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PRACCHARDANA VIDHÁRANÁBHYÁM VÁ PRÁNASYA
Regulierung der Atmung bewirkt kontrolle über die Gedankenwellen,denn die kontrolle des
Geistes verbunden.Es gibt viele Pranayamaübungen,von denen jede eine besondere
Wirkung auf das vegetative Nervensystem und die Psyche hat.Pranayama ist eine
besondere Schlüsseltechnik,mit der man an seinen Energien arbeiten kann.
Fortgeschrittenes Pranayama ist immer verbunden mit Bandhas,bestimmten
Verschlüssen. So fließt die Energie,die man erweckt ,nicht weg,sondern reinigt stattdessen
die Nadis und Chakras.
Der Vers 35 sagt:
VISAYAVATI VÁ PRAVRTTIR UTPANNÁ MANASAH STHITI NIBANDHANÍ
“Wenn die höheren Sinne aktiv werden,kommt Festigkeit des Geistes.”
Anahata Klänge oder Melodie sind die mystischen Töne,die der Yogi zu Beginn seines
Meditationszyklus hört.Mann nennt das Nada Anusandhana oder Untersuchung der
mystischen Töne.Die Töne kommen durch das rechte Ohr,sei es nun offen oder
geschlossen.Sie sind klarer bei verschlossenen Ohren.Man kann diese durch Yoni Mudra
mit den beiden Daumen verschließen.Manchmal sind die Töne auch über das linke Ohr zu
vernehmen.Übe jedoch,sie nur durch das rechte Ohr zu hören,weil Pingala (der
Sonnen.Nadi) durch das rechte Nasenloch verläuft.Der Anahata Ton heißt auch Omkara
Dhvani.Er rührt von den Prana-Schwingungen im Herzen her.
Diese Töne kann man auch nach dem unaufhörlichen Murmeln des Ajapa Gayatri Mantra
“hamsah soham” hören.
Die Seele ist immer bescheftigt mit dem Rezitieren des Gayatri Ajapa.Mit jeder
Ausatmung,heißt es “Ham” und jeder Inhalation “So”.Also jede Seele wiederholt das
Mantra So Ham 21.600 Mal pro Tag.
Dann sollten wir uns bewusst sein,diese Praxis auf die volle Ajapa Gayatri anzuwenden:
darauf achten,was unsere Seele schon spontan macht. Um es klar zu hören, kann es am
Anfang notwendig sein, ihn mental zu rezitieren und es dann tiefer nach innen zu lassen.
36 VISOKA VÁ JYOTISMATÍ
Samadhi läßt sich erreichen durch Meditation auf das glänzende Eine,das jenseits aller
Sorgen liegt”
Dieses blendende Licht erstrahlt aus der Sushumna(dem zentralen psychischen Kanal)
vom Herzen her.
Verschiedene Arten von Licht manifestieren sich während der Meditation aufgrund der
Konzentration.Am Anfang erscheint ein strahlendweißes Licht in der Größe einer
Stecknadel vor der Stirn im Trikuta,dem Raum zwischen den Augenbrauen,der in etwa
dem Ajna Chakra des Astralkörpers entspricht.Bei geschlossenen Augen wird man
verschiedenfarbige Lichter entdecken,Sie sind elementares Licht.Jedes Element hat seine
eigene Farbe:
PRITHVI-ERDE hat gelbes Licht
APAS-WASSER ist weiß
AGNI -FEUER ist rot
VAYU-WIND ist rauchfarben
AKASA-HIMMEL ist blau
Formen im Licht.Man kann zwei Formen sehen:
1-glänzende Formen der Devatas
2-physiche Formen
Blendende Lichter:
Manchmal können während der Meditation blendende,mächtige Lichter,größer als die
Sonne,auftauchen.Sie sind weiß.
Für diejenigen,die sich auf Trikuta,den Punkt zwischen den Augenbrauen
konzentrieren,erscheint das Licht im Trikuta hinter der Stirn,während es denen,die sich auf
das Sahsrara Chakra an der Schädeldecke konzentrieren,dort erscheint.
Die strahlenderen Formen sind höhere Devatas geistiger oder höherer Ebenen ,die
herunterkommen,uns zu ermuntern.
Vers 37 VÍTA RÁGA VISAYAM VÁ CITTAM
Oder durch Konzentration auf jemanden,dessen Geist den Bereich von Gier und
Verhaftung transzendiert hat.
Ein weiteres ,hoch bewertetes Objekt der Meditation ist ein Heiliger oder Weiser.
Ein Bild einer inspirierenden Seele wie Swami Sivananda,Buddha oder Jesus kann auf
dem Altar oder einem anderen Ort der Meditation aufgestellt werden.
Vers 38 SVAPNA NIDRÁ JNÁNALAMBANAM VÁ
SVAPNA -TRAUMZUSTAND
Oder durch Meditation über Wissen aus Traum oder Tiefschlaf.
Aufladender Schlaf.Damit du im Schlaf nicht nur einfach Energie ansammelst,sondern
diese auch sublimierst ,sind die Gedanken vor dem Einschlafen besonders wichtig.Sprich
daher vor dem Einschlafen ein Gebet oder wiederhole ein Mantra.
Die physische Welt verschwindet im Traum.Im Traum ist nur die Traumwelt da.Im
Tiefschlaf gibt es gar keine Welt.Wenn wir darüber meditieren,hilft es uns,diese physische
Welt als sehr relativ anzusehen,zu erkennen,sie ist eigentlich nur eine Illusion,sie ist
genauso unwirklich wie die Traumwirklichkeit.Wenn wir ganz aufwachen aus dieser Welt
und im überbewußten Zustand sind,dann schauen wir zurück und erkennen,in was für
einem Traum wir die ganze Zeit gefangen waren und wie furchtbar ernst wir ihn
genommen haben,obwohl im Grunde genommen alles nur ein Spiel war.Darüber zu
meditieren kann sehr erhbend sein.
Vers 39 YATHÁBHIMATA DHYÁNÁD VÁ
Oder durch eine Meditationsart,die einem angenehm ist.
Fülle den Geist mit göttlichen Gedanken.So verschwinden die anderen allmählich

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