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Hallo ihr Lieben,
der Titel sagt eigentlich schon alles,
wer darauf verzichtet Fleisch zu essen und denkt, dass dies hinreichend Ausdruck seiner Liebe und seines Mitgefühls ist, der macht sich etwas vor. So wie ich es mir jahrelang vorgemacht habe.
Der Gang durch einen Supermarkt zeigt es. Da gibt es eine unglaublich große Auswahl an Fleisch und Fisch, lediglich getoppt durch das scheinbar nicht endende Regal der Milchprodukte. Habt ihr euch schon mal gewagt zu hinterfragen, was hinter der Produktion dieser "Produkte" steht? Ich wei0 nicht ob man es gegeneinander aufwiegen kann, aber das Tierleid, die ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen stehen der "einfachen " Fleischproduktion in nichts nach. Nach einem qualvollen Leben der perfektionierten Ausbeutung in einer Haltung hinter dicken Mauern, steht der Gang zum Schlachthof.
Bitte traut euch, euch darüber zu informieren, wie das abläuft. Mir hat die Broschüre von Dr Henrichs (auch über seine provegan Seite beziehbar,www.provegan.info) entgültig den Geist und das Herz geöffnet. Seither ist es mir nicht mehr möglich nur noch Vegetarier zu sein. Und... es geht mir besser denn je! Im Nachhinein (auch wenn das nicht mein Hauptmotiv war) kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass der Konsum von Milchprodukten und Eiern mir nicht gut getan hat. Ich habe weit mehr Energie als früher. Ich freue mich, dass sich meine Entscheidung nun auch noch zu meinem Wohle ausgewirkt hat.
Aber darum geht es eigentlich nichtt. Es geht darum zu erkennen, was wir fühlenden Wesen zumuten, wovor wir gerne die Augen verschliessen, nur wegen eines "paar Minuten Gaumenkitzels".
Wegen der Tierhaltung enthalten wir anderen Menschen Nahrung vor, die Wälder werden abgeholzt um Tierfutter anzubauen, das Klima zerstört. Und das nicht nur fürs Schnitzel! Auch für den Joghurt und das Frühstücksei und den so geliebten Käse (der übrigens sehr schädlich ist).
Bitte verschliesst eure Augen nicht davor. Der Konsument gibt den Auftrag zum morden. Die Revolution findet auf dem Teller statt. Jeder, der sich dessen bewußt wird, sich vegan ernährt, im Laden nach veganen Produkten nachfragt, macht es den anderen leichter auch diesen Entschluss zu fassen. Dann wird es leicht sich vegan zu ernähren. Mit Entbehrung hat dies übrigens sowieso nichts zu tun (wenn ihr wüßtet wie ich schlemme)
Bitte denkt drüber nach! Es geht nicht um mich und nicht darum, dass ich recht habe. Ich hab nix davon!

„Das Bezahlen für das systematische Quälen und Töten von empfindungsfähigen Wesen zeigt den tiefsten Punkt an Entwürdigung / Würdelosigkeit, den ein Konsument erreichen kann.“

Werden Sie vegan. Es ist ganz einfach. Sie ändern lediglich Gewohnheiten. Es ist die wirksamste Methode um auf friedfertige Weise den wichtigsten Beitrag für Klima, Umwelt, Tiere, Menschen und die eigene Gesundheit zu leisten.

Dr. med. Ernst Walter Henrich

alles Liebe
Mik

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Om Namah Shivaya lieber Mik!
Warum zähle ich das auf? Weil nicht nur beim Essen bewusst gehandelt werden sollte! Überprüft Euch, das ist Svadhyaya! Der Dominik hat begriffen, was ich meine. Wenn Du Dich einer Pflanze mit einer Schere näherst, verändert sich deren Aura. Für alle, die es nicht wissen. Auch Pflanzen sind fühlende Wesen. Sie sind weniger weit entwickelt und haben dadurch weniger Ausdruckskraft. Dadurch leiden sie weniger als kleine Tiere und diese leiden wiederum weniger als große Tiere. Und wenn wir auch ständig zwangsläufig töten müssen, so sollten wir uns dessen bewusst sein und möglichst wenig Schaden anrichten, bei allen Handlungen.
Om Shanti Olaf
PS: von Nutztieren hab ich nichts geschrieben
Dein Beispiel mit den ermordeten Menschen verstehe ich nicht.

