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Müssen Mantras eigentlich immer auf Sanskrit sein? Kann man auch mit einem deutschen "Satz" meditieren? oder gibt es sogar deutsche oder andere Mantras?

Tags: Mantra

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 3319 X ANGESCHAUT

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Namaste & Hari Om
lieber Ratna

Wunderbar dein Satz, " dann fällt es mir leichter alle Wesen zu achten."
Denn genau darauf kommt es an, das meinte auch Buddha mit Ahimsa,
alle Wesen zu achten, natürlich auch die Tiere, denn sie sind ja auch Wesen,
zwar von anderer Natur, aber eben auch fähig zu Leiden und Schmerzen zu empfinden.
Das die Kirche meint, Tiere hätten keine Seele ist höchst verwerflich und zeugt
von keinem großen Gottesverständnis, hier hat das Christentum Nachholbedarf.
Achte deinen nächsten wie Dich selbst, erkenne dich Selbst, dann erkennst du auch Gott,
welcher im Herzen aller Lebewesen weilt und darauf wartet das du dich ihm wieder zuwendest.
..............................
Und was sagt uns dazu der große Guru Svami Sivananda..........

Glaube ist Leben
" Erwirb einen starken Gottglauben. Der Glaube ist der Zugang zu Gott.
Glaube kann Wunder wirken.
Handle stets mit Glauben und Entschlossenheit.
Sei standhaft und feurig in deinem Entschlüssen und Vorsätzen.
Trage die Heiligen und Weisen in deinem Sinn.
Bete und verrichte regelmäßig Japa und Kirtan.
Halte die Verbindung mit deinem Guru aufrecht.
Lies Werke religiösen Inhalts, wie die Gita, das Ramayana,
das Mahabharata und das Bhagavatam.
Sie werden den Samen des Glaubens säen und ihn vermehren,
bis er fest und unerschütterlich geworden ist.

Das Ziel des Lebens ist Gottverwirklichung.
Leben ist Glaube und Erleuchtung.
Glaube ist eine wichtige Befähigung des geistig Strebenden.

Erkenne Gott in Seinem Wesen
Hari, der höchste Herr, offenbarte sich in den Gestalten von Krishna
und Rama zum Schutze der Guten und zur Vernichtung der Bösen
und zur Festigung der Gerechtigkeit.

Sri Krishna sagt in der Gita Kapitel 9 Vers 11:
" Die Toren erkennen nicht meine menschliche Gestalt,
nicht meine höchste Natur, den Herrn aller Wesen."

Lasse dich nicht von den ungestümen Sinnen und dem Einfluss der maya
und ihrer Kräfte verlocken und überwältigen. Erkenne Gott in Seinem Wesen
durch Glauben und Andacht und gewinne durch Seine Gnade die höchste Seligkeit,
den höchsten Frieden und die höchste Erkenntnis.

Schlechte Gesellschaft, Begierde, Habsucht, törichte Liebe
zu Frau, Sohn, Besitz und unbekömmlicher Nahrung sind die Feinde des Glaubens.
Bevorzuge milde, leichte substantielle vegetarische Nahrung."

Aus Licht, Kraft und Weisheit von Svami Sivananada
..............................

Die Frage welches Mantra für die individuelle Person der richtige ist,
beantwortet der göttliche Begleiter ( paramatma ) in unserem Herzen.
Für den einen ist es der Maha Mantra, den Sri Krishna Chaitanya
uns empfohlen hat für dieses Zeitalter, für den anderen ist es der
Moksha Mantra oder Mrityunjaya Mantra, für wieder einen anderen
ist es der Lobpreis für Lord Rama, Raghupati Ragava Raja Ram.

Die Krone der Erschöpfung
Da wir zwar alle als Menschen daherkommen und äußerlich gleich erscheinen,
so ist es doch ganz unterschiedlich, wo wir stehen und zu welchen Einsichten
und Verwirklichungen wir fähig sind, gemäß unseres karmas.
So verhält es sich auch mit dem Mantra worauf wir ansprechen,
wir knüpfen sozusagen mit dem Mantra an unsere frühere Inkarnation an
und arbeiten dort weiter wo wir in einem früheren Leben aufgehört haben.!

In diesem Sinne
Acchedya das babaji




Ratna schrieb:

Om Om Om
Hochachtungsvoller Shri Acchedya Das Babaji,

vielen Dank für Deine bescheidene Meinung.

Persönlich glaube ich das wir göttlichen Ursprungs sind und ja sogar wir selbst göttlich sind sogar alle Wesen.

So sehe ich großzügig das in jedem Wesen das Göttliche sich vorhebt :-) so fällt es mir leichter jedes Wesen besser zu achten.

Liebe Grüße

Ratna
Hari Om Tat Sat

Namaste dear Ratna

Ja das mit der Achtung ist richtig, je mehr wir Achtung vor den Mit-lebewesen,
und Mit-reisenden entwickeln, je mehr werden wir in unserem Verständnis von
Gott und der Welt vorankommen. Wer noch Tier tötet und sie ißt, ( Du bist was Du ißt )
kann nicht als ein verwirklichter ( mukta ) angesehen werden. Erst muß die Erscheinungsweise
der Reinheit ( sattva ) in uns etabliert werden und rajas und tamas verschwinden.

Dann erst werden wir für die Führung vom Guru aus dem inneren reif und rein sein.
Für den Verwirklichten gilt :" Das Reich Gottes ist in euch "
Der Guru ist innen, nicht außen. Äußerlich manifestiert sich der Guru erst,
wenn wir rein und reif geworden sind, seinen Anweisungen auch folge zu leisten.

