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Heute finde ich auf der Titelseite unseres Pfarrbriefes folgenden Text: Geliebt: "Auch wenn du nicht von dieser Welt bist, du Christ, geh hinaus in diese Welt in Gottes Namen - weil Gott Dich liebt und durch dich liebt - sonst bliebe sie lieblos."

Das hört sich für mich an, als hätte es ein Yogi-Meister geschrieben. Ich habe mal gegoogelt, aber ausser einer Menge an Songs zu diesem Thema habe ich nichts gefunden.

Kennt jemand den christlichen Hintergrund dieses Textes? Gibt es einen Unterschied zwischen christlicher und yogischer Interpretation dieses Textes?

Friede und Liebe sei mit Euch

Peter

Tags: Christ, Kirche, Pfarrbrief

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Lieber Peter,

ja, hört sich auch für mich als die eine universelle Wahrheit an, die die Yogis geschrieben und gelehrt haben.
Leider, habe ich bisher auch noch nichts darüber geschriebenes gefunden! Aber, wenn du erlaubst und möchtest, schreibe ich dir ein paar Worte von mir.
Deine Worte habe ich in kursiv herausgehoben, und dann mit meinen Worten ergänzt und versucht zu erklären, so wie ich konnte.

Geliebte
Seele,
auch wenn du nicht von der Welt bist, da die Welt ein Teil des Geistes ist, und du bist nicht Geist, sondern der Geist ist dein Instrument um das zu erfahren was du als Seele in der Welt und jenseits der Welt von Zeit und Raum ist.
Du (jeder nach seinem Glauben entweder "das Selbst usw". oder)
Christ, also Gott selbst...,
gehe hinaus in die Welt in Gottes Namen, das heißt, so wie ich es verstehe: In die Welt der Dualität, in der du dich als Mensch von mir als Gott getrennt fühlst bis zur Erkenntnis der Gottesverwirklichung, mache dort deine Erfahrungen und verkünde die wirkliche Wahrheit.
Gott hat die Welt aus sich heraus geschaffen, als Maya oder Traum... dass Gott, der alles ist, sich durch dich als Christ..., in der Getrenntheit in allem erfahren und verwirklichen kann. Gott als Mensch, hat die Möglichkeit durch die Welt alle Erfahrungen zu machen die die getrennte Gottesseele wünscht. So groß und wunderbar ist Gott in seiner Allmacht und Liebe -
weil Gott dich liebt als sein Sein, und als Teil seiner selbst und
durch dich liebt.

Gott in seiner Vollkommenheit ist reine Liebe,
sonst bleibt sie lieblos die Welt, ja, was wäre die Welt ohne den Menschen der die Liebe Gottes kennt, dass der Menschen, die Seelen wieder die Möglichkeit zur Rückkehr durch die Verwirklichung haben.

Was für ein vollkomenes Spiel in dem die Gotteseele reich beschenkt wieder Gott als Eins ist.

Alles ist Eins, dazu gibt es verschiedene Wege und Glaubensrichtungen die der Mensch aus seinem geistigen Gut geschaffen hat um Das wieder zu erfahren, zu sein.

Om Shanti
Liebe Grüße

Rafaela

Vielen Dank, liebe Rafaela,

ja, universelle Weisheiten sind auf viele Religionen übertragbar.
Sie bedeuten im Grunde immer das gleiche, nur aus einem anderen Blickwinkel.

Ich habe es jetzt geschafft, für einen geplanten Yoga-Kurs in der Pfarrei die ausdrückliche Befürwortung des Pfarrers zu erhalten.
Er sagte auf einer Sitzung des Pfarrgemeinderates: "katholisch bedeutet allumfassend, und alles was uns näher zu unserer eigenen Mitte und zu Gott führt, kann nur gut sein. Es gibt sehr viele Pfarrer und auch Bischöfe, die Yoga machen. Es gibt daher keinerlei Grund, sich dem Yoga zu verschließen."

Eine Yoga-Lehrerin (Ausbildung bei Yoga-Vidya) habe ich auch schon gefunden (Schüler finden ihre Lehrer).

Om Shanti

Peter

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