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Müssen Mantras eigentlich immer auf Sanskrit sein? Kann man auch mit einem deutschen "Satz" meditieren? oder gibt es sogar deutsche oder andere Mantras?

Tags: Mantra

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 3329 X ANGESCHAUT

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Namaste & Hari Om
lieber Ratna
Danke für den erleutenden Beitrag über die Babys
Ja es ist so, jeder Sinn für das Schöne und heitere, den in uns ein gütiger Gott legt,
ist dem Weisen ein heiliger Strahl des göttlichen Urbilds.
Alles Gute, was je der Seele des Menschen entsprang, ist ihm heilig,
wie der, der von allem Guten der Quell ist.
Gleichwohl weiß der Weise, das die vielen erst sehen wollen und dann glauben.
Weiser handelt, wer durch das Tor des Glaubens schreitet, um ein Sehender zu werden.

In diesem Sinne
laßt die Kindlein zu ihm kommen

Mit herzlichem Gruß
Acchedya das babaji






Ratna schrieb:


Zurück zur ursprünglichen Fragestellung:


Nachtrag zur


Antwort von योगानन्दिन् Yogānandin am 17. März 2009 um 10:41am

नमस्ते namaste

Für einen मन्त्रदृश् mantradṛś (nom. मन्त्रदृश्यः mantradṛśyaḥ) [= Mantra-Sehenden] gibt es auf die Frage "Mantras nur auf Sanskrit?" nur eine Antwort: "Selbstverständlich nur auf Sanskrit!"

Doch klären wir zunächst, was denn मन्त्र mantra überhaupt bedeutet:

[...] Nachtrag:

Der (/ das) MANTRA [man-tra - wörtl. 'Denk-Instument'] vedisches Lied, heiliger (Sanskrit-)Spruch



Sanskrit-Wörterbuch in kürzerer Fassung
bearbeitet von Otto Böhtlingk [Auszug]

मन्त् mantra

m. (n. ausnahmsweise)
1) Spruch , Gebet , Lied als Erzeugniss des Geistes.
2) ein vedisches Lied , ein heiliger Spruch.

Grosses Petersburger Wörterbuch
bearbeitet von Otto Böhtlingk und Rudolph Roth
7 Theile, St. Petersburg 1855 [Auszug]

मन्त् mantra

von मन् man - meinen, glauben, sich einbilden, sich vorstellen, vermuthen, dafürhalten:) m. 1) Spruch, Gedicht, Lied als Erzeugniss des Geistes: 2) übliche Bez. der vedischen Lieder und Sprüche

The Sanskrit Heritage Dictionary [Gérard Huet] - Version 244 [2010-07-20]

मन्त्र mantra [man-tra] m. n. délibération, avis; résolution, conseil, plan; maxime | hymne sacré; formule mystique; incantation magique, charme | phil. [«instrument de pensée»] mantra ou formule sacrée ésotérique; instrument de connaissance et de pouvoir, sa récitation précise est prescrite par le maître [guru].


√ मन् man v. [4] pr. (manyati) pr. r. (manyate) impft. r. (amanyata) v. [8] pr. r. (manute) pft. r. (mene) pp. (mata) pfp. (mantavya, manya) abs. (matvā, -matya) pf. (anu, apa, abhi, ava, pra, vi, sam) penser, réfléchir, juger | savoir; croire, s'imaginer, supposer | considérer comme, tenir pour <2 acc.> | considérer, estimer, faire cas de | penser peu de — ps. (manyate) pp. (māna) estimer hautement, apprécier, honorer — ca. (mānayati) honorer, respecter — dés. r. (mīmāṃsate) réfléchir, vouloir comprendre || gr. μεμονα; lat. moneo; all. meinen; ang. to mean.

॰त्र -tra forme des adv. de lieu | forme l'instrument n. utilisé par l'agt. en -tṛ corr.
Namaste & Hari Om
ihr liebenden....!

Ja die Antwort von Yoganandin ist recht Professorisch und ausführlich,
da bleibt keine Auge trocken und kein Lied ungesungen, schön diese kleine
Anthologie, eine echte Bereicherung auf dem Wege der Selbsterkenntnis.

Denn Gott will ja, daß jedes Wesen zur Wahrheit, zum Licht, zur Selbstverwirklichung gelangt.
Seine Liebe ist sowohl Gabe als auch Aufgabe zugleich für uns.
Wer dies Hohe Ziel erreicht, ihm freudig zustrebt und den Zug nach oben
in sich wirken läßt, der erfährt von innen her zunehmend Hilfe,Förderung & Weiterführung.

