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Hallo liebe Yogis :)

vor Weihnachten hatte ich ein nicht all zu schönes Erlebnis - Burnout - Panikattacke.. man weiß es nicht genau. Allerdings war diese Panik nicht ganz so schlimm, wie die folgenden Angststörungen, Todesangst , Angst vor schlimmen Krankheiten, Einbildungen usw. ich traute mich nichts mehr. Nach paar Wochen musste ich meine Ausbildung aufgeben, alles schien so aussichtslos. Ich wollte mich am liebsten verkrichen ein Symptom folge dem anderen...von Atemnot, starke innerliche Unruhe, aufgefühl sein bis starke nervende Kopfschmerzen und Herzstolpern. Doch fand ich durch tolle Menschen die mir halfen neue Lebensfreude. Schritt für Schritt. Eine menge Geduld war gefragt, der ein oder andere schlechte Tag.
Irgendwann begann ich mir zu sagen, dass es alles einen Grund haben wird. Ich fand mich damit ab und machte das beste drauf, soganennte Rückschläge waren für mich einfach mal schlechte Tage, die jeder Mensch durchlebt.

Ich fing dann an mit Yoga bei einer ganz tollen Yogalehrerin. Durch eine sehr gute Freundin kam ich dann dazu bei Yoga Vidya selbst eine Ausbildung zu machen. Ich merke, dass ich innerlich viel ruhiger geworden bin, obwohl ich noch nicht lange dabei bin. Ich muss sicher noch eine Zeit geduld haben, bis ich meine Angststörung komplett vergessen habe und sie nicht mehr meinen Alltag bestimmt. Morgens mit dem ersten Satz " Es wird alles wieder gut " aufzuwachen ist toll und genau so muss die Einstellung sein. Positives denken macht so viel aus, man muss nur lernen es zu zu lassen.

Mir wurde bewusst was die Psyche mit einem anstellt. Mit dem Körper, dem Geist, mit dem Empfinden.
Vielleicht habt ihr ja noch Ratschläge für mich, die mein Wohlbefinden noch mehr fördern ? :) Oder selbst solche Erfahrungen durchgemacht?

Ramona :)

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Hallo Ramona

Tja, so was hab ich auch durch. Hab mir damals auch eine Angststörung antrainiert. Das hab ich damals natürlich noch nicht so gesehen. Das war wie bei dir, Dramatik pur, Todesangst und so weiter. Also alles was eine Angststörung ausmacht, das volle Programm.
Abgeschlossen hab ich damit aber wohl noch nicht. Ab und zu hab ich noch Missempfinden, die mal mehr oder weniger meinen Geist in Aufregung versetzen.....Aber alles halb so wild. Zum Glück weiß ich heute warum Ängste entstehen.

Aber, ich sehe das wie du. Es hat einen Sinn, das alles durchgemacht zu haben.
Viele spirituelle Lehrer sind sogar davon überzeugt, das Leute mit starken Ängsten, spirituell offener sind als welche, die das nicht kennen. Obs stimmt, lasse ich mal dahin gestellt.
Aber ich zumindest weiß, das ich ohne mein Leiden nicht zum Yoga gekommen wäre bzw. überhaupt mich mit Spiritualität befasst hätte. Also hat das alles einen Sinn....:)
Außerdem habe ich so Ängste studiert am lebendem Objekt......., welcher Psychologe kann das schon sagen...

Auf jeden Fall ist positives Denken der Schlüssel, wie zu eigentlich allem.....
Ich glaube beim Film, "Eat Pray Love", da hat Richard aus Texas gesagt, wähle deine Gedanken jeden Tag so aus, wie du deine Kleider aussuchst und, wer in die Burg will, muß durch den Graben schwimmen.
Im Prinzip ist damit alles gesagt.....:)

Ich bin jedenfalls auch völlig von der Psyche fasziniert. Vor allem wenn man mit ihr lernt umzugehen, dann ist alles möglich, das glaube ich.
Und um das zu lernen, gehe ich den Yoga Weg. Ganzheitlich würde ich es gerne machen, mal sehen......Hab halt auch Angst vor großen Veränderungen, obwohl ich weiß, das diese große Veränderung schon in vollem Gange ist....:)

Viele Grüße
Kai
Om Liebe Ramona,

ich kann mich den Worten von Vijaya und Kai nur anschließen, dazu noch ein paar Empfehlungen und Hinweise von mir:

- Immer zu achten auf eine bewußte, ruhige, tiefe Bauchatmung.
- Kontinuierlich Übungen um deine inner Mitte zu stärken.

