Hallo, ich war bereits auf einer Yoga Vidya-Woche in Bad Meinberg und möchte nun (eigentlich) wieder mit Yoga beginnen.

Da ich mir schon öfter Gedanken gemacht habe, ob die (für den etwas steifen Mitteleuropäer ungewohnten) Drehungen bzw. Verrenkungen überhaupt gut für den Rücken sind, habe ich heute Beiträge in verschiedenen Foren gelesen. Unter anderem habe ich folgenden Beitrag gefunden: http://www.yogapad.de/forum/topics/kann-yoga-den-ruecken.

Hier steht bswp.: "Falsch geübtes Yoga kann den Rücken schädigen. Es gibt beispielweise sehr viele Menschen, die durch die Sivananda Praxis (Rishikesh-Reihe) bei Yoga Vidya Rückenbeschwerden erlitten haben.Ich kenne einige, auch während der Ausbildungen." oder "Relativ archaische Yogarten wie Kundalini, Sivananda oder Kriya-Yoga haben sich mit der Anpassung der Übungen an rückensicheres Arbeiten nicht ausreichend befasst. Sie können nicht als rückensicher, die Rückengesundheit fördernd und allgemein gesundheitsfördernd eingestuft werden, sondern bergen Risiken."

Könntet Ihr mir bitte eine ehrliche, neutrale Antwort geben? Danke! Viele Grüße, Karin

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  • @Karma Ratna: wie sehen deine Reihen denn aus? Deine Webseite wirkt interessant da du offenbar nach den Vayus übst.

    Eine allgemeine Bemerkung:
    Das Buch "The science of Yoga" von William.J.Broad (auch in Deutsch erhältich mit dem gleichen Titel) geht nicht spezifisch auf eine Reihe ein, enthält aber ein ganzes Kapitel über die möglichen Risiken bei zu intensiv geübten Asana- lehrreich, wenn auch erschreckend.



  • Ravi Glückspilz-Chuzpe sagt:

    Ja, und in den Führungsgremien der Krankenkassen sitzen nur Saboteure.

    Die sponsern Maßnahmen, die die Menschen krank machen, damit die Ärzte und die Pharmaindustrie richtig Kohle machen kann.

    Die ganze Welt wird regiert von Ausbeutern, Schmarotzern und Verschwörern.

    Ach bitte reich mir doch mal das Valium, ich kann das alles nicht mehr ertragen.

    gez. Peter Pechvogel

  • Ich meine, man sollte dankbar sein dass es Yoga gibt und sich immer mehr ausbreitet

    In dieser Welt ist nichts perfekt, das erwartet sicher auch niemand. Eine Sache ist immer so gut, wie man gelernt hat damit umzugehen und bewußt ist. Auch ein Yogalehrer ist nicht perfekt (ausser er ist Selbstverwiklicht), wie auch die Schüler nicht perfekt sind. Aber Yoga nimmt eine Sonderstellung ein, Yoga gibt sehr viel Spielraum, was auch nötig ist, da wir mit unserem Körper meist nicht gut umgehen, sogar kann es so weit gehen, dass wir unserem Auto... mehr Aufmerksamkeit und pflege schenken als unserem Körper. Yoga ist ein Geschenk Gottes, Yoga wurde uns durch selbstverwirklichte Meister überliefert, daher glaube ich, das Yoga für die heute Zeit perfekt ist. Im Yoga ist ein Sankalpa, eine verborgene Kraft, ein Versprechen der Meister die uns das Yoga Übungssystem überliefert haben, enthalten. Wer Yoga übt dockt automatisch an diese Kraft... an. Wenn unser Bewußtsein soweit erhoben ist, dass wir ausschließlich bewußt und rein (göttlich) leben und auf unseren Körper und Geist achten, dann ist Yoga nicht mehr nötig, da die göttliche Kraft, die wir seit unserer Geburt in uns tragen, nicht missbraucht, sondern für spirituellen Wachstum angewendet wird

