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Shama heißt Ruhe, innere Ruhe, innerer Frieden, heißt Gleichmut

Shama ist eine der Shatsampat. Shatsampat – Shat heißt sechs, Sampat heißt Reichtümer. Shatsampat sind die sechs Reichtümer und dazu gehört auch Shama. Shama, der erste davon. Shama – geistige Ruhe oder auch geistige Kontrolle. Dama heißt Sinneskontrolle, das zweite der Shatsampat. Drittes ist dann Uparati - Meiden von Ungutem. Titiksha – Aushalten können, Duldungskraft. Dann folgt ShraddhaVertrauen. Und Samadhana – tiefe Gelassenheit.

Die Shatsampats beginnen also und enden mit etwas Ähnlichem. Shama – geistige Ruhe, Gleichmut. Und Samadhana ist letztlich der tiefe Zustand von Gelassenheit. Es gilt, Shama zu üben, immer wieder Gleichmut zu üben, immer wieder zur Ruhe zu kommen. Das Wetter wird mal schöner sein, mal weniger schön. Halte Shama, Gleichmut. Menschen sind mal freundlicher, mal weniger freundlich. Halte Shama, Gleichmut. Dein Geist hat mal neue Wünsche, will dieses und jenes machen. Sei gleichmütig, übe Shama. Shama hilft dir, zur Verwirklichung zu kommen. Nicht umsonst ist das Teil der Sadhana Chatushtaya, also der Vierheit, um Sadhana üben zu können. Um zur höchsten Verwirklichung zu kommen, gilt es, Shama zu üben. Übe, Ruhe des Geistes zu haben inmitten der Wechselfälle des Lebens. Das ist auch eine Weise, zum Glück zu kommen. Es gibt auch den schönen Ausdruck „SantoshaZufriedenheit“. Santosha, Samatva, Samadhana, Shanta – alles hängt irgendwo zusammen, auch eben Shama.

So übe daran, mehr Gelassenheit. Keine Wurstigkeit, keine Gleichgültigkeit, aber Gleichmut. Und wie wirst du gleichmütig? Tue das, was du tun kannst, so gut, wie du es kannst, mit vollem Engagement, und lasse dann los. Fühle dich als Instrument Gottes. Fühle, dass letztlich Gott hinter allem steht. Und spüre, dass du das tun kannst, was dein Anteil ist. Aber du musst nicht alles tun. Und dann sei gleichmütig in Erfolg und Misserfolg, in Lob und Tadel, sei gleichmütig, ob du etwas dafür bekommst oder nicht. Übe Shama, Ruhe des Geistes, es rentiert sich. Warum willst du dein Leben und dein Glück abhängig machen von äußeren Umständen, die außerhalb deiner Kontrolle sind? Warum willst du dein Glück abhängig machen von den Launen anderer Menschen? Warum willst du dein Glück abhängig machen von Erfolg und Misserfolg? Das heißt immer, dass du teilweise glücklich bist, teilweise unglücklich. Du kannst Shama üben. Wenn du Shama übst, dann bist du immer glücklich, wann immer du es willst. Du kannst dich mal mehr hineingeben und engagiert sein und du kannst loslassen und in Shama hineingehen. Übe Shama. Du musst ja nicht die ganze Zeit immer in der gleichen Stimmung durch die Gegend gehen, aber du kannst es dir zur Übung machen. Wenn du willst, kehre zurück zu Shama, zur geistigen Ruhe.

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Tags: Gleichmut, Ruhe, Shama, Yoga Vidya Sanskrit-Lexikon, Yoga Vidya Sanskrit-Wörterbuch, innere Ruhe, innerer Frieden

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