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Hallo liebe Yogis und Yoginis,

eine meiner Teilnehmerinnen schrieb folgende Mail:

Was muss ich ändern damit ich nicht wieder so unendlich müde werde nach dem Yoga wie die letzten paarmal?

Die Phantasiereise ist immer sehr schön und mir tut sie eigentlich auch richtig gut, weil ich da mal richtig loslassen und bei mir sein kann.

Nur komm ich den ganzen Tag über dann nicht mehr in Schwung.

Letztes Mal überfiel mich gegen Ende der Entspannung- und ich war wirklich schön entspannt- ein dunkles bleiernes Gefühl, das meine Arme und den Körper niederdrückte und die Atmung wurde schwer und unregelmäßig. Währenddessen stiegen Tränen auf. Für mich ist´s mittlerweile okay, wenn sowas passiert, muss halt noch einen Umgang damit finden. Und weiß auch nicht so recht wie das zu deuten ist.


Habt Ihr da eine Idee?

Vielen Dank fürs Mitdenken
Namaste
Angelika

Tags: Müdigkeit, Tiefenentspannung, Yogastunde

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Hallo Angelika und alle zusammen, Hari Om,

ich glaube auch, dass die Erklärung sehr nah in Burn-Out-Richtung liegt, vielleicht aber auch noch schwerwiegender (falls es das gibt) ist, jedenfalls sehr schwerwiegend. Habe mich erst jetzt daran erinnert, dass ich auch mal eine Erfahrung mit 'bleierner Müdigkeit' hatte. Mir passierte das, als ich in Glasgow bei fremden Leuten êingeladen war, ich hatte mich mit der Tochter des Hauses angefreundet. Es war ganz schrecklich – ich konnte morgens einfach nicht aufstehen, hatte Blei in den Füßen oder Beinen. Oder im ganzen Körper. Die herzenswarme Mutter sagte: Du hast zu viel gearbeitet bei diesem Saisonjob, schlaf doch noch ein bisschen weiter!

Ich bin ein PranayamaFan, weil Atemübungen mich ungeheuer aufpeppen können, aber in diesem Fall habe ich so ein Gefühl, dass das hier eventuell nicht ausreichen könnte, weil es etwas Tieferliegendes, Grundlegendes ist, vielleicht braucht sie auch nur einmal eine Auszeit. Ich glaube, der Frau müsste möglichst sofort geholfen werden; welch guter Instinkt, dass es sie zum Yoga gezogen hat und dass sie dann an eine so anteilnehmende Yogalehrerin geraten ist wie dich, Angelika – dem Himmel sei Dank!!!

Es gibt immer noch viele Leute, die sich weigern, bei einer Sozialstelle - von der Kommune oder Rotem Kreuz oder dergleichen – anzuklopfen und um Rat und Hilfe zu bitten, dabei wäre dies wohl ein Fall, der die ganze Gesellschaft angeht. Mit Blei in den Beinen kann man nicht fröhlich Kinder aufziehen, und die Kinder gehen uns alle an, wir brauchen sie dringend, und jeder Euro, der dafür ausgegeben wird, ist ein veredelter Euro, weil sinnvoll und liebevoll ausgegeben. Wie gut, liebe Angelika, dass dein Rat und dein Mitgefühl diese Frau begleiten. Danke!

Licht und Liebe und segensreiche Inspirationen
für dich und alle Beteiligten!

Om Namo Narayanaya
Liebe Grüße, Devaki

Lieb Raffaela, wie du so schoen schreibst "ich glaube", ja, wir koennen alle nur Tips, Ratschlaege, Hinweise geben, weil wir keinen Dialog mit der Person selbst halten koennen, aber auch dann weiss der "Patient" meist selbst am Besten wo, was, wie fehlt oder geaendert werden muss - die Antwort fuer die Therapie tragen wir Alle meist schon in uns!

Als Alternative fiel mir noch ein - die Kinder mit einbinden!
J A , wunderbar!!!
Yo ;-))

Erinnere mich frueher, als viele meiner Freunde und Bekannten Kinder hatten, (habe selbst keine) da waren die Kiddies i.d.R. sehr empfaenglich fuer bestimmte Musik, bei ruhiger indischer Musik (Sitar, Tambura, Santur, Floete) ohne rythmische Trommelbegleitung, da taten sie es oft den Erwachsenen nach, schlossen die Augen und "meditierten" offenbar, versanken im Gehoerten, Musik laesst meist mehr Spielraum fuer die Fantasie und nimmt somit den Denkapperat gut in Anspruch (Nada Brahma, Yoga Nidra)... wenn Asanas ausgefuehrt wurden dann waren die Kiddies oft begeisterte Nachahmer!

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