Gott schläft in den Steinen, atmet in den Pflanzen, ist unbewusst in den Tieren, und erwacht im Menschen.
sarvam brahmamayam

Guten morgen zusammen,

ich habe gestern, angeregt durch die Diskussion Demeter angemailt und gefragt, ob es besondere Richtlinien zur Schlachtung der Demeter Tiere gibt. Ich habe heute morgen schon eine Antwort erhalten. Die Tiere gehen zum "normalen" Schlachthof. Die Empfehlung lautet: keine weiten Wege.
Wer sich traut die Eindrücke einer angehenden Tierärzte von den Umständen oder Zuständen auf dem Schlachthof aufzunehmen, dem möchte ich diesen Erfahrungsbericht ans Herz legen
http://www.provegan.info/de/vegan/fuer-tierschutz-und-tierrechte/se...

Ich muss sagen, dass ich es nicht fassen kann, wie ein Landwirt Tiere mit Zuneigung und Achtung aufziehen und behandeln kann um sie dann diesem Horror zu überlassen. Das ist ein wirklich schlimmer Verrat.

Hallo Mik,

das finde ich genauso schlimm!

Ich halte trotzdem viel von Natürlichkeit. Stell einem Hund / Wolf / Dingo / Katze / Elster usw. Getreide hin und einen Pott Fleisch (roh allerdings) - da wird keiner an´s Getreide gehen.

Jetzt das selbe mit dem Menschen - ein paar Hartgesottene gehen evtl. an´s rohe Fleisch- die Mehrheit würde jedoch Getreide, rohes Obst etc. nehmen.

Ich weiß, daß es viel propagiert wird, mit dem 27 jährigen Hund etc.- meine Erfahrungen sind anders.

Ernähre jetzt seit ca. zehn Jahren meine Tiere frisch. Unsere Hündin mag hin und wieder von uns noch z.B. gebratenes Tofuschnitzel vom Essen - allerdings isst sie da wirklich selten etwas von mit (so max. 1 x pro Monat schmeckt ihr das )

Sie ist mein 5. (!!!!- ich bin erst 41!) Hund. Ich bin seit Baby an (Eltern / Großeltern) mit Hunden aufgewachsen. Hab früher so gefüttert wie alle- Getreidemastfertigfutter für Hunde und Katzen- sie verstarben an Krebs, Magen / Darmgeschichten / Herz/Gelenkkrankheiten etc.

Seit ich umgeschwenkt bin, konnte ich meine Hündin behalten (sie ist elf). Als junger Hund sagte man mir in einer Tierklinik, sie würde keine zwei werden, aufgrund der massiven Wirbelsäulenveränderungen- nu ist sie elf :)

Ich achte allerdings auch auf andere Sachen bei ihr- kein Impfen / Entwurmen (nur wenn sie wirklich welche hat), keine Spot ons etc. , keine Kastration (dadurch schnellen prozentual die "schlimmen" Krebsarten hoch- wird immer propagiert- gebe dann keine Mammatumore etc.- die Kehrseite wird nicht erwähnt....)

Und sie bekommen alle drei kein normales Quälfleisch, weil ich denke, daß die Information des Fleisches schon auf den Esser übergeht- für sie gibt´s Biokrams, Wild, Exote.

Unser Kater ist auch noch so ein Erfolgsbeispiel- vor sechs Jahren (da war er 19) hab ich ihn aus einem Tierheim mitgenommen- konnte nicht anders- dachte, er lebt noch ein paar schöne Monate etc.- war wirklich schwerkrank und sah aus wie ausgestopft.

