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Hallo,

ich habe seit 3 Tagen jeden Tag meditiert.

Angefangen mit 5 Minuten, bin ich am zweiten Tag auf 15 Minuten und heute 30 Minuten.

Ich bin dabei im Drachensitz und habe eine Decke und ein Kissen unter meinem Po, da ich Schmerzen habe, wenn ich es ohne mache. In dem Buch, das ich mir gekauft habe steht, dass man die Schmerzen aushalten soll, da das schmerzen ein Zeichen ist, dass sich die Muskeln erst noch entspannen und lockern müssen. Man soll es aushalten und sich konzentrieren, dann würden die Schmerzen verschwinden. Das Schwierige ist allerdings, dass ich mich durch die Schmerzen erst gar nicht konzentrieren kann....

Was ich aber heute gemerkt habe, dass ich nach einer Zeit nicht mehr gerade sitze, sondern neige mich automatisch immer mehr nach hinten und versuche dies dann aus zu gleichen. Ist es möglich sich an eine Wand an zu lehnen? Oder gibt es da andere Hilfestellungen?

Auch habe ich das Problem, dass ich mich nicht so richtig konzentrieren kann. Ich versuche mich auf meine Bauchatmung zu konzentrieren, also beim einatmen sage ich mir innerlich" Bauch geht raus " und beim ausatmen " Bauch geht rein ". Auch atme ich komplett durch die Nase aus und ein.

Ist das soweit korrekt?

Tags: Drachensitz, Meditation

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Ich danke dir!




sisi sagt:
Hallo.
Wenn Meditation ohne Anleitung schwer fällt, was den meisten Anfängern so ergeht, kann ich aus eigener Erfahrung eine geführte Meditation empfehlen. Es gibt z.B. gesprochen von Sukadev eine sehr gute Meditations CD.
Damit kann man ausprobieren, welche Technik zu einem passt und oft viel leichter zur Ruhe kommen.
Viel Erfolg und Entspannung weiterhin Sisi

Meditaion ist meiner Meinung nach letzendlich das zu Ruhe bringen der Gedanken. Und das geschieht zunächst durch das Konzentriertsein auf ein Meditationsobjekt, z.B. ein Mantra, eine Kerzenflamme. Konzentrierst Du Dich auf Deine Schmerzen verstärken sich diese womöglich. Lehnst Du Dich dabei an schläfst Du vielleicht ein.
Versuche also Dich immerwieder neu auf das Meditationsobjekt zu konzentrieren. Jedoch ohne Zwang, sanft und freundlich.
Möglichst zu gleichen Zeit täglich und am gleichen Ort. In ruhiger Umgebung. So wird eine Gewohnheit daraus und Dein Körper gewöhnt sich daran. Pranayama beseitigt Müdigkeit, reinigt den Körper, und die Asanas bereiten den Körper und den Geist auf die Meditation vor.
Sich auf die Atmung zu konzentrieren ist ok, das leitet die Meditaion ein, bringt den Körper und Geist zur Ruhe. Dann den Atem von selber ruhig und gleichmäßig fliessen lassen.

L G Ute

Vielen Dank Ute!

Die Wissenschaft der Konzentration: Von svâmî vivekânanda, es gibt keine einfachere Auslegung als diese ! Râja - yoga Mit den yoga -Aphorismen des patanjali. ISBN 3 - 7626 - 0410 -X Viel Freude beim Lesen, das Buch ist eine Offenbarung zum göttlichen. Die Kybernetik des Psycho - Mentalen

tec1978 sagt:

Vielen Dank Ute!

Ich danke auch dir, lieber Dieter!

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