- Viel in die Natur gehen, die Natur lehrt dir mehr als du dir vorstellen kannst, besonders wenn du bewußt bist, dann nähmlich hilfst du auch der Natur. Und die Natur wird es dir tausendfach zurück geben.

- Dich selbst immer wieder beobachten ohne es zu beurteilen, werten, identifizieren.

- Andern Menschen helfen, was du z.B schon mit deiner offenen Diskussion tust. Danke!

- Du schreibst selbst, dir wurde bewusst was die Psyche mit Körper, dem Geist anstellt kann, daher ist eine entscheidende Übung zu lernen, üben das Denken hinaus zu kommen, und als Yogalehrerin hast du viele "Werkzeug" in die Hände bekommen.

- YOGA/Tiefenentspannungen/Ayurveda/körperliche Bewegung und Stärkung, und Stille.

- Eine Aufgabe suchen/habe die dich inspiriert, und das Herz öffnet, Freude und Lebendigkeit spüren lässt.

- Familie, Kinder und Freunde geniesen.

- Das Leben lieben, und dankbar sein.

- Darauf achten dass dein Energielevel immer oben bleibt, und falsches denken meiden.

- In der Gegenwart zu sein und bewußt. (die Übung ist sehr schwer).


Sehr schön und hilfreich sind besonders die Vorträge/Geschichten von Sukadev:

http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/2009/05/01/gottes-gnade-an...

http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/wachstums-podcast/

http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/positiv-denken-podcast/

http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/2007/12/08/psychologie-der...


Liebe Grüße
Rafaela
Vielen vielen Dank für eure tollen Antworten und Ratschläge. Habe mich sehr über eure Nachrichten gefreut und werde einiges draus mitnehmen :)
Rafaela, danke für die tollen Vorträge und Geschichten :) sehr lieb von Dir.

Ich habe gestern mit lieben Menschen darüber geredet wie sie über ein unendliches Leben denken und es kommen so viele Fragen auf.. zb. Wie sieht das nächste Leben aus? Und wieso muss man aus dem 1. gehen?? Und kann man als Geist immer noch die Erde besuchen?? Ich denke diese ganzen Fragen entstehen, da mein wundervoller Opa am Sonntag verstorben ist und es mir sehr zu schaffen macht und ich mir aber immer vorstelle, dass er irgendwo weiter lebt, aber irgendwie hätte ich gerne konkreteres, wo lebt er? wie? mit wem? aber eigentlich ist es ja sehr schwer diese Fragen zu beantworten, da ja jeder seinen eigenen Glauben besitzt.
Liebe Moni,

da sehr viele hier im Forum Vata Probleme haben, habe ich eine Gruppe für Vata Yogi(ni)s
gegründet.

http://mein.yoga-vidya.de/group/vatayoginis

Namaste, Frieden, Licht und Liebe

Yogi108
Wie sieht das nächste Leben aus? Und wieso muss man aus dem 1. gehen??

Hallo Moni,

nach gängigen Reinkarnationsvorstellungen gibt es nicht nur ein Leben, sondern eine sehr lange Kette aus verschiedenen Leben. Das heisst, dass Dein derzeitiges Leben keineswegs das 1. Leben ist ... und entsprechend auch längst nicht das Letzte gewesen sein wird.


Herzliche Grüße
mic
Hallo mic :)

Danke für deine interessante Antwort. Mein Opa musste ja-wie schon gesagt-von uns gehen. Vor 3 oder 4 Tagen rief er nachts meine Oma, bzw. rief ihren Namen. Meine andere Großmutter sagte mir dann, sie hatte es erlebt, dass bei ihr früher in der Familie zB. ihr verstorbener Papa ihre Mutter rief und sie dann die nächste war, die verstorben ist und so ging es immer weiter, nur sie hörte diese Stimmen, jeden Tag.
Muss ich mir da nun Sorgen machen, dass meine Oma demnächst nicht mehr da ist oder kann das auch einfach eine ganz andere Bedeutung haben wie ein neuer Lebensabschnitt oder so??

