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Müssen Mantras eigentlich immer auf Sanskrit sein? Kann man auch mit einem deutschen "Satz" meditieren? oder gibt es sogar deutsche oder andere Mantras?

Tags: Mantra

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Namaste & Hari Om

lieber Andy

Wie ich gerade auf veda-vit.de Forum lese, ist die Oberfläche ja nur dem Anschein nach
das Ganze. Es ist im Grunde wie ein Umgekehrte Pyramide mit einer großen
Oberfläche, aber einer noch viel größeren Tiefe, in die es hinabzutauchen gilt
um an die Essence des heiligen vedischen wissens zu gelangen.

Alle Zwecke, die ein kleiner Brunnen erfüllt,
können sogleich von einem großen Gewässer erfüllt werden.
In ähnlicherweise können alle Ziele der Veden von jemandem
erreicht werden, der das Ziel hinter ihnen kennt.
Bhagavad Gita wie Sie ist
Kapitel 2, Vers 46

In diesem Sinne viel Erfolg beim Tauchen
nach transzendentem Wissen

MFg
acchedya das babaji
Das OM das kosmische "Ja"-Wort ist, das ist mir neu, Mensch lernt halt immer was dazu!

Demnach... "Dieses transzendentale Wissen wurde zuerst dem Sonnengott
Vivasvan-Helios offenbart, der wiederum unterwies Manu, den Stammvater
der Menschheit darin und dieser unterwies damit seinen Sohn Iksvaku.
Von dort breitete sich das Uralte Arya-dharma Wissen über die Erde aus"

.....waren die Bushmaenner der Kalahari ersten denen die Veden uebermittelt wurden,
denn laut Genom-Forschungen, von National Geographic gesponsert und dokumentiert:

"By analyzing DNA from people in all regions of the world, geneticist Spencer Wells has concluded that all humans alive today are descended from a single man who lived in Africa around 60,000 years ago.

Modern humans, he contends, didn't start their spread across the globe until after that time. Most archaeologists would say the exodus began 100,000 years ago—a 40,000-year discrepancy. "


Das mal dahingestellt, ich denke auch das besonders die vedische Literatur, ein Fuellhorn an aufschlusssreichen Informationen beinhaltet, die allerdings fast alle verschluesselt sind - wie die noch relativ simple Geschichte mit "Vaju und Agni die kamen Soma zu trinken"....

"es tropft vom Haupt herab" - was wohl mit der Aktivierung der Hypophyse durch Pranayama (Kechari and various Bhandas - Vayu/Wind entfacht Agni/Feuer) in Zusammenhang steht, wie Mensch im Westen nun auch,seit etwa 80 Jahren heraus gefunden hat, das diese Druese existiert, was den "Rishis" der Veden wohl seit Jahrtausenden bekannt war.


Der ganzen Geschichte ist noch hinzu zu fuegen das es gewaltige Diskrepanzen in der ueberlieferten Geschichte und anderen historischen Daten gibt, siehe dazu:

. "the dates proposed for the Kurukshetra war range from as early as 6000 BC to as recently as 500 BC"

Dazu noch:

The Questionable Historicity of the Mahabharata
S.S.N. Murthy, School of Physical Sciences,
Jawaharlal Nehru University,
New Delhi-110067, INDIA.
E-mail: ssnm0700@mail.jnu.ac.in

Sehe das als kreative Ergaenzung des Ganzen, weil wie die Speichen eines Rades erst in ihrer Gesamtheit mit der Nabe das Rad ausmachen, so die vielen kleinen Einzelheiten der Gesamtheit, diese zu einem Ganzen fuegen!
Genau, sag ich doch,
Versuch macht kluch.... oder so

you know what i mean
not necessarly mainstream .....
Namaste dear mk

Ja wie Du siehst spekuliert die materielle Wissenschaft sich alle Jahre etwas
neues zusammen damit die "christlich jüdische" Meinungsvorherrschaft
nicht ins wanken gerät.
Die Buschmänner aus der Kalahari waren gewiss ehrenwerte Leute
aber das vedische Wissen hat sie bekanntlich nicht erreicht. Ohne jetzt in details gehen zu wollen ( das würde ein langer text werden ) möchte ich darauf hinweisen, das in der vedischen Tradition der Guru...tasmai sri gurave namah .
als die Autorität der Veden anerkannt wird und nicht irgendwelche Geisteswissenschaftlichen Vertreter einer Behörde für Religionswissenschaften.!

