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Namaste liebe Yogalehrer und Yogalererinnen,

wie haltet ihr es denn mit der Korrektur... ich ertappe mich dabei, dass ich immer wieder diejenigen korrigiere, die Asanas deutlich falsch ausführen, dabei aber die "Guten" nicht berücksichtige, denen ich ggf. weiter in die Asana helfen könnte. Es kann daher sein, dass ich in einer Stunde 4 mal eine Person, gar nicht aber eine andere Person "besuche".
Sollte ich eher einen Ablauf (z.B. erst drei, dann die nächsten drei usw.) reinbringen und auch mal verzichten jemand zu korrigieren, die offensichtlich falsch steht, sitzt oder liegt, dafür mich aber um jemand anderen kümmern, der noch etwas weiter hineingehen kann?

Liebe Grüsse
Atmajyoti

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Versuche doch allen mehr oder weniger gleich viel Aufmerksamkeit zu geben. Die die es gut koennen zu loben und ggf. weiter in fortgeschritterne Stellungsvarianten zu helfen und die die Hilfe brauchen ruhig ein bisschen mehr helfen.

Namaste

Yogi108
d.h. an sich auch mal jemand echt "links liegen lassen", der ganz falsch in der Haltung ist...?
Denen auf jeden Fall helfen.

Namaste

Yogi108
das ist ja eben das Problem... bei denen bin ich nämlich ständiger Besucher... :-(
Namaste Atmajyoti,

ich halte es mit den Korrekturen so das meine lieben Schüler von mir meist sehr wenig bis gar nicht körperlich korrigiert werden. Was nicht bedeutet das ich es nicht mache. Ich bevorzuge dann jedoch immer noch sanfte Korrekturen. z.B. in der Vorwärtsbeuge den Rücken mit warmen Händen längen und dabei einen Hauch vom Druck im oberen Bereich. Die Schülerinnen und Schüler gehen dann meist wie von alleine weiter. So weit wie sie wollen. Oder im Schulterstand mit zwei Fingern korrigieren. Ehrlich gesagt halte ich die Yoga Vidya Grundreihe für relativ unkompliziert. Vorab interessieren mich sehr die Vorgeschichten und etwaige Schwangerschaften. Dann bespreche ich diese kritischen Dinge mit den Schülern aber direkt und habe es bisher noch nicht erlebt das ich dann massiv eingreifen musste. Sobald Gefahr im Verzug ist gilt natürlich handeln! Bei den sanften Korrekturen "besuche" ich grundsätzlich den kompletten Kurs. Das dauert dann eben. Ich betreue aber auch keine Massen von 30+x Schülern. Das wäre bei unseren Räumlichkeiten dann auch Sardinchen-Yoga. Vermutlich würde ich in so einem Fall die Stunde etwas Vereinfachern.
Etwaige Hilfestellungen wie zum Beispiel das blitzschnelle entfernen von Kissen wenn der Pflug ausgeführt wird, das zudecken usw. mache ich individuell :)))
Beim Kopfstand lege ich wert darauf das die Vorarbeit sitzt und die Arme, der Rumpf und Bauchmuskeln kräftig genug sind. Und langsamen Aufbau über die Päkchenstellung. Gerne nehme ich auch ein Skelett der Wirbelsäule vorab dazu und zeige auf was für kleinen Wirbelchen die dann stehen und warum Halte- und Stützmuskulatur so wichtig ist.
Manche Asanas wie z.B. den Skorpion lasse ich bewusst draußen. Meiner Meinung nach sollte ein Aspirant bevor er in den Skorpion geht sicher einige im Zeit kopfstand sein, die Kraft in den Armen haben um die Pfauenfeder auszuführen und mit gutem Gefühl in chakrasana, das Rad, verweilen können. Dann kommt der Skorpion von ganz alleine. Das trifft bei mir auf praktisch keinen Schüler zu. Ich beobachte noch. haha.
Als Ausgleich betone ich laufend das eigene Körpergefühl über meine Stimme. Ich kann ja nun mal nicht in der Yogastunde so ohne weiteres Gerade biegen was die lieben Schüler sich in 24h und im Leben davor krum gelebt haben. Insofern sehe ich das locker und räume den Schülern sehr viel Zeit ein sich selber in der Stellung zu recht zu finden. Sich hinzudenken und die Hüllen von Körper, Feinstoff und Geist selber zu erfahren. Mittelfristig entsteht dann schon ein Verständnis vom inneren Zusammenspiel der Muskeln, Sehnen und des Geistes. Da glaube ich ganz fest dran.
Ich versuche Möglichkeiten für sanftere Stellungen und Möglichkeiten für intensive Stellungen. Alles zusammen. Bei uns ist es im Unterricht häufig so das langjährige Schüler die sehr sicher sind neben völligen Beginnern üben.

om shanti
vielen lieben Dank!

Ja... meine Stammgruppe ist ca. 12 Leute stark derzeit, die alle im Fitness Studio üben. Allerdings sind es insgesamt natürlich mehr, da nicht immer alle gleichzeitig kommen. Das Problem im Fitness Studio ist, dass Gruppen bei "Yoga für alle" häufig nicht homogen sind und dass weniger auf energetische Aspekte eingegangen wird, daher die Asanas eher kürzer gehalten werden (ca. 1-2 Minuten, ja nach Asana). Nächstes Problem ist, dass ich dann schon oft etwas zeige, d.h. immer wieder von vorn im Raum loslaufe und wieder zurück nach vorne muss. :-) Unterrichte ich in anderen Studios ist es mit der Vorzeigerei genauso, da die Leute meinen Stil häufig nicht kennen bzw. Haltungen (z.B. Trikonasana) auch anders ausführen, da es haufenweise verschiedene Ausbildungen und Stilrichtungen unter den Instructoren gibt, von Power Yoga über Ashatanga und Iyengar .....
Das liest ja wie eine Herausforderung.
Würdest Du gerne mehr den energetischen Aspekt in den Stunden betonen?

Ich unterrichte nächsten Samstag zum ersten mal in einem Fitnessstudio. Als kleine Vertretung, hat sich beim Shanti Konzert/Workshop gestern ergeben. Ich bin sehr gespannt und hab ehrlich gesagt noch keinen blassen Schimmer was ich machen werden. haha. Diesen Samstag schau ich dort im Unterricht vorbei und mache mit. Danach bin ich schlauer über die Möglichkeiten. Mal gucken wie die da so drauf sind. Zur Not mach ich einfach Sport mit denen. haha :)
Die leitende Yoga-Lehrerin dort ist sehr nett, ich denke daher wird ihr Kurs auch völlig in Ordnung gehen. Ist halt mal was anderes.

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