Gott ist wie wir wissen als paramatma in jeden Lebewesen gegenwärtig,
und er weiß wann wir die nötige Reife und Bereitschaft entwickelt haben,
ihn auch in einer äußeren Form zu dienen und ihm folge zu leisten.

Ohne diese Stufe des jnana erreicht zu haben, ist es unmöglich einen echten
geistigen Meister zu finden, wir werden nur Betrügern aufsitzen und Verwirrung erleiden.

Ein berühmter Tamilheiliger, einer der Alvars sagte mal :" O Guru, der Du stets in mir weilst,
dich aber jetzt in menschlicher Gestalt offenbart hast, nur um mich zu führen und zu beschützen
vor dir verneige ich mich. Denn was innen als Selbst vorhanden ist, offenbart sich
zu gegebener Zeit als Guru in menschlicher Gestalt."

In diesem Sinne, lernen wir am besten als erstes, das Selbst zu erfahren,
denn das ist das ewige göttliche Licht, was uns mitgegeben wurde
auf unserer Odyssee durch die materielle Welt.

Die Reise ins Selbst, ist das letzte große Abenteuer,
in ein unbekanntes Land vor unserer Zeit,
und jenseits davon liegt die Ewigkeit ( vaikuntha )
Der Weg dort hin wird in der Bhagavad gita wie Sie ist beschrieben,
also tauchen wir ein in den Nektar der Unsterblichkeit und lernen wir,
denn der Wahrheit ist es egal wie du Sie erreichst.!

In diesem Sinne
strawberry fields forever

Acchedya das




Ratna schrieb:
Om Namo Narayanaya

Hallo Babaji ;-)

Danke :-) und klasse Text den Du da geschrieben hast ;-)

Dem Beispiel Ahimsa von Buddha sind viele gefolgt z.B. Mahatma Gandi und viele andere haben durch Ahimsa viele Wunder gewirkt!

Genauso finde ich es Wichtig auf seine eigenen Fehler zu achten, sonst geht die Achtsamkeit leicht verloren.

Jedes Wesen hat Bewusstsein nicht nur die Tiere auch Pflanzen :-), weil wenn die Pflanzen zugrunde gehen gehen die Menschen auch dahin, das ist eine Tatsache die wir uns schnell wie möglich klarmachen sollten !


Auch können wir andere Wesen erst wirklich richtig achten, wenn wir uns selbst erst achten, dies ist der schnelle Weg!
Es ist äußerst schwer in der äußeren Welt Wesen (Meister) zu finden die wir achten können.
Daher ist der Weg der Selbstachtung der schnellste Weg auch andere zu achten, Gott zu achten.

Liebe Grüße

Ratna



Acchedya das babaji schrieb:
Namaste & Hari Om
lieber Ratna

Wunderbar dein Satz, " dann fällt es mir leichter alle Wesen zu achten."
Denn genau darauf kommt es an, das meinte auch Buddha mit Ahimsa,
alle Wesen zu achten, natürlich auch die Tiere, denn sie sind ja auch Wesen,
zwar von anderer Natur, aber eben auch fähig zu Leiden und Schmerzen zu empfinden.
Das die Kirche meint, Tiere hätten keine Seele ist höchst verwerflich und zeugt
von keinem großen Gottesverständnis, hier hat das Christentum Nachholbedarf.
Achte deinen nächsten wie Dich selbst, erkenne dich Selbst, dann erkennst du auch Gott,
welcher im Herzen aller Lebewesen weilt und darauf wartet das du dich ihm wieder zuwendest.
..............................
Und was sagt uns dazu der große Guru Svami Sivananda..........

Glaube ist Leben
" Erwirb einen starken Gottglauben. Der Glaube ist der Zugang zu Gott.
Glaube kann Wunder wirken.
Handle stets mit Glauben und Entschlossenheit.
Sei standhaft und feurig in deinem Entschlüssen und Vorsätzen.
Trage die Heiligen und Weisen in deinem Sinn.
Bete und verrichte regelmäßig Japa und Kirtan.
Halte die Verbindung mit deinem Guru aufrecht.
Lies Werke religiösen Inhalts, wie die Gita, das Ramayana,
das Mahabharata und das Bhagavatam.
Sie werden den Samen des Glaubens säen und ihn vermehren,
bis er fest und unerschütterlich geworden ist.

Das Ziel des Lebens ist Gottverwirklichung.
Leben ist Glaube und Erleuchtung.
Glaube ist eine wichtige Befähigung des geistig Strebenden.

Erkenne Gott in Seinem Wesen
Hari, der höchste Herr, offenbarte sich in den Gestalten von Krishna
und Rama zum Schutze der Guten und zur Vernichtung der Bösen
und zur Festigung der Gerechtigkeit.

Sri Krishna sagt in der Gita Kapitel 9 Vers 11:
" Die Toren erkennen nicht meine menschliche Gestalt,
nicht meine höchste Natur, den Herrn aller Wesen."

Lasse dich nicht von den ungestümen Sinnen und dem Einfluss der maya
und ihrer Kräfte verlocken und überwältigen. Erkenne Gott in Seinem Wesen
durch Glauben und Andacht und gewinne durch Seine Gnade die höchste Seligkeit,
den höchsten Frieden und die höchste Erkenntnis.

Schlechte Gesellschaft, Begierde, Habsucht, törichte Liebe
zu Frau, Sohn, Besitz und unbekömmlicher Nahrung sind die Feinde des Glaubens.
Bevorzuge milde, leichte substantielle vegetarische Nahrung."

Aus Licht, Kraft und Weisheit von Svami Sivananada
..............................

