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Ziele zu haben macht glücklich. Es ist ein Glückstrick sich immer wieder neue schöne Ziele zu setzen. Mein erstes Ziel ist es die Welt zu retten und alle Menschen glücklich zu machen, die ich erreichen kann. Auf diesem Wege gibt es immer wieder etwas zu tun.

Mein zweites Ziel ist die Erleuchtung. Ich verstehe Erleuchtung als einen Wachstumsweg mit vielen Stufen. Man kann ewig weiter in der Liebe, in der Weisheit und im inneren Frieden wachsen. Das innere Glück hat ein unermessliches Potiential. Die Kundalini-Energie kann bis zu den höchsten Stufen der Glückseligkeit erweckt werden. Und wenn man diese Stufe erreicht kann, kann man sie endlos weiter auf alle seine Freunde ausdehnen und ihnen damit auf dem spirituellen Weg helfen. Mit der Erleuchtung verbunden sind höhere spirituelle Fähigkeiten, die sich auch immer weiter entwickeln können. Bis hin zu Stufen der Allgegenwart, der Allwissenheit und der Allmacht. Unter Allmacht verstehe ich die Fähigkeit, allen Menschen optimal auf dem spirituellen Weg zu helfen. Ich erfahre das bei meinen Meistern. Sie schicken mir
immer die Energien, die ich gerade brauche.

Es ist ein Fehler vieler Christen, dass sie denken, dass sie selbst nichts für ihre spirituelle Entwicklung tun können. Es gibt die Gnade Gottes. Aber es gibt auch die Möglichkeit selbst an sich zu arbeiten. Man kann meditieren, positive Eigenschaften entwickeln und anderen Menschen Gutes tun. Man kann letztlich durch eigene Übungen Glückseligkeit erzeugen. Christen kennen dafür den Gesang und das Gebet. Man kann sich mit Gott verbinden und so ins Licht gelangen. Buddhisten sehen sich selbst als Buddha und erwecken so die Kundalini-Energie. Yogis haben dafür bestimmte Körperübungen und Körperhaltungen. Ein wichtiger Weg ist der Gottheiten-Yoga, durch den man entweder sich als Gottheit visualisiert (Amitabha, Shiva, Tara, Lakshmi) oder sich mit seiner Lieblingsgottheit durch eine Verehrung (Ritual, Puja) verbindet. Ich singe Lieder für meine Vorbilder, denke die heiligen Namen Gottes und meiner Meister und komme so immer wieder ins Licht. Ich singe Lieder für meine Freunde und komme so ins Glück und in die Liebe.

Ein Mensch kann aber nicht nur spirituelle Ziele haben, auch weltliche Dinge können schön sein. Sie sind in ihrem Potiential aber begrenzt. Man sollte sie nicht zum Mittelpunkt seines Lebens machen. Dann geht man in die Falle der Materie. Höchstes und dauerhaftes Glück erlangt man nur, wenn man sich über die Materie erhebt. Man muss das Glück in sich selbst entwickeln, damit man es umfassend in der Welt erleben kann. Man braucht eine Glückspsyche, um das Glück in der Welt sehen zu können. Dabei hilft einem der spirituelle Weg mit seinen vielen Techniken.

Ob ich jetzt erleuchtet bin oder nicht, ist eine Frage der Sichtweise. Manchmal sehe ich mich als erleuchtet und erwecke dadurch meine Kundalini-Energie. Manchmal hilft es mir aber auch mich als völlig unerleuchtet zu sehen. Dann entsteht Bescheidenheit und man überwindet den erleuchteten Stolz, der auch leicht entstehen kann und dem viele Erleuchtete zum Opfer fallen. Ein Erleuchteter sieht auch vorwiegend nicht sich selbst, sondern lebt in der Einheit. Er sieht eher seine Mitwesen und überlegt wo er helfen kann. Er vergisst sich selbst und kann dadurch im Glück leben. Er ist einfach nur da im anhaftungslosen Sein und im inneren Glück.

Letztlich ist es egal ob man erleuchtet ist oder nicht. Wichtig ist nur, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet und sein Glückspotential und seine Liebe immer weiter entwickelt. Der Weg ist das Ziel. Leben ist ewige Entwicklung und ewiges Fließen der Energie. Für einen Mahayana-Anhänger geht es nicht vorwiegend um einen selbst, sondern um das Ziel einer glücklichen Welt, um das Glück aller Wesen, um den Aufbau eines erleuchteten Energiefeldes für alle. Mögen alle Wesen im Erleuchtungsbewusstsein und damit im Paradies leben.

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