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Namaste,
Diese aussage kam mir immer ein bißchen suspekt vor, jetzt weis ich mit sicherheit das es nicht richtig ist und möchte es mit euch teilen.Meine Information stammt aus dem Buch "Autobiographie eines Yogi" von Paramahansa Yogananda, (seite 219 in meine Ausgabe)
Zitat aus dem Buch: "Der Meister verhalf mir nicht nur zur einem tieferen Verständnis der Astrologie,sondern auch der heiligen Schriften aller Welt"...."Seinen Blick auf die Nasenspitze richten" An diese unrichtigen Auslegung eines Verses der Bhagavad Gita (vi.13) die sowohl von morgenländischen Pandits als auch von abendländischen Übersätzern weitgehend akzeptiert wird,übte der Meister stets humorvolle Kritik.
"Der Weg eines Yogis ist schon sonderbar genug" bemerkte er. "Warum soll man ihm obendrein noch raten zu schielen? Die wirkliche bedeutung von Nasikagram ist -Ursprung der Nase-, nicht -Ende der Nase-. Die Nase beginnt zwischen den Augenbrauen,dem sitz der geistige Schau."

Ich habe verschiedene ausgaben der Bhagavad Gita und in jedem Buch habe ich die Übersetzung Nasenspitze an dieser stelle gefunden außer bei Yogananda hier steht Nasenwurzel.
Klingt einläuchtend für mich. Was meint ihr?

HARI OM TAT SAT
Wünsche euch eine Schöne Woche, Licht und Liebe in eure Herzen.
Mirabai

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Namaste zusammen,

ich habe "Nasenspitze" immer nur im Augenyoga gehört, und da macht es Sinn. Dabei geht es darum, das Auge zu trainieren, es flexibel zu machen, indem es in unterschiedliche Entferungen und Richtungen schaut. Und die Strecke Auge - Nasenspitze ist nun mal die kürzeste Strecke, die man haben kann, und danach kommt Entferung zum Daumen und danach zur Wand.

Om Namah Shivaya!
Happy Shivaratri!!!

Om Namah Shivaya
Liebe Mirabai...

Entschuldigung, aber ich glaube du versteifst dich zu sehr auf die eine Aussage von Weisheitslehrer Sri Yukteswar. Ich habe auch etwas nachgeschaut und in allen heiligen Bücher von ebenfall einer Inkarnation von Weisheit geschriebenen Bücher, wird immer auf die Nasenspitze hingewiesen, bzw. Nasenöffnug verbunden mit der Atmung als Konzentrationshilfe.

Wenn man sich auf die Nasenwurze konzentriert dann kommt es dem Ajna-Chakra sehr nahe, steht für Licht, Sonnenenergie.... Die Nasenspitze steht in Korrelation - Gegenseitige Verbindung mit dem Mondchakra (höhe rechte Augenbraue), dies wiederum stärkt die Mondernergie. Eine sanfte Konzentration darauf kann sehr hilfreich sein wenn der Geist in der Meditation, aber auch im Alltag zu aktiv ist, oder noch.
So sagte es unser Meister.

Ich glaube auch, dass man bei diesen Konzentrationshilfen versucht mehr zu spüren und weniger zu schauen, da schauen wieder mit dem Geist/Verstand zusammenhängt.
Man kann aber auch mit dem Bewußtsein schauen, ohne dass man dabei die Augen groß vertreht.

Ich habe sogar das Gefühl, dass man mehr die Neigung zum schielen hat, wenn man sich auf die Nasenwurzel als auf die Nasenspitze sich konzentriert.

Liebe Grüße
Hari Om

Interessanter Link:
http://www.sivanandaonline.org/public_html/?cmd=displaysection§ion_id=1386

The Divene Live Socitety von Swami Sivananda

auf deutsch überersetzt:

Wo sich zu konzentrieren?

Konzentrieren Sie sich sanft entweder auf dem Lotus des Herzens (Anahata Chakra) oder auf den Raum zwischen den beiden Augenbrauen (Ajna Chakra oder Trikuti), oder auf der Nasenspitze. Schließen Sie die Augen.

Der Sitz des Geistes ist Ajna Chakra. Der Geist kann leicht kontrolliert werden, wenn Sie konzentrieren sich auf die Trikuti.

Bhaktas sollte auf das Herz zu konzentrieren. Yogis und Vedantins sollte auf Ajna Chakra konzentrieren.

Scheitel (Sahasrara) ist ein weiterer Sitz für Konzentration. Einige Vedantins konzentrieren sich hier. Einige Yogis konzentrieren sich auf die Nasenspitze (Nasikagra Drishti).

Halten Sie sich an ein Zentrum der Konzentration. Klammern sich an sie hartnäckig. Wenn Sie konzentrieren sich auf die Herz-Stick dazu. Nie ändern. Guru wählt ein Zentrum für die Konzentration, wenn Sie ein Student des Glaubens sind. Wenn Sie ein Mann des Selbstvertrauens sind, können Sie ein Zentrum für sich.