Das unterscheidet eben das Vedische Prinzip von allen anderen
jüngeren Bereichen des Geisteswissenschaften.
Die Parampara, die Schülernachfolge ist die eigentliche Vedische Autorität,
von der man gesichertes Wissen erhält über die Frühgeschichte der materiellen und der spirituellen Entwicklung der Menschheit.
Das dies oftmals im Widerspruch steht zu neueren Gesichtspunkten der Geschichtsschreibung ist ja auch altbekannt.

Die Rishis sind die Vertreter der Parampara die direkt von Gott oder seinen
Inkarnationen ausgeht. Der Guru ist, wie im oben erklärten Vers der Mittler
zwischen den heutigen Theosophen und der Theosophie der Vorväter.

Rama, Krishna, Brahma, Shiva, alle haben ihre Parampara und ihre Rishis
von Anbeginn der Zeit. Der Guru stellt die Verbindung her und ist immer
eine Selbstverwirklichte Seele, dem es daran gelegen ist, die Uralte echte
Wissenschaft der Gottdurchleuchteten Inkarnationen Gottes zu bewahren
und zu fördern. Der Guru der jeweiligen Parampara wird als von Gott ermächtigt angesehen, wenn er in übereinstimmung mit den heiligen Schriften lehrt, lebt
und praktisches Beispiel gibt.

Will man also in die Vedische Kultur eintauchen, muß man dem Weg
der Schülernachfolge folgen und aus dieser sein Wissen beziehen,
ansonsten besteht die Gefahr das der Aspirant fortgewaschen wird
von einem Meer der geistig Spekulativen Selbstbezogenheit.

In der heutigen Zeit, gilt das Mahabarata und die Bhagavad Gita als Sruti,
als die überlieferten Heilsbotschaften der Veden für den modernen Menschen.
Sie sind, so könnte man sagen, die essence und vereinfachte Form und
Zusammenfassung der vedischen Gesamtliteratur.
Verstehen wir, was in der Gita als der Weg des höchstenYoga beschrieben wird, werden wir gewiss Zugang finden zu der Theosophie der Veden.

Darum weisen ernst zu nehmende Gurus und Lehrer seit altersher immer wieder
auf die Gita hin um den Samen zu legen für ein ersprießliches erblühen
des Seelen Lotus, der nur seine zarte Schönheit zeigen kann, wenn er mit
heiligem vedischen Wissen genährt und bewässert wurde, um seine volle Blütenpracht zu entfalten.!

In diesem Sinne
MFG
the gardener of me soul
acchedya
Sri Yukteswar stammt auch aus einer Guruparampara und hat den Fehler in der Berechnung der Kalpas korrigiert, und aufgezeigt das sich die Welt nicht mehr im Kali-Yuga bewegt.

Wie dem auch sei, es gibt Unklarheiten und ich bin nicht gewillt diese Unklarheiten (die Spanne zwischen 500-6000 BC ist schon frappierend) mit dem Schwaemmchen des Autoritaetsglaubens und blinder Akzeptanz zu uebertuenschen und einfach abzunicken, es kann sehr gut sein das mehrere Uebertragungs, Uebersetzungs-Interpretationsfehler gibt, als nur den mit der Bestimmung des Kali-Yuga und das weckteinfach meine Kuriositaet.

Bushmann-Gene fanden sich sogar bei Indern und wie bemerkt es war nur eine Stichprobenuntersuchung, aber eine grossflaechig angelegte Forschung, sie sind weiter dabei, Bushman-Gene bin hin zu den Aboriginals Australiens, ueber die Ureinwohner (Yakuten) Sibriens, bis hin zu den Navajos...! Aus irgendeinem Grunde (Eiszeit) setzte sich der Trend nach Westeuropa erst bis 20.000 Jahre spaeter fort.....in dieser Untersuchung hat nie Jemand Anspruch auf "christlich-juedische Rechte" zu erheben versucht, darum ging es garnicht, waere auchlaecherlich weil des weitfrueher geschah, es ging um "The origin of mankind" an keiner Stelle wurde die Genesis oder gar der Begriff "new design" erwaehnt!

Auch nicht das es bis dahin keine anderen Kulturen gab, sondern das all die bis dahin existierenden "Spezien" allmaehlich ersetzt wurd - der Einwurf bezueglich der Offenbarung der Veden durch Vivasvan-Helios....




