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Darf man während dem Üben von Asanas und Pranayama Sukadevs Podcasts hören?
Ich habe wenig Zeit und höre daher die Vorträge gerne während der Asanas. Manchmal weiß ich aber nicht: Verträgt sich das? Mir tut es zwar gut. Aber verliere ich etwas von der Wirkung?
Wie haltet ihr das? Wer von euch hört auch die Podcasts während der Asanas?
Wie sind die Wirkungen für euch?

Tags: Asanas-Praxis, Podcast, Yoga, mp3, Übung

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Om Om Om lieber Michael,
Als ich heute morgen deinen Beitrag gelesen habe, hab ich sofort gedacht - dann bin ich ja doch nicht die einzige, die es so macht. Ich weiß zwar nicht, ob etwas von der Wirkung verloren geht, aber ich weiß das es mir sehr gut tut. Lange Zeit habe ich Asanas praktiziert ohne den Podcast von Sukadev , aber ich finde es so viel schöner, angenehmer und inspirierender. Ich bin anschließend viel entspannter und zufriedener.
Om Shanti und viele lichtvolle Grüße von manipura
Hallo Michael,
ich höre die podcasts auf dem Rad, in der Bahn oder beim Spazieren gehen. Beim Üben der Asanas geniesse ich Stille, wiederhole mein eigenes Mantra oder höre Mantras, gerne auch mal "fetzigere" zu den Sonnengrüssen. Redebeiträge würden mich ablenken. Herzliche Grüße, Bhavani
hallo Michael,

ich glaube, es nicht nicht verboten. Somit darf man also.

"Be in the Moment" heisst die Devise im Shakti Yoga.

Kennstu die Geschichte, in der ein Schüler zu Swami Sivanada kommt und ihn um Rat fragt, weil er sich nicht konzentrieren kann, weil der die Meditationen nicht halten kann? Die Geschichte spielt in den 30oger 40iger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Sivananda riet ihm, aufzuhören Romane und Zeitung zu lesen. Das würde seinen Geist nicht zur Ruhe kommen lassen. Er würde unentwegt Gedanken produzieren.

Aus heutiger Sicht mit Radio, Kino, TV, Podcasts, Ipod und und und erscheint die Ablenkung mit Romanen und Zeitungen wie die Ruhe im Wald. Heute prasselt um ein vielfaches mehr auf uns ein.

Ob Du dir also selbst während deiner Yogapraxis den Geist berieselst, entscheidest Du allein.

Wie halte ich das? Ich höre keine Podcasts.
Ich schalte oft im Auto das Radio ab und versuche völlig im Moment des Jetzt zu fahren. Jeder Gedanken, den mein unruhiger Geist produziert wird mir somit bewusst. Ich lasse ihn vorüberziehen...
Also ich find das einfach unpassend.

Aus meiner Sicht gibt es zumindest einige Dinge, da macht man nichts nebenher. Und zwar sind das die Dinge, bei denen man eine innige Verbindung anstrebt: alle Arten der Yogapraxis und "gewisse Angelegenheiten" mit Partner/in. Das gehört beides in dieselbe Klasse.
Beim zweiten wird es den meisten selbstverständlich sein, nicht nebenher noch einem Stöpsel im Ohr zu lauschen. Warum soll das beim ersten nicht genauso selbstverständlich sein? Die Verbindung ist mindestens ebenso innig. Mindestens!

Grüsse, Anne
Lieber Michael,

meine Meinung dazu ist, dass all das, was Du für Dich tust und Dir gut tut, richtig ist.
Es soll keine Vorschriften und Zwänge geben. Man soll frei entscheiden können, wie man was tut.
Ich finde, dass sich bei mir die Energien besser aufbauen können, wenn Ruhe herrscht und sich mein Bewusstsein mit dem Geist, dem Licht, verbinden und dadurch besser öffnen kann.
Die Antwort auf deine Frage weißt Du wahrscheinlich selbst schon. Ganz tief in dir hörst du sie und weißt, welcher Weg der bessere für Dich ist oder wie Du zu mehr Bewusstsein gelangst.

Herzliche Grüße
Jeannette
Hari Om, lieber Michael,

ich bitte noch einmal vielmals um Verzeihung für mein 'Mandala-Verhalten' neulich, manche Texte geraten irgendwie zu lang / massiv, blockieren dann für mein Empfinden den Fluss des Ganzen, dann wische ich sie gern weg wie ein Mandala – es ist nur gut gemeint für das Ganze (also die Diskussion), aber vielleicht sollte ich höflicherweise vorher fragen. Pardon vielmals!.
.
Nun ist mir hierzu noch etwas eingefallen. Jeder sagt, dass die Zeit zu schnell vergeht - und dann fragen wir uns: Wo ist sie hin, die Zeit, was habe ich damit angefangen? Etwas Wertvolles? (Ist auch Sivananda-Zitat heute, 4.7.09). - Nun, ich kann darauf keine großartige Antwort geben.

Aber - und nun kommen die Asanas - wenn ich Yoga übe + entspanne in die Stellung hinein, dann weiß ich, ich bin im Gleichschritt mit der Zeit, ich meditiere hinein in vor mir liegende Zeit. Die Zeit läuft mir nicht weg, ich laufe nicht hinter ihr her, nein. Ganz im Gegenteil, ich kann förmlich auf der Zunge spüren, wie die Zeit verrinnt, ich schmecke das Verrinnen der Zeit. Dieser Moment des Atemeinzugs (durch die Nase natürlich ()) wird gleich meine Vergangenheit sein. - - - Und auf jeden Fall, wenn ich meine Yoga-Übungen beendet habe, dann ist da große Freude, weil ich den soeben verflossenen Teil meines gesamten Lebens wirklich mit höchstmöglicher Bewusstheit verbracht habe. Om Om Om.
Wouw... ich bin beeindruckt, wie Du Yoga siehst und annimmst. Danke für's Teilhaben dürfen an deinen Worten und Gefühlen, liebe Devaki Erika-Ha.
Herzliche Grüße,
Miakoda
Hallo Michael,
die größte Wirkung beim Yoga spüre ich wenn ich nichts nebenbei höre und denke. Ich schaue beim Yoga sehr tief in mich hinein, versuche mein tiefstes Inneres zu erspüren, alle anderen Gedanken schiebe ich liebevoll weg, alles mit möglichst geschlossenen Augen. Dann kommt hinzu, dass ich bei den Asanas sehr fein und liebevoll in meinen Körper fühle. Oft stell ich mir dann die Frage: Welche Muskeln spanne ich gerade an und gibt es Muskeln, die jetzt entspannen dürfen? Und dann lasse ich diese (die entspannen dürfen) los und bin innerlich wieder ganz nah bei mir.
Das fühlt sich so gut an, ich falle dann in diese Asana "mit Haut und Haaren" hinein. In Verbindung mit den Energiepunkten, die aktiviert werden und dem Wissen der Wirkung der jeweiligen Asana ist dies das intesivste, was ich für mich beim Yoga erfahren habe.
Die Podcasts höre ich immer beim Auto fahren und oft kann ich sie (wenn ich dann z.B. bei der Arbeit angekommen bin), gleich versuchen umzusetzen.
Viele Grüße, Mitten*im*ich

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