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Fortsetzung:
.........."bedingungslose Liebe" ist die Kraft die uns ALLE heilen kann und ohne Frage heilen wird, bilden wir die Lichtsaeule der bedingungslosen Liebe in uns und erweitern sie dann auf ALLES um uns, auf ALLES, auf unsere Wiedersacher und auf die, die uns vermeintlich schaedigen, Schaden zu fuegten oder sonst wie "weh'" taten, letztendlich sind WIR es selbst, wir sind die, die uns Schmerz zu fuegen, indem wir verlernten bedingunslos zu lieben - im Sinne Krshna's, im Sinne all der "friedvollen Krieger", Schamanen, Yogis und Yoginis, all derer die sich auf dem "grossen Pfad" der bedingungslosen Liebe befinden!
- om shanti, shanti, shanti'he - hari om ...
im Namen "Maria's"...
Kommentar
Kommentar von mk am 10. Mai 2012 um 3:44pm Ja klar - der groesste Witz ist Mann dann selbst - wer dann richtig herzlich ueber den ganzen Unsinn, den Mann so verzapft hat, vor allem ueber das ach so "wichtige Zipfi" lachen kann, dan SIT Mensch selbst 'ne Komoedie!
Den Witz, liebe Haripriya, hat mein Vater mal am Stammtisch in einer Bayerischen Wirtschaft aufgeschnappt. Aber gibt es überhaupt noch Witze, wenn man sein Ego schon transzendiert hat?
Zwei Bäuerinnen unterhalten sich beim Kochen.
"Des muass i da verzähl'n du, gestern, da hab i a gelbe Ruam g'seng de hat grad a so ausg'schaugt wia da Zipfi vo meim Mo."
(ehrfurchtsvoll) "Waas, - so gross?"
"Naa, so dreckert".
Kommentar von Haripriya am 10. Mai 2012 um 1:44pm Na klaro, lieber Ingo, bin ich ehrlich. Ich bin immer ehrlich - Satya - ein wichtiger Grundsatz im Yoga.
Es gibt selbstverständlich Menschen, hier auf dieser physischen Ebene, die mir näher stehen als andere, und die ich liebe. Bin mir aber immer der Begrenztheit dieser "Liebe" bewusst. Was du jetzt bitte nicht wieder abwertend beurteilen darfst. Ja, auf der physischen Ebene ist auch das wichtig und ein göttlicher Aspekt. Und man kann diese physische Liebe dann auch mit der kosmischen Liebe verbinden und durchtränken. So wie sich auch Shiva und Shakti verbinden wollen. Shakti, das Vergängliche, Veränderbare, und Shiva, als das kosmische Bewußtsein. Ob es auch Menschen gibt die ich nicht mag.......mmmmhhh....muß mal überlegen....so wirklich nicht. Früher ja, aber heute habe ich mich da weitestgehend von Raga und Dwesha gelöst. Noch nicht vollständig - aber weitestgehend. Ganz geht, glaube ich auch gar nicht. Partner-Yoga-Übung würde ich gerne machen, wenn sich jemand findet. Die Gelegenheit habe ich nur manchmal in meinen Kursen. Und dann mache ich die Partner-Yoga-Übung auch mit jedem, habe da keine Abneigung gegen irgendwen und keine Berührungsängste.
Wir sind zwar in dieser Inkarnation an unseren Körper gebunden, da hast du recht, aber wir können etwas tun, um uns aus diesem "Gefängnis" zu befreien. Wenn auch bei dir schon ab und an diese kosmische Liebe aufblitzt, wie du ja sagst, dann kannst du dich weiterhin darauf konzentrieren, vielleicht auch in der Meditation. Denn das, worauf sich der Geist konzentriert, wird vergrößert.
Du fragst wozu wir Yoga machen, unseren Körper und Geist trainieren......Ganz einfach, um uns in dieser Inkarnation, möglichst lange gesund, weiterentwickeln zu können können, um dann eine gute Basis und einen guten Start für die nächste Inkarnation zu haben, sofern wir die Befreiung in diesem Leben nicht erreicht haben.
Ja, das EGO ist uns oft im Weg, es ist sogar dein größter und einziger wirklicher Feind.
Es ist dein niederes Selbst, welches sich immer wieder identifiziert mit allem möglichen.
Nur wenn du es transzendierst kannst du dein höheres Selbst erkennen - und die Einheit mit allem. Was dich dann auch hinführt zu dieser universellen kosmischen Liebe, die ewig ist und unbegrenzt.
So, und nun erzähl uns doch mal deinen Gelbe-Rüben-Witz. Den kenne ich nämlich nicht.
In Verbundenheit mit allem,
Om shanti und lichtvolle Grüße von Haripriya
Kommentar von mk am 10. Mai 2012 um 1:32pm Ingo wenn dieses "ICH liebe", "ICH tue", ICH dies und das"... "ICH, ICH, ICH....ICH" transzendiert wird und
"ICH lebe dann irgendwann mal weiter in meinen Kindern, Schülern, Studenten, ... in den Erinnerungen anderer und in den Spuren, die ich auf der Welt hinterlassen habe"
All diese Erinnerungen, die Vergangenheit sind, ALL diese Projektionen die Hoffnungen sind und in der Zukunft liegen die so, nie kommen wird, all diese IMMANENZ in seiner Transzendenz findest, dann wirst du hingebungsvolle bedingungslose Liebe in seiner Gesamtheit, die in ALLEM steckt und "aufblitzt", als staendige Erfahrung er-leben.