Er wird 25 dieses Jahr! :) Bei Katzen ist es noch extremer- die beziehen ihre Energie aus tier. Protein (nicht aus Fett)

Auf jeden Fall- so gerne ich Veganer bin und immer bleiben werde- meine Viechers werde ich immer so ernähren.

Das ist auch schon ein Stück Egoismus von mir, daß ich Fleischfresser halten muss- aber ohne würde mir viel Lebensqualität fehlen und so eine Beziehung zu einem Pflanzenfresser (Vogel, Kaninchen etc.) aufzubauen, klappt halt nicht.

Lieben Gruß Larissa

Om shanti,
danke für eure interessanten Beiträge. Ich denke, dass wir Ahimsa nicht komplett leben können - es ist nur möglich Leid einzuschränken, aber wir müssen uns auch klar sein, dass wir in der Dualität leben und das nur ändern können, indem wir uns zur Befreiung hin entwickeln.
Zum Leid der Pflanzen: Ich habe vor vielen Jahren ein sehr interessantes Buch "der Ruf der Rose" gelesen. Darin wird beschrieben, wie Bäume messbar reagieren, wenn der Holzfäller wieder kommt, der einen Nachbarbaum gefällt hat und wie sich Bäume auch über Entfernungen verständigen. Seitdem fällt es mir wirklich schwer Pflanzen zu beschneiden. Aber da es wegen Nachbarrecht usw. sein muss, versuche ich durch Schneiden nach dem Mondkalender das Leid zu begrenzen. Auch beim Jäten kommt mir der Gedanke, woher ich mir das Recht nehme, über Leben und Tod einer Pflanze zu entscheiden. So verzichte ich weitgehend auf Schnittblumen usw.
Wenn wir uns auf unsere begrenzten Sinne berufen entstehen Behauptungen wie die, dass Fische keinen Schmerz empfinden - nur weil sie nicht in für uns hörbaren Frequenzen schreien...
In Ananas- und Blumenplantagen u. a. werden Billig-Arbeiter mit den Pflanzen zusammen mit Insektiziden besprüht (sie müssen die Hubschrauber mit Fähnchen einwinken) ein gewisser "Schwund" wird einkalkuliert.
Die auch in der Yogaszene so beliebten Edelsteine werden teilweise von Kindersklaven aus engen Felshöhlen geholt.

Ganz wichtig ist mir zu sehen, dass hier 50 % aller Lebensmittel auf dem Müll landen. Wenn wir dann auch noch die ganzen Übergewichtigen auf Normal umstellen würden, hätten wir sicher 70 % weniger Leid - ohne Einschränkung und schon ohne vegetarisch oder vegan zu leben. Wenn wir das dann noch einbringen könnten, gäbe es viel weniger Leid, weniger kranke Menschen und Tiere und hätten wieder Arbeitskräfte für das aufwändigere ökologische Leben und Wirtschaften frei.
Deutschlands Haupt-Export"artikel" sind Waffen und Schlachttiere - was für ein Karma ...!

Mir fällt immer wieder folgendes Zitat des Dalai Lama ein: " Es ist genügend da für jeden Menschen - aber nicht für jedes Menschen Gier"

Loka Samasta Sukhino Bhavantu Alles Liebe Ursula

Frieden ist auf der Erde möglich, Dualität, gibt es nur im menschlichen Geist, durch die Identifikation mit dem Körper entsteht Trennung zum eigentlichen Selbst, und somit zu Allem anderen, daraus wiederum ergibt sich ein ich und mein Denken ! Das ist das ganze Übel....!

Moechte in Bezug auf den Inhalt der Diskussion darauf hinweisen das ALLE hier beteiligten, die hier rigorose, von Wesen Mensch, durchgefuehrte Trennung in die Gradierung: "Tier, Plfanze, unbelebte Materie" gruendlich hinterfragen!

Denn: Wer schon das Leid der Tiere, die moeglichen daraus resultierenden Konsequenzen (Leiden) hinterfragt sollte vielleicht oder unbedingt noch diesen einen Schritt weitergehen und mal "hinter die Kulissen gucken"!