Nun wie dem auch sei, interessant allemale...und ja, es fuehren viele Wege nach Rom sonst waere - OM - nur einklaegliches "Quiek" und nicht der majestaetische Urklang des Universums, der in Allem unbegrenzt, auf Ewigkeiten wiederhallt!
Namaste,

ich hoffe, hier im richtigen Themenfaden gelandet zu sein, da ich mich gerade etwas mit möglichst alten Überlieferungen befasse. Mantras und Verse scheinen mir zu den wichtigsten, ursprünglichsten Dingen zu gehören, die überliefert werden können, und bestimmt habe ich hier dann gleich die richtigen Fachleute für meine Frage versammelt.

Auf meiner Suche nach der richtigen geistigen Basis für mein Verständnis von Yoga bin ich über Swami Sivananda nun bei Shankaracarya gelandet und habe da ein Verständnisproblem:

Shankaracarya wird als Inkarnation von Shiva und "wofür können wir ihn halten als für Gott selbst" bezeichnet (http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Shankaracarya.html). OK, Gott ist also Shiva. Und dann verfaßte Shankaracarya das "Bhaja Govindam" und sagte dort in seinen Versen, was er dem Suchenden empfiehlt, die Verehrung Govindas:

"Worship Govinda, Worship Govinda, Worship Govinda. O fool."
"Rules of Grammar will not save you at the time of your death."
...
"Regularly recite from the Bhagavad Gita, meditate on Vishnu in your heart, and chant His thousand glories. Take delight to be with the noble and the holy. Distribute your wealth in charity to the poor and the needy."

Shankaracarya, der Vedanta-Guru, als Inkarnation Shivas, Gottes, empfiehlt hier also nicht, Shiva oder ihn selber zu verehren, sondern stattdessen Govinda zu verehren, über Vishnu im Herzen zu meditieren und aus der Bhagavad Gita zu lesen. Govinda ist ein anderer Name für Krishna (laut http://de.wikipedia.org/wiki/Govinda), den man in der Bhagavad Gita (http://de.wikipedia.org/wiki/Bhagavad_Gita) und im Bhagavata Purana finden kann (http://de.wikipedia.org/wiki/Bhagavatapurana).

Seht ihr da keinen Widerspruch zum Vedanta?

Alles Liebe,
Hamsi

Der Text von Bhaja Govindam habe ich hier entdeckt:
http://sites.google.com/site/vedicscripturesinc/home/srishankaracha...

Ein tolles Video bei Youtube, auf dem diese Verse parallel im originalen Sanskrit und englischer Übersetzung dazu mitgelesen werden können: http://www.youtube.com/watch?v=wHoZz0o1_Mg


Ergänzend vielleicht noch so eines mit schönen Bildern: http://www.youtube.com/watch?v=r4FUQxn4CnY&feature=related

High Andy

Warum sollte ich dich auch Überzeugen wollen,
von was und über wehn.
Das Wissen ist doch vorhanden, nutze es, wenn dir danach ist.
Oder versuche mal Guru mit Lehrer zu verstehen, mehr ist da
nicht dran, ein Lehrer ist ein Guru und ein Guru ein Lehrer, thats all.

Exportschlager aus Indien, nun ja, es scheint wir hatten es nötig,
sonst hätte ja Svami Sivananda und andere nicht so großen
Zuspruch erfahren die letzten 50 Jahre hier in Europa.

Und was ist unser deutscher Export Schlager, Derrik, Heino,
Gammelfleisch Döner, Wiener Würstchen, Dieter Bohlen oder
all die möchtegern Superstars und Gagaisten alla Sarah Connor
Tokio Hotel, Scorpions, Oktoberfest im Dirndellook usw...

Da ist der Beitrag der Inder ja wirklich noch Human und hilfreich
was man von unseren deutschen Exportschlagern
ja nicht unbedingt behaupten kann. Na gut Siemens mit seiner
Super technik und Atomkraft Saurier Technologie. Aber wirklich,
da haben selbst die letzten Gaga Gurus mit hang zum blonden
Venus Gift ja noch mehr ewiger Weisheit und Witz im Köcher....!

Nein das kann man so nicht stehen und oder gelten lassen, denn die
Gurus und Lamas haben erst die Maroden Kirchenphädophilen und
ihre Steinzeit Lehrmeinungen das fürchten gelehrt. Das der Dalai Lama
und andere Arya-varta Gurus soviel Zuspruch beim Teutonen fanden
ist ja nur ein Zeichen für den Wunsch nach spiritueller Erkenntnis.