    Wie ich schon in dieser Diskussion auf Seite 2 geschrieben habe, beginnt mit Yoga erstmal eine Reinigung, der Körper wird von den vielleicht jahrzentelangen Belastungen befreit und gereinigt, dazu kommt noch das Karma aus früheren leben. Körperliche, wie geistige Spannungen und Verspannungen lösen sich, oder kommen erst richtig aus dem Unterbewußtsein zum vorschein, an die Oberfläche da mehr Energie durch das üben von Yoga da ist. Das ganze System wird neu auf eine höhere Schwingung und Bewußtheit ausgerichtet. Da, ist es natürlich verständlich, dass, wenn man mit Yoga beginnt, auch körperliche, wie geistige Probleme auftreten können. Genau genommen ist das ein großer Segen so dass der Körper und Geist sich wieder von Altlasten befreien kann. Und das überragende und einmalige bei Yoga ist, dass man lernt sich nach innen zu besinnen, dabei sich neu spürt, und seine Bedürfnisse auch jenseits des Verstandes zu erkennen und zu entfallten vermag. Das öffnet eine ganz neue Lebendigkeit und Lebensgefühl. So sollten wir nicht immer einen Grund suchen um etwas anzuprangern, sondern mit einem offenen dankbaren Herzen empfänglich sein, und seinen Still finden.

  • Wenn ich diese Anfängerreihe sehe:
    http://www.sivananda.eu/de/yogastellungen/uebungsfolgen-fuer-anfaen...
    und den Artikel in der Ausgabe der Yoga Aktuell Yoga Aktuell 71 - 6/2011: Beweglichkeit der Wirbelsäule - ein Asana-Workshop in der Sivananda-Tradition, sehe ich hier ein großes Gefahrenpotential, zum Beispiel im Schulterstand oder in Paschimottanasana (gerade für Anfänger).

    Ob es zu einer Gefahr wirklich wird, hängt zum einen von der Robustheit/Gesundheit des Übenden ab und zum anderen, wie der Lehrer die Asanas vermittelt und auf eine angemessene und gesunde Ausführung achtet.

    Aber grundsätzlich stimme ich zu, was ich hier auch schon gelesen habe - man muss sich da nicht reinsteigern. Verletzen kann man sich auch, wenn man die Treppe hoch oder runter geht.

  • Ohne die ganze Diskussion mitverfolgt zu haben, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es bei mir an einigen körperlichen "Schwachstellen" durchaus zu einer Erstverschlimmerung nach der Yogapraxis kommen kann, dies betrifft v.a. den Bereich um das Kreuzbein. Diese Beschwerden habe ich allerdings auch bei längerem Stehen oder beim Wandern, also immer dann wenn eine Beanspruchung stattfindet. Ich nehme diese Beschwerden dann wie einen Muskelkater wahr, den, glaube ich, jede/r kennt.

    Hilfreich finde ich es, sich während der Yogastunden ausreichend Zeit zu nehmen, die bekannten Schwachstellen am Körper nach Beanspruchung etwas zu verwöhnen, z.B. nach dem Rad (da merke ich es besonders) nicht gleich in die Vorwärtsbeuge zu stürzen, sondern erst einmal auf dem unteren Rücken ein wenig hin und her zu kugeln, quasi als Massage. Oder sich im Vierfüßlerstand vorzustellen, man sei ein Hund, der sich so freut, dass er mit dem Schwänzchen, i.e. Steißbein, wedelt. Hier muss man halt lernen, was einem guttut und es dann anwenden, sich Zeit nehmen, auch wenn die anderen schon weitergehen. Das kann den Muskelkater am nächsten Tag deutlich abmildern, finde ich.

    Verletzt habe ich mich bislang nur einmal, als ich alleine vor einem Asanabuch saß und die gespreizte Vorwärtsbeuge ausprobiert habe. Die Bänder in den inneren Oberschenkeln habe ich noch Monate später schmerzhaft gespürt und daraus gelernt, dass es sehr wichtig ist, sich die Zeit für eine Aufwärmphase zu nehmen, was in Yogabüchern ja häufig nicht berücksichtigt wird.

    Letztendlich denke ich auch, dass es wichtig ist, dem Körper zu signalisieren, dass man bereit ist, seine Grenzen zu erspüren, wahrzunehmen und dann auch zu akzeptieren. Durch die Akzeptanz der Grenzen können diese dann selbst, wenn sie es wollen, weicher werden.

  • Hari om,

    Verleztung können immer geschen. Jedoch bin ich davon überzeugt, daß es normalerweise kaum möglich ist sich beim Yoga zu verletzen, weil die Yoga-Bewegungen und ihre Kombinationen mit sehr viel Bewußtsein und Koordination ausgeführt werden. Im Sport sind die Bewegungen oftmals nicht so bewußt kordiniert. Da macht man ganz plötzliche Bewegungen an die man vorher nicht gedacht hat. Yoga - und im besonderen Sivananda Yoga - folgt einem Plan.