Die Frage welches Mantra für die individuelle Person der richtige ist,
beantwortet der göttliche Begleiter ( paramatma ) in unserem Herzen.
Für den einen ist es der Maha Mantra, den Sri Krishna Chaitanya
uns empfohlen hat für dieses Zeitalter, für den anderen ist es der
Moksha Mantra oder Mrityunjaya Mantra, für wieder einen anderen
ist es der Lobpreis für Lord Rama, Raghupati Ragava Raja Ram.

Die Krone der Erschöpfung
Da wir zwar alle als Menschen daherkommen und äußerlich gleich erscheinen,
so ist es doch ganz unterschiedlich, wo wir stehen und zu welchen Einsichten
und Verwirklichungen wir fähig sind, gemäß unseres karmas.
So verhält es sich auch mit dem Mantra worauf wir ansprechen,
wir knüpfen sozusagen mit dem Mantra an unsere frühere Inkarnation an
und arbeiten dort weiter wo wir in einem früheren Leben aufgehört haben.!

In diesem Sinne
Acchedya das babaji

Namaste dear Ratna

Hari Om Tat Sat

Du fragst, wie mach ich es " meinen Schülern " klar was Geist ist.........

Wessen Geist, wessen Schüler......

wessen Geist fragt solche Fragen......

Suchen wir nach dem Ursprung des geistes, dann klären sich solche Fragen

Ohne die Freiheit vom Gebundensein erlangt zu haben, ist es nicht ratsam
Schüler anzunehmen, erst sollten wir selber mal unseren Geist und unser Selbst
erkannt haben, sonst ist alles gerede von " samadhi " nur aufgesetzt und zeitweilig.

Um Prestige und Ansehen sollte es einem Lehrer nicht in erster linie gehen,
sonst verstrickt er sich in den Fallstricken von maha maya, die nur darauf wartet uns zu fall zu bringen.
Eine Unzahl von Beispielen laden zur Vorsicht ein und raten zum ausgiebigen Studium der heilgen Schriften
bevor man sich daran macht, anderen Weisheiten zu vermitteln.
Der Yogi sucht in erster linie sein eigenes heil,bevor er anderen auf die Sprünge hilft,
thats the way it goes, thats the way god planted it .
Wir sollten in spirituellen dingen immer den acaryas folgen und ihren Anweisungen folge leisten,
weil sie haben die Wahrheit gesehen und ihre Meinung ist Gesetz für alle Studierenden.

In diesem Sinne

Grüß Gott, wenn du ihn siehst

Acchedya das babaji







Ratna schrieb:
Om Om Om

Hallo Yoga-Vidyaner ;-)

Hallo Babaji,

Danke für Deine liebevollen Worte !

Wir sollten uns mal alle klar machen das Tiere aber auch die Pflanzenwelt Bewusstsein besitzt !

Wir sollten uns vor Augen führen das Tiere aber auch Pflanzen Lebewesen sind.

Es ist nicht schlimm totes Fleisch zu essen, weil es ist tot, darüber sollten wir uns im klaren sein.

Viele Wesen kaufen das Fleisch auf dem Supermarkt wie abgepackten Käse, uns wissen gar nicht das das Tier ( ein Lebewesen dafür sterben musste ) sein Körper aufgeben musste. Wenn wir uns darüber klar werden bekommen wir bestimmt Mitleid mit Tieren und Pflanzen ! Essen angemessen ohne verschwenderisch zusein ! Wenn wir kein Fleisch mehr kaufen können wir von uns sagen wir retten Leben !!!

Wir leben in der Pflanzenwelt mit ihrer Artenvielfalt von Tieren, ohne die Pflanzenwelt können wir auf der erde nicht leben, das ist ein Tatsache.
Es ist wichtig das wir in unserer Zeit die Pflanzenwelt mehr achten als je zuvor.

Der Guru ( Guru Sanskrit. Schwer bedeutet) der uns half unseren Schwerpunkt im eben zufinden, uns selbst zufinden. Sowie meine Gurus :-) Sukadev und Sir Ram mir halfen einen Gewissen Lebenssinn wieder zu entdecken.

Sie zufinden half mir Samadhi (innere Ruhe) ist es wohl schwer sonst einen guten Lehrer zu verstehen, da gebe ich dir vollkommen recht Babaji.

Ich habe mich gefragt wie mache ich das meinen Schülern klar was Geist ist. Da unser Geist mit unserem Körper verbunden ist, ist es gut zubeobachten welche Bedürfnisse unser Körper hat, da unser Körper mit unseren Geist verbunden ist bezieht sich dies auch auf dem Geist. Daher können wir unseren Geist gut erkennen wenn wir schauen auf unsere Alltäglichen Bedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlaf und andere ähnliche Bedürfnisse.

Alles Liebe

Ratna
Namaste

lieber Ratna

Würden die Schüler von Yoga Vidya ihrem acarya Sivananda Svami folgen
und seinen Gedanken, Anweisungen und Inspirationen folgen, würde nicht
die Frage auftauchen, ist Gott persöhnlich oder unpersöhnlich.
Das hat Sivananda doch alles erklärt und ich habe seine Worte ja schon
einige male bemüht um darauf hinzuweisen, das auch Sivananda Svami
obwohl ein jnani immer wieder die Sicht auf die bhaktas erklärt hat.
Hingabe an eine Persöhnliche Form gottes ist der Weg der bhaktas,
vasudeva sarvam iti, ist die ganze Wahrheit in drei worten zusammen gefasst.

Der Jnani sieht Gott als das Selbst, nicht verschieden vom ganzen,
das alles durchdringt, sich allem bewußt ist, mit allem identisch ist.
Der jnani sieht den Geist als das Werkzeug um das Selbst zu erkennen
und weiß beide richtig zu unterscheiden,
darin liegt seine Befreiung vom gebundensein an diese Welt.