Es wird ja gesagt, das auch der größte Eingeweihte einem Wahrheitssucher nichts geben kann,
was nicht schon in diesem latend vorhanden ist.
Er kann ihm auf Grund seiner Erfahrung nur Hinweise zu rechten Entfaltung
schlummernder Potenzen zu seiner Weiterentwicklung geben.
Was dieser daraus macht, hängt vom Grade seiner seelischen Wachheit und Reife ab.

Wie sagte doch mein Meister : "
Über der Zeit stehen lehrt: Alles ist nur Übergang. Darum bleibe du still und ruhig.
Über der Form stehen lehrt : Aus einem Wesen ist alles. darum achte alles ( ahimsa ) und schädige nichts.
Über dem Raum stehen lehrt : Das Eine Ewig-Seiende ( paramatma ) ist allüberall. Darum verliere es nicht.
Über allen Zuständen des irdischen und persöhnlichen Schicksals stehen lehrt :
Des Menschseins Zweck ist, im Wahrheitsgrund zu erkennen, was Liebe ist,
und in dieser Liebe Gott zu verwirklichen. Darum umfasse alles mit deiner Liebe.

Denn rechte Zuversicht erwächst aus Innensicht und Einsicht
und wendet mit Umsicht und Rücksicht alles zum Besten.

Darum sage ich, lassen wir uns nicht von den Lebensblinden verleiten,
denn die hocken zuhauf vor ihrer Datensinnflut und warten, daß ihnen ein Licht aufgehe.
Sie erkennen nicht, daß die Sonne der Erkenntnis in ihnen aufgehen muß,
damit ihr Widerschein die Finsternis der Nichterkenntnis vertreibe.
Da sitzen die Gläubigen und warten, daß Gott ihnen näherrücke.
Sie erkennen nicht, daß sie selbst sich nähern
und ihr von Gott Gesondertsein aufgeben müssen.
Solange sie auf das Erscheinen des Ewigen warten, haren sie vergebens.
Erst wenn sie sich einwärtswenden und zu sich kommen, fallen ihre Fesseln
und sie werden sich ihres Verbundenseins mit dem Göttlichen bewußt.

Die Krone der Erschöpfung, ist die Krönung des erschöpftseins...
Darum sagen die Weisen des Dreizack Eisen.
Wer aber über Verlassensein klagt, hat Unterbrechungen in seinem Glauben
und gewahrt Gottes Gegenwart in dieser seiner Schöpfung nicht.!

brahma-bhuta prasannatma
na socati na kansati
samah sarvesu bhutesu
mad-bhaktim labhate param.

Bhagavad gita as it is... Kapitel 18 , Vers 54
Möge die Macht mit euch sein.....

in diesem Sinne
Acchedya das babaji
Hallo Acchedya das babaji,

wunderschöner Text. Vielen Dank dafür.
Da kommt doch wenigstens was rüber!!

Hari Om
Sabine

P.S.: Star Wars Fan?? ;-)
Liebe Sabine,

Welch ein Kompliment: "wunderschöner Text. Vielen Dank dafür.
Da kommt doch wenigstens was rüber!!" (Sabine)

Zu mir kommt leider nichts rüber!!! - Much ado about nothing! Vanitas! Vanitatum Vanitas!


Da lese ich doch lieber ein Kapitel aus der Autobiographie [«Autobiography of a yogi»] meines Meisters Mukunda Lal Ghosh (1893–1952); kennst Du dessen spirituellen Namen?

Ob 'Acchedya das babaji' ['das' gibt es in Sankrit nicht] wohl seinen größenwahn-(un)sinnigen Namen richtig schreiben kann? - Frag ihn doch mal.

Ciao

Y.

PS Star wars Fan? Nein Danke.
Hallo Y.,

gut, dass jeder so seinen Schlüssel hat :-))

Mukunda ist Yogananda. Wird das ein Quiz??

Ciao
S.
Namaste & Hari Om
lieber Yoganandin

Danke für deine ermutigenden Worte, als größen
wahnsinniger Namen nicht richtig schreiben könnender
Namenloser, möchte ich nur kurz auf den Umstand hinweisen,
das der nicht existierende Sanskrit Name meiner Wenigkeit,
für jeden Bhagavad gita kundigen, sich im Kapitel 2, Vers 24
schnell wiederfinden läßt.

acchedyo'yam adahyo yam
akledyo'sosya eva ca
nityah sarva-gatah sthanur
acalo'yam sanatanah

Die Übersetzung zu dem Vers erspare ich mir hier,
den kann ja jeder nachlesen, der die Yoga Bibel der Inder besitzt
Was solls, jeder belesene Yogin weiß ja das Yoga mehr ist
als nur der Fokus auf Wellness und Hatha Yoga.