Wer, wie, was diesbezueglich die wirklichen Zusammenhaenge, aus yogischer Sicht sind!

(Erinnerungen an Aarjuna auf kurukshetra werden wach...!)

Denn aus diesen scheinbar "unbelebten Elementen" und ihren Wechselwirkungen untereinander besteht unfraglich ALL dies!

Ich denke das der hier presentierte Umgang damit, einer gruendlichen Revision bedarf!

Unter dem sattva-Prinzip gehaltenen Tiere leiden nicht, weil sie artgerecht gehalten und nicht gequaelt werden, nach dem sattva - oder besser ayurvedischen, naturbezogenen Grundprinzipien werden Nahrungsmittel allerhoechster Qualitaet produziert - was Heute in der Konsum orientierten Gesellschaft krank macht oder besser bereits im Ansatz krank ist, ist genau das Prinzip nach dem gelebt wird: "Weiter, Hoeher, Groesser, Besser, Schoener.. mehr, mehr und immer mehr... ueberall sind die Zeichen, in Krankheiten wie Diabetes, Koronarerkrankungen, Ueberfettung, Ueberkonsum in riesige "Recycling"-Industrie resultierend die gigantische Muellhalden erzeugen, ganze Landschaftstriche zerstoerend, daraus resuktierende Unzufriedenheit, Unglueck, Ueberfaelle, Kriminalitaet, Gewalt, Verbrechen, Kriege, Verfall von Moral und Ethik zu sehen!

Da liegen genau genommen die Keime von all diesen deutlich sichtbaren Auswuechsen!

Wer braucht schon wirklich einen Fernseher, ein Auto, oder gar 2, wer braucht all diesen Elektronik-Kram wie Playstation, dieses, jenes und all den Konsum-Schnick-Schnack, all die Kosmetikartikel, Waschzusaetze, Duftsprays, all die Auswuechse dieser konsumorintierten Gesellschaft, die meist auf Kosten anderer Mitbewohner dieses Planeten, und dazu zaehle ich nicht nur uns Menschenkinder, sondern ALLES belebte wie auch UNBELEBTE, erzeugt werden, wer braucht all das wirklich? - Sind der Amazonas, die grossen Flusssysteme, Wasserlandschaften, Ozeane, die Regenwaelder Asiens, Afrikas, Suedamerikas, die gigantischen Gebirgsformationen, von den Anden bis zu den Himalayas - "tot" oder gar "unbelebt" oder ganz und gar lebendig, und die eigentliche "Wiege allen Lebens"?

Wenn wir unseren Blick darauf ausweiten koennen und unser Tun und Handeln damit in gesunden Einklang bringen koennen, haben wir einen gigantischen Schritt, in die richtige Richtung, vorwaerts gemacht!

Und wie es so ausschaut erst dann, alles andere, sollte ebenfalls genauerer Inspektion unterzogen werden! ;-)

Vielleicht ist ja dieses fressen und gefressen werden, dieses kommen und gehen, dieser ewige Wandel der Erscheinungen von Namen und Formen nur ein winziger Teilprozess eines weit, weit groesseren Geschehens dessen wir noch nicht gewahr geworden sind oder noch nicht die Gnade hatten dessen gewahr zu sein - vielleicht, vielleicht ist ja alles ganz, ganz anders!

Und eingeltich hiesse es in aller Konseqienz "bestenfalls Hafer- oder Dinkelgruetze!" mit dem was zu jeder Jahreszeit so aus der unmittelbarenUmwelt erhaeltlich ist - TAEGLICH!

Kein Quinoa, keine brauner Reis, kein Soja, keine Ananas, keinen Mango, wir muessten auf unzaehlige Dnge verzichten - UNZAEHLIGE Dinge!

a.) Koennen wir das?

b.) was wurde das fuer einen Sinn machen?

c.) wem wuerde das wirklich nutzen?

d.) wuerden sinnvoller naturgerechter Anbau und (gerechte) Umverteilug nicht schon ausreichen?