Wir finden in der Bhagavad gita wie sie ist, auch jede menge Erklärungen
und Beispiele, wo Sri Krishna selbst erklärt, das er der Ursprung von allem ist,
er spricht auch über den jnani und den bhakta und deren Wege,
zur Befreiung von den Fesseln der materiellen Natur, aber auch von dem
unpersöhnlichen und persöhnlichen Aspekt gottes, man muß es nur mal lesen.
Wie könnte Gott auch weniger sein als wir, seine Teile,
und sind wir nicht auch Personen, obwohl manchmal ganz schön unpersöhnlich ?

Sorry aber ich halte diese Auszüge aus irgendwelchen Schriften, " ich fiel als Meteroit
auf die Erde usw.... " für ganz schön abgehoben und superkalifragelistisch explialigorisch.
Warum wird sich nicht strickt an die Vorgaben von Sivananda Svami gehalten,
anstatt so viel rum zu spekulieren, was wir sind und wer wir sind....!

Mein einweihender geistiger Meister Srila Prabhupada sagte mal
" Anyone who accepts God, he is bhagavata "
Und selbstverwirklicht sind wir, sage ich, wenn wir erkennen wer wir selbst sind,
welche Rolle unser Geist spielt und ob Geist und Selbst identisch sind.
Sollte jemand darauf eine Antwort haben, wird es mir eine Freude sein,
mich zu dem Thema weiter einzulassen. Bis dahin verbleibe ich
freundlichst und stets offen und hilfsbereit...dazu mein Tipp......

cool the mind with chanting the great mahamantra
hare krishna hare krishna, krishna krishna hare hare,
hare rama hare rama, rama rama hare hare.
Om namo bhagavate vasu.deva.ya
vasudeva sarvam iti

Hari Om
Acchedya das







Ratna schrieb:
Om Om Om
Hallo Shri Acchedya Das Babaji,
seid Anbeginn der Zeiten bin ich unterwegs :-))

Einen persönlichen Gott konnte ich bis Jetzt noch nicht treffen oder finden ;-)
wir bezeichnen oft "Gott" als den Raum in den wir leben, das uns umgibt.................

Daher untersuche ich dieses Phänomen unserer aller Erscheinung seid sehr vielen Leben......................

Daher sehe ich Gott, wie Du ihn nennst ständig :-)

Es stellt sich die Frage was wir wollen ?

Mir reicht es Jedes mal dabei zusein, wenn das Universum entsteht und vergeht,
ich nenne es für mich dieses Genügsamkeit ;-)

Die "Genügsamkeit" ist auf die Dauer gesehen unentbehrlich, weil in Wirklichkeit besitzen wir nichts ,
und diese Genügsamkeit nichts zuhaben ist etwas was auf die Dauer, wenn ein Zeitalter erlischt, (überlebt ) bleiben kann.

Ich lerne und lehrte, aber das lehren selbst war immer nur ein Nebenprodukt von dem lernen wollen, und nicht ich will lehren.............. :-)

Ich suchte zum lernen stets den Raum in denen das Leben sich entwickelte, so habe ich eine Erinnerung daran das ich mal ein großer Stein war der vor langer Zeit auf die Erde fiel und sich auf der Erde ausruhte, meinen Erinnerungen zufolge war ich ein Meteorit der auf die Erde fiel als die Erde noch Jung war !

Durch die vielen Jahrmillionen von Jahren im ein Tiefschlaf vor Erschöpfung, bin ich in dieser Zeit wieder erwacht.

Manche Lehrer sehen gar nicht aus wie Lehrer und stecken in ungewöhnlichsten Lebenshaltungen und gar nicht zuerkennen das sie Lehrer sind :-)


Liebe Grüße

Ratna
Namaste

Die Anrede Sri oder Shri ist nicht für
bedingte Lebewesen wie uns gedacht,
sondern nur für die Götter und deren echten Repräsentaten.
Bitte mich nicht mehr mit Sri anzureden, weil es aus vedischer
Sicht falsch ist Menschen bedingter Natur so anzusprechen.
Auch wenn es sich nett anhört, ist es doch zuviel der falschen Ehre.
Das erste was ein Yogi Aspirant lernen sollte ist, sich nicht über die
Anweisungen seines Lehrers zu stellen, sondern diesen zu folgen.!

Und etwas Demut hilft dem Aspiranten die große vedische kultur
und Geisteswissenschaft besser zu verstehen und mit leben zu erfüllen,
das ist der Weg für den bhakta, den karmi und den jnani, das lernen wir
aus dem Studium der heiligen vedischen Schriften wie zum beispiel
der Bhagavad gita Upanishad und dem Bhagavat Purana z.b.

In diesem Sinne
freudvolles erkennen deiner selbst

Acchedya das babaji





Ratna schrieb:
Om Om Om

Hallo Shri Acchedya Das Babaji,

seid Anbeginn der Zeiten bin ich unterwegs :-))

Einen persönlichen Gott konnte ich bis Jetzt noch nicht treffen oder finden ;-)
wir bezeichnen oft "Gott" als den Raum in den wir leben, das uns umgibt.................

Daher untersuche ich dieses Phänomen unserer aller Erscheinung seid sehr vielen Leben......................

Daher sehe ich Gott, wie Du ihn nennst ständig :-)

Es stellt sich die Frage was wir wollen ?

Mir reicht es Jedes mal dabei zusein, wenn das Universum entsteht und vergeht,
ich nenne es für mich dieses Genügsamkeit ;-)

Die "Genügsamkeit" ist auf die Dauer gesehen unentbehrlich, weil in Wirklichkeit besitzen wir nichts ,
und diese Genügsamkeit nichts zuhaben ist etwas was auf die Dauer, wenn ein Zeitalter erlischt, (überlebt ) bleiben kann.