Ein Kapitel aus Yogananda's Autobiographie kann ich auch
guten herzens empfehlen, ein schöner Einstieg in das Verständnis
rund um Yoga und seine vielfältigen Facetten.
Weit besser, deutlicher und verständiger ist das was Sukadev Brez
zum Thema Om und Yoga im hier und heute veröffentlicht.!

In diesem Sinne
MFG

Baba Acchedya das
Namaste
liebe Sabine

Danke für deine kurze Würdigung,
über sowas freue ich mich doch.
Nicht alle wissen sowas zu schätzen,
selbst unter Yogins gibt es noch viel falsches Ego,
nun, aber daran arbeiten wir ja, darum beschäfttigen wir uns ja mit Yoga.

Mit der Anbindung an unseren Ursprung, an Gott, Chi oder Prana, denn
dieser Ursprung ist ja das wohin wir zurück wollen, na ja, ich jedenfalls.
Unser Ursprung ist ja auch gleichzeitig unser Absprung vom göttlichen Leben
in der spirituellen Welt, hinein in den Kreislauf der Geburten und Tode,
um, ja um zu lernen und zu verstehen das wir wohl eins sind in der Qualität mit Gott,
aber doch sehr verschieden sind in der Qantität bezüglich seiner Macht.
Sollte jemand meinen er sei auch diesbezüglich eins, möge er bitteschön mal seine
Qualifikationen im Bezug auf das Erschaffen von Leben, Planeten oder Universen unter
Beweis stellen. In Indien sagt der Volksmund, wer wie Krishna in der Bhagavad gita,
Kapitel 11, Vers 13 seine Universale Form zeigen kann,
den können wir getrost als Gott ansehen und oder akzeptieren.!

Alles andere sind Scharlatana, die den einfältigen Menschen etwas vorgaukeln
und sich selbst als Gott der kleinen Dinge deklarieren ( wir sind alle Gott ), ich zeige
dir Gott, aber erst wenn du eine ordentliche Spende $ bei mir abgeliefert hast.
Das ist gang und gebe unter den Gauklern und Betrügern im heutigen Indien und leider
fallen noch immer einfältige Naturen auf solche " Gurus & Yogis " herein, denn
money makes the world go round, auch bei den pseudo Heilgen vom Ganges.

Meister Yoda würde sagen,
VORSICHT HIER GEBOTEN IST, vor Pseudoweisen, oder schlimmer noch,
vor pseudo Gopis mit hang zum lady gagatum im paris hilton verschnitt,
die über Gott singen aber im grunde Spieglein Spieglein an der Wand meinen....
Mein Doktor rät hier,
bitte schauen sie auf die Verpackung und oder fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.!


In diesem Sinne
MFG
Baba Acchedya das
Namaste & Hari Om
lieber Ratna

Sehr schön was du da schreibst, genauso sehe ich es auch,
es gilt aus den tiefen des bewußten seins zu agieren,
um dann sein istha devata Mantra zu zitieren.!

Da Gott in jedem Lebewesen weilt als Zeuge,
als Seele der individuellen Seele, ( so erklären es die Upanishads )
ist er nicht nur allgegenwärtig in allem beseelten Wesen,
sondern gleichzeitig auch das verbindende Prinzip im
gesamten Universum. Sehr schön erklärt in der Gita 15 /15

sarvasya caham hrdi sannivisto
mattah smrtir jnanam apohanam ca
vedais ca sarvair aham eva vedyo
vedanta-krd veda-vid eva caham