Yes, Ja und Omkara

In diesem Sinne

allways your mirror
of your a beautiful mind

acchedya das babaji
Namaste & Hari Om

liebe Freunde im geiste

Wie es scheint, wird dieser blog mehr und mehr mit Leben erfüllt
und das ist auch gut so. Wie Gautama Buddha schon sagte,
" von jedem etwas lernen können ", weil in jedem von uns der heilige Geist
wirkt, oder wie George Harrison sang, " let my spirit sing for you " denn
das Ewige in uns, will sich offenbaren und über die Grenzen seines
Körperschlittens hinaus surfen, oder wie Ratna schön ausführte,
den inneren Klang der durch das heilige Mantra erweckt wird erfahren.

Zum Thema Baja Govindam möchte ich sagen, und auch darauf hinweisen,
das im Bhagavat Purana im vierten Kanto, Kapitel 3, Vers 23, Lord Shiva
selbst sich zu - vasudeva sarvam iti - bekennt und sich eingehend erklärt.

maitreya uvaca
sattvam visuddham vasudeva-sabditam
yad iyate tatra piman apavrtah
sattve ca tasmin bhagavan vasudevo
hy adhoksajo me namasa vidhiyate

Übrigenz äußerst aufschlußreich das dritte Kapitel des vierten Kantos
und es läßt auch durchblicken warum Srila Sankaracarya das schöne
Baja Govindam wohl komponiert haben mag.!

Ich selber beziehe mich und mein Wissen aus dem was mein Guru sagte
und uns anwies zu lernen, mein heiliges Buch ist seitdem die Gita wie Sie ist.
damit bin ich echt super gefahren in den letzen 30 jahren.
Ich schätze die Weisheit der Brahmanen und liebe ihre indigen Bananen,
das Himalaya ist für mich das Herz von Arya-varta, die Menschen dort
sind seit vielen Jahren meine Berater. Und mit dem deutschen brahmanen
Friedrich Rückert möchte ich es zusammen fassen....: "

Mit Unvollkommenheit zu ringen ist das Los
Des Menschen, ist sein Werk und nicht sein Mangel bloß.

Was unvollkommen ist, das soll vollkommen werden;
Denn nur zum Werden, nicht zum Sein, sind wir auf Erden.

In der natürlichen Religion geboren
Wird jeder Mensch, und nie geht sie ihm ganz verloren.

Ihm angezogen wird ein äußres Glaubentum,
Das nimmt im Leben er wie einen Mantel um.

Er trag es, weil er lebt; im Tode legt er's ab,
Da bleibt der Glauben ihm, den Gott ihm selber gab.

In diesem Sinne

acchedya das
Namaste Vijaya,

danke für die Schilderung der Entstehungsgeschichte von Bhaja Govindam.

Meine Frage ist allerdings unbeantwortet geblieben, ich versuche es also nochmal :-)

Shankaracarya, der Vedanta-Guru, als Inkarnation Shivas, Gottes, empfiehlt hier also nicht, Shiva oder ihn selber zu verehren, sondern stattdessen Govinda zu verehren, über Vishnu im Herzen zu meditieren und aus der Bhagavad Gita zu lesen. Govinda ist ein anderer Name für Krishna (laut http://de.wikipedia.org/wiki/Govinda), den man in der Bhagavad Gita (http://de.wikipedia.org/wiki/Bhagavad_Gita) und im Bhagavata Purana finden kann (http://de.wikipedia.org/wiki/Bhagavatapurana).

Seht ihr da keinen Widerspruch zum Vedanta?



Was sagt der Vedanta? Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Vedanta

Jetzt sagt Shankaracarya aber, Govinda soll verehrt werden:
"Verehre Govinda, Verehre Govinda, Verehre Govinda. O Narr!"

Ist das kein Widerspruch?

Dieser Punkt scheint mir nicht ganz unwichtig zu sein.
Danke für die Geduld :-)


Alles Liebe,
Hamsi
Namaste & Hari Om

dear Hamsi

Ich brauchte erst einen Tag für Reflektion beim Harken des Laubes
im Klostergarten, währenddessen ich über dies wunderschöne Gedicht
Baja Govindam von Srila Sankaracharya nachdachte. Der Blick meines
getreuen Katers wies mir dann den Weg zu der Erkenntnis,
die mir half das ganze besser zu verstehen.

Ich las nochmals was Sivananda Svami schrieb und mein Verstand,
der vom Brahman und dem großen ganzen erfüllt war wurde durchleuchtet.