- Om ah' hum vajra guru padme siddhi hum -

Wie wahr wie wahr..., darum heißt es in den veden >sarvam sajîvam< br/>
mk sagt:

Moechte in Bezug auf den Inhalt der Diskussion darauf hinweisen das ALLE hier beteiligten, die hier rigorose, von Wesen Mensch, durchgefuehrte Trennung in die Gradierung: "Tier, Plfanze, unbelebte Materie" gruendlich hinterfragen!

Denn: Wer schon das Leid der Tiere, die moeglichen daraus resultierenden Konsequenzen (Leiden) hinterfragt sollte vielleicht oder unbedingt noch diesen einen Schritt weitergehen und mal "hinter die Kulissen gucken"!

Wer, wie, was diesbezueglich die wirklichen Zusammenhaenge, aus yogischer Sicht sind!

(Erinnerungen an Aarjuna auf kurukshetra werden wach...!)

Denn aus diesen scheinbar "unbelebten Elementen" und ihren Wechselwirkungen untereinander besteht unfraglich ALL dies!

Ich denke das der hier presentierte Umgang damit, einer gruendlichen Revision bedarf!

Unter dem sattva-Prinzip gehaltenen Tiere leiden nicht, weil sie artgerecht gehalten und nicht gequaelt werden, nach dem sattva - oder besser ayurvedischen, naturbezogenen Grundprinzipien werden Nahrungsmittel allerhoechster Qualitaet produziert - was Heute in der Konsum orientierten Gesellschaft krank macht oder besser bereits im Ansatz krank ist, ist genau das Prinzip nach dem gelebt wird: "Weiter, Hoeher, Groesser, Besser, Schoener.. mehr, mehr und immer mehr... ueberall sind die Zeichen, in Krankheiten wie Diabetes, Koronarerkrankungen, Ueberfettung, Ueberkonsum in riesige "Recycling"-Industrie resultierend die gigantische Muellhalden erzeugen, ganze Landschaftstriche zerstoerend, daraus resuktierende Unzufriedenheit, Unglueck, Ueberfaelle, Kriminalitaet, Gewalt, Verbrechen, Kriege, Verfall von Moral und Ethik zu sehen!

Da liegen genau genommen die Keime von all diesen deutlich sichtbaren Auswuechsen!

Wer braucht schon wirklich einen Fernseher, ein Auto, oder gar 2, wer braucht all diesen Elektronik-Kram wie Playstation, dieses, jenes und all den Konsum-Schnick-Schnack, all die Kosmetikartikel, Waschzusaetze, Duftsprays, all die Auswuechse dieser konsumorintierten Gesellschaft, die meist auf Kosten anderer Mitbewohner dieses Planeten, und dazu zaehle ich nicht nur uns Menschenkinder, sondern ALLES belebte wie auch UNBELEBTE, erzeugt werden, wer braucht all das wirklich? - Sind der Amazonas, die grossen Flusssysteme, Wasserlandschaften, Ozeane, die Regenwaelder Asiens, Afrikas, Suedamerikas, die gigantischen Gebirgsformationen, von den Anden bis zu den Himalayas - "tot" oder gar "unbelebt" oder ganz und gar lebendig, und die eigentliche "Wiege allen Lebens"?

Wenn wir unseren Blick darauf ausweiten koennen und unser Tun und Handeln damit in gesunden Einklang bringen koennen, haben wir einen gigantischen Schritt, in die richtige Richtung, vorwaerts gemacht!

Und wie es so ausschaut erst dann, alles andere, sollte ebenfalls genauerer Inspektion unterzogen werden! ;-)

Vielleicht ist ja dieses fressen und gefressen werden, dieses kommen und gehen, dieser ewige Wandel der Erscheinungen von Namen und Formen nur ein winziger Teilprozess eines weit, weit groesseren Geschehens dessen wir noch nicht gewahr geworden sind oder noch nicht die Gnade hatten dessen gewahr zu sein - vielleicht, vielleicht ist ja alles ganz, ganz anders!