In Germania hat das Wilhelm Reich ja auch schon 1930
herausgefunden und es die Lebensenergie Forschung genannt,
besser bekannt als Orgonenergie.!
Das ist ein Kunstwort und ist abgeleitet aus dem Wortstamm,
Organismus und der spontanen Selbstorganisation der Natur.
Die Funktion der Orgon Energie, sah er als fundamental
für Gesundheit und Krankheit an. Dort, wo der natürliche Fließprozess
der Lebensenergie gestört wird, entwickeln sich Krankheitssymptome psychischer, psychosomatischer oder organischer Art.
Reich zufolge gibt es eine kosmische Lebensenergie, die das Universum in all seinen Dimensionen durchdringt. Diese Energie bewegt sich aus sich selbst heraus, und ihre Grundbewegungsform ist die des Wirbelns. Zu diesen Erkenntnissen ist Wilhelm Reich gelangt auf der Suche nach der bewegenden Kraft der menschlichen Emotionen. Reich hat das sehr anschaulich in seinem Buch " Äther, Gott und Teufel " dargelegt.
Das Prinzip, das alle Teile der Universums einbettet in einen größeren ganzheitlichen Zusammenhang, kann man mit den unterschiedlichsten Begriffen benennen : Chi oder Prana heißt es in fernöstlichen Kulturkreisen. Andere nennen es Gott, Allgeist oder Omkara.
Insgesamt hat Reich damit ein Weltbild eines in allen Dimensionen lebendigen Universums entwickelt, mit dem der Mensch
von Natur aus spirituell verbunden ist.
Nichts anders lehrt ja auch die Bhagavad gita Upanishad.!

Ja richtig, lernen wir mit den wirbelnden Winden zu arbeiten
und das geheime Wort ( Mantra ) richtig zu nutzen,
oder wie Novalis sagte :"

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren sind Schlüssel aller Kreaturen,
wenn die, so singen oder küssen, mehr als die Gelehrten wissen,
wenn sich die Welt ins freie Leben und in die Welt wird zurückbegeben,
wenn dann sich wieder Licht & Schatten zu echter Klarheit werden gatten, und man in Märchen und Gedichten erkennt die ewigen Weltgeschichten
dann fliegt vor einem geheimen Wort das ganze verkehrte Wesen fort ".


In diesem Sinne
MFG
Baba Acchedya das
Namaste & Hari Om

lieber Ratna

Ja natürlich, Om ein Begriff
aus der vedischen Göttersprache Sanskrit.

In der Yoga Bibel der Hindus, der Bhagavad gita wie sie ist,
finden wir im 8 Kapitel, Vers 13
eine Anschauliche Erklärung zur Bedeutung des Omkara.

Da ja auch Sukadev Bretz, dem meine Hochachtung gilt,
viel von der Bhagavad gita hält, erlaube ich mir hier kurz
eine Erläuterung von Bhaktivedanta Svami vorzustellen.

Om ity ekaksaram brahma-
vyaharan mam anusmaran
yah prayati tyajan deham
sa yati paramam gatim

Übersetzung
Wer, nachdem er diesen yoga beherscht und die heilige Silbe om, die höchste Folge von Buchstaben chantet und beim verlassen des Körpers an den Höchsten Persöhnlichen Gott denkt, wird gewiss die spirituellen Planeten erreichen.

Erklärung
Hier wird eindeutig gesagt, daß Om, Brahman und Sri Krishna nicht voneinander verschieden sind. Om ist der unpersöhnliche Klang Krishnas, doch der Klang von Hare Krishna schließt om mit ein. Es wird klar gesagt, daß man die spirituellen Planeten erreichen wird, wenn man in diesem Zeitalter am Ende des lebens beim Verlassen des Körpers den Hare Krishna-mahamantra chantet.
Die Geweihten des Herrn gehen zum Krishna-Planeten, Goloka Vrndavana,
wohingegen die Unpersöhnlichkeitsanhänger im brahmayoti ( der Ausstrahlung
des Herrn ) verbleiben. Die Anhänger des Persöhnlichen können aber auch
in die unzähligen Planeten Vishnus im spirituellen Himmel eingehenen,
die als Vaikuntha Loka bekannt sind.
................................................................

Ich möchte hier noch anmerken das die Verse 12 und 14 auch überaus aufschlußreich sind, weil sie den Yoga Vorgang in diesem Zusammenhang
sehr gut beschreiben, der uns bedingte Seelen gewiss ans richtige Ziel führt.
Dem einen oder anderen mag das vieleicht zu philosophisch sein, nun,
Philosophy bedeutet die Realität zu ergründen, ihr auf den Grund zu gehen.
Darum ist Yoga ohne Philosophy eher Sport, und Philosophy ohne Yoga
trockne Spekulation. Die Weisen raten deshalb in den vedischen Sanskrit
Schriften dazu, das goldene Mittelmaß und ein Balance darin zu finden.

