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bräuchte eure Mithilfe. Ein Teilnehmer der jahrelang schon bei mir im Unterricht ist möchte
bei mir Yogatherapiestunden nehmen, seine Situation: aufgrund von Yoga hat er begriffen
dass er jahrelang schon nur Rollen spielt und nicht sich selber ist, nun hat er sich von seiner
Frau getrennt, hat eine andere Frau kennengelernt findet aber mit seiner jetzigen Situation keine
Stabilität und Klarheit, sein Ziel: sich selbst zu genügen. Im Gespräch gestern habe ich
ihm vermitteln können dass sicherlich auch psychologische Therpiestunden wertvoll
seien. Wollte von euch Input was in diesem Fall für Yogapraktiken angebracht sind,
wie gesagt Yogaerfahren ist er, meine Idee auf jeden Fall mit Yogatagebuch, Mudras,
Affirmationen etc... bedanke mich bei euch

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Hallo Babs,

als ich Deinen Post gelesen habe, dachte ich gleich an die Buddha Yoga - Übungen von Adriaan van Wagensveld. Es gibt bislang eine 5-teilige CD-Reihe. Die enthält unter anderem wunderbar angeleitete Atemübungen, dann eine Bewegunsabfolge names Erdberührungen sowie eine Rückenyoga-CD. Adriaans Lehrmethode fußt auf dem Sattipathana Sutta, einem Lehrtext Buddhas, der in der Einleitungs-CD auch präsentiert wird.

Adriaan hat daraus eine wunderbare Übungsmethode entwickelt, die die Beobachtung des Atems und die Verbindung von Körper-(bewegungen) und Atem schult. Als "Yoga Basics" würde ich das einordnen. Diese spezielle Kombination empfinde ich als Instrument, um im "Hier und Jetzt" anzukommen und in der Wirklichkeit präsent zu werden. So enthält die Rückenyoga-CD Anleitungen für Asanas, die der Stärkung des Mitte, des Rumpfes dienen. Dabei ist diese Mitte auch spirituell zu verstehen. Ich empfinde diese Übungen erstens als anstrengend, weil sie die Tiefenmuskulatur ansprechen, und zweitens als erdend, weil sie den Rumpf und die Achse erfahrbar machen. Das fördert die Zentrierung.

Bei Adriaans Übungsmethode ist weniger mehr. Keine Gequaasel auf der Tonspur im Kopf, d.h. keine Affirmationen, Mantren etc., sondern vielmehr Achtsamkeit für den Atem als Weg zur Präsenz. Ich übe seit drei Wochen regelmäßig damit und erlebe, wie der "Innenraum" sich weitet und meine Wahrnehmung für meine inneren Bewegungen - ob in Geist, Körper oder Gefühl - klarer wird. Achtsamkeit und Ruhe erlebe ich als guten Weg, in der Kakophonie meiner Gedanken und Emotionen (m)einen Kern zu entdecken. Ich kann es nur wiederholen: weniger ist mehr, um klar zu werden.

Deinem Schüler und Dir wünsche ich alles Gute!
C.

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