Liebe Grüße
Moni
Hallo Moni,

Deine Sorge ist nur "halb" begründet. Denn der Glaube, jemand, der die Stimme eines Verstorbenen hört, sei der nächste, ist ... verzeih mir bitte diese deutliche Formulierung ... Aberglaube. Denn eigentlich zeigt es nur eines: Eine sehr innige Beziehung zwischen zwei Menschen, durch die manches möglich wird, was eigentlich unmöglich zu sein scheint.

Halb begründet aber deshalb, dass Menschen, die von so etwas felsenfest überzeugt sind, sich womöglich selbstbewahrheitende Prophezeiungen aufbauen. Da gab es offensichtlich in der Vergangenheit schon so einen Fall, bei dem es so war, und daraus wird geschlussfolgert, dass es IMMER so sein müsse ... was aber nicht stimmt. Wenn man im Internet etwas eingehender zu diesem Thema recherchiert, dann lassen sich erstaunlich viele Fälle von Angehörigen finden, die auf die eine oder andere ungewöhnliche Weise noch einmal Kontakt zu Verstorbenen haben. Aber ganz offensichtlich ist noch niemand von denen deswegen der oder die nächste gewesen. Also scheint das eher eine sehr große Ausnahme zu sein und keinesfalls die Regel. Allerdings können Menschen manchmal, wenn sie von irgendetwas absolut überzeugt sind, wieder sehr schwer vom Gegenteil überzeugt werden ... und das könnte womöglich das eigentliche Problem an der Sache sein.

Ein sehr schwieriges Thema! Aber das beste, was man wahrscheinlich in solch einer Situation machen kann, ist, der Oma zu zeigen, wie sehr sie geliebt und gebraucht wird ... von ihren lebenden Angehörigen!

Herzliche Grüße
mic

P.S.: Oh sorry! Beim nochmaligen Lesen habe ich gerade gemerkt, dass dieser Glaube nicht von der betroffenen Oma selbst stammt, sondern von Deiner anderen. Das macht es natürlich sehr viel einfacher! In diesem Fall also am besten garnichts von solchen Ideen weitererzählen. ;-)
@mic: bist du dir ueber die Tips die du so zum Besten gibst ganz sicher, oder ist das eine Art "Pseudowissen", also Vermutungen, dein ureigenster Standpunkt ueber recht subtile Dinge, wie telepatische, uebersinnliche Wahrnehmungen?


@mona: Ja es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde ueber die wir recht wenig wissen, oder besser dieses Wissen, den Umgang mit diesen Phaenomenen verlernt, vegessen haben!

Mein Grossmutter hatte auch viele intuitive "Eingebungen", besonders im Krieg, sie konnte die Gefahr er"ahnen"!

Wenn wir in der lage sind die "Lautstaerke" in unserem Kopf etwas herunter zu schrauben und besser "hinhoeren" koennen, dann oennen wir auch etliche Signale dieser Art aufnehmen!

Lass dich davon nicht verstoeren, versuche diesen Phaenomenen ganz offen gegenueber zu stehen, dann brauchst du auch nichts zu fuerchten, oder Angst zu haben, das ist nichts gefaehrliches!

Und irgendwann wird "deine" Oma, wie auch du selbst, wie wir alle, den gleichen Weg gehen, das ist unausweichlich und unabaenderlich, das ist Teil des "Lebens", darum diese Heilslehren und etwas mit dem wir uns abfinden muessen, deswegen heisst es "Hier und Jetzt soweit wie moeglich voran zu kommen und keinen Zeit zu verschwenden!"
Hallo mk,

vom Grundsätzlichen her schon, aber insgesamt ist es natürlich von allem etwas ... eigene Erfahrungen, intuitive Erkenntnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse anderer Menschen, denen ich vertraue, "weise Überlieferungen" und ein Querschnitt verschiedenster Glaubensvorstellungen und Weisheitslehren ... eine Mischung aus allem. Allerdings bemühe ich mich das deutlich zu machen, wenn ich etwas wiedergebe, was ich nicht selbst mit Gewissheit weiss.