Lord Krishna sagt ja auch in der Gita Kapitel 13, Vers 8-12
janma-mrtyu-jara-vyadhi dukha-dosanudarsanam
Bleib dir immer bewußt, das Geburt, Alter Krankheit und Tot,
die Dreifachen Leiden des menschlichen daseins dich auf Schritt und Tritt begleiten. Die Aufgabe des Lebewesens ist sich davor zu schützen und aus
diesem Kreislauf auszubrechen, das nennt man die Philosophy des Yoga.

Sicher ist es nur Ein Aspekt, aber für mich ein doch ganz wichtiger,
weil er mir hilft die Dinge in der richtigen Perspektive zu sehen.


In diesem Sinne
MFG
Acchedya das
भगवद्गीता

अच्छेद्योऽयमदाह्योऽयमक्लेद्योऽशोष्य एव च ।
नित्यः सर्वगतः स्थाणुरचलोऽयं सनातनः ॥२- २४॥

acchedyo'yamadāhyo'yamakledyo'śoṣya eva ca|
Nityaḥ sarvagataḥ sthāṇuracalo'yaṁ sanātanaḥ|| 2.24||

"¡Diese (inkarnierte Seele) (ayám... ayám) ist unzerbrechlich (acchedyaḥ) und (ca) unauflöslich (adāhyaḥ) und kann weder verbrannt (akledyaḥ) noch ausgetrocknet werden(aśoṣyaḥ), gewiß (evá)! Sie (ayám) ist ewig (nítyaḥ), allgegenwärtig(sarvagataḥ), fest (sthāṇúḥ), unveweglich (acalaḥ) (und) ewig (sanātánaḥ)"||24||
Genau

man kann auch absolutes "gibberish" also nichts daher brabbeln, 30-40 Minuten sollten reichen danach ist der "Kopf" garantiert leer!

Oder 10- 20 Runden Kapalbatthi - Anuloma-Viloma hat auch "magische" Wirkung, 10-15 Runden Suryanamaskar a,b,c....

Dann 15 Minuten "Balasana" Tiefenentspannung...

wie auch immer die Laute die in den Sanskrittexten (Mantras) Anwendung finden, sind deswegen gewaehlt weil sie in den Chakren ihren Ursprung haben, nicht umsonst wird das Omkar, das OM - AUM (Amen) als der "Sound des Universums" bezeichnet!

letztendlich geht es um den erzeugten Ton wie in den Kernmatras der Chakren (aufsteigende Reihenfolge): Lam, Vam, Ram, Yam, Ham, Kscha, (Om) Ah (Om)

Diese entsprechen wiederum der C-Dur Tonleiter C, D, E, F G, A, H Dazu erklaert z.B Dr. Steven Halpern, das der gewoehnliche Tonumfang bei 1000 Hz leicht wahrnehmbar ist wenn diese verdoppelt wird nennt man das eine Oktave, ein nomales Klavier umfasst etwa 7 Oktaven.

Kammerton A schwingt mit 440 Hz da das menschliche Ohr nimmt Schwingungen von etwa 10-20 Hz-16.000/20.000 Hz wahr.

Farben sind "schwingendes Licht"... koennte man die Toene eines Klaviers, oder der menschlichen Stimme so enorm steigern so wuerden Farbresonanzen entstehen, die Farbe Rot schwingt bei 430–480 THz.

Dem Muladhara, (Basischakra) wird die Farbe Rot im untersten Schwingungsbereich zugeordnet, dem Vishuddha oder Kahlchakra die oberen Bereich (~ 670–750 THz) blaue Farbe zugeordnet!

So folgt auf Rot, mit Orange (480–510 THz), das Svadhisthana (Sakralchakra), mit Gelb (~ 510–540 THz) das Manipurachakra (Solar Plexus) und geht in das Gruen (~ 540–610 THz) des Anahatachakra uber um ueber das Blau (610–670 THz) des Kehlkopfchakras in das Violet (670–750 THz) das Sahasharachakras ueber zugehen, hier hoert fuer den Menschen die Farbwahrnehmung auf (390 nm to 750 nm).

Damit wollte ich die sehr wesentlichen Zusammenhaenge der Toene in den verwendeten Mantras, der Verhaeltniss zu den Farben (Goethes Farbenlehre!) und auf die Chakren hinweisen, dabei spielt es absolut keine Rolle, in welcher Sprache die Toene verfasst wurden, nwas diese bewirken! Bemerkenswert allerdings ist das dies den Vaetern der Veden vor tausenden von Jahren schon bekannt gewesen sein muss!


Namastasje!

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