Ich lerne und lehrte, aber das lehren selbst war immer nur ein Nebenprodukt von dem lernen wollen, und nicht ich will lehren.............. :-)

Ich suchte zum lernen stets den Raum in denen das Leben sich entwickelte, so habe ich eine Erinnerung daran das ich mal ein großer Stein war der vor langer Zeit auf die Erde fiel und sich auf der Erde ausruhte, meinen Erinnerungen zufolge war ich ein Meteorit der auf die Erde fiel als die Erde noch Jung war !

Durch die vielen Jahrmillionen von Jahren im ein Tiefschlaf vor Erschöpfung, bin ich in dieser Zeit wieder erwacht.

Manche Lehrer sehen gar nicht aus wie Lehrer und stecken in ungewöhnlichsten Lebenshaltungen und gar nicht zuerkennen das sie Lehrer sind :-)


Liebe Grüße

Ratna
Namaste
ihr lieben

Wohl wahr, wohl wahr, ein Kenner des Vedanta zu sein
ein Vedanti ist höchst ehrenwert und hilfreich.
Von blindem glauben sprach ich wohl auch nicht,
mehr davon die Heiligen Schriften als das zu erkennen was sie sind
Gottes Wort, nein nicht zum Sonntag, sondern in alle Ewigkeit Amen.
Wir brauchen dem nur zu folgen, dann werden alle unsere zweifel gelöst.
Wir brauchen nur glauben daran, dann wird alles gut und wir sind auf dem
richtigen Pfad zur Selbsterkenntnis, das lehren uns alle acaryas,
wer sind wir, das wir uns darüber stellen wollen und uns in eigenen
Spekulationen ergehen mögen, besser ist es auf ihre Erfahrungen aufzubauen
und das eigene Selbst zu realisieren, ich denke das ist Gottgefällig.!

In diesem Sinne
alles liebe Acchedya das







Ratna schrieb:
OM SHRI OM

Hallo Acchedya Das Babaji,

ich hoffe es geht Dir gut, wir sind alle bedingte Wesen selbst die Götter wie wir sie nennen, sind an Bedingen gebunden !

Weil das ganze Universum ist bedingt, also auch wir und unser Körper in dem wir Hausen sind bedingt.

Lehrer und Schüler lernen sich kennen , das ist auch eine Bedingung !
Das bedeutet das wir uns beim kennen lernen uns gegenseitig prüfen und nicht einfach blind hinnehmen..........................das ist nicht Zeugnis eines guten Schülers !

Blinder glaube ist fehl am Platz in den Veden :-)

Es ist Ratsam für uns die Veden in Erfahrung zubringen, und selbst ein "Vede" zuwerden ......

In dem Sinne Liebe Grüße auf unseren gemeinsamen weg zur Erleuchtung :-)

PS: Erkenne "SHRI" in Dir und allen Wesen und sei frei von Vorurteilen, Verhaftungen.

Mein Freund Erfahrung und Schriften sind zweierlei ;-) In den Schriften bist Du gut bewandert aber die Erfahrung.........du bist weit auf deinem Weg...................und kein aber........ ;-)


Liebe Grüße

Ratna
Namaste ( grüß Gott )

Namaskar ( Gott zum Gruße )

Dear Ratna
Danke für deine hilfreichen Belehrungen, ich weiß sowas natürlich zu schätzen,
bin ja kein Ignorant, die Mühe sich verständlich zu machen allein zählt.!
Sehr schön auch dein Hinweis darauf, das wir uns auf die Ebene hinbewegen sollten,
wo wir das Selbst erkennen und verwirklichen können.

Ich erinnere mich noch gut an eine Zeit in den siebzigern, wir hatten einen Guru,
der ein großer Weiser war. Er wies uns an, so oft wie möglich den heiligen Namen Sri Hari's
zu chanten. Das würde ausreichen, dem geist die nötige Sammlung zu geben.
Wir folgten seinen Weisungen und fühlten uns aufgehoben, beschützt und Vitalisiert.
Dann starb unser Guru und wir kamen uns vor wie ein steuerloses Schiff inmitten des
stürmischen Ozeans. In dieser Zeit hatte ich einen Traum, den ich so, nie wieder
vergessen werde. Darin erschien mir mein Meister als Beifahrer auf einer Fahrt von Ffm.
nach Königstein, die so vor vielen Jahren tatsächlich stattgefunden hatte und sprach zu mir
über den Sinn des göttlichen Namens. Mich erstaunte später, das dieses Gespräch in Deutsch
stattfand, in Realität habe ich meinen bengalischen Meister nie Deutsch sprechen hören.
Bis heute sind mir diese Unterweisungen lebendig geblieben und haben meine Sicht geprägt.
Ich werde hier versuchen in einfachen Worten diese Vision zu wiederholen,
damit verständlich wird auf welchem Hintergrund mein wirken beruht

