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Der Frühling ist da und den Menschen zieht es raus in die Natur.
Warum ist das so?
Wenn wir unsern Blick über Berge, Gewässer, weite Wälder oder ganze Landschaften schweifen lassen, erkennen wir die Großartigkeit der Schöpfung und denken über die Rolle des Menschen nach. Es gibt so viele Details zu entdecken und wir finden dort Erholung und Entspannung – eben weil es so natürlich ist.

Nicht nur Lebensmitteln nähren uns, sondern auch in hohem Maße Wasser, Luft (Sauerstoff) und das Licht der Sonne. Aber auch die Ausstrahlung anderer Wesen und Orte, an denen wir einen direkten Zugang zu kosmischer oder göttlicher Energie erfahren können. Eine Blumenwiese in einem ruhigen Bachtal strahlt Prana ab. Auch dies können wir in uns aufnehmen.

Der menschliche Geist möchte ständig beschäftigt werden und seine Antennen zur äußeren Welt sind die Sinnesorgane. Über die Sinne gewinnt der Geist dauernd neue Eindrücke, die verarbeitet werden müssen und teilweise in den Speicher des Unterbewusstseins gehen. Mit Achtsamkeit können wir jedoch steuern, welchen Reizen wir unseren Geist aussetzen wollen. Harmonische, friedvolle und „leicht verdauliche“ Eindrücke sind besser als andauernde Reizüberflutungen, Konflikte und Ängste.

Im Yoga hält man den Geist durch Mantra-Wiederholung und Meditation beschäftigt. Aber auch im unserem Alltag ist es entscheidend für unser Wohlbefinden, wofür wir unsere Sinne einsetzen. Das Naturerlebnis kann hier eine Schlüsselrolle einnehmen und eine schöne Ergänzung unserer Yoga Praxis sein. Durch das Erleben der Elemente Luft, Feuer, Wasser und Erde in der Natur können wir der Reizüberflutung und Enge des Großstadtlebens entgehen.
Wir können bei der Naturbeobachtung unsere Sinne auf angenehme Weise einsetzen und schulen. Dann sind wir auch eher bereit, diese gezielt für die Meditation von allem Äußeren abzuziehen, weil keine Defizite in ihrer Befriedigung mehr vorliegen.

Auch die Benennung vieler Asanas nach Tieren und die im Ayurveda beschriebenen natürlichen Eigenschaften und Prinzipien verstehen wir nur durch eigenes Beobachten der Natur. So kommen wir auch zu einem Gefühl von Demut und Respekt vor der Schöpfung und all ihren Wesen.

Auch Swami Krishnananda, einer von Swami Sivananda’s wichtigsten Schülern, rät in einem seiner Bücher ausdrücklich dazu, sich täglich mindestens zwei Stunden an der frischen Luft zu bewegen. Neben Yogaübungen können auch Sportarten wie Bergwandern oder Joggen ausgleichend wirken.

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