Bhrumadhya-Drishti wird Fixieren der Augen zwischen den Augenbrauen. Diese Region ist Ajna Chakra. Setzen Sie sich in Padmasana oder Siddhasana in Ihrem Meditationsraum und übe diesen Blick sanft von einer halben Minute zu einer halben Stunde. Es muss nicht die geringste Gewalt in dieser Praxis sein. Erhöhen Sie die Zeit. Diese Yoga-Kriya entfernt Vikshepa oder das Werfen von Geist und Konzentration entwickelt. Lord Krishna vorschreibt, diese Praxis in Kapitel V, Sloka 27: "Sparsan kritva Bahir bahyan chakshus-chaivantare bhruvoh" - "Nachdem die äußeren Kontakte ausgeschlossen und mit Blick zwischen den Augenbrauen fixiert." Dies wird als "frontale Blick," bekannt, da die Augen in Richtung der frontalen Knochen oder den Knochen der Stirn gerichtet sind. Sie können sich entweder dieser Blick oder das "Nasenspray Blick."

"Nasenspray Gaze 'genannt wird Nasikagra-Drishti. Der Blick ist an der Spitze der Nase befestigt ist. Auch wenn Sie in die Straße zu gehen, halten Sie die Nase Blick. Lord Krishna schreibt dies in Kapitel VI, Sloka 13: "Samprekshya Nasikagram" - "Auf der Suche fest an der Stelle der Nase, ohne sich umzusehen." Diese Praxis stärkt den Geist und entwickelt die Kraft der Konzentration.

Ein Raja Yogi konzentriert sich auf die Trikuti (Ajna Chakra, der Raum zwischen den beiden Augenbrauen), die der Sitz der Seele im Wachzustand ist. Sie können leicht den Verstand, wenn Sie auf diese Region konzentrieren können. Das Licht wird während der Konzentration in dieser Region sehr schnell auch in der Praxis einen Tag gesehen, von einigen Personen. Wer will sich auf Virat und wer auf der Welt helfen, sollte diese Region für seine Konzentration wählen will meditieren. Ein Bhakta oder ein Anhänger sollten auf dem Herzen, dem Sitz der Emotionen und Gefühle zu konzentrieren. Er, der auf das Herz konzentriert bekommt große Ananda. Wer will sich Ananda sollte auf das Herz zu konzentrieren.
Ein Hatha Yogi behebt seine Meinung auf der Sushumna, der mittlere Weg in den Wirbelkanal, und auf einem bestimmten Zentrum, nämlich., Das Muladhara oder Manipura oder Ajna Chakra. Einige Yogis ignorieren den unteren Chakren und fixieren ihre Meinung auf dem Ajna Chakra nur. Die Theorie ist, dass durch Steuern der Ajna Chakra alle unteren Chakras automatisch gesteuert werden kann. Wenn Sie auf ein Chakra zu konzentrieren, wird ein Thread-ähnliche Verbindung am Anfang zwischen dem Geist und dem Chakra (Mitte spirituelle Energie) gebildet. Dann wird der Yogi steigt entlang der Sushumna von Chakra zu Chakra. Der Aufstieg wird nach und nach durch Patient Anstrengungen unternommen. Selbst eine bloße Schütteln von der Eröffnung des Sushumna verursacht viel von Ananda (Glückseligkeit). Sie berauscht. Sie werden ausschließlich die Welt vergessen. Wenn die Öffnung der Sushumna ein bisschen geschüttelt wird, versucht der Kula Kunadalini Shakti zu Sushumna eingeben. Große Vairagya kommt in. Sie werden wird furchtlos. Sie werden sehen verschiedene Visionen. Sie werden Zeuge der herrlichen Antarjyotis. Dies wird als "Unmani Avastha." Sie erhalten verschiedene Siddhis, verschiedene Arten von Ananda und verschiedene Arten von Wissen durch die Steuerung und den Betrieb auf verschiedenen Chakren: Wenn Sie das Muladhara Chakra erobert haben, haben Sie die Erdebene bereits erobert. Wenn Sie das Manipura Chakra erobert haben, haben Sie Feuer erobert. Feuer wird dich nicht verbrennen. Panchadharana (fünf Arten von Dharana) hilft Ihnen, die fünf Elemente zu erobern. Lernen Sie sie unter einem Guru, der ein Meister Yogi ist.

Om Namah Shivaya
Liebe Rafaela

Du musst dich für nichts entschuldigen, Vielen Dank für den Ausführlichen Beitrag.

Om Shanti

Om Namah Shivaya
Liebe Mirabai,

danke für deine Offenheit, Einfühlungsvermögen und verstehen.

Om Shanti

Om Namah Shivaya
Liebe Rafaela

es liegt noch Arbeit vor mir bevor ich es wirklich verstehen kann.Danke für deine Worte.

Om Shanti

Om Namah Shivaya
Liebe Mirabai,

mit Inspiration und Lebensfreude schaffst du es bestimmt schnell.

Es heißt auch, Wenn wir gelernt haben das "Problem" (Arbeit) anzuschauen, dann verschwindet bereits die Hälfte der Kraft des "Problems".

Om Shanti

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