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“tyaktva karma-palasangam
nitya-trpto nirasraya
karmany abhipravrtto 'pi
naiva kincit karoti sah”
“Er hat die Verhaftung an die Frücht der Handlung aufgegeben,ist stets
zufrieden und von nichts abhängig und tut nichts,obwohl er tätig ist.”
Sich von allen Ergebnissen der Aktion losgelöst, immer zufrieden und
unabhängig, führt Er die Aktion nicht aus, obwohl er an jeder Form von
Aktivität teilnimmt.
In der Erläuterung ist geschrieben:
Die Freiheit von der Verbindung zur Aktion ist nur in der Bewußtheit Krishnas
möglich, wenn man lediglich zur Befriedigung Krishnas handelt.
Eine Person, die von Krishna weiß, handelt nur aus Liebe zu Gott, erwartet
also nichts von den Früchten dieser Handlung...
Ohne daran zu denken, weitere Talente zu erringen, oder aber die, die er
bereits besitzt, zu beschützen, erledigt nur das möglichst gut,
was er tun muß, und überläßt Krishna die Entscheidung über die Ergebnisse
der Handlungen..."
Diesbezüglich habe ich einen Gedanken Yogananda Tratto vom Evangelium
Jesus (mediato) und hinzugefügt"
Yogananda, den Vers 2.49 aus dem Lukasevangelium beschreibend, sagt:
Jesus:Warum suchtet Ihr mich? Wußtet Ihr denn nicht, daß ich mich um
Gottes Angelegenheiten kümmern muß?
Hier lässt Jesus durchblicken, wie sich ein göttlicher Jüngling, der der
Menscheit dienen muß, verhalten muß.
Jesus schlägt vor, daß die höchste Pflicht der Eltern die ist, daß sie keine
Sorgen mit einem Jünger wie ihm haben müssen, da er
von Gott beschützt wird. Er wollte damit auch sagen, daß die göttlichen
Pflichten als erstes Kommt, während die Pflichten gegenüber den Eltern
zweitrangig sind.
Desweiteren wollte er seinen Eltern sagen, daß sie wissen mußten und im
gleichen Moment wünschen, daß er sich um die göttlichen Angelegenheiten
kümmert. Also ist die Beziehung zwischen Eltern und Kindern von Gott
dterminert; die Eltern haben in erster Linie
Bhagavad Gita cap.IV
Vers.20
ihren Kindern beizubringen, daß es gut ist, wenn man Experte in den Dingen
Gottes ist.
Der gewöhnliche Mensch denkt, daß sein Interesse die Welt, seine Famlie
und seine Arbeit betreffen. Aber der spirituelle Mensch weiß,
daß all diese Dinge (die Familie) einfach alles Angelegenheiten Gottes sind.
ER weiß, daß jeder dazu beitragen muß, die Welt mit Liebe
und dem Drang zu dienen, zu unterstützen, Gedrängt von den instinktiven
(vincoli) des Blutes.
Demnach müssen alle Dinge spiritualisiert werden; das heißt, jede Handlung
muss passieren im Wissen von Gott, und der Mensch muss versuchen, Gott
zu gefallen, indem er alles mit seinen Idealen harmonisiert.

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