Und eingeltich hiesse es in aller Konseqienz "bestenfalls Hafer- oder Dinkelgruetze!" mit dem was zu jeder Jahreszeit so aus der unmittelbarenUmwelt erhaeltlich ist - TAEGLICH!

Kein Quinoa, keine brauner Reis, kein Soja, keine Ananas, keinen Mango, wir muessten auf unzaehlige Dnge verzichten - UNZAEHLIGE Dinge!

a.) Koennen wir das?

b.) was wurde das fuer einen Sinn machen?

c.) wem wuerde das wirklich nutzen?

d.) wuerden sinnvoller naturgerechter Anbau und (gerechte) Umverteilug nicht schon ausreichen?

- Om ah' hum vajra guru padme siddhi hum -

Hallo MK
ich kann dem was du schreibst durchaus folgen,aber
... was bedeutet diese Erkenntnis für dein ganz persönliches Ernährungsverhalten?
Kann sein dass du etwas ganz anderes sagen wolltest, aber mich erinnert das sehr stark an Argumente aus meinem weiteren Umfeld, wo die These das man selbst nicht alles richtig machen kann, dazu benutzt wird, erst gar nicht mit einem sinnvollen Verhalten zu beginnen.

Liebe Grüße
Mik

Hallo Dieter,

auch an dich die Frage: Wie manifestiert sich dein spirituelles Wissen in deinem Alltag?
Muss ich nicht, wenn ich ein Bewußtsein für die Einheit alles Seins habe, auch konsequent danach handeln? Lass die Welt der Dualität eine Illusion sein, auf einer bestimmten Ebene (unserer) ist sie das, was wir zur Zeit haben.
In der Auseinandersetzung mit meinen Essgewohnheiten hatte ich Gelegenheit vieles zu erkennen. Das Ego wie es schreit: Ich möchte aber alles essen, haben, bloß keine Einschränkungen. Haben, haben haben! Und jetzt sagt das EGo: seht her,ich mach es richtig, ich quäl keine Tiere mehr für mein Essen. Ich bin mir darüber im Klaren, dass da auch Ego spricht.
Aber trotzdem muss ich doch nach einer Erkenntnis, mein Verhalten ändern. Alles andere ist Ignoranz und weit schlimmer als die Unbewußtheit derer, die es wirklich nicht besser wissen. Wissen und nicht handeln kommt dem was ich unter Schuld verstehe (soweit der Begriff überhaupt Sinn macht) sehr nahe.

lieben Gruß
Mik

Lieber Mik, deine Beobachtung und Erkenntnis sind Gold richtig. Für mich ist das so: Ich kann keinen Lebewesen mehr Leid zufügen auch wenn ich im Offensichtlichen recht bin, das Mitgefühl mit allen Wesen wird größer. Wenn man Gott sucht, und wirklich weiß, das ER allgegenwärtig ist geht das nicht mehr.......Lebe deine im Herzen geschaute Erkenntnis, das ist dein Weg, wer es besser weiß und dennoch absichtlich dagegen handelt.....weh weh.

auch an dich die Frage: Wie manifestiert sich dein spirituelles Wissen in deinem Alltag?
Muss ich nicht, wenn ich ein Bewußtsein für die Einheit alles Seins habe, auch konsequent danach handeln? Lass die Welt der Dualität eine Illusion sein, auf einer bestimmten Ebene (unserer) ist sie das, was wir zur Zeit haben.
In der Auseinandersetzung mit meinen Essgewohnheiten hatte ich Gelegenheit vieles zu erkennen. Das Ego wie es schreit: Ich möchte aber alles essen, haben, bloß keine Einschränkungen. Haben, haben haben! Und jetzt sagt das EGo: seht her,ich mach es richtig, ich quäl keine Tiere mehr für mein Essen. Ich bin mir darüber im Klaren, dass da auch Ego spricht.
Aber trotzdem muss ich doch nach einer Erkenntnis, mein Verhalten ändern. Alles andere ist Ignoranz und weit schlimmer als die Unbewußtheit derer, die es wirklich nicht besser wissen. Wissen und nicht handeln kommt dem was ich unter Schuld verstehe (soweit der Begriff überhaupt Sinn macht) sehr nahe.

lieben Gruß
Mik

Namastasje Mik,

Nein gewiss nicht, deine Antwort deutet darauf hin das du dden Inhalt des Beitrages nicht verstanden hast, daher ja dieser Aufwurf!