Wir sollten Wissen,der Göttliche Name durchdringt das ganze Universum
und wer kann sagen, bis zu welchen Tiefen der unteren Regionen
und bis zu welchen Höhen er sich erstreckt.
Der Unwissende muss unzählige Inkarnationen auf sich nehmen,
da er das Wesen der Dinge nich kennt. Der Name jedoch ist unsterblich.
Es gibt unzählige Formen, Gestalten und Erscheinungen,
aber alle sind im Namen enthalten.
Der Name selbst ist Form und alle Form ist Name.
Es gibt keinen Unterschied zwischen Namen und Form.
Als sich das Göttliche manifestierte, nahm es Name und Form an.
Die Veden haben die Größe des Namens verkündet.
Es gibt kein anderes Wort, kein Mantra, das über dem Namen Gottes stünde.
Wer etwas anderes behauptet, ist ein Narr. der Name des Göttlichen ist Gott selbst,
er ist grundsätzlich nicht verschieden von Gott, das erfahren jedoch nur jene, die Gott lieben.
Die alles durchdringende Natur des Namens kann nur von dem verstanden werden,
der sein "ich" kennt. Wenn man das " Ich " , also seinen eigenen Namen nicht ergründet,
ist es unmöglich, den Namen Gottes zu begreifen.
Wer sich selbst kennt, findet den Namen Gottes überall.
Niemand kann den Namen Gottes durch Studium, Bußübungen
oder Meditation allein verwirklichen. Ohne einen Guru oder selbstverwirklichten Meister,
ist es kaum möglich in die tiefe des verständnisses des heiligen Namens einzudringen.
Gib dich zuerst ganz dem Guru hin und lerne dein " ich " kennen, lerne es verstehen.
Wenn du den Ursprung des " ich " dann gefunden hast, wirst du Selbstverwirklicht sein.
Es ist der Name, der die drei Welten durchdringt.
Er ist identisch mit param-atma, dem Höchsten Selbst.

Wie schon so oft, verweise ich immer gerne bezüglich
gewisser sanskrit verdeutlichungen auf die
Bhagavad gita wie sie ist
in diesem Fall Kapitel 13, Vers 23

upadrastanumanta ca
bharta bhokta mahesvarah
paramatmeti capy ukto
dehe'smin purusah parah

Jedoch gibt es im Körper noch einen anderen, einen transzendentalen Genießer.
Es ist der Herr, der höchste Besitzer, der als Beobachter und Erlaubnisgeber
gegenwärtig und als Überseele bekannt ist.

Hier ein Auszug aus der Erklärung
zum Vers 23

Hier wird gesagt, daß die Überseele, die die individuelle Seele ständig begleitet,
die Repräsentation des Höchsten Herrn ist.
Die Überseele ist kein gewöhnliches Lebewesen.
Sein Name ist Paramatma und nicht atma und er ist völlig transzendental.
Es ist doch offensichtlich, dass atma und Paramatma voneinander verschieden sind.
Die Überseele, der Paramatma, verfügt über Beine und Hände, die sich überall befinden,
die individuelle Seele hingegen nicht. Und da Er der Höchste Herr ist, ist Er im Innern
der verkörperten Seele als Überseele gegenwärtig, um ihre Wünsche nach materiellem
Sinnengenuß zu bewilligen. Ohne die Einwilligung der Höchsten Seele kann die
individuelle Seele nicht handeln. Das individium ist bhakta ( derjenige, der erhalten wird ),
und der Herr ist bhukta ( der Erhalter ).
Es gibt unzähligen Lebewesen, und Er weilt in ihnen allen als ihr Freund...................

Dieses transzendentale Wissen ist mir stets ein Freund und eine Zuflucht
in schweren Stunden gewesen, schreibt Mahatma Gandhi und verweist uns auf die Gita
Ich kann mich diesem Ansinnen nur anschließen und sagen, das bei ernsthaftem Studium
der Gita sich alle Probleme und Fragen lösen lassen und das Selbst dabei erhoben wird,
um so die Wesenseigene Position gegenüber Gott zu verstehen und Frieden zu finden im Selbst.!

In diesem Sinne
your wellwisher

Acchedya das babji





Ratna schrieb:
OM MA NI PE ME HUNG

Es geht darum sich nicht zu erniedrigen oder sich selbst zu erheben.

Es geht darum sich auf den Ebenen einzufinden die die Heiligen erwähnen,

ich spreche hier von einer Ebene wo das selbst in Erfahrung gebracht worden ist !

Diese Ebene liegt mitten drin, weder tiefer / höher oder dahinter :-)

Liebe Grüße

Ratna




Acchedya das babaji schrieb:
Namaste
ihr lieben

Wohl wahr, wohl wahr, ein Kenner des Vedanta zu sein
ein Vedanti ist höchst ehrenwert und hilfreich.
Von blindem glauben sprach ich wohl auch nicht,
mehr davon die Heiligen Schriften als das zu erkennen was sie sind
Gottes Wort, nein nicht zum Sonntag, sondern in alle Ewigkeit Amen.
Wir brauchen dem nur zu folgen, dann werden alle unsere zweifel gelöst.
Wir brauchen nur glauben daran, dann wird alles gut und wir sind auf dem
richtigen Pfad zur Selbsterkenntnis, das lehren uns alle acaryas,
wer sind wir, das wir uns darüber stellen wollen und uns in eigenen
Spekulationen ergehen mögen, besser ist es auf ihre Erfahrungen aufzubauen
und das eigene Selbst zu realisieren, ich denke das ist Gottgefällig.!

In diesem Sinne
alles liebe Acchedya das

Namaste & Hari Om
lieber Ratna bhuktaraj

Endlich habe ich es verstanden,
du möchtest kein bhakta mehr sein, sondern lieber ein bhukta,
ein Erhalter der kosmischen Manifestation, ein Gott im Yoga Vidya Universum.
Nicht schlecht, du bist ja nicht kleinlich, gleich mit Vollgas in den Götterhimmel.

Meine Frage lautet, deckt sich deine Einstellung mit den Ansichten
des Yoga Vidya Acaryas Svami Sivananda, muß ja, sonst würdest du bestimmt
nicht solche Gedanklichen Höhenflüge unternehmen, echt bemerkenswert.

Bitte sei so gut und zeige mir eine Stelle in Svami Sivanandas Werken und Aussagen,
die deine Einstellung und Sichtweise untermauern.
Weil ohne die Gnade des sampradaya Acarya ist unser ganzes Unterfangen
und Philosophieren reine Gedankliche Spekulation.
Na ja und was wir von Spekulanten zu halten haben, die nicht auf einer soliden Grundlage,
sprich die heiligen vedischen sanskrit texten und ihren Meistern beruhen, wissen wir ja.

