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Hallo, ich war bereits auf einer Yoga Vidya-Woche in Bad Meinberg und möchte nun (eigentlich) wieder mit Yoga beginnen.

Da ich mir schon öfter Gedanken gemacht habe, ob die (für den etwas steifen Mitteleuropäer ungewohnten) Drehungen bzw. Verrenkungen überhaupt gut für den Rücken sind, habe ich heute Beiträge in verschiedenen Foren gelesen. Unter anderem habe ich folgenden Beitrag gefunden: http://www.yogapad.de/forum/topics/kann-yoga-den-ruecken.

Hier steht bswp.: "Falsch geübtes Yoga kann den Rücken schädigen. Es gibt beispielweise sehr viele Menschen, die durch die Sivananda Praxis (Rishikesh-Reihe) bei Yoga Vidya Rückenbeschwerden erlitten haben.Ich kenne einige, auch während der Ausbildungen." oder "Relativ archaische Yogarten wie Kundalini, Sivananda oder Kriya-Yoga haben sich mit der Anpassung der Übungen an rückensicheres Arbeiten nicht ausreichend befasst. Sie können nicht als rückensicher, die Rückengesundheit fördernd und allgemein gesundheitsfördernd eingestuft werden, sondern bergen Risiken."

Könntet Ihr mir bitte eine ehrliche, neutrale Antwort geben? Danke! Viele Grüße, Karin

Tags: Rücken

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Ich Antworte Dir etwas später....om

Ja klar - die naechste "rationale Schlussfolgerung": "Yoga ist nur was fuer Esoteriker, abgehobene Kiffer und sonstige Gestoerte" ist mir seit fast 40 Jahren so aus dem Bereich "BILD-Bildung" - die "Meinung der Allgemeinheit" so bekannt und absolut nichts Neues, die allgemeine Abwehr der von Avidya geschlagenen, sonst nichts!

Wer Angst vor Verletzungen hat sollte drei wichtige Punkte IMMER beachten:

1.) Immer, BESONDERS in kalten Klima und der kalten Jahreszeit GUT aufwaermen (Kuh & Katze) z.B. und Lockerungsuebungen machen!

2.) NIE und NIMMER irgendwas forcieren, sich in keine Position mit Gewalt hineinzwingen!

3.) Atem, atmen die naechst wichtigste Begleitung ALLER Formen von Positionen, es ist oft zu beobachten das viele Uebende sich so sehr auf die Ausfuehrung der Position konzentrieren das sie glatt das Atmen VERGESSEN, so wird der Organismus mit zuwenig Sauerstoff (Prana) vesorgt, kann nicht genug verbrennen und somit nicht genuegend Hitze durch den Metabolismus (Agni) erzeugen und kalte Baender, Muskeln und Sehnen haben eine stark verminderte Belast-Dehnbarkeit!

Siehe dazu die Bikram-Technik!

Ja klar - die naechste "rationale Schlussfolgerung": "Yoga ist nur was fuer Esoteriker, abgehobene Kiffer und sonstige Gestoerte" ist mir seit fast 40 Jahren so aus dem Bereich "BILD-Bildung" - die "Meinung der Allgemeinheit" so bekannt und absolut nichts Neues, die allgemeine Abwehr der von Avidya geschlagenen, sonst nichts!

Hier istein schöner Link über Goa: Last Hippy Standing

Ich war noch nie in Indien, aber in die Hippy-Scene würde ich nicht rein wollen - da muß man halt vorsichtig sein und vorher die Reisehandbücher lesen....

Danke, dass schon so viele geantwortet haben bzw. Dank an mk für die Tipps.

Es hätte mir ja auch gleich klar sein müssen, dass in einem Yoga Vidya-Forum natürlich alle davon überzeugt sind, dass alle Übungen gut für den Rücken etc. sind... - vielleicht wäre es schlauer gewesen, die Frage in einem Orthopädie-Forum zu stellen. ;-)

