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Hallo, liebe Yogis,

ich habe vor 2 Jahren mit Japa- Meditation begonnen und seither werde ich plötzlich von meiner Umgebung (Arbeitsplatz, Familie, Bekannte), scheinbar sehr negativ wahrgenommen, ziehe Streit an und werde permanent kritisiert, auch wenn ich gar keine Fehler mache
Das passiert aber auch bei Menschen die normalerweise sehr friedferrtig sind. Manchen Bekannten ist das aufgefallen und sie meinen , daß die Menschen plötzlich sehr eigenartig auf mich reagieren.
Ich nehme es seither mit Ahimsa, in Gedanken und Worten, besonders genau und reagiere möglichst gelassen, aber die Situation scheint sich dadurch alleine nicht zu bessern.
Hat jemand vielleicht eine Erklärung dafür oder Tipps wie ich mit der Situation umgehen könnte. Vielleicht sollte ich auch die Meditationstechnik ändern oder das Mantra wechseln?

lieben Dank für Eure Hilfe
om shanti

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"Sterbe jeden Tag"?

Kannst du diese Übung mal näher beschreiben?

Ich werde es dann ausprobieren. ;-)

"Das Drama der Seele ist ihre Verhaftung an den Körper." (Mosaisch)

Der Tod beendet dieses Drama.

Darum ist der Tod für einen Erleuchteten nichts Negatives sondern ein Durchgang zu einer anderen Situation.

Die Erleuchetete/der Erleuchtete hängen nicht am Leben. Sie geben es auf wie man ein verschwitztes Hemd aus zieht.

Nein "das Negative" schlägt nicht zurück.

Buddha und Gandhi haben ein sehr erfüllte Leben gehabt. Sie haben es ohne Bedauern gehen lassen.

Deine Hoffnung, die du im letzten Satz aufzeigst wird sich erfüllen.

Du kannst nicht die ganze Welt vom Leid erlösen. Doch du kannst dich vom Leid erlösen.

Om shanti - LaoHu - Sifu



Diamir sagt:

"Sterbe jeden Tag"?

Kannst du diese Übung mal näher beschreiben?

Ich werde es dann ausprobieren. ;-)


Nun ja,
Sterben bedeutet eigentlich nichts anderes als sich von Anhaftung zu lösen.
Im Alltäglichen durch Meditation möglich, am ende der Reise
löst man die Anhaftung vom physischen Körper und stirbt physisch ^^

Hallo , liebe Yogis,

habe in den letzten Wochen vermehrt auf meine Gedanken geachtet. Ich bin oft extrem kritisch mir selbst gegenüber. Ich kritisiere andere Menschen zwar nicht, dafür aber mich selbst extrem.
Diese negativen Gedanken tauchen einfach auf und sind einfach nicht zu beherrschen. Oft spiegeln sie gar nicht meine wahre Ansicht über mich selbst wieder, sondern sind oft extrem ungerecht mir selbst gegenüber. Ich habe diese Gedanken bisher einfach nur wahrgenommen und einfach ignoriert. Sie treten niemals auf wenn ich alleine bin, sondern immer nur wenn ich unter Menschen bin. Möglicherweise ist das die Ursache, warum ich plötzlich permanent von meinen Mitmenschen kritisiert werde und in Streitsituationen gerate.
Kennt jemand vielleicht ein Mantra, daß ich anwenden könnte oder eine andere Technik, die in diesem Fall hilfreich sein könnte?


vielen Dank im vorhinein

om, shanti

Mir fällt dazu ein "Schattenarbeit" und verschiedene Meditationen von Robert Betz. "Sich selber lieben lernen" "Arbeit mit dem inneren Kind" "Umgang mit dem inneren Kritiker" "Wie innen so außen, die Umwelt als Spiegel des Inneren" und Vieles mehr.

om sagt:

Hallo , liebe Yogis,

habe in den letzten Wochen vermehrt auf meine Gedanken geachtet. Ich bin oft extrem kritisch mir selbst gegenüber. Ich kritisiere andere Menschen zwar nicht, dafür aber mich selbst extrem.
Diese negativen Gedanken tauchen einfach auf und sind einfach nicht zu beherrschen. Oft spiegeln sie gar nicht meine wahre Ansicht über mich selbst wieder, sondern sind oft extrem ungerecht mir selbst gegenüber. Ich habe diese Gedanken bisher einfach nur wahrgenommen und einfach ignoriert. Sie treten niemals auf wenn ich alleine bin, sondern immer nur wenn ich unter Menschen bin. Möglicherweise ist das die Ursache, warum ich plötzlich permanent von meinen Mitmenschen kritisiert werde und in Streitsituationen gerate.
Kennt jemand vielleicht ein Mantra, daß ich anwenden könnte oder eine andere Technik, die in diesem Fall hilfreich sein könnte?


vielen Dank im vorhinein

om, shanti

Namaste,

habe ca 2 Jahre lang Agape bzw Selbstliebe bzw Metta geübt. Also den Zustand der Liebe zu sich selbst und allen anderen ununterbrochen und unter allen Umständen aufrechterhalten. Das hat zwar zu einem pemanenten Hochgefühl geführt, aber diese Gedanken wurden dadurch nicht beeinflußt.

Ich habe aber einmal an einem 3-tägigem Yogaworkshop teilgenommen, an dem nur langjährige Yogapraktizierende anwesend waren. Am zweiten Tag haben sich dann diese Gedanken plötzlich gewandelt und waren ausschließlich stärkender, aufbauender Natur . Das war die absolute Wohltat. Leider war der Workshop nach 3 Tagen zu Ende.

liebe Grüße
om shanti

Namaste,

ich habe mich jetzt entschieden das Mantra - Krishna, Krishna Mahadeva Bhaktanam Abhayankara,....-
als zusätzliches Mantra, zu meinem üblichem Meditationsmantra, 2x20 Minuten täglich, zu benutzen. Es soll gegen Fremdenergien wirken und hoffentlich auch diese Gedanken wieder unter meine Kontrolle bringen.

Zusätzlich werde ich versuchen einen permanenten geistigen Zustand von Metta aufrecht zu erhalten, wie im Buch Herzmeditationen, von Bhante Sujiva beschrieben.

In der Hoffnung, daß das dann auch meine Umwelt wieder friedlicher stimmen wird

liebe Grüße

om, shanti

p.s. falls jemand eine möglicherweise wirksamere Idee zu meinem Problem hat, laßt es mich bitte wissen.

Hallo Om, wie geht es Dir heute- ist es wieder besser geworden? Liebe Grüße

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