Aber ich glaube, das alles was du so sagst bestimmt einen fundierten Hintergrund
haben wird und so erwarte ich von dir eine erleuchtende Aufklärung.
Außerdem jemand der sich als bhukta zu sehen wünscht, muß ja große Fähigkeiten besitzen,
sonst wird er wohl nicht als Erhalter der bedingten Seelen auftreten vor der staunenden Leserschaft.

Ich habe als bhakta ja noch nicht so viel Verwirklichung und wünsche mir deshalb von dir diesbezüglich
erleuchtet zu werden, denn wer hat schon die Gelegenheit mit einem selbsternannten Gott
der kleinen Dinge sich austauschen zu dürfen, mehr noch von ihm lernen zu dürfen.

Lieber Ratna, ich bin voll der Hoffnung nun endlich mal von einem echten bhukta
erleuchtet zu werden, bitte erkläre mir mal den Sinn des lebens,
nein, nicht im Sinne von Monthy Phython, ich meine im Sinne von Yoga Vidya.
Bitte laß mich teihaben an dem erhabenen Gedankengut, das aus dir einen
bhukta zu machen versprach, jenseits von jnana, karma und bhaktiyoga.

In Hoffnungsvoller Erwartung verharrend verbleibe ich
der diener des dieners der bhaktas

yours

Baba Acchedya das







Ratna schrieb:
Buddham Charanam Gagchami
Dharmam Charanam Gagchami
Sangham Charanam Gagchami

Ich verstehe Deine Trauer das Du Dein Lehrer verloren hast, aber wir müssen auch lernen selbstständig zuwerden........das möchte ich Dir zu Herzen legen , das ist zumindest meine Lebenserfahrung, sei Verantwortungsvoll über Deine Taten................!

Ich hörte, ein selbstständiger Schüler ist den Meistern, der Liebste, weil um alle anderen müssen sie sich kümmern .......

Liebe Grüße

Ratna
Namaste & Hari Om
my dear Ratna
Hier kann ich dir folgen, du sprichst nun in verständlichen worten,
ich bin ganz deiner Meinung, schön das es manchmal nur etwas Ironie
bedarf um auf die basis zurück zu kehren, da geb ich doch gerne meine
Vorbehalte hin und gebe dir ganz recht, liebe, diene und verwirkliche das Selbst.
Schön das wir verstanden haben, Gott zu dienen, Gott zu lieben und ihn zu verwirklichen
bedeutet ja nicht unbedingt mit ihm eins werden zu müssen.
Ein grüner Vogel fliegt in einen grünen Baum, heiß das, das er eins mit dem Baum
geworden ist, well die Gita meint, Nein, wir sind qualitativ gleich aber quantitativ verschieden.
Das versteht man ja auch ohne Doktor Titel, oder wie siehst du das.?

Gott zum gruß

Acchedya das babaji







Ratna schrieb:
HUM

Hallo Achedya Das Babaji,

wenn Du wirklich ein Bhakta bist wie Du beschreibst, dann gebe Deine Vorbehalte hin, wie ein Bhakti es tun würde :-)

Ich habe schon genug mit meinen Fehlern zutun das ich keine Gelegenheit habe mich deinen Fehlern zu Widmen......wieso denn auch ?

Ich bin auch nur ein Mensch und habe von meinen Lehrern gelernt.........Sukadev ist ein guter Lehrer der mir über meine schweren Lebenskrisen weggeholfen hat..............aber es war auch die Yoga-Vidya Gemeinschaft die mich immer wieder vor neuen Forderungen gestellt hat , woran ich gewachsen bin......

"Liebe, Diene, Gebe, Reinige Dich, Meditiere und Verwirkliche"

Alles Liebe

Ratna
Namaste & Hari Om
lieber Ratnaji

Es ist wirklich beruhigend zu wissen, das wir irgendwann mal alle eins sein werden,
was passiert eigentlich dann mit unserer Individualität, schmilzt die dann zu einem
großen Brei zusammen aus deren tiefen sich wieder kleine individien erheben,
um neue kleine atmas zu werden, oder wie haben wir uns das vorzustellen.?

Irgendwie richtig abenteuerlich oder, wir verschmelzen, sind alle eins irgendwann,
bestimmt dann, wenn der Mensch endlich Gott vervollständigt hat, wir sind vieleicht
das fehlende Gen, die fehlende Individualität die fehlt, welche die Wissenschaft
schon so lange sucht, um leben zu erschaffen, um sein zu können wie Gott, irgendwann....

Schön das auch Bücher gut dabei wegkommen, wäre ja auch schade um all die guten Bücher
und erst die heiligen Schriften, ja um die wäre es bestimmt auch schade,
wenn bei der großen Einswerdung, die Bücher zu einem großen Megabuch zusammen schmelzen.
Nein, da bin ich gewiß deiner Meinung, wäre ja auch schade um die Bücher unserer Meister,
die waren ja so voll individueller Ansätze zum großen Thema Selbst und Gottverwirklichung,
ich denke auch diese Artenvielfalt hat doch etwas beruhigendes, gerade das individuelle
macht ja die Person oder das jeweilige Lebewesen besonders aus.
So können wir ja erst wirklich zwischen gefährlich und harmlos,
gut und böse, negativ und positiv, wohlgesonnen und feindlich gesonnen unterscheiden.
Unsere Individualität ist, könnte man sagen, ja ein großer Segen,
wie schrecklich wenn alle eins wären, nur noch Ich's und Du's überall, schrecklich oder,
also wenn ich die Wahl der Qual hätte, 12 points from me to individuality.....!