Mag ja fuer viele ungewoehnlich erscheinen, diese Aufforderung zu "hinterfragen, weiter zu blicken, zu ergruenden", verstehe das durch aus, wollte das nur in dem Rahmen HIER im YV - yoga vidya - Yoga Wissens Forum unbedingt aufgeworfen haben.

Ich esse was ich bekomme, erhalte und sehe das Erworbene (selbst eingekaufte) als gegeben, also als Geschenk - Nahrung im Gesamt in erster Linie als "prasad", als "gegebene Reste der Opferungen"....

Dann folgen "Auswahlkriterien" die der angenommenen wahrscheinlichen "Weiterbildung" bzw. der Foerderung der meditation, des sadhana schlechthin dienen - sprich sattvische Ernaehrung, welche weit ueber Begriffe wie "kosha" oder "halal" hinweggehen, das ganz bestimmte Kriterien wie Gewaltlosgkeit, reine Umgebung, keine rohen Faekalien,,, so frisch wie irgendmoeglich etc.

Und selbstverstaendlich versuche ICH mich nach diesen Kriterien soweit wie irgendmoeglich zu richten!

NUR diese Wahl haben z.B. die weit groessere Anzahl unserer Brueder und Schwestern schon mal grundlegend nicht zu ihrer Verfuegung, das spielt JEDES Korn, jeder Same, jede Kalorie eine ueberlebenswichtige Rolle!

Des weiteren meinen ich das wir mal schauen sollten warum, was, wie geschieht, was sind die ausloesenden Faktoren, wer "leidet" darunter, wer beurteilt dies und wer nimmt das als "Realitaet" war?!

Sicher...ist Eines, das dies ein winziger Teilaspekt des gross-Ganzen darstellt, Baeume, Pflanzen, Tiere, alles istgrundsaetzlich dem Vergehen geweiht, mit der Geburt ist der Tod garantiert - wir sehen da Unterschiede, wir sagen "das Leben ist schuetzenwert" - fuer mich behinhaltet das schon das Gebot der Gewaltlosigkeit!

Aber das Allein vrhindert keine Kriege, keine toeten, kein getoetet werden vor allem aber eines nicht - den ewigen Wandelt - inerhalb des dualen Feldes!

Ich weise nochmals auf den wichtigen Kerninhalt der Bagavat Gita hin, wo arjuna zweifelt und sich wehrt gegen "seine Brueder, und Cousins" die Waffen zu erheben und diese zu toeten also Gegebenes zu vollziehen! P.S> arjuna stammt aus einer Kriegerkaste..... und ist KEIN Priester - dan um seine letzten Zweifel zu vertrieben verleiht ihm "sri krashna das "dritte auge" um die Dinge so zu erkennen wie sie wirklich sind.... sri krshna alssri hari hat das de facto alles schon erledegt... arjuna ist nur noch der Ausfuehrende!

hari bhol!

;-)
Mik sagt:

Hallo MK
ich kann dem was du schreibst durchaus folgen,aber
... was bedeutet diese Erkenntnis für dein ganz persönliches Ernährungsverhalten?
Kann sein dass du etwas ganz anderes sagen wolltest, aber mich erinnert das sehr stark an Argumente aus meinem weiteren Umfeld, wo die These das man selbst nicht alles richtig machen kann, dazu benutzt wird, erst gar nicht mit einem sinnvollen Verhalten zu beginnen.

Liebe Grüße
Mik

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