
Christin

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