    Jedoch kann ich mir durchaus auch vorstellen, daß wir und beim Yoga verlezten können, wenn unsere Muskulatur und unsere Bänder nicht ausreichent gewärmt sind. Ferner kann man sich auch verletzen, wenn man Asanas übt ohne sich darauf hinzuentwickeln. Ich meine, daß wir in unseren Körper hineinfühlen müssen. Yoga lehrt uns unsere Grenzen zu beachten und diese Grenzen langsam und nach weiterer regenmäßiger Übung zuüberschreiten, falls es möglich ist.

    Wenn sich jemand im Yogaunterricht verletzt hat, kann es manchmal ebenfalls daran sein, daß möglicherweise eine uns nicht bekannte Verleztung im Körper bereits vorliegt.

    Ommmmm,
    Haripriya-Deepa

  • Hallo Ratna (Yoga-Therapeut und Yogin),

    Du schreibst einiges, jedoch ohne konkret zu werden. Wenn Du unverstanden bleiben willst, bist Du natürlich niemanden eine Antwort schuldig.

    Natürlich könnte ich euch unzählige Schwächen in der Reihe aufzählen,....

    Welche Schwächen?
    Die Rishikesh-Reihe kann ganz sicher nicht mit den ganz alten nur Yoga Traditionen und ihren Reihen mithalten.
    Welche Traditionen, welche Reihen?
    Bei dem Wiki-Eintrag sehe mehrere schwerwiegende Fehler und Begrenzungen ! Klassische Grundarten seid wann ?
    Welcher Wiki-Eintrag?

  • Werter Ratna,

    lies doch einfach mal ganz, ganz ruhig folgendes:

    Was moechtest du damit GENAU mitteilen?

    Das Yoga nicht nur reine Asana/Pranayama Praxis ist, darauf muss hier sicher nicht hingewiesen werden....

    Antworte bitte diesbezueglich, warum sind "XYZ Uebungen" der Sivananda Reihe als "gefaehrlich" einzustufen?

    Eine korrekte Antwort bliebst du bisher schuldig, also Bitte!



  • Narada schrieb:

    Hari Om!
    Ich denke dazu folgendes:
    Jeder Yogalehrer sollte sich berufen fühlen, seine Schüler in Achtsamkeit und Spürgenauigkeit für den eigenen Körper zu schulen. Und eben nicht die Schüler dazu bewegen, schnell die Asanas zu meistern.
    Denn:
    Beim Yoga ist nicht entscheidend was man wie macht, sondern was dabei im Kopf passiert!
    Ich habe hier einen ebenso interessanten wie langen Artikel in der NYT entdeckt:

    http://www.nytimes.com/2012/01/08/magazine/how-yoga-can-wreck-your-...

    mit yogischen Grüssen,

    Narada

    Dafuer ein fettes "thumbs up" meine vollste Zustimmung, nicht nur berufen, sondern zutiefst verpflichtet!

    Ratna: Uebe dich fleissig weiter im Sadhana, aus deinen Darstellungen ist zu vermuten das du entweder Verstaendnissprobleme oder anderweitige Probleme hast!

    Diesbezueglich nichts fuer ungut, hat halt Jeder (s)einen ureigenen Standpunkt, bei einigen ist der Radius dieses Stnadpunktes, der eines Punktes!

    P.S.
    Wikieintraege lassen sich korrigieren und wenn richtig, wird die Korrektur auch veroeffentlicht, das ist ja das gute an Wikipedia!

    - ॐ -

  • Hari Om!
    Ich denke dazu folgendes:
    Jeder Yogalehrer sollte sich berufen fühlen, seine Schüler in Achtsamkeit und Spürgenauigkeit für den eigenen Körper zu schulen. Und eben nicht die Schüler dazu bewegen, schnell die Asanas zu meistern.
    Denn:
    Beim Yoga ist nicht entscheidend was man wie macht, sondern was dabei im Kopf passiert!
    Ich habe hier einen ebenso interessanten wie langen Artikel in der NYT entdeckt:

    http://www.nytimes.com/2012/01/08/magazine/how-yoga-can-wreck-your-...

    mit yogischen Grüssen,

    Narada

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