Liebe Haripriya,
sei mal ganz ehrlich: Gibt es für dich nicht auch Menschen die du mehr liebst und andere, die du weniger liebst? Oder zumindest die Unterscheidung: Menschen auf die du mehr Lust hast und welche, auf die du weniger Lust hast? Menschen, mit denen du total gerne eine Partner-Yoga-Übung machst und andere mit denen du das nicht so gerne machst?
Die kosmische Liebe - Ich spüre sie schon ab und zu aufblitzen, aber wir sind halt Menschen und auch an unseren Körper gebunden. Meine Endlichkeit empfinde ich als etwas ganz Natürliches. Ich bin in einem Kreislauf von Werden und Vergehen, lebe dann irgendwann mal weiter in meinen Kindern, Schülern, Studenten, ... in den Erinnerungen anderer und in den Spuren, die ich auf der Welt hinterlassen habe. Meine Liebe kann sich vielleicht übertragen auf andere, aber ich selbst kann nur lieben, solange ich körperlich da bin, solange ich auch meinen Körper liebe.
Wofür machen wir Yoga? Wofür trainieren wir unseren Körper? Warum beschäftigen wir uns mit Körper, Geist und Achtsamkeit? Ich mach es deshalb, weil der gesunde Körper die Basis für eine gesunde Liebe darstellt.
Ich seh schon auch die Gefahr, dass das Ego uns manchmal im Weg stehen kann. Aber vollständig transzentieren würde ich es trotzdem nicht wollen. Das wäre mir zu ernst und zu abstrakt. Ich liebe auch meine Schwächen und Süchte, ein kühles Bier an einem schwülen Abend, mein Erröten, wenn ich den Gelbe-Rüben-Witz erzähle, meine Tränen, wenn mich eine Nachricht berührt, meine Poseidon-Phantasie, wenn ich nackt vor den Spiegel stehe, ...
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Kommentar von mk am 9. Mai 2012 um 4:33pm
Kommentar von Haripriya am 9. Mai 2012 um 2:16pm Na klar, lieber Ingo, kannst du das göttliche auch in allem Schönen sehen auf dieser Welt. In der wunderschönen Natur, in anderen Menschen, einfach in allem. Es ist eine einfache Weise, Gott zu erfahren. Alles ist göttlich, auch die "Liebe" zu anderen Menschen. Aber man muß sich immer wieder bewußt machen, daß diese Liebe begrenzt ist. Dein Körper (und auch dein Geist) ist begrenzt und vergänglich genau wie der Körper der geliebten Menschen. Und daher ist die reine physische Liebe nicht vergleichbar mit der alldurchdringenden, kosmischen und bedingungslosen Liebe, sie ist unbegrenzt und ewig.
Wenn du irgendwann dein Ego transzendiert hast, wirst du es erkennen. Wenn du weißt, daß dein höheres Selbst eins ist mit dem kosmischen Selbst, das es da keinen Unterschied gibt, dann spürst du dieses fliessen der unendlichen kosmischen Liebe, zu allem und zu jedem. Und nichts und niemand kann dir dann etwas anhaben. Niemand kann dich dann z.B. kränken oder beleidigen. Und wo du Freiheit von Angst ansprichst, ja es kommt dann auch automatisch zu Furchtlosigkeit. Wenn du dich öffnest und zum Kanal wirst, dann strömt diese
Liebe durch dich hindurch und wird vervielfäftigt, je mehr du davon weitergibst.
Om shanti und lichtvolle Grüße von Haripriya, in Demut, Dankbarkeit und Liebe....
Liebe ist nicht gleich Liebe?
Da bin ich mir nicht so sicher. Nach dem, was ich im Herzen empfinde, ist es dasselbe. Es hat mit Hingabe zu tun, mit Öffnung, schon auch mit Freiheit von Angst. Es ist einfach ein Feeling, eine Lebenskraft, ein Sehen des Schönen, in mir selbst und in anderen.
LG Ingo
Kommentar von Haripriya am 3. Mai 2012 um 1:27pm Lieber MK, Liebe Haripriya,
wenn mein Beitrag bei dir, liebe Haripriya, als "primitives Anbaggern" rüberkommt, dann möchte ich mich ganz herzlich dafür entschuldigen. Er war lediglich als ein leicht humoristisches Gebet an Shakti/Kali/Parvati gedacht.
MK, ich möchte dir selbst keine Doppelmoral unterstellen. Ich weise lediglich darauf hin, dass das Predigen von Liebe und das Empfinden von Liebe zwei unterschiedliche Dinge sein können, dass Liebe sich vielleicht gar nicht predigen und missionieren lässt. Sie ist manchmal sehr eigenwillig. Sie dauert oder dauert nicht, sie lässt sich nicht fassen, sie entweicht, wenn man sie fangen will. Ich bin übrigens seit über 30 Jahren "glücklich verheiratet" und inzwischen auch glücklicher Opa.
LG Ingo
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