Hier nochmals Sivananda Svami :"
Vor allem beschränkt sich die Philosophie Shankaras nicht auf hoch intellektuelle Menschen. Sie ist auch für einen Laien leicht zugänglich. Mit seinem tiefgründigen Wissen, seinem allumfassenden Lernen, seiner kühnen intuitiven Einsicht und seinen überzeugenden Erklärungen hat er das starke Gebäude des Vedanta errichtet, das für den Gelehrten und den Laien gleichermaßen zugänglich ist. Wie weise und wirkungsvoll hat er dem Gelehrten, der sich über den verschiedensten Schriften den Kopf zerbrach, als Mittel „Bhaja Govindam“, die Verehrung Krishnas, verschrieben
(bhaja = verehre, Govinda = „ Hüter der Kühe“, Name für Krishna).

Vedanta ist nicht der einzige philosophische Aspekt, den er der Welt verkündet hat. Er erreichte das Herz eines jeden ernsthaften Suchenden nach Wahrheit. Er regt zur Verehrung Gottes in verschiedenster Art und Weise an und befürwortet Bhakti (Hingabe zu Gott) sehr. Ohne jegliche Voreingenommenheit gegen die eine oder andere Form verfasste er zahllose von Hingabe und höchster Wahrheit überfließende Hymnen, die alle göttliche Ekstase und immerwährende Freude auch in einem nicht entwickelten Geist hervorrufen. Sein unermüdliches Wirken zum Wohle der Menschheit zeichnet ihn auch als einen wahren, tatkräftigen Karma Yogi (aktiv Handelnder im Dienst anderer) aus.!"

Was ich daraus zu verstehen vermag ist folgendes, der Weg der Hingabe an Gott wird
über verschiedene Stufen erlangt. Wir kennen ja die verschiedenen Yoga Wege oder Ashramas, Hatha, Jnana, Astanga, Bhakti usw. ich glaube es ist ein Aufsteigender Weg,
an deren Spitze sich Bhakti Yoga - reine Hingabe zu Gott befindet.

Um aber dahin zu kommen wies Shankara den Weg über den Vedanta und über die Askese, weil er wußte als eine Inkarnation von Lord Siva, das die Menschen zu Gedanklichen Spekulationen neigen, und so baute er ein Lehrgebäude auf, das auf den verschiedenen Stufen bis an die Spitze führte, welche im Bhakti Vedanta zu Siva und Krishna kulminierte.
Nicht umsonst gilt Lord Shiva in weiten teilen Indiens als der größte Geweihte Gottes
und als der Erste Vaishnava, sprich als der Erste unter den Verehrern Vishnus
und seiner zehn Inkarnationen.

Würden sich mehr Yogis und Yoginis mit dem Bhakti Vedanta auseinandersetzen,
würde Lord Shiva und Maha Vishnu in einem ganz anderen Licht erscheinen.
Ein Mangel an Bhakti ist es doch, was diese Welt in ihren Grundfesten zerstört.
Ich meine nicht erst seit " all you need is love " der Beatles, wissen wir von dieser
Soma Essence. War es nicht der heilige Fransiskus, der mit seinen Liebesandwandlungen
schon damals die Päpste und Kardinäle erstaunte und zur Bewunderung einnahm.
Und war es nicht der Nazärener, der für seine universale Liebet eure Feinde Erkenntnis,
den kalten Stahl der Mächtigen Judenmafia seiner tage zu spüren bekam.
Wir sehen daran doch, das der Weg des Bhakti zu allen Zeiten ein dorniger Weg war,
der zwar im Herzen der erwachten Seelen oftmals richtig verstanden wurde, aber von
den Schriftgelehrten als eine art Sentimentalität abgelehnt und verhöhnt wurde.

Das gleiche finden wir doch auch heute vor, Bhakti ist Mädchenkram sagen die Yogis,
wirklicher Yoga ist Askese und Jnana, Schriftenstudium und das aufgehen im Brahman.
Nur Sankaracharya hat mit dem Baja Govindam den Schrift Gelehrten einen Spiegel
vorgehalten und sie ermahnt nicht zu vergeßen, warum wir hier sind, eben nicht zum
Sein, sondern zum Werden, sprich zum höher entwickelt werden, um zu verstehen
um was es denn letztlich geht, nämlich um die Liebe zu deinem unserem Nächsten,
denn im Nächsten tritt uns Gott entgegen und wartet auf unsere Hand und Hilfe.!