Das ist - selbstverständlich - immer nur ein "ureigenster Standpunkt", wie Du es treffend beschrieben hast ... und kann natürlich auch nie etwas anderes sein. Insofern ist es auch immer nur eine Art "Momentaufnahme", einer sich ständig in Bewegung befindlichen Veränderung.

Aber im Grunde hast Du es ja schon selbst sehr gut auf den Punkt gebracht: Es gibt weit mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als nur das "Offensichtliche". Und fast jeder hat schon die eine oder andere entsprechende Erfahrung gemacht, die einem die Gewissheit gibt, dass "da etwas dran sein muss". Ausserdem gibt es Methoden und Techniken, die weitergehende Erkenntnisse - in einem selbst - fördern und entwickeln helfen. Der Tipp der Gedankenstille ist da sicherlich einer der wertvollsten überhaupt. ;-)

Herzliche Grüße
mic
Hallo Moni

Ich seh das wie @MK.
Jedes Lebewesen hat nun mal nur begrenzte Zeit auf der Erde zur Verfügung. Man kann das akzeptieren oder daran zu Grunde gehen, weil man es vielleicht für unfair empfindet oder wie auch immer.
Leugnen von Tatsachen bringt meiner Meinung nach gar nichts. Es ist wie es ist, auch wenn es uns manchmal droht psychisch zu zerstören.
Wir können daran nichts ändern. Und wenn wir versuchen es ändern zu wollen, dann werden wir uns verlieren und nur noch verwirrter werden. So zumindest sehe ich das.
Eines der größten Herausforderungen des Lebens ist ja eben, Tatsachen zu akzeptieren.
Und dass das nicht so leicht ist, das werden wir alle wohl irgendwie schon mal erfahren haben.

Viele Grüße
Kai
@mic: yo, ich denke das ist allgemein, wenn Mensch nicht zu verbohrt in der Dualitaet verstrickt ist, voll konsensfaehig!


@monchichi: ich habe seit geraumer Zeit den Eindruck das wir GENAU deswegen hier sind! Da wir begreifen das wir ALLE mit ALLEM das sind wa wir vielleicht suchen!

Was sind diese vermeintlich "Tatsachen" im Hinblick auf die wahre Wirklichkeit, dem Gral, dem Kristallpalast, dem Amrit, dem Nektar, Soma, dem Elexier der Unsterblichkeit, Satori, Shaktipat, was oder wer koennte diese "Todlosigkeit" sein, wenn ALLES entstandene dem Gesetz des Vergehens unterliegt???

Es koennte folglich, wie logisch nur etwas sein was schon immer ist, nie vergeht, ungeboren, allgegenwaertig, alldurchdringend, allumfassend ist, dadurch zwingend immateriell - was koennte der "Sohn Gottes", die "unbefleckte Empfaengniss" wohl sein und was koennte wohl "Ich bin der Herr dein Gottt, du sollst keine anderen Goetter haben neben mir!" bedeuten, was ist die Taufe - alles "lost in translation" in Ritualen, in Vorschriften, sogenannten "Glaubensbekenntnissen" dem ist das spirituelle, der Geistesblitz abhanden gekommen, es ist in seinen eigenen Normen und Formen erstarrt, tot - deswegen schrieb Nietzsche einst "Gott ist tot"! Selbst dem Nazarehner wurde durch die Bibel in den Mund gelegt "Lasst die Toten ihre Toten begraben!" und "Sammelt eure Schaetze im Himmel und nicht auf Erden, da wo die Motten und der Rost dran fressen!" - nicht "wo?" Sondern was kann "der Himmel" wohl sein? Vielleicht wuerde "Himmlichkeit" das Ziel besser umschreiben als "Himmel", was eigentlich das All, das unendliche Universum ist, nur unsere begrenzte Wahrnehmung kann das nicht sehen, damit faengt Mensch am besten mal an...!

“Brahmavid Brahmaiva bhavati”
Der Kenner des Brahman, ist das Brahman!



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