In diesem Sinne
einen Sonnigen Sonntag

ihr Acchedya das babji








Ratna schrieb:
Om

Wir sind alle irgend wann Eins, wenn Du diese Erkenntnis irgendwann machst, kannst Du dann auf Bücherwissen verzichten ;-) musst Du aber nicht............weil Bücher beschreiben die Umgangs form die zu der Jeweiligen Zeit herrschte........müssen aber Jetzt nicht zutreffen.........

Liebe Grüße

Ratna


Acchedya das babaji schrieb:
Namaste & Hari Om
my dear Ratna
Hier kann ich dir folgen, du sprichst nun in verständlichen worten,
ich bin ganz deiner Meinung, schön das es manchmal nur etwas Ironie
bedarf um auf die basis zurück zu kehren, da geb ich doch gerne meine
Vorbehalte hin und gebe dir ganz recht, liebe, diene und verwirkliche das Selbst.
Schön das wir verstanden haben, Gott zu dienen, Gott zu lieben und ihn zu verwirklichen
bedeutet ja nicht unbedingt mit ihm eins werden zu müssen.
Ein grüner Vogel fliegt in einen grünen Baum, heiß das, das er eins mit dem Baum
geworden ist, well die Gita meint, Nein, wir sind qualitativ gleich aber quantitativ verschieden.
Das versteht man ja auch ohne Doktor Titel, oder wie siehst du das.?

Gott zum gruß

Acchedya das babaji
Namaste & Hari Om
dear Ratnaji

Wie wahr wie wahr, das Samadhi ist doch wunderbar.
Es scheint dir gut zu tun, der Austausch scheint sich zu vertiefen...!

Hier ein Viertelpfund feine Wahrheit geschnitten in Scheiben
und garantiert 100 % Naturbelassen.

-------------------

Durch rechte Entfaltung unserer inneren Kraft erreichen wir
jene geistige Wandlung unseres Lebens, die unser Sein
und Wirken kraftdurchpulst und uns zum Erfolg führt.

Durch ständige freudig- dankbare Bejahung ( bhakti ) unseres Geführtseins von innen her
vervollkommnet sich unser Dasein und offenbart sich unsere Unabhängigkeit und unser
Freisein von äußeren Bindungen und karmischen Belastungen.

Veredle all dein Tun, dein Denken ( jnana ) und dein Schauen
der Himmel ist in dir, Veredlung muss ihn bauen.

Das wahre Leben kann nach innen sich nur kehren,
hier und in der Zukunft glaube ich wohl
das will die Schrift uns lehren.

Dein Wachsen sei geweiht nur noch der Seele Tiefen
Gott will vergeistigt sehn die, welche zu ihm liefen.
Gott unser aller Vater wird nochmals das Paradies uns geben,
du kannst nicht anderes mehr als nur im Lichte ( brahman ) leben.


In diesem Sinne
alles liebe
Acchedya das babaji







Ratna schrieb:
Om
Erfahrungsberichte aus dem Samadhi:

Was ist unter Einheit zuverstehen , die wir Individuell erfahren ?

Wir leben "Hier und Jetzt "auf diesem Planeten und erleben ein Gefühl von Zusammengehörigkeit. Im großen, Wesen die wir nicht sehen Galaxien die viel weiter weg sind leben im Gleichen Zeit/Raum "Jetzt" das ist auch Einheit.

Das ist die große Universelle "Einheit".

Wir Wesen werden geboren, Altern, erfahren Leid, befreien und daraus, sterben auch hierin sind wir uns einig, dies betrachte ich als die Einheit in mittleren Zeiträumen.

Die Einheit in großen Zeiträumen erfahren wir alle gemeinsam " Zeitgleich" :
Wenn das ganze Universum zu einer Masse heran gewachsen ist, ( das Universum zieht sich schneller zusammen als es sich zerstreut) hören die Winde schlussendlich auf zu fließen, alles hört auf sich zubewegen. Dies wird dann zum ende eines kalpas zeitgleich erfahren. Das Bewusstsein ist auch hier individuell wird aber mit allen Wesen dieses Universums" Einheitlich" erfahren. Die Äußere Welt und auch das Bewusstsein wird still und immer Stiller bis es vollkommen erlischt. Dies geschieht über einen sehr langen Zeitraum bis keine Zeit mehr wahrzunehmen ist.

Wenn das Universum wieder anfängt zu zerstreuen beginnt das Leben wieder von Neuem so wir es "Jetzt" kennen.

So lange wir möchten bleibt das Individuelle "Sein" (Bewusstsein).......bis zum des Ende eines Kalpas, wo wir dies dann doch gemeinsam erleben.

Während der Zerstreuung Phase erwacht das Bewusstsein wieder Individuell und erlebt in einem materiellen Körper "die große Existenz Ebene" im Kleinen.

Bis das Individuum hinübergeht ins große Universelle Bewusstsein, dort können wir bleiben ( dies ist das große Brahman/ Nirvana oder auch gennant das universelle Sein.

.................in Arbeit.......................

Liebe Grüße

Ratna
Liebe Petra,
Wenn sich dein Bewusstsein ausdehnt, wird sich diese Frage nicht mehr stellen. Es ist grundsätzlich alles möglich !!!
...Und natürlich auch Mantren z.B. auf deutsch. Wenn du das Wort LIEBE hörst, ist das ein Mantra.
So ist das mit vielen anderen Wörtern die eine erhöhte Schwingung haben. Du spürst die Bedeutung, sie erzeugen in dir ein
Gefühl des Wohlwollens.

Viel Spass dabei und liebe Grüße,
Gopala

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