Und da sind wir fast schon bei Christus und Sri Chaitanya angelangt, die Reformatoren
der jüngeren Neuzeit, die Bhakti frisch fromm und fröhlich frei ausgelegt haben für uns
Kali Yogis und die Beispiel gaben für das wahre geheiligte Menschentum im New Age.
Ich denke da schließt sich der Kreis und wir finden wunderbare Ansätze und Hinweise
zu einem glücklichen Gewaltfreien und Nächstenliebenden Leben im hier und jetzt.!

In diesem Sinne
MFG
acchedya das
Namaste & Hari Om
lieber Andreas

Ich muss dir ja in deinen angeführten Punkten wohl recht geben,
das Berufsgurutum ist eine echte Entartung der Neuzeit.
Nur wo entartet die Gesellschaft nicht, allerorten finden wir doch
bis hinein in Höchste Politämter Entartung als neo lifestil.
Ja es gilt ja auch als schick, schwull und oder phädophil zu sein,
ein gieriger Geschäftemacher gilt ja eher schon als normalo.

Wenn ich aber öffentlich sagen würde, was ich ja nicht tue,
" Homosex ist Unchristlich und Asozial " dann mußt du mal die
Reaktionen hören, oh da kommen dann die Ratten aus ihren Löchern,
die Gutmenschen aus ihrer Letagie und sagen das geht doch nicht.

Das mit den Gurus ist doch ähnlich, die sind eben schlau
und oftmals leider nicht beseelt von einer Mission die Welt
zu retten und oder in eine neue Dimension zu führen, sondern erkennen die Leichtgläubigkeit der nach Befreiung strebenden
und überforderten karmis und Weltlinge.

Wir können das ja nicht nur an Osho festmachen, bleiben wir doch
im raum zeit gefüge, also bei yogvidya, da war auch der alter Meister
Sivananda Svami mit einem guten Ansatz gestartet in den 60zigern
und was sehen wir heute, ein kommerziell gut aufgestelltes kleines
Yoga Imperium, das Fitness Kurse verkauft für Menschen die draußen
auf Leistung sich trimmen lassen, müssen, wollen oder sollen.
Bigram oder power Yoga als Viagra für Leistungsfetischisten und
bodyfetischisten um Orangenhaut und Fältchen zu kurieren,
um wieder fit zu werden für den Geschlechterkampf und oder
um die besten Positionen zu kämpfen, armes deityaland

Na ja, und sonst.....
Ach ja, bei den Krishnas, die so verheißungsvoll starteten und selbst
die Beatles zu begeistern vermochten, nun, als der alte Meister sich
ins Samadhi begab und seine Reise in die Spirituelle Welt antrat,
brach dort ein allesvernichtender Machtkampf aus, wer denn nun der Rechtmäßige Nachfolgeguru sei. Diese Shoa hält bis heute immer
noch an, und 33 Jahre nach dem Weggang des Gründers haben wir dort einen Holocaust im kleinen zu betrauern und das alles nur wegen Ruhm, Macht, Einfluss und der Aussicht groß rauszukommen.

Ermüdend oder,..
Was das alles mit Yoga-Anbindung an Gott, und oder Liebe zu Gott
zu tun hat, wissen wohl nur die Götter der Verwirrten allein.!
Well, darum heißt ja auch dieses Zeitalter das Kali Yuga,
das dunkle Zeitalter des zankes und des streites,
der Heuchelei und des Eisens.

Was bleibt dann, möchte man fragen, nun, ich denke wir sind gut beraten unsere Seelenlandschaft zu pflegen und zu hegen,
alle dinge abzulehnen die uns suspekt erscheinen und die nicht
im Sinne der großen Eingeweihten sind, man lese hierzu mal
( die großen Eingeweihten von Edouard Schure )
und verstehe dann, was die Wahrheit hinter all dem flackerhaften Schein des möchte gerne sein's ist
und wie wir sie durchschauen können.!

In der Hoffnung auf bessere zeiten
verbleibe ich ihr
acchedya das babaji
Hari Om Tat Sat

dear Ratna

Juwelen sind es ohne Zahl, was da kommt
von Dir die Tage allemal.

Oder mit meinem kleinen Guru
Friedrich Rückert gesprochen : "
Der milde Man, wie Gott zu spenden seine Gaben,
Will keinen Grund, er will nur einen Anlass haben. "


In diesem Sinne
acchedya das

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