Ich selber mag Yoga Vidya sehr gerne (auch wenn ich Yoga bis jetzt eher unter sportlichen Aspekten bzw. zusätzlich als Entspannungstechnik gesehen habe und nicht in das Spirituelle eingestiegen bin). Die Woche in Bad Meinberg hat mir gut gefallen (insbes. auch die parallelen Einblicke in Ayurveda).
Allerdings bin ich selber noch nicht ganz überzeugt davon, dass ein relativ ungeübter Yoga-Schüler die Kobra oder auch etwas leichtere Asanas durchführt und das so korrekt, dass es dem Rücken nicht schadet. Ich mache schon seit meiner Kindheit Sport und wenn ich Sportarten vergleiche, denke ich, dass man bei Yoga wirklich einiges falsch machen kann - es sei denn, man übt wirklich intensiv. Aber ich lasse mich gerne überzeugen. Geplant ist jedenfalls ein Anfängerkurs in Frankfurt...Grüße

@Sportsman777: ;-) breit grins..... habe ich davon was geschrieben - aber interessante Assoziation - Yoga - Hippie - Goa - so war irgendwie der Weg.... indien - the "westerners" - "dharma goes west"... Padmasambhavas Verheissung!

Shanti!

Hallo liebe Carina,
ja natürlich kann man sich auch beim Hatha-Yoge verletzen. Wenn man nicht richtig übt. Kein steifer ungeübter Anfänger kann gleich die Rishikesh- Reihe üben. Man muß systhematisch üben. Und das aller Wichtigste ist ehrlich zu sich selbst sein, gut in sich rein fühlen, die eigenen Grenzen erkennen und respektieren! Es ist auch gut einen Kurs zu besuchen und da muß man wieder auf sich hören. Passt der Lehrer, siene Art zu mir?
Yoga-Vidya, das weiß ich aus eigenen Erfahrung, lehrt den auszubildenden Yogalehrern wie man Hatha-Yoga rückengerecht übt.

Liebe Grüße
Stephi

liebe karin,
vielleicht solltest du einfach mal mit einem physiotherapeuten oder guten sportmediziner sprechen.
ich kenne es aus kursen auch so,dass vorher gefragt wird,ob man "leiden"hat und dann wird einem die übung abgewandelt gezeigt oder eine schonendere variante vorgeschlagen.....
wenn man langsam beginnt und sehr achtsam ist,sollte eigentlich nichts passieren.....
ich habe als kind rhytmische sportgymnastik gemacht und tanze seit jahren ballett.ich aus meiner erfahrung kann nur sagen,dass yoga mir immer sehr gut tat und ich schmerzen,die ich im rücken hatte (durch extreme überbeweglichkeit) gut in den griff bekommen habe und die muskeln im rücken gestärkt wurden.
viel spass beim üben und ausprobieren:)
lg,oona

Dazu kommt mir letztendlich glatt "Uncle Arthur" von den Shetland Islands in den Sinn, der meinte bei solch schwierigen Lebenssituationen generell: "I am quite sure that everyone is paying incredible attention to their life, but even then, it is an irrevocable fact that life is an inescapable terminal disease!"

Und dann sang er meist aus voller Kele: "Que sera, sera, what ever will be, will be... the future is not our's to see, a que sera, sera...when I was just a little boy, I ask my mother: "What will I be...will I be happy, will I be free and that's what she said to me: "Que sera, sera...."

Allen Friede, Freude, Eierkuchen, Zimtsterne, Printen und Christstollen... und natuerlich Licht, viel Licht, ganz, ganz viel Licht auf das es ganz, ganz hell und warm werde!

- ॐ -

Die Diskussion ist in eine Richtung gelaufen, die eigentlich nichts mehr mit meiner Frage zu tun hat.

Ich habe weder gesundheitliche (Rücken-) Probleme, noch habe ich extreme Angst vor Dingen, die passieren könnten, wenn XY oder wenn XYZ. Etwas seltsam finde ich daher die vielen ironischen (vielleicht sogar zynischen?) Kommentare.

Im Grunde ging es eigentlich nur um eine Beleuchtung dessen, ob es evt. auch kritische Übungen gibt bzw. ob Yoga wirklich so ausschließlich gut ist für den Rücken wie von vielen Übenden dargestellt. Auslöser war eben der Kommentar, den ich in einem Forum gesehen hatte.

Vielen Dank trotzdem allen, die die Fragestellung ernst genommen haben. Allen wünsche ich viel Licht und schöne Tage mit der Familie!

Selbstverständlich kann FALSCH geübtes Yoga den Rücken schädigen. Zweifellos.
Auch und besonders die Rishikesh-Reihe ist für Menschen mit Rückenproblemen und/oder wenig Beweglichkeit und/oder nicht ausreichender Muskelkraft eine Herausforderung, die der Übenden im schlimmsten Falle noch tagelang schmerzhaft spürt.

Die "zynischen" und "ironischen" Antworten emfinde ich nicht als "AHIMSA".
Wer auch immer die verfasst hat, sollte sich bei solch ernsten und wichtigen Fragen bitte an die yogische Tradition der Gewaltlosigkeit erinnern und nicht unverschämt werden.
In welchem "Ashram" lebt ihr denn???
Dürfen sachliche Fragen nicht gestellt werden, nur weil der heilige Name "Rishikesh-Reihe" genannt wurde oder wodurch fühlt ihr euch so auf die Lotusfüße getreten???
Unglaublich...

In vielen Yogastunden die ich erhalten habe, auch bei Yoga Vidya in BM, sogar in "Yoga für den Rücken" Stunden, wird m.E. ZUWENIG auf rückengerechte Ausführung geachtet.
Wenn die Gruppe mehr als 12 bis 15 Teilnehmer umfasst, kann auch ich als Yogalehrerin nicht mehr mit den Augen bei jedem/jeder TeilnehmerIn sein - umso wichtiger ist eine absolut genaue, detailreiche und langsame Anleitung.

Und natürlich sollte der Yogalehrer nicht nur selbst praktizieren, sondern auch umfassende Kenntnisse in Anatomie und Physiologie haben. Und Empathie für die geplagten, die vertrauensvoll in die Yogastunden kommen.
Die Ausbildung zum YL - egal wo und von wem - mag noch so gut sein: sie ist nur die Grundlage, auf der ein wirklich guter YL aufbaut.

Einem Kurs "Rücken Yoga" sollte unbedingt eine Art Anamnese, eine Bestandsaufnahme vorausgehen. Das geschieht in meinen Kursen schriftlich per Fragebogen, so dass gesundheitliche Dinge nicht vor der Gruppe offen gelegt werden müssen. So weiß ich, wer welche (Rücken-)Probleme, Operationen oder sonstige Erkrankungen hat.

Dem entsprechend wird der Unterricht für die Gruppe vorbereitet. TeilnehmerInnen, die besondere/spezielle Einschränkungen, wie z.B. Bandscheibenvorfall, neues Hüftgelenk, HWS Probleme mitbringen, bekommen während der Stunde bei Bedarf abgewandelte Übungen angesagt.
Auf fließende Atmung und rückengerechte Ausführung der Übungen muss in erster Linie der YL achten, denn der Teilnehmner hat i.d.R. weder das Körpergefühl noch die Sachkenntnis noch kennt und akzeptiert er seine Grenzen - er will alles gut und richtig machen und gibt sich deshalb besonders Mühe...

Werte Carina,

ein ZEN-Koan ist nichts anderes, nur anders aufgebaut, Ramachandra hat die Situation schon gut erkannt und dargelegt.

Es macht ganz den Anschein, desto populaerer Yoga wird und mehr und mehr in den sogenannten "Mainstream" einfliesst, sich Leute zu recht unqualifizierten Kommentaren hinreissen lassen, wer weiss moeglicherweise sogar von bestimmten Lobbykreisen gezielte Desinformation um potenzielle Kunden bei der Pharmazie-Stange zu halten, wer weiss... Artikel dieser Coloeur rufen bei mir automatisch Wiederstand auf und die "Sirenen" ertoenen, weil da in diesem Beitrag, ganz klar "was nicht stimmt"!

Daher der absichtlich ueberzogene Beitrag meinerseits.... tut auch anders'rum "weh"... wenn ich sowas lese, fuehle ich die gesamte Idee des Yoga - 1000'de von Jahren intensiven Studierens und Forschens von ernsthaft, aufrichtigen Voluntaeren, ohne jegliches materielles Entgeld und ohne jede Form von Verguetung - "abgrundtief beleidigt"!

Das ist eine andere Sicht der Dinge - nur mal so....und wahrlich ohne jeden Wunsch oder Absicht zu aggrevieren